News "Defekte" CPUs auf Asrock-Boards: AMD sieht den 9800X3D nicht "abrauchen"

Mit was hast Du denn bisher Deine OC-Settings auf Stabilität geprüft? Ich frage nur, weil ich hier und anderswo zu oft Dinge wie "CB R23" o.Ä. sehe. Wenn ich meinen Rechner mit CB R23 "torture" (mind, 10 minuten), dann wird die CPU im Vergleich mit anderen Tortures (OCCT und Co.) gefühlt irgendwo zwischen 80% und 85% gefordert (was zwar relativ realitätsnah sein mag, aber bei Stabilitätstests geht es mir(!) um echte Torture beim technisch maximal Möglichen um Kühlung, Energieversorgung unter extremen 100%-Last-BEdingungen zu testen, der "Abstand" zu realen LAsten wie durch CB R23 generiert, dient dann als "Stabilitäts-Reserve" (zunehmende Alterung von Parts und Komponenten, veränderliche Umgebungsbedingungen/Raumtemperatur/Verschmutzung durch Staub,...) Wenn man immer nur mit CB R23 und Co die Stabilität seines Systems unter OC bewertet, kann es also schon viel eher (z.B. bei der Shaderkompilierung) mal vorkommen, dass man wenn auch nur kurzfristig eine stärkere Prozessorlast als beim Stabilitätstest mit CB R23 fährt und damit bezügl. Stabilität einen Schritt ins Ungewisse macht...mit allen denkbaren Konsequenzen...

Stimme dir zu, R23 ist schön zum benchen allerdings kein Indikator für die Stabilitly. Meine Empfehlung ist da der y-cruncher. Wenn der läuft, dann läuft alles andere auch.
 
Dann sei froh...
Bei mir waren zwei von vier ASrock Mainboards defekt (oder sind OHNE Übertakten kaputt gegangen)
Beide defekte waren AM4 ATX Boards, die Mini-ITX (auch AM4) laufen hingegen.

Mit anderen Mainboard Herstellern hatte ich bisher KEINE Probleme.

Da könnte ich auch sagen, sei froh das die deiner anderen Hersteller keine Defekte hatte so wie bei mir.

Erfahrungen einzelner Nutzer mit so geringen Stückzahlen sind nicht aussagekräftig und das in alle Richtungen.
 
Weil ich schreibe, dass Unternehmen in deren Außendarstellung nichts von Defekten wissen wollen, ist das Bashing?
Kann man durchaus darunter einordnen; denn es ist ja auch falsch! Sowohl AMD als auch Nvidia haben die Chips ersetzt.

Billig bedeutet auch "dürftig" oder "minderwertig". Darum habe ich den Abschnitt zitiert.
JA, mir ist das bewusst ich habe bewusst nicht "günstig" geschrieben. Denn ein billig Board zeichnet sich in meinen Augen dadurch aus, dass minderwertige Komponenten verbaut sind und nicht alleine dadurch, dass es nicht funkioniert. ASRock bietet wie jeder Hersteller solche Boards an, wo schlechter Kondensatoren, VRMS, Soundchips etc. verbaut sind und das sind für mich "billig" Boards, die dennoch zweifelsfrei eine Berechtigung haben.

Der Grund waren bisher noch nie die angeblich mangelnden Reserven, ich wüsste nicht wo es einen Fall gibt der darauf zurückgeführt werden kann. Ich stelle dir den Link zu den einzelnen Ursachen zur Verfügung, dort kannst du es nachlesen, falls es dir wirklich interessiert. Aber ich habe nicht das Gefühl.
Jeder dieser Gründe ist nur ausschlaggebend, weil man im Vergleich zum alten Standard die kompletten Reserven weggelassen hat! Früher hat man nach Specs der Kabel, der Stecker etc. bis zu 350W über einen 8PIN schieben können, man durfte aber nur 150W drüber schieben. Macht man die glecihe Rechnung auf, darf man anhand der Specs der Kabel, der Stecker etc. 625W drüber pumpen (alles; auch oben bei 30° Umgebungstemperatur) und der Steckerstandard erlaubt 600W! Wenn die einzelnen Komponenten auch 900W könnten, wären bei 575W vermutlich keinerlei der aufgetretenen Ursachen relevant gewesen.

Der Standard ist Müll und da sind sich nunmal auch alle einig.

