Persönlich glaube ich hier nicht an ein generelles Problem des Herstellers Asrock.
Was bedeutet generelles Problem?
Ich sag mal so, eine Einstellung in irgendeinem Subkontextmenü und schon kriegt der 3D Cache etwas zuviel Spannung und Rumms, ist das Ding hin. Der 3D Cache ist halt empfindlich und wenn ASRock an irgendeiner Stelle die Specs nicht ganz einhält (was ja irgendwie kein Hersteller mehr so richtig macht) kann ich mir schon vorstellen, dass es ein ASRock spezifisches Problem ist.
Was aber eben gar nichts damit zu tun hätte, dass ASRock eine Billigschmiede ist! Sondern wie jeder andere Hersteller an Stelle X etwas zu euphorisch war.
Das das noch jemand kennt
Aber hat das bei irgendjemandem irgendwann einmal funktioniert? Hatte zwei, vieleicht drei Kollegen die sich das Board geholt hatten und ich glaube in meinem Leben habe ich nie einen schlechten Chipsatz gesehen; ich glaube SATA hat nie wirklich funktioniert und nur Abstürze produziert und das einzige was überaschend gut war, dass man von AGP später auf PCIe umsteigen konnte ohne ein MB Upgrade.
Aber an das EVGA NF41-AX kam man damals nicht ran und generell war der nForce 4 den Ulis meilenweit voraus.
Das "Einsparpotential" im Gesamtbudget eines "Gaming-Builds" liegt m.E. bei Mainboards v.a. in den extrem gestiegenen PReisen in den letzten Dekaden begründet
Das sage ich seit mehreren Gens und empfehle gerade bei den 3Ds immer maximal B Boards, aber gefühlt hat hier jeder mind. 4 NVMEs am System hängen und zwanzig Erweiterungskarten usw. Ein einfaches System, aus CPU, RAM, GPU und einer NVME gibt es scheinbar nur in meinem Freundeskreis.
Der eine schwört auf Asus, der andere auf Gigabyte, wieder einer klammert sich an 20 Jahre Vergangenheit fest und sieht Asrock noch als "billig-Asus".
Ist das wirklich überaschend?
Schau mal abseits des PCs, bspw. in der Autobranche. Ich würde mal behaupten 75% der Autofahrer in DE haben eine bevorzugte Marke und haben in ihrem Leben mind. einen Markenwechsel vollzogen, bei dem schon vor Beginn klar war, dass das neue Auto "scheiße" ist!
Das gleiche ist bei Hardware doch auch der Fall, wie oft erzählt ein Nvidia Nutzer das er ja AMD ausprobiert hat und nur Probleme hatte, wie oft erzählt ein Intel Nutzer, dass AMD nur Probleme gemacht hat und wie oft erzählt ein AMD Nutzer, wie schlimm Nvidia und Intel sind?
Wir haben jedenfalls in der Redaktion, AFAIK, keinen einzigen Ausfall, den wir nicht selbst durch zu hohe OC-Einstellungen herbeigeführt hätten. Da wussten wir aber direkt, was Sache ist und konnten an den richtigen Stellschrauben drehen. Ich musste bislang keine einzige AM5-CPU bei AMD als defekt anmelden oder austauschen lassen (und ihr wisst, wie oft ich das Zeug teste).
Das sind die Aussagen, die einen weiterbringen, es ist so oft der DAU! Ich sehe das in der Praxis täglich, da wird auf Excel geschimpft, der hat meine ganze Arbeit verschluckt und der User muss nur runterscrollen. Da wird auf das langsame Internet geschimpft und die Beleganzeige dauert so lange; klar bei 33MB für eine Seite (das passiert wenn 200MP Kameras auf ein DIN A4 Dokument treffen), usw.
Mit dem Intel XTU kann man den Rechner eigentlich gar nicht zerschießen. Aber Software ist leider immer noch ein absoluter Schwachpunkt bei AMD, sowohl gegenüber Intel, als auch gegenüber Nvidia.
What???
Intel XTU ist die ziemlich größte Grütze dich ich je gesehen habe; ja man kann nichts zerschiessen, aber das liegt nur daran, dass man nahezu nichts einstellen kann.
Nvidias Softwarecenter ist tausendmal schlechter als AMDs Center.
Also bei aller Liebe, man kann AMD ja eine "Treiber" Schwäche andichten, wobei ich da auch so meine Meinung zu habe; man kann AMD auch sicherlich eine nicht immer optimale Leistung andichten (bspw. Lastverteilung etc.); aber die Software Ryzen Master und Radeon Software sind in der Handhabung um ein vielfaches besser als die Konkurenz und können zumeist auch deutlich mehr!