Der Auto-Thread

Daraus lässt sich bei einer bestimmten Geschwindigkeit die Kraft herleiten, die bei einer gegebenen Leistung (u.a. zum Beschleunigen) zur Verfügung steht:

Jetzt sehe ich wo bei dir der Denkfehler eingeschlichen ist: Leistung ist nicht Ursache, sondern Wirkung und nicht umgekehrt. Das heißt: Leistung hängt vom Drehmoment ab und nicht das Drehmoment von Leistung. Dieser Denkfehler resultiert wiederum aus einem anderen: Du glaubst dass Drehmoment das gleiche ist wie Arbeit, was nicht der Fall ist. Daher würde ich dir selbst ein Physikbuch empfehlen. Ersatzweise kanst du sofort auch hier nachlesen. Kapitel Maßeinheit wird dir sicher helfen.

Steht in jedem Physikbuch drin.

Mit Sicherheit nicht. Die gemeinsame Maßeinheit ist der Grund wieso Drehmoment und Arbeit dauernd dureinander geworfen werden. Beide Größen haben jedoch völlig unterschiedliche Bedeutungen. Damit solltest du dich dringend auseinander setzen.

Ich versuche es an einem ganz einfachen Beispiel zu verdeutlichen. Zu Einfachheit soll Drehmoment konstant sein (was bei einem Verbrenner natürlich nicht so ist, aber egal, man könnte das Ganze auch mit einer Synchrondrehstrommaschiene betrachten) Nehmen wir mal an, du beschleunigst im 1. Gang bei Vollgas (mit gedachtem konstantem Drehmoment also) über gesamten Drehzalbereich, du erreichst 50km/h (etwa so weit geht der 1. Gang üblicherweise) in 3s. Das entspricht einer Beschleunigung von 4,63m/s². Danach beschleunigst du genau so, nur dieses mal bis zur Hälfte der Höchstdrehzahl, damit begrenzst du deine Leistung quasi um die Hälfte und erreichst nun 25km/h in 1,5s - hoffentlich logisch. Das entspricht immer noch der Beschleunigung von 4,63m/s². Was bedeutet: Leistung hat keinen Einfluss auf Beschleunigung, sondern lediglich auf die Geschwindigkeit, die am ende der Beschleunigungsphase ansteht.
 
Welches kalt-fahren? Meinst du damit, dass es für den Turbolader ungesund sein soll, wenn man nach einer Vollastfahrt sofort den Motor ausmacht (also z.B. Vollgas auf der Autobahn --> Raststätte und Motor aus).Ich denke, dass es für einen Saugmotor auch nicht gesund ist, so gefahren zu werden. Auch da wird es besser sein, ein paar km ruhiger zu fahren, bevor man den Motor ausmacht. (Auch wenn es da weniger kritisch ist)

Warum sollte das einem Sauger schaden? Dem ist es recht egal ;)

Aber so oder so werden 99,9% der Fahrer auf sowas kein Stück achten und scheint jetzt nicht auffällig oft zu Probleme zu führen.

Erzähl das mal den zahlreichen Leuten denen die Turbos kaputt gehen z.B. vielen BMW Fahrern. Und mit einer kurzen Verschnaufspause ist es nicht getan, der SX vom Kumpel hat nach Vollgasfahrten fast 1000°c Abgastemperatur und 150°c Öltemperatur und braucht ca 10Min im Stand bis er in einem Bereich ist wo man den Motor ausmachen kann. Ein anderer Freund von mir fährt einen 5er GTi, selbst er muss (so Vorschrift von VW) den Motor nachlaufen lassen, da er sonst einen Schaden vom Turbolader in kauf nimmt.

Wer nicht gerade einen 20+ Jahre alten Exoten mit Turbo fährt tut so etwas auch nicht. Trotzdem gibt es deutlich weniger ausgefallene Motoren als du zu glauben scheinst.