Und nein, daran ist nicht Nvidia schuld, habe ich nirgends behauptet und werde ich auch nicht tun. Nvidia ist schuld an einem 575W Monster, was ich nicht gut finde; aber nicht an dem Standard an sich!

Diese Aussage nach 1-2 Einzefällen auf einer 5090 zu treffen ist nicht seriös und gleichzeitig 100te gesonderte Ausfälle einer CPU zu verteidigen. Aber das ist eben typisch Internetkultur.
Die 1-2 sind keine Einzelfälle, es gab tausende 4090 die betroffen waren und genauso gab es dutzende 5090 die betroffen waren! Aber ich denke, hier geht es einfach nur darum, dass du mir weiß machen möchtest, AMD ist doof und Nvidia ist cool! Anders kann ich deine Umdeutungen des von mir geschriebenen nicht deuten.
Mir ist es relativ egal, selbst wenn die 5090 super läuft, ist sie in meinen Augen eine idiotische Karte; was aber nur am Verbrauch liegt, fast 600W sind mir persönlich einfach zu viel für eine GPU.

Es soll auch Menschen geben, die sich Stock RAM kaufen, wirklich. Und selbst wenn, hier wird in einer komischen Art und Weise der Nutzer als Ursache für Defekte ins Feld geführt, obwohl offensichtlich ist, dass es nicht so ist.
Ja soll es geben, aber die wenigsten werden 3D CPU, Stock RAM, Reddit und selber CPU wechseln in einem Gehäuse machen. Die Kombination ist in meinen Augen unlogisch; nicht völlig ausgeschlossen aber eher selten anzutreffen.

Also unterstellst du den Leuten pauschal sie würden lügen, damit deine Theorien bestätigt werden? ;)
Nicht damit meine Thesen stimmen, aber ja ich unterstelle dem Nutzer hier erstmal, dass seine Angaben nicht korrekt sind!

Praktisch nicht, da dir AMD das nicht nachweisen kann und wenn sie es täten oder wollen würden, wäre der Shitstorm riesig. Aber du willst mir nicht wirklich damit sagen, dass der User das Übel ist, wenn er RAM über der Spezifikation einsetzt? Jeder mit etwas Ahnung weiß, dass das lächerlich ist. DAU ist nämlich übersetzt "Dümmster anzunehmender User" und damit eigentlich schon eine Beleidigung.
1.) Nachweisthematik ist klar.
2.) Auch der Shitstorm wäre klar
3.) Wenn der User es gut macht nicht, aber ich hab in meinem Leben zuviele "AutoOC" Versuche gesehen, die absurde Einstellungen bewirkten. CPU Voltages die durch die Decke gehen sind durchaus ein Problem der Gegenwart. Schaumal was so manche Boards da schon @Stock verursachen. Ist dann der User schuld? Eher nicht. Aber die Frage wer schuld ist bleibt ja erstmal im Raum. Ist es der CPU Hersteller? MB Hersteller? RAM Hersteller? Wahrscheinlich ist keiner so richtig unschuldig.
 
Das Problem ist ja irgendwo zwischen Anwender, Mainboard-Setting, Microcode, CPU, Boardhersteller usw.
Muss erst einmal geklärt werden, aber der Meinung zu sein 95% sei der Anwender schuld, ohne dass genaueres geklärt ist, ist schon etwas absurd.
Aha und das schließt du woraus wieso bitte ist das Absurd?

ASRock hat einige Fälle untersucht. Sockel gereinigt und schwups Board lief wieder 1A.
Genau so wie Fehler bei den Betroffenen Boards gesucht.
Alle liefen so wie sie sein sollten nach einer Sockel Reinigung.
Nur die CPU war verschmort :schief:

Mhhh was ist deiner Meinung nach denn da naheliegend? :D

Edit: grad mal deinen Post ein paar Seiten später gelesen ,,leichtes OC darf keine Schäden hervorrufen“
Also nenene… es wird beworben das es möglich ist ja und gleichzeitig aber mal direkt im BIOS darauf hingewiesen das alles was nur in dem Menü an Änderungen vorgenommen wird direkt nicht mehr abgedeckt ist wenn was passiert seitens AMD !

