Sehr gerne ...
...-erstmal die Grundlagen
de.wikipedia.org
und jetzt muss man folgendes betrachten:
Elektrische Leistung ist das Produkt von Strom mal Spannung.
P=U x I.
Der Stromfluß ist begrenzt durch den Widerstand.
Bei Stahlleitungen ist das nicht zu unterschätzen
Daraus ergibt sich zwangsläufig eine Erweiterung der Stromstrassen,
bei steigenden Belastungen.
Das Blöde ist nur,
dass sich die Leistung nicht ohne Verluste übertragen lässt. ohne Reserveleitungen
Die Verteilung wird schon jetzt ein Problem,
falls die Elektrombilität sich so weiter entwickelt,
werden Randgebiete witerhin, wird das nix
Du vermischst drei Bereiche:
- Photvoltaik als solche ist so gut wie gar kein Problem. Sie kann bei Bedarf einfach gar nicht einspeisen und verteilt sich außerdem ziemlich gleichmäßig. Wenn wir mit der Unsitte von Freilandanlagen aufhören, sogar passend zum bestehenden Netz, nur dass der Strom halt in Gegenrichtung fließt.
- Erneuerbare insgesamt sind ein großes Problem. Windkraft, weil ihr Potential an den Küsten viel höher ist, wohin unsere Industriezentren bislang keine Leitungen haben und das zum Schwankungsausgleich nötige Verbundnetz, weil es über viel größere Entfernungen viel größere Strommengen transportieren muss. Letzteres braucht aber nicht zwingend neue Trassen, nur mehr Trossen an den/an neuen Masten. Müsste man halt mal in Angriff nehmen, aber hey: Klimwandel ist erst seit 50 Jahren ein großes Thema. Quasi Neuland.
- Batterieautos sind auf höherer Netzebene kaum ein Problem. Der bisherige Spritverbrauch in kWh für elektrische Antriebe ungerechnet ergibt eine Steigerung um rund 15-20% des bisherigen Verbrauchs. Das ist weniger als wir dringend mal einsparen sollten und wird von den im zweiten Punkt genannten Ausbaumaßnahmen quasi nebenbei erfasst. Kritisch bei Batterieautos ist die teilweise die letzte Meile:
Gar nicht in Rand"gebieten", weil dort relativ zu Bevölkerungszahl schon oft sehr starke Leitungen liegen (gibt halt eine gewisse Mindestdimensionierung, auch wenn der Weile nur 10 Hansel hat) und weil die Eigenproduktion durch PV von 0 auf ziemlich viel ansteigt.
Wesentlich aktuer in Innenstädten. Deren Verbrauch steigt zwar absolut nicht viel, weil in der Stadt nur wenige regelmäßig weit fahren, aber relativ zum bisher niedrigen und meist recht gut ausgeplanten Niveau ist es nenneswert. Katastrophal hoch und sehr Ausbauintensiv im Mittel- und Niederspannungsnetz, wenn alle gleichzeitig laden wollen. Netzfreundlich wenn sie das intelligent über die Nacht verteilen, wofür aber jeder Parkplatz einen Anschluss bräuchte - und das ist raumplanungstechnisch eine Katastrophe ganz anderer Art. Verbunden mit den extremen Baukosten in Städten definitiv ein Problem.
Aber ein viel größeres sind die Fernstraßen: Bislang wird entlang von Autobahnen kaum Strom gebraucht. Wenn alle Batterieautos fahren, brauchen nicht nur Tankstellen, sondern selbst bislang nur mit einem WC-Häuschen versehene Parkplätze eine eigene Mittelspannungsleitung, um den Ladebedarf in Ferienzeiten zu decken.
Neue Stromtrassen waren doch auch schonmal im Gespräch, was ist mit denen?
ach, hier sind sie
Die Netzbetreiber sind noch damit beschäftigt, die einkassierten Gebühren zu zählen und die Bayern versuchen weiter, Gleichungen mit X zu lösen.
Das hat mein alter Herr selbst gebastelt, allerdings mit Thermosolar -sprich Brauchwassererwärmung only, kein Strom.
Na ja, gekauft hätte sich das nicht gelohnt. Effizienzsteigerung von ca. 5% over all.
Mittelfristig würde ich für horizontale bzw. nur im Sinne der Selbstreinigung geneigte Solarflächen plädieren. Die haben den gesamten Tag über eine relativ konstante Leistungsentwicklung und der bisherigen Aufstellugnen zugrunde liegende Maximalertrag ist in einem künftigen Netz, für das mittäglicher Spitzenstrom nun wirklich das letzte Problem ist, einfach wertlos.