Also ein Golf 5 GTi ist für mich weder ein Exot noch ein 20 Jahre altes Auto. Ich glaub das nicht zu meinen, denn ich weiß das leider aus eigener Erfahrung. Jeder Turbofahrer wird das bestätigen, zumindestens die Leute die keine Turbofanbrille aufhaben. Ich habe absolut nichts gegen Turbomotoren, würde ansich selber gerne einen haben aber nicht bei einem Alltagsauto, bei einem reinen Sommer oder Sonntagsauto wo der Koffer auch mal 10Min kalt laufen kann oder nicht ständig belastet wird sehe ich kein Problem. Aber wieso hole ich mir bei unter 200PS freiwillig ein teures Verschleißteil ins Auto? 200PS kann man ohne großen Aufwand auch ohne einen Turbo erreichen. Bei 300PS und mehr sage ich nichts, aber für mich hat ein 1.4L 160PS Turbomotor einen keinen Sinn wenn man diese 160PS auch aus 2L holen kann. Andere Hersteller brauchen teilweise nur 1.8L oder gar 1.6L...
 
Jetzt sehe ich wo bei dir der Denkfehler eingeschlichen ist: Leistung ist nicht Ursache, sondern Wirkung und nicht umgekehrt. Das heißt: Leistung hängt vom Drehmoment ab und nicht das Drehmoment von Leistung.

Leistung hängt vom Drehmoment und der Drehzahl ab! Umgekehrt eben auch, je nachdem was man als freie Variable zur Verfügung hat. Ich habe das ja auch nie abgestritten. Lediglich den Rückschluss von einem Drehmoment auf das Beschleunigungsvermögen eines Autos, das war der Aufhänger der Diskussion!

Dieser Denkfehler resultiert wiederum aus einem anderen: Du glaubst dass Drehmoment das gleiche ist wie Arbeit, was nicht der Fall ist. Daher würde ich dir selbst ein Physikbuch empfehlen. Ersatzweise kanst du sofort auch hier nachlesen. Kapitel Maßeinheit wird dir sicher helfen.

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Mit Sicherheit nicht. Die gemeinsame Maßeinheit ist der Grund wieso Drehmoment und Arbeit dauernd dureinander geworfen werden. Beide Größen haben jedoch völlig unterschiedliche Bedeutungen. Damit solltest du dich dringend auseinander setzen.

Glaube mir, ich brauche mich mit dem Thema bzw. der Theorie nicht mehr auseinander zu setzen, während meines Studiums lief und auch während meiner Arbeit läuft mir das ständig über den Weg - bislang gabs da keine Probleme.

Ich versuche es an einem ganz einfachen Beispiel zu verdeutlichen. Zu Einfachheit soll Drehmoment konstant sein (was bei einem Verbrenner natürlich nicht so ist, aber egal, man könnte das Ganze auch mit einer Synchrondrehstrommaschiene betrachten) Nehmen wir mal an, du beschleunigst im 1. Gang bei Vollgas (mit gedachtem konstantem Drehmoment also) über gesamten Drehzalbereich, du erreichst 50km/h (etwa so weit geht der 1. Gang üblicherweise) in 3s. Das entspricht einer Beschleunigung von 4,63m/s². Danach beschleunigst du genau so, nur dieses mal bis zur Hälfte der Höchstdrehzahl, damit begrenzst du deine Leistung quasi um die Hälfte und erreichst nun 25km/h in 1,5s - hoffentlich logisch. Das entspricht immer noch der Beschleunigung von 4,63m/s². Was bedeutet: Leistung hat keinen Einfluss auf Beschleunigung, sondern lediglich auf die Geschwindigkeit, die am ende der Beschleunigungsphase ansteht.

So ein Mistbeispiel! Die während der Beschleunigung anliegende Leistung in diesem Beispiel ist bezogen auf die aktuelle Geschwindigkeit ist identisch, genauso wie die Leistung und die Drehzahl. Natürlich ist dann auch die Beschleunigung identisch! Was soll das Beispiel denn beweisen, dass wenn alles identisch ist das gleiche Resultat rauskommt?
 
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Warum sollte das einem Sauger schaden? Dem ist es recht egal ;)
Weil auch dieser heiß wird und dann abrupt die Kühlung wegbricht, wenn man stehenbleibt und den Motor ausmacht. Direkt schaden wird es vielleicht nicht, aber sicherlich auch nicht die Haltbarkeit verlängern.


