News "Defekte" CPUs auf Asrock-Boards: AMD sieht den 9800X3D nicht "abrauchen"

Fruchtlose Diskussion und wie immer mit Haterkommentaren.
Kein einziger DAU dieser gehimmelten CPUs wird zum Hersteller rennen und zugeben, das er an der Leistung rumgeschraubt hat. Da wäre die RMA im Eimer:lol:
Ganz zu schweigen von Denen, die gar nicht wirklich wissen, was sie da tun.
Und erklärt bis Dato nicht, warum (egal wie viele) andere MB-Hersteller ebenso betroffen sind. Oder kaufen die alle ihre PCHs bei Asrock ein?
Und nein, Asrock gehört NICHT (mehr) zu Asus. GottseiDank ;-)
Gruß T.
 
Also ASRock gehört schon sehr lange nicht mehr zu ASUS. Wie JEDER Hersteller, fertigt ASRock natürlich auch billige Boards. Das heißt jetzt nicht, dass ASRock in diesem Fall für den Fehler verantwortlich sein kann. Ich würde nur nicht einfach alle ASRock Boards über einen Kamm scheren und als minderwertige Produkte abstempeln. Das Darf man nicht mit den alten 30 EUR-Boards für Sockel A von damals verwechseln... da waren ASRock und ESC in der Tat die Pest.

Wir reden heir auch von 100 defekten CPUs. Davon wurden wie viele verkauft... zehntausende?
 
Achso, ja dann existierte das Problem scheinbar nicht? https://www.tomshardware.com/news/a...use-identified-expo-and-soc-voltages-to-blame

Das Kabel meiner 4090 ist auch fehlerlos, also existiert das Problem auch nicht.
Es hat glaube keine behauptet, dass das Problem nicht existiert. Aber es sind nur 100 von tausenden oder eher zehntausenden CPUs. Was die User damit gamcht haben, weiß auch niemand. ASRock hatte ja anscheinend auch Fehler im BIOS gefunden. Spannend wäre, ob mit aktuellem BIOS noch CPUs gestorben sind.
 
Ich weis nicht... die überdurchschnittlich hohe Zahl an betroffenen CPUs, die auf Asrock-Boards verbaut waren, lässt mich schon eher auf Asrock tippen. Vielleicht nutzten die betroffenen auch EXPO-Profile mit denen die CPU in Verbindung mit dem Board nicht klar kam.?.

Generell finde ich die Zahl um 100 jetzt auch nicht so hoch. Defekte können bei allen elektronischen Gütern vorkommen. Ggf. wird da mehr draus gemacht, als es dann auch ist.
Was das hier auch so schwierig macht ist, dass hier alles dabei ist. Von "dead on arival" bis zu "Defekt nach mehreren Wochen". Das kann halt echt alles an Ursachen sein.
Ich habe bei mir (ASRock B650 Steel Legend WiFi, BIOS 3.15) beim RAM (G.Skill Trident Z Neo) EXPO aktiviert damit dieser wie gekauft auf DDR5-6000, CL30-38-38-96 läuft. Später versuchsweise die CPU mit PBO CO-20 laufen lassen und nachdem das stabil der Fall ist war die Sache "tuning" für mich erstmal erledigt.
Zum ersten Mal überhaupt ein ASRock Board. Ich kenne noch die alten Zeiten als ASRock Schrott war. Aber das ist wirklich sehr lange her.

Mein Board ist übrigens auch bei einem Fall mit defekten 9800X3D vertreten. Da macht man sich schon so seine Gedanken. Könnte bei mir ja auch einfach so "Puff" machen.
 
Ich rante ja auch gerne über ASRock - der Laden hat für mich einfach aufgrund alter Erfahrungen immernoch den Ruf von "ASUS Resterampe" weg, eine solche Meldung wie mit den 9800X3D Problemen bekräftigt das leider wieder irgendwie. Ich lasse grundsätzlich die Finger von dieser Firma.

Mein 9800X3D auf dem ASUS TUF X670E Board läuft seit Tag 1 (zum Release) einwandfrei. Nachdem AMD ja mittlerweile OC auf den Dingern ermöglicht, würde mich mal interessieren, wieviele von diesen 100 kaputten CPUs wohl mit OC und höheren Spannungen betrieben worden sind... Meiner läuft hier auf Standardsettings.