Achjaa und EXPO ist stellenweise schon kein leichtes OC mehr :schief:
Weil wie ,,leicht“ das ausfällt bestimmt der Hersteller im EXPO Profil und das ist ab und zu schon nicht so ,,leicht“ gewesen :ugly:
Das Thema trifft heute noch zu und damals beim Ryzen 7000x3D hat dein EXPO getötet :ka:

Und wie sollte dein ,,leichtes“ oc überhaupt aussehen ? Wer definiert das ?
Was versteht ein Unbedachter Anwender von leichtem OC bei der CPU ? Fragen über Fragen :schief:

Würde gern mal wissen was Du unter leichtem oc verstehst und jetzt komm mir bitte nicht mit PBO… dann haste definitiv nicht verstanden wie das funktioniert ;)
 
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Wie viele CPUs wurden verkauft? Nehmen wir mal an 100.000 Stück. Dann ist die Fehlerquote weit unter 1 %. Das liegt nicht an CPU oder Mainboard, sondern am Bastler davor. Vielleicht gibt's das ein oder andere Montagsmodell, aber nicht in der Anzahl. Bei mir läuft der 9800X3D mit einer Arctic Liquid Freezer III 320 mit Standardeinstellungen. Ich habe im Idle unter Windows 11 auf der CPU 25° bei 22° Raumtemperatur und unter Last in Prime95 in Kombination mit Furmark über 20 Minuten 81° max.

Das Problem ist doch heutzutage, dass jeder Hintz und Kuntz meint, seine Komponenten OC oder Undervolten zu müssen, weil das ja 10000% mehr Leistung bringt - wird einem ja in jedem Youtube-Tutorial so suggeriert.
Das sieht man auch an den Posts hier, wie und welche Stresstests gemacht werden: Den normalen Gamer interessiert das nicht. Bei den wenigsten wird die CPU über längeren Zeitraum auf 100 % laufen. Und den 9800X3D muss man fürs Gamen auch nicht zwingend übertakten.
 
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Ich habe mir nie ein Asrock-Board gekauft. Wenn man mal selbst mit den billigen der ASUS-Bretter (Student, keine Kohle) sein Lehrgeld bezahlen mußte, läßt man die verbrannten Finger von dieser qualitativ noch billigeren ASUS-Ausgliederung namens Asrock. Aber das wissen eben nur die älteren in der Community... die anderen müssen sich erstmal oberschlau selber ihre Finger bzw. ihre CPU verbrennen. :ka:
Kann ich so nicht bestätigen. Hatte schon viel ASUS Mainboards, aber auch schon MSI. Hatte nie Probleme damit. Am Ende entscheidet die Qualität des Boards (EIn Board für 90.- Euro passt nun mal nicht zu einer CPU für 600.- Euro) und der anderen Komponenten. Wenn ich versuche einen Ferrari oder Lambo auf Stahlfelgen mit 300 über die Autobahn zu jagen, muss ich mich nachher auch nicht wundern, wenn das Auto plötzlich ohne Felgen und Reifen weiterchießt.
 
Das Problem ist doch heutzutage, dass jeder Hintz und Kuntz meint, seine Komponenten OC oder Undervolten zu müssen, weil das ja 10000% mehr Leistung bringt - wird einem ja in jedem Youtube-Tutorial so suggeriert.
Stimme dir da zu.
Das Problem ist nur, das Hintz und Kuntz bei AMD, Nvidia und Intel gleichzeitig Arbeiten.
Bei der Entwicklung und bei der Programmierung dabei sind.
Wenn die sagen das ist so, dann steht das in Mauern geschrieben.
Meistens sind das die gleichen Leutz, bei denen Grakas, Mobos oder CPUs abrauchen und Windows alle 2 Wochen neu aufgesetzt werden muss, weil es das böse Windows ist.
2 Sätze später, bzw kann man eig die Uhr danach stellen, kommt Linux bla bla bla..... 😎✌️
 
Wer weiß, vielleicht liegt es wieder einmal am fehlenden Geschick der PC-Besitzer. Schließlich wäre es nicht das erste Mal, dass man es schafft die CPU falsch im AM5-Sockel zu installieren...

Ich tippe daher auf "Kabelverknoter". Vielleicht sollten diese Leute besser "Komplett-PC-Käufer" bleiben. ;)
 
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Aber afaik ist dort XMP einem OC gleichgestellt und damit einher geht der Garantieverlust.
Das Ding an der Sache ist ja, das AMD und Intel selbst mit XMP/EXPO werben.
Die FPS Zahlen mit denen sie werben werden ja genau damit erzeugt.