Erzähl das mal den zahlreichen Leuten denen die Turbos kaputt gehen z.B. vielen BMW Fahrern.
Da zeigt sich wieder das Problem, dass man auch bei vielen Produktrezensionen findet: Von denen, die Probleme haben, melden sich viele bzw. alle. Von denen, die keine Probleme haben, meldet sich deutlich weniger.
In Prozenten ausgedrückt dürfte ein Bruchteil der Turbo-Fahrer ein Problem mit dem Turbo haben.


Im Stand 10 Minuten... Man könnte nach einer Vollgasfahrt auch einfach ein paar Minuten langsamer fahren. Ist für mich völlig klar, dass ich nicht 3 Stunden Vollgas fahren und dann abrupt den Motor ausstellen kann. Da hätte ich immer bedenken bzgl der Kühlung.
Motor nachlaufen lassen? Es gibt sicherlich keine Vorschrift von VW, die besagt, dass man nach dem Anhalten den Motor im Stand 5 Minuten laufen lassen soll oder ähnlich. (lass mich gerne vom Gegenteil überzeugen, aber Motor laufen lassen ist in Deutschland schließlich nicht erlaubt.) Es mag eine Vorschrift geben, dass man nach Volllast ein paar Minuten mit Teillast weiterfahren soll. Zumal ein bißchen Fahrtwind der Kühlung förderlich ist.
 
Dem Motor ist das egal... der Turbolader hat das Problem mit dem heißen Öl. Somit ist es einem Saugmotor total Rille welche Öltemperatur er beim ausschalten hat. Abgesehen davon erreichen Saugermotoren gar nicht so eine hohe Öl und Abgastemperatur wie ein aufgeladener Motor. VW gibt an den Motor kaltlaufen zu lassen, ob das bei ruhiger Fahrt oder im Stand ist, schreibt niemand vor. Ist im Grunde auch irrelevant, es geht darum das ein aufgeladener Motor eine gewisse Temperatur haben muss damit man auf Dauer keinen Schaden am Lader verursacht, dass wird dir JEDER Hersteller sagen.

Ob es nur ein Bruchteil aller Turbofahrer sind die so ein Problem haben oder 99% ist doch ebenfalls total uninteressant, Fakt ist das ein Turbo gewisse Nachteile hat und in der Regel keinen Vorteil gegen über einem Motor der gleiche Leistung bei mehr Hubraum bietet. Das einzige was der Turbo vielleicht besser kann ist mehr Elastizität im höchsten Gang bieten, aber das ist für mich unwichtig da ich persönlich immer runterschalte beim Überholen.
 
Auch einen Saugmotor sollte man wenn man den "heiß" bewegt hat kaltfahren. Trat häufig bei MGF oder Lotus Elise Fahrern auf die noch den K Serie Rover Motor drinhatten und darauf nicht achteten, mit Glück wars mal wieder nur die Kopfdichtung, mit Pech hats den ganzen Block verzogen, also ab in die Tonne...
 
Warum sollte das einem Sauger schaden? Dem ist es recht egal ;)



Erzähl das mal den zahlreichen Leuten denen die Turbos kaputt gehen z.B. vielen BMW Fahrern. Und mit einer kurzen Verschnaufspause ist es nicht getan, der SX vom Kumpel hat nach Vollgasfahrten fast 1000°c Abgastemperatur und 150°c Öltemperatur und braucht ca 10Min im Stand bis er in einem Bereich ist wo man den Motor ausmachen kann. Ein anderer Freund von mir fährt einen 5er GTi, selbst er muss (so Vorschrift von VW) den Motor nachlaufen lassen, da er sonst einen Schaden vom Turbolader in kauf nimmt.



Also ein Golf 5 GTi ist für mich weder ein Exot noch ein 20 Jahre altes Auto. Ich glaub das nicht zu meinen, denn ich weiß das leider aus eigener Erfahrung. Jeder Turbofahrer wird das bestätigen, zumindestens die Leute die keine Turbofanbrille aufhaben. Ich habe absolut nichts gegen Turbomotoren, würde ansich selber gerne einen haben aber nicht bei einem Alltagsauto, bei einem reinen Sommer oder Sonntagsauto wo der Koffer auch mal 10Min kalt laufen kann oder nicht ständig belastet wird sehe ich kein Problem. Aber wieso hole ich mir bei unter 200PS freiwillig ein teures Verschleißteil ins Auto? 200PS kann man ohne großen Aufwand auch ohne einen Turbo erreichen. Bei 300PS und mehr sage ich nichts, aber für mich hat ein 1.4L 160PS Turbomotor einen keinen Sinn wenn man diese 160PS auch aus 2L holen kann. Andere Hersteller brauchen teilweise nur 1.8L oder gar 1.6L...