Bis 2019 habe ich fast nur Gigabyte Boards benutzt, war immer alles top. Seitdem nur noch ASUS - laufen super. MSi war dazwischen auch immer wieder mal dabei, da gab es manchmal ulkige BIOS Probleme, dass CPUs nicht erkannt wurden etc., ansonsten aber auch immer alles okay.
 
Das Kabel meiner 4090 ist auch fehlerlos, also existiert das Problem auch nicht.
irgendwie fehlt mir bei den ganzen news immer noch eine quantitative zählung. paar dutzend/hunderte von amd prozessoren ggü gefühlt tausenden nvidia gpus. hatte neulich nen kommentar gelesen, vor 10 jahren war man froh +1ghz aus seiner geköpften intel cpu rauszuholen oder ne 1080ti maßlos zu übertakten. heute ist man froh wenns teil nicht brennt. :ugly:

hab nen asrock board als nas, mit nem i3-12100, wenn ich thermal velocity boost anmachen + max turbo im boot überhitzt das teil bevor der bildschirm richtig schaltet. arschrott. gibt auf level1techs nen ganzen thread über nen w680 board für nas/server/router, wo die leute sich beschweren das es schrott ist. da gibts ne dritte revision von.

wenn ich mir die paar yt kanäle angucke wo die grakas fixen sind es halt relativ viele xx90 karten. ist halt leider ein survivior bias. was ich krass finde, das die pcb's brechen und sich biegen.
 
Boah Leute, wieso immer erst mal dumm bashen?

1.) ASRock hat von billig bis teuer alles im Angebot und you get what you pay for. Asrock hat überragende Boards, aber eben auch billig Boards im Angebot.

2.) Der 9800X3D wird mit den Kabeln der 5090 verglichen, wie arm muss man sein? Ein Problem welches in der Form seit drei Generationen besteht, bekannt und maximal verschlimmert wird, mit einem überhaupt noch nicht geklärt Problem zu vergleichen?

3.) Wieviele Fälle einer abgetaucht 9800X3D gibt es insgesamt? Wieviele davon waren auf ASROCK Boards? Ist hier im Verhältnis zu den relativen Verkaufszahlen eine Differenz? Dann, je höher die statistische Abweichung ist, kann man irgendwann davon ausgehen, dass es ein Problem mit ASRock Boards gibt, wird aber aller Voraussicht maximal ein BIOS Problem sein, vermute mal zu viel Spannung, an einem gewissen Punkt. Der 3D Cache darf nunmal immer noch nicht zuviel abbekommen
 
Boah Leute, wieso immer erst mal dumm bashen?

1.) ASRock hat von billig bis teuer alles im Angebot und you get what you pay for. Asrock hat überragende Boards, aber eben auch billig Boards im Angebot.

2.) Der 9800X3D wird mit den Kabeln der 5090 verglichen, wie arm muss man sein? Ein Problem welches in der Form seit drei Generationen besteht, bekannt und maximal verschlimmert wird, mit einem überhaupt noch nicht geklärt Problem zu vergleichen?

3.) Wieviele Fälle einer abgetaucht 9800X3D gibt es insgesamt? Wieviele davon waren auf ASROCK Boards? Ist hier im Verhältnis zu den relativen Verkaufszahlen eine Differenz? Dann, je höher die statistische Abweichung ist, kann man irgendwann davon ausgehen, dass es ein Problem mit ASRock Boards gibt, wird aber aller Voraussicht maximal ein BIOS Problem sein, vermute mal zu viel Spannung, an einem gewissen Punkt. Der 3D Cache darf nunmal immer noch nicht zuviel abbekommen
Ich habe mich für das Asrock X870E Taichi Light entschieden und bereue es nicht. Gehört dann preislich und ausstattungstechnisch in die gehobene Mittelklasse und ich habe keinerlei Probleme mit meinem 9800X3D. Persönlich glaube ich hier nicht an ein generelles Problem des Herstellers Asrock.
 
Ich nutze seit dem legendären ASRock 939dual-SATA2 boards von diesem Hersteller, hatte aber noch nie ein defektes.
Weder bei meinen eigenen Rechnern, noch in denen die ich anderen zusammengebaut habe.

Ganz im Gegensatz zu ASUS oder Gigabyte, dort hatte ich etliche defekte.