Ja sie werben mit EXPO, und ja sie sagen EXPO ist übertakten und ja in der Fußnote!! der EXPO Seite schreiben sie, das Übertakten die Garantie erlöschen lässt.

Aber unter der Seite der Garantiebedingungen wird Übertakten bzw EXPO nicht erwähnt.
Also gilt die Fußnote auf der EXPO Seite im Grunde nicht, weil sie nicht in den Garantiebedingungen steht.
Es steht nur was von: "insofern diese (CPU) ordnungsgemäß eingebaut und verwendet wurden"
Ordnungsgemäß ist leider mit Absicht schwammig, bzw weitreichend ausgelegt.

Ausgenommen von der Garantie sind jedwede physische oder mechanische Schäden der CPU. Falls man z.b. bei dem Einbauen Mist baut. Siehe ersten Link.

P.S. Am Ende wenn man was einschickt oder AMD nachfragt, sollte man im Zweifelsfall bei EXPO mit NEIN antworten und gegebenenfalls die Mainboard Batterie für 5+min entfernen und das Bios zurücksetzen...wobei letzteres sowieso als Reperatur-Versuch gemacht werden sollte.


Solange also dieses Problem mit AsRock, AMD und dem RAM besteht und wenn ALLE verwendeten Teile auf einer Kompabilitäts-Liste, z.b. RAM-QVL stehen und diese Sachgemäß verbaut worden sind, dann ist einer der 3 Hersteller (von CPU, Board oder RAM) verantwortlich und muss den Fehler beseitigen, Austausch liefern oder Geld erstatten.

Die Frage ist nur WAS ist kaputt bzw läuft nicht, die CPU, das Board oder der RAM, wer haftet also...
Würde das System mit anderen RAM posten? Würde es mit einer anderen CPU posten?
Ein normaler Nutzer hat nicht mal eben Teile zum Austausch um es zu testen...

Bisher konnte ich solche Post-Probleme bzw Crashes in der Richtung die ich in den letzten 15+ Jahren hatte, immer mit einem neuen Satz RAM beseitigen. Das sind genau 3 Fälle... Davon 2 hintereinander beim selben System.
ALLE RAM Kits waren immer von der Board Seite und/oder beim RAM Hersteller in der Kompabilitätsliste.
 
Da würde ich nicht ganz mitgehen. Wenn ich ein RAM-Kit von der QVL kaufe, gehe ich davon aus, dass AMD-EXPO einfach aktivieren kann. Dafür gibt es doch XMP und EXPO, damit der User nicht in irgend welchen Untermenüs rumstochern muss, von denen er keine Ahnung hat.

Als jemand der über 20 Jahre ausschließlich Intel genutzt hat, muss ich auch sagen, dass das Ryzen Master Tool zwar sehr mächtig ist, aber alles andere als benutzerfreundlich. Mit dem Intel XTU kann man den Rechner eigentlich gar nicht zerschießen. Aber Software ist leider immer noch ein absoluter Schwachpunkt bei AMD, sowohl gegenüber Intel, als auch gegenüber Nvidia.
Gegenfrage: Warum muss ich im BIOS (Ja ich weiß, heißt jetzt UEFI) oder in diversen Programmen überhaupt irgendwas einstellen - mal abgesehen ggf. vom XMP/EXPO??? Mit der CPU, gepaart mit einem passenden Mainboard, RAM und GPU habe ich in Spielen überhaupt keine Probleme auf den Standardeinstellungen der jeweiligen Hardware. Und diejenigen, die eine CPU unbedingt übertakten müssen um was weiß ich damit zu machen, die sollten auch die nötige Erfahrung und Backround-Wissen haben, damit nichts passiert.
Das Ding an der Sache ist ja, das AMD und Intel selbst mit XMP/EXPO werben.
Die FPS Zahlen mit denen sie werben werden ja genau damit erzeugt.

Ja sie werben mit EXPO, und ja sie sagen EXPO ist übertakten und ja in der Fußnote!! der EXPO Seite schreiben sie, das Übertakten die Garantie erlöschen lässt.

Aber unter der Seite der Garantiebedingungen wird Übertakten bzw EXPO nicht erwähnt.
Also gilt die Fußnote auf der EXPO Seite im Grunde nicht, weil sie nicht in den Garantiebedingungen steht.
Es steht nur was von: "insofern diese (CPU) ordnungsgemäß eingebaut und verwendet wurden"
Ordnungsgemäß ist leider mit Absicht schwammig, bzw weitreichend ausgelegt.