Das mit dem kaltlaufen habe ich noch nie gehört!?!

geht es darum, das der Turbo nur gekühlt wird, wenn der Motor läuft? Die Autos mit Turbo die Ich kenne, schalten bei abruppten abschalten des Motors und einer zum Beispiel Autobahnfahrt, einfach den Lüfter für ein par minuten auf Durchzug, damit hat sich die Geschichte mit dem Kaltlaufen ja wohl erledigt!?!

Um aber das letzte quentchen effizienz aus einem Motor rauszuholen braucht man einen Abgasturbolader. Ob das nun Sinnvoll oder reine Prestige ist, spielt ja keine Rolle, gelogen, dass ein Turbolader den kleineren Hubraum ausgleichen kann ist es sicher nicht.

Wie gesagt, einen Beweis, dass die Motoren von Heute schneller kaputt gehen hat bisher keiner vorbringen können. Ich glaube nämlich nicht, das zum Bsp. VW weltweit einen solchen erfolg hätte, wenn ihre Motoren nichts taugen würden, sowas spricht sich nämlich schnell rum.

edit: der geringere Verbrauch ist wohl kein Vorteil? :schief: Es sei mal dahin gestellt, dass wenn man einen Turbo nur auf Vollast fährt, der Verbraucht "nur noch" um ein par Prozent besser ist, aber immerhin, der Unterschied ist da. Und Turbomotoren haben mit Sicherheit noch mehr Potenzial inne als Motoren mit Technik von vor 30 oder 40 Jahren ;)
 
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Jup, habs auch gesehen, leider haben die einen nicht auf die kleine gelbe Lampe hingewiesen, die selbst bei ziemlich hoher Geschwindigkeit geblinkt hat.
Stell dir vor der würd die Leistung wirklich auf die Straße kriegen :ugly:
 
Jetzt mal unabhängig von den Formeln. Wenn das so wäre, dann wäre ein 2l (Turbo)Diesel einem vergleichbaren Auto mit Benziner und einem 3,5l Saugmotor beschleunigungsmäßig gleichwertig oder sogar über... In Realität wird aber der Diesel mit seinen vlt. 170PS gegen einen 250 - 300PS Benziner trotz des Drehmomentvorteils doch stark unterlegen sein. Komischerweise ergibt sich beim Diesel dafür ein praktisch identischer Wert zu einem 170PS Benziner...

Ja, weil auch nicht das Motordrehmoment entscheidend ist sonden das Raddrehmoment. Und da das nutzbare Drehzahlband beim Diesel deutlich unter jenem eines Benziners liegt muss der Antrieb entsprechend länger übersetzt sein. Das macht natürlich den Vorteil des höheren Motordrehmoments wieder zunichte. Um hier einen 1:1 Vergleich machen zu können müsste der Antriebsstrang 100% ident sein, und man müsste bei der selben Drehzahl schalten damit die beiden Fahrzeuge immer die gleiche Übersetzung haben. Wie du einen 170 PS Diesel mit einem 170PS Otto abhängst wenn du schon bei 4k Upm schaltest möchte ich sehen.

mfg
 
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Leistung hängt vom Drehmoment und der Drehzahl ab!

Einverstanden. So weit so gut.

Umgekehrt eben auch, je nachdem was man als freie Variable zur Verfügung hat.

Niemals. Niemals wird, umgekehrt, Drehmoment von der Leistung abhängen. Man kann natürlich eine Gleichung nach jede Größe umstellen und damit berechnen, aber nicht die Abhängigkeiten bestimmter Größen von den Anderen beliebig drehen.

Glaube mir, ich brauche mich mit dem Thema bzw. der Theorie nicht mehr auseinander zu setzen, während meines Studiums...

