Reparaturen: Es gibt angeblich so Dinge wie Inspektion, Ölwechsel, Verschleißteile, HU, Reifenwechsel. Und manchmal geht auch was kaputt - Nicht oft, aber kann vorkommen. Und das alles, außer HU, wird immer teuer (weil es öfter vorkommt) je mehr man fährt.
Das sollte alles mit den 6400€ pro 30.000 km abgegolten sein. Wenn es mehr wäre würde ich mich fragen, ob es sinn macht das ding zu behalten. Denn dann bekomme ich zu wenig, von meinem arbeitgeber, am monatsende überwiesen um mir das leisten zu können.
Außerdem stimme ich skysnake zu, das fällt ob so oder so an. (bis auf verschleißteile die nicht kaputt gehen, wenn das auto nur herum steht) Klar, du kannst noch die kiste abmelden um den kosten aus dem weg zu gehen, aber wozu dann erst kaufen?
Ja, deshalb berechnet man ja die Kosten pro km. Dann ist es umgelegt.
Das problem an deiner rechnung ist, das du quasi fast alles auf die kilometerpauschale umlegst. Du rechnest da kosten mit rein, die deine sind. So kannst du z.b. keine 100% für bremsscheiben+klötzer ansetzen, wenn 50% des verschleißes auf deine private nutzung entfallen und das selbe gilt für den gesammten rest außer versicherung. Da kannst du nur die tarif-mehrkosten für die zusätzlichen kilometer mit ansetzen.
Die Unterhaltskosten steigen aber auch mit der Fahrleistung.
Die unterhaltskosten im gesammten sind aber primär vom fahrzeug selbst abhängig. Das ist übrigens auch etwas, was der arbeitgeber nicht berücksichtigen kann. Ansonsten würde ja jeder, der eine km-pauschale bekommt, irgendeine dicke karre fahren, weil er so mehr bekommt.
Wenn man aber z.B. 12.000 km im Jahr privat fährt, würde man garantiert im Minus landen, wenn man 20.000 km im Jahr mit dem Auto geschäftlich fährt und dann "nur" 30 cent / km bekommt. Zumal die Versicherung vermutlich auch nochmal teuerer wird, wenn man angibt primär geschäftlich zu fahren.
Zugegeben, bei deinem szenario mit dem benziner, der vermutlich auch noch 10l/100km schluckt, wird es dann schon mehr als eng. Aber das liegt hauptsächlich an den schieren kilometern, bei denen sich ein benziner teils nicht mehr wirklich rechnet. Mit einem halbwegs sparsamen diesel schaut es aber anders aus.
Die Relation muss halt passen. Wenn ich für meine Arbeit tausende km im Jahr zurücklegen muss hat mir mein Arbeitgeber ein Auto zu stellen. Oder das Gehalt ist so hoch, dass es darüber abgegolten ist.
So langsam frage ich mich, was wirtschaftlich in der DDR so anders war als jetzt in manchen firmen. Wenn ich das so sehe, auch das was in anderen,größeren firmen oder auch beim gevatter staat so los ist, gibt es heutzutage noch einen größeren sozialismus als früher.
Das dürften wohl 250+400+500+150 Euro sein, bleiben noch 5000€ übrig.
Reicht das aus um den Wertverlust von bspw 30k km auf 60k km zu decken?
Kommt auf das auto an. Für 5000€ bekommst du doch schon etwas mehr als einen halben dacia.