Ausgenommen von der Garantie sind jedwede physische oder mechanische Schäden der CPU. Falls man z.b. bei dem Einbauen Mist baut. Siehe ersten Link.

P.S. Am Ende wenn man was einschickt oder AMD nachfragt, sollte man im Zweifelsfall bei EXPO mit NEIN antworten und gegebenenfalls die Mainboard Batterie für 5+min entfernen und das Bios zurücksetzen...wobei letzteres sowieso als Reperatur-Versuch gemacht werden sollte.


Solange also dieses Problem mit AsRock, AMD und dem RAM besteht und wenn ALLE verwendeten Teile auf einer Kompabilitäts-Liste, z.b. RAM-QVL stehen und diese Sachgemäß verbaut worden sind, dann ist einer der 3 Hersteller (von CPU, Board oder RAM) verantwortlich und muss den Fehler beseitigen, Austausch liefern oder Geld erstatten.

Die Frage ist nur WAS ist kaputt bzw läuft nicht, die CPU, das Board oder der RAM, wer haftet also...
Würde das System mit anderen RAM posten? Würde es mit einer anderen CPU posten?
Ein normaler Nutzer hat nicht mal eben Teile zum Austausch um es zu testen...

Bisher konnte ich solche Post-Probleme bzw Crashes in der Richtung die ich in den letzten 15+ Jahren hatte, immer mit einem neuen Satz RAM beseitigen. Das sind genau 3 Fälle... Davon 2 hintereinander beim selben System.
ALLE RAM Kits waren immer von der Board Seite und/oder beim RAM Hersteller in der Kompabilitätsliste.
Das Problem ist doch am Ende nicht das XMP oder EXPO Profil. Das lässt sich einfach aktivieren und ist im jeweiligem RAM ja auch als Profil hinterlegt. Da gibts dann auch keine Schwierigkeiten mit der Garantie, weil der Garantiefall da mit Sicherheit zu 99,9 % ausgeschlossen ist.

Problematisch wirds bei denen, die meinen, Abseits von XMP/EXPO weiter an den Einstellungen rumdoktern zu müssen (OC / Undervolting) und davon keine Ahnung haben. Natürlich wollen sich die Hersteller mit dem Warnhinweis absichern. Denn am Ende kann bei einem defekten RAM keiner zu 100 % sagen, das lag am EXPO oder eben daran, dass jemand statt 1000mV, 10000mV eingestellt hat.
 
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Und DAS ist richtig traurig. Werben halt explizit damit, obwohl die damit Garantie erlischt. Grenzt schon an Verbrauchertäuschung. Intel fährt da auch fast die gleiche Schiene.

Bei Intels fragte man sich zwar zuletzt allgemein, wie die auf die Werte kamen, aber die angegebenen Specs waren – Specs.

Stimme dir zu, R23 ist schön zum benchen allerdings kein Indikator für die Stabilitly. Meine Empfehlung ist da der y-cruncher. Wenn der läuft, dann läuft alles andere auch.

Habe den R23 seit dem Wechsel auf den Zen-5-Testparcours nicht mehr angerührt. Aber gerade, wenn es um die hier angesprochene Temperaturfestigkeit geht (die wenig über die allgemeine Stabilität aussagt), dann muss man die Belastung je nach Architektur anpassen. R24 erzeugt auf einem 9950X beispielsweise rund 10 Prozent mehr Last als Prime 95. Auf einem 285K ist das Verhältnis genau umgekehrt.

Wie viele CPUs wurden verkauft? Nehmen wir mal an 100.000 Stück. Dann ist die Fehlerquote weit unter 1 %. Das liegt nicht an CPU oder Mainboard, sondern am Bastler davor.

Über 100 defekte CPUs bei 100.000 verkauften 9800X3D (eine derartige Zahl kann ich nicht bestätigen) entsprächen einer Fehlerquote von klar über einem Promille entsprächen und lägen somit noch recht nahe an einem Prozent. Von relativ einfachen und teuren Bauteilen wie CPUs, deren beide Chips nebst Verbindungen vor Auslieferung geprüft werden, sind Fehlerquoten von besser als 1:1.000.000 zu erwarten/verlangen. Zumal wir bei 9800X3D von im Schnitt deutlich unter 5 Monaten Lebensdauer liegen. 5 Monate nach Launch des 14900K lag die Zahl bekannter Ausfälle zum Beispiel noch bei Null. Ein halbes Jahr später stand fest, dass die Default-Einstellungen diverser Mainboard-Hersteller sowie in Einzelfällen die Turbosteuerung für bleibende Schäden sorgen.
 