Ich glaube dir dass du studiert hast, aber wohl kaum Physik. Jedenfalls nicht als Hauptfach. Weil du sonst niemals behauptet hättest, dass M = W ist, was Schwachsinn ist.

Die während der Beschleunigung anliegende Leistung in diesem Beispiel ist bezogen auf die aktuelle Geschwindigkeit ist identisch, genauso wie die Leistung und die Drehzahl. Natürlich ist dann auch die Beschleunigung identisch! Was soll das Beispiel denn beweisen, dass wenn alles identisch ist das gleiche Resultat rauskommt?

Wo ist alles identisch? Das einzige was in beiden Fällen identisch ist, ist das Moment. Mann bezieht keine abhängigen Größen aufeinander, die Resultat der unabhängigen sind, um das ganze sich zu Recht zu drehen.

Du kannst es sich drehen wie du willst, aber es bleibt wie gehabt: Nur Kraft nimmt Einfluss auf Beschleunigung. ...und natürlich masse.
 
Ja, weil auch nicht das Motordrehmoment entscheidend ist sonden das Raddrehmoment. Und da das nutzbare Drehzahlband beim Diesel deutlich unter jenem eines Benziners liegt muss der Antrieb entsprechend länger übersetzt sein. Das macht natürlich den Vorteil des höheren Motordrehmoments wieder zunichte. Um hier einen 1:1 Vergleich machen zu können müsste der Antriebsstrang 100% ident sein, was es bei Serienfahrzeugen aber nicht gibt.

mfg

Entscheidend ist vielmehr, welche Leistung steht bei der gefahrenen Geschwindigkeit zur Verfügung. Dabei ist natürlich entscheidend was das bzw. die Getriebe für eine Übersetzung haben. Das erklärt auch, warum bei einem "Sportgetriebe" (zumindest) die Achsübersetzung kürzer ist als bei einem Normalen -> die anliegende Leistung ist bei den dann anliegenden höheren Motordrehzahlen höher und damit das Beschleunigungsvermögen höher.

Der Unterschied der Übersetzungen zw. Getrieben für Diesel und Benziner ist übrigens erheblich kleiner als der zwischen einem Saugbenziner und einem Turbodiesel mit identischer Leistung oder ww. Drehmoment. Das macht den Unterschied nicht wett.

Bei einem stufenlosen Getriebe wird man auch die höchste Beschleunigung erreichen, wenn man den Motor im Bereich seiner maximalen Leistung hält, nicht an seinem maximalen Moment. Und interessanterweise wirds ja auch so gemacht - zugegeben ich bin seit geraumer Zeit kein solches Auto mehr gefahren (das Letzte war ein Nissan Cedric... :ugly:).

Einverstanden. So weit so gut.

Schön, das wir noch einen Punkt gefunden haben in dem Einigkeit besteht.

Niemals. Niemals wird, umgekehrt, Drehmoment von der Leistung abhängen. Man kann natürlich eine Gleichung nach jede Größe umstellen und damit berechnen, aber nicht die Abhängigkeiten bestimmter Größen von den Anderen beliebig drehen.

Na klar, wenn du eine Antriebsmaschine mit bestimmter Leistung und Drehzahl (und damit natürlich auch festem Moment) hast und das ganze so übersetzen musst, dass eine bestimmte Drehzahl entsteht, dann hängt von der Leistung das Moment am Ende des Getriebes ab. Ist Jetzt für KFZ net so üblich, aber es soll ja auch andere Anwendungsfälle für Physik geben. Hört sich ein wenig konstruiert an ich weis, aber ist nicht völlig abwegig.


Ich glaube dir dass du studiert hast, aber wohl kaum Physik.

Nö, Physik nicht, aber Maschinenbau.

Wo ist alles identisch? Das einzige was in beiden Fällen identisch ist, ist das Moment. Mann bezieht keine abhängigen Größen aufeinander, die Resultat der unabhängigen sind, um das ganze sich zu Recht zu drehen.

Das Moment ist identisch und die Drehzahl ist identisch. Unterschiede gibts dann erst, wenn du im 2. Teil des 1. Versuchs über sie Enddrehzahl des 2. Versuchs hinausdrehst. Aber das spielt ja dann keine Rolle mehr, weil die Vergleichbarkeit ja dann erlischt.

Du kannst es sich drehen wie du willst, aber es bleibt wie gehabt: Nur Kraft nimmt Einfluss auf Beschleunigung. ...und natürlich masse.

Wo habe ich denn das bestritten? Lediglich die Höhe der Kraft wird durch die zu Verfügung stehende Leistung definiert und das wirst du kaum abstreiten können.
 
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Vollgasfahrten mit sofortigem Abstellen des Motors ist weder beim Sauger oder aufgeladenem Motor gut.

Beim Turbomotor leidet meistens der Turbo mehr weil er Aufgrund des nicht mehr geförderten Öls nicht richtig abkühlen kann. Der Schaden entsteht bei der ungleichmäßigen Abkühlung der Materialien (Turbogehäuse, Welle usw.), quasi frisst die Welle.
Beim Sauger liegt das Problem eher in der Zylinderkopfdichtung bzw. verzieht sich gleich der ganze Kopf. Besonders wenn Block und Kopf aus verschiedenen Materialien sind, was ja meistens der Fall ist. Habe selber schon extreme Beispiele gesehen wo man in der Mitte vom Kopf fast 2mm Spiel hatte. Da ist dann auch nichts mehr mit Planfräsen und andere Dichtung zwischen. Und was nun teurer von beidem ist kann man sich wohl denken.

Fakt ist doch das jeder halbwegs vernünftige Fahrer sein Motor nicht von Volllast am besten noch während der fahrt aus macht. wenn ich grad 10km auf Anschlag gefahren bin habe ich min. noch 2min. normale Fahrt vor mir bevor der Motor abgestellt wird. Das reicht locker aus und dauert nicht wie immer angenommen wird 10min oder länger. Andere Motoren mit wassergekühlten Ladern haben teilweise ein Nachlaufpumpe die auch bei ausgestelltem Motor mit einer elektronischen Wasserpumpe noch eine gewisse Zeit nachgekühlt werden. Wir sind ja nicht mehr in den 80er Jahren wo das Kaltfahren noch ein Spektakel war.

Man sollte dabei aber auch Unterscheiden zwischen Motoren wie einem 2,0TFSI oder einen 3,6l Biturbo mit über 700PS. Der eine ist Maßenfertigung und der andere eine Eigenentwicklung die immer ein gewisse Aufmerksamkeit fordert.
 
Der Unterschied der Übersetzungen zw. Getrieben für Diesel und Benziner ist übrigens erheblich kleiner als der zwischen einem Saugbenziner und einem Turbodiesel mit identischer Leistung oder ww. Drehmoment. Das macht den Unterschied nicht wett.

Es ist ja auch nicht nur das Getriebe entscheidend sondern auch der gefahrene Gang - beim Diesel musst du viel früher hochschalten, ergo ist die übersetztung spätestens ab dem 2. Gang beim Diesel schon alleine dadurch deutlich länger.

Das müsste man für einen Vergleich alles ausgleichen. Mit Serienfahrzeugen ist das unmöglich.

mfg
 
Es ist ja auch nicht nur das Getriebe entscheidend sondern auch der gefahrene Gang - beim Diesel musst du viel früher hochschalten, ergo ist die übersetztung spätestens ab dem 2. Gang beim Diesel schon alleine dadurch deutlich länger.

Dafür hat er im unteren Drehzahlbereich auch deutlich mehr Leistung als der Sauger... Man kann es jetzt natürlich versuchen weiter zu zerreden, aber an P=F*V kommt man nicht vorbei und das hat hier auch noch niemand widerlegt.

Ich arbeite übrigens in Untergruppenbach beim dortigen größten Arbeitgeber seit 13 Jahren in der Entwicklung und mit dem Thema Zugkraft, Übersetzungen, Beschleunigung usw. bin ich denke ich durch!
 
Ich arbeite übrigens in Untergruppenbach beim dortigen größten Arbeitgeber seit 13 Jahren in der Entwicklung und mit dem Thema Zugkraft, Übersetzungen, Beschleunigung usw. bin ich denke ich durch!

Bist du für deinen Arbeitgeber (und Präsidenten) damals auch im Langstreckenpokal tätig gewesen? Wir haben uns jahrelang die Box 15 am Nürburgring geteilt. =)
 
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