Ich habe bei mir (ASRock B650 Steel Legend WiFi, BIOS 3.15) beim RAM (G.Skill Trident Z Neo) EXPO aktiviert damit dieser wie gekauft auf DDR5-6000, CL30-38-38-96 läuft. Später versuchsweise die CPU mit PBO CO-20 laufen lassen und nachdem das stabil der Fall ist war die Sache "tuning" für mich erstmal erledigt.

Läuft bei mir bis auf dem Ram exakt so seit release der CPU problemlos.

Trotzdem werde ich mir die einzelnen Spannungen auch nochmal im Detail anschauen.
 
Das "Einsparpotential" im Gesamtbudget eines "Gaming-Builds" liegt m.E. bei Mainboards v.a. in den extrem gestiegenen PReisen in den letzten Dekaden begründet- Früher kosteten günstige Mainboards (für Office-Knechte) um die 50 Euro und ihre gut ausgestatteten Gaming-PEndants mit allen "Bells and Whistles" von "MArkenherstellern" max. 150 Euro. Wenn man demgegenüber die aktuellen PReis-Spannen betrachtet, wird das Einsparpotential klar. V.a. man "erkauft" sich dadurch keine zwangsläufigen Leistungseinbußen, wie das z.B. bei unterschiedlich teuren GRafikkarten oder CPU's der zwangsläufige Fall ist. Am MB spart man entweder an Dingen, die auf die Lesitung des Systems keinen Einfluss haben (RGB-Gedingel, martialischer "Gamor"-Plastik-Tand, Farbe,..) oder die bestenfalls nur für Extreme-OC und BEnchmnark-Junkies Relevant sind (ein paar Spannungsphasen hier, ein paar Extra-Lanes an weiteren PCI-E-Slots oder mehr als 3 M.2-Slots udgl. In der Kernfunktion ohne OC-Gaudi (was heutzutage ohnehin nur noch im einstelligen Prozentbereich was "bringt") ist ein System mit einem günstigen MB nahezu genau so performant, wie die teuren Luxus-Gamor-Premium-Bretter...

Also ja, hier kann man m.E. viel Geld sparen, ohne viel Leistung einzubüßen ...
 
Ich habe mir nie ein Asrock-Board gekauft. Wenn man mal selbst mit den billigen der ASUS-Bretter (Student, keine Kohle) sein Lehrgeld bezahlen mußte, läßt man die verbrannten Finger von dieser qualitativ noch billigeren ASUS-Ausgliederung namens Asrock.
Asrock ist über die gesamte Produktpalette nach unten besser oder gleichwertig gegenüber Asus, spätestens seit ein paar Jahren.
Die teuren Highend-Mainboards wie die Taichi-Serie sind sowieso zumindest konkurrenzfähig und die günstigsten Platinen meistens sogar besser bestückt als billige Mainboards von Asus.
Das ASRock B650M-HDV/M.2 hatte in Tests kühlere Wandler-Temperaturen als die billigsten Boards der Konkurrenz.
EDIT
Aus aktuellem Anlass von scheinbaren Qualitätsproblemen bei ASrock empfehle ich nun dieses Mainboard:
 

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Ich persönlich sehe das Problem weder bei ASRock noch bei AMD.
Ich sehe das Problem beim Endverbraucher & den Einstellmöglichkeiten im UEFI. Würde mich nicht wundern wenn da welche dabei sind, die den X3D CPU zu viel Spannung geben weil irgendein Tech-Influencer das auch so hat, dabei noch an der Kühlung gespart sodass die CPU ständig ins Temperaturlimit läuft und irgendwann verabschiedet die sich.

ASRock tauch halt vermehrt auf weil die auch sehr viele Boards verkaufen. Die haben halt wie andere Hersteller auch, Einsteiger bis Premium Boards. Habe selbst schon viele Builds mit ASRock Boards gebaut, die laufen alle problemlos.
 
