Außerirdische und UnbekannteFlugObjekte, was ist wirklich dran

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AW: Außerirdische und UnbekannteFlugObjekte, was ist wirklich dran

siehe hier und hier .

An einem ganz anderem Ort können sich noch viel bessere Schutzmechanismen entwickelt haben. Die nicht nur das Überleben sondern auch das Reproduzieren unter Gammastrahlungseinfluss möglich machen.
 
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Hmm, der Bericht mit der Mücke ist super. :D
Was passiert denn, wenn man ein Lebewesen ins All aussetzt?
Nee, nee, erfrieren wird es nicht.
Obwohl nur 3 Kelvin herschen (die Hintergrundstrahlung), gibt es kein Medium, das die Wärme des Körpers abführen könnte (wie Wasser im Meer).
Doch weil es kein Druck gibt, kocht das Wasser in den Zellen sofort und verdampft, man platzt also.
Zeigt man bloß nie im SiFi Filmen. :(
Der Mücke wüde es genauso gehen.
Dem Bärtierchen geht es da nicht anders. Es gibt viele Möglichkeiten, wie es überleben könnte, aber wir reden ja erst mal von der Entstehung des Lebens überhaupt.
Um was entstehen zu lassen, dürfen zu extreme Gammastrahlung nicht sein. UV Strahlung kann Mutationen auslösen, was im frühen Stadium der Entstehung des Lebens förderlich ist, aber später nicht mehr.
Es hängt auch ein wenig von der Zusammensetzung der Atmosphäre ab, die auf der Erde ja nicht immer so war wie sie heute ist.
 
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Die Schallmauer ist kein Naturgesetz - aber warten ist sicher besser, als den Thread zumüllen.

Die X-15 fliegt afaik in allen Varianten mit Raketenantrieb. Entsprechend kann sie die auch immer und bei allen Geschwindigkeiten zünden. Ob das Fahrwerk auch Starts ermöglichen würde, weiß ich nicht - aber sonst sind die Flugeigenschaften nur durch den beschränkten Treibstoffvorrat beschrenkt, die SR-71 hat den Geschwindigkeitsrekord nur für luftatmende Triebwerke (und erzielt bei Überschallgeschwindigkeiten ironischerweise einen Großteil ihres Schubs durch Staustrahleffekte)

Ist aber eigentlich auch egal, es geht schließlich nicht um den Rekord "schnellstes Flugzeug mit luftatmenden Antrieb" -da würden ja die 60mph von vor 2 Jhd. auch nicht passen-, sondern es geht um "schnellste von menschengemachten Maschienen erreichte Geschwindigkeit".

das ding hat kein fahrwerk, kufen. und es wird nur in großen höhen gezündet, und die raketen waren dafür da um es auch ausserhalb der atmo zu steuern. wobei die sr71 selber starten kann, und sie hat ein kombi triebwerk. erst beim ausfahren der spikes an den engines wirds zum staustrahltriebwerk. wollte ich nur mal loswerden.. ah ja die rekorde der x15 zählen nicht, da es selber starten muß. die blackbird hält fast alle rekorde..
 
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Ich meinte das auch eher als Möglichkeit für Außerirdische uns zu besuchen. Die haben wahrscheinlich ein ganz anderes soziales Gefüge. Wo solche Gedanke wie: "wenn ich zurückkomme, ist die Welt vielleicht nicht mehr vorhanden" nicht existieren. Eine Spezