Was soll daran hanebüchen sein? Die aktuell anliegende Leistung eines Motors errechnet sich aus aktueller Drehzahl und aktuell anliegendem Drehmoment. Um z.B. bei 2000 rpm mehr Leistung aus dem Motor zu erhalten, kann man also nur das Drehmoment erhöhen.
Richtig, alternativ kann man auch die Drehzahl erhöhen, aber dass das Beschleunigungsvermögen eines Autos vom Drehmoment abhängt ersehe ich aus dieser Darstellung nicht. Zumal ich weiß, dass es falsch ist.
Jetzt mal unabhängig von den Formeln. Wenn das so wäre, dann wäre ein 2l (Turbo)Diesel einem vergleichbaren Auto mit Benziner und einem 3,5l Saugmotor beschleunigungsmäßig gleichwertig oder sogar über... In Realität wird aber der Diesel mit seinen vlt. 170PS gegen einen 250 - 300PS Benziner trotz des Drehmomentvorteils doch stark unterlegen sein. Komischerweise ergibt sich beim Diesel dafür ein praktisch identischer Wert zu einem 170PS Benziner...
Den Zusammenhang kenne ich, aber was hat er mit Beschleunigung zu tun?
Daraus lässt sich bei einer bestimmten Geschwindigkeit die Kraft herleiten, die bei einer gegebenen Leistung (u.a. zum Beschleunigen) zur Verfügung steht:
F=P/V -> die Kraft wiederum die beschleunigt dein Auto, wobei man natürlich die diversen Widerstände abziehen muss (Reibung, Luftwiderstand,...)
Das Drehmoment (also die Arbeit) spielt hier gar keine direkte Rolle. Nur zusammen mit einer Drehzahl wird das ganze auch verwertbar. Leistung errechnet sich dann übrigens so:
P= 2*pi*n*T -> alles in SI Einheiten, dann passts!
Und überhaupt ist ein Autoantrieb bis zum Punkt wo der Reifen die Staße berührt eine rotierende Maschiene, oder nicht?
Der Zusammenhang ist elementar und ist unabhängig von translatorischer oder rotatorischer Bewegung. Physikalisch ist das völlig egal.
Das würde ich gerne sehen, wenns keine Umstände macht.
Steht in jedem Physikbuch drin. Die gemeinsame Einheit J sollte es auch verdeutlichen. Das ganze lässt sich auch noch in Kalorien umrechnen wenn man mag...