Schon interessant, welche Lager hier entstehen. Der eine schwört auf Asus, der andere auf Gigabyte, wieder einer klammert sich an 20 Jahre Vergangenheit fest und sieht Asrock noch als "billig-Asus". Ich, als CPU-Fachredakteur der PCGH setze als Beispiel seit Jahren auf MSI- und Asrock-Boards. Alle AM5-Tuning-Artikel bislang sind mit Asrock-Boards entstanden. Glaubt ihr, ich hätte die genommen, wenn es auch nur die Chance gäbe, dass da CPUs abrauchen? In der Tuning-Szene dagegen ist Gigabyte verpöhnt, auch ich meide die Boards wie der Teufel das Weihwasser. Asus dagegen ist in der Regel einfach zu teuer für das Gebotene, Biostar und NZXT kann man inzwischen nicht mehr (oder gar nicht erst) empfehlen. Viel Auswahl gibt es eh nicht und Ausfälle kann man auf allen Plattformen haben, und ich bin weiterhin der Meinung, dass der User dabei einen größeren Einfluss hat, als generell gedacht/erwartet. Da wird XMP angeschaltet ohne nachzudenken, der Curve Optimizer ins Nirvana gestellt, PBO mit Boost einfach hochgeschossen, doch die Warnung beim Öffnen der OC-Menüs, dass die CPU schaden nehmen kann, wird wissentlich ignoriert :ka:

Wir haben jedenfalls in der Redaktion, AFAIK, keinen einzigen Ausfall, den wir nicht selbst durch zu hohe OC-Einstellungen herbeigeführt hätten. Da wussten wir aber direkt, was Sache ist und konnten an den richtigen Stellschrauben drehen. Ich musste bislang keine einzige AM5-CPU bei AMD als defekt anmelden oder austauschen lassen (und ihr wisst, wie oft ich das Zeug teste).
 
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Da wird XMP angeschaltet ohne nachzudenken, der Curve Optimizer ins Nirvana gestellt, PBO mit Boost einfach hochgeschossen, doch die Warnung beim Öffnen der OC-Menus, dass die CPU schaden nehmen kann, wird wissentlich ignoriert :ka:

Bei der Aussage kann ich mich nur anschließen! Wenn ich ab und zu lese wieviele Leute einfach Sachen einstellen weil sie das mal irgendwo gesehen/gelesen haben oder Auto OC Funktionen benutzen ohne sich mal Gedanken darüber zu machen was dort an Einstellungen vorgenommen wird bekomm ich die Krise.

Man sollte sich schon mal damit befassen.
Aber heutzutage ist ja jeder faul und wenn’s nicht klappt ist der Schuldige natürlich ein anderer.
 
Da wird XMP angeschaltet ohne nachzudenken, der Curve Optimizer ins Nirvana gestellt, PBO mit Boost einfach hochgeschossen, doch die Warnung beim Öffnen der OC-Menüs, dass die CPU schaden nehmen kann, wird wissentlich ignoriert :ka:
Da würde ich nicht ganz mitgehen. Wenn ich ein RAM-Kit von der QVL kaufe, gehe ich davon aus, dass AMD-EXPO einfach aktivieren kann. Dafür gibt es doch XMP und EXPO, damit der User nicht in irgend welchen Untermenüs rumstochern muss, von denen er keine Ahnung hat.

Als jemand der über 20 Jahre ausschließlich Intel genutzt hat, muss ich auch sagen, dass das Ryzen Master Tool zwar sehr mächtig ist, aber alles andere als benutzerfreundlich. Mit dem Intel XTU kann man den Rechner eigentlich gar nicht zerschießen. Aber Software ist leider immer noch ein absoluter Schwachpunkt bei AMD, sowohl gegenüber Intel, als auch gegenüber Nvidia.
 
Das macht statistisch alles keine Sinn.

Erstmal 108 CPUs von wie vielen weltweit verkauften Einheiten? 10.000? 100.000? Noch mehr? Ich würde darauf wetten, dass die Prozentzahl der Totalausfälle in einem sehr niedrigen unsignifikanten Bereich liegen, ansonsten wären da ganz andere Prozesse bei AMD und Co angelaufen.

Zweitens wäre es ja nett gewesen im Artikel zu erwähnen, dass in der Reddit-Liste auch drin steht, was jeweils als follows Up/Lösung beim jeweiligen User passiert ist.
Erstmal wie bereits erwähnt waren es alles unterschiedliche Zeiträume in denen der Totalausfall auftrat. In aber fast allen Fällen ist bereits eine Ersatz CPU (entweder durch den Einzelhandel erstattet oder durch AMDs RMA Prozess) und in allen Fällen laufen die Systeme inzwischen tadellos.

In dem Fall würde ich entweder auf eine Bad batch tippen oder tatsächlich User Error durch unsachgemäße Übertaktung. Und jetzt laufen die Systeme weil sie natürlich nun ihre CPU stock laufen lassen.
 
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