Was ist das denn für eine Antwort von AMD?

"Uns ist eine begrenzte Anzahl an Kompetenz aufgefallen, als wir als AMD solch eine Antwort verfasst haben.
Ferner möchten wir mitteilen dass Äpfel auch Birnen sind..."

Unfassbar.
 
AMD sieht den 9800X3D nicht "abrauchen"
Titel ist etwas sinnfrei gehalten, aber in der Technnik steckt man nicht drin. Entweder man hat Glück oder leider Pech. Außerdem ist die Technik heute sehr komplex geworden und steigende Tendenzen sind jährlich der Fall. Ich achte beim Kauf darauf, das die Hardware schon von namhaften Herstellern ist. Asrock muss nicht zwingend schlecht sein, da ich auch schon gute Erfahrungen gemacht hatte, trotzdem ist man bei keinem Hersteller von Problemen befreit.
 
Ich habe zwar nur einen kleinen, sparsamen 7500F, aber nachdem unter anderem auch die neue AGESA Version 1.2.0.3a für AM5 unter Verdacht stand, habe ich sie nun doch mal geflashed.
:ugly::kaffee:
 
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R24 erzeugt auf einem 9950X beispielsweise rund 10 Prozent mehr Last als Prime 95. Auf einem 285K ist das Verhältnis genau umgekehrt.
AVX512 -> AVX2
Bei R24 werden halt 512 genutzt, das kann der Intel ja nicht (iirc, korrigiere mich wenn ich falsch liege).

Prime95 ist auswählbar, wobei ich dieses Pi ausrechnen bis ins unendliche einfach sau dämlich finde, aber hey, wenn ein Rundungsfehler kommt ist etwas nicht genau genug und deutet auf eine mögliche Fehlerquelle hin.

Jedenfalls ist und war Cinebench eigentlich noch nie ein Stabilitätstest.
 
Gegenfrage: Warum muss ich im BIOS (Ja ich weiß, heißt jetzt UEFI) oder in diversen Programmen überhaupt irgendwas einstellen - mal abgesehen ggf. vom XMP/EXPO??? Mit der CPU, gepaart mit einem passenden Mainboard, RAM und GPU habe ich in Spielen überhaupt keine Probleme auf den Standardeinstellungen der jeweiligen Hardware. Und diejenigen, die eine CPU unbedingt übertakten müssen um was weiß ich damit zu machen, die sollten auch die nötige Erfahrung und Backround-Wissen haben, damit nichts passiert.
Sorry, aber wir sind hier in einem Enthusasten-Forum. Na klar, müssen tut man überhaupt nichts. Aber wenn ich mittlere vierstellige Beträge für neue PCs mit explizit beworbenen OC-Komponenten ausgebe, möchte ich auch was tweaken. Bis aus XMP/EXPO fahre ich im Alltag natürlich kein OC.

Ich übertakte seit über 20 Jahren und bisher war es eigentlich IMMER safe, ohne Spannungserhöhung zu übertakten. Bei moderaten Spannungserhöhungen litt die Haltbarkeit. Ich bin kein Hardcore-Overclocker, aber unerfahren bin ich garantiert nicht.

Wir wissen ja bei den meisten defekten CPUs überhaupt nicht, warum sie über den Jordan gegangen sind, aber wenn da wirklich nur die aktivierung eines beworbenen Speicherprofils für verantwortlich ist, würde das auf mich keinen guten Eindruck machen.
 
Gegenfrage: Warum muss ich im BIOS (Ja ich weiß, heißt jetzt UEFI) oder in diversen Programmen überhaupt irgendwas einstellen - mal abgesehen ggf. vom XMP/EXPO???
Die im XMP / EXPO hinterlegte Spannung setze ich gerne zusätzlich manuell um sicher zu gehen, in der Vergangenheit wurde das selten nicht übernommen.
Intel GPUs brauchen noch neben rBAR für den Idle "PCIe ASPM". Im Nachhinein schaue ich in HwInfo64 noch nach, ob Spannungen durch XMP + Auto-Einstellungen abnormal hoch eingestellt wurden (VDDG, VDDP, SoC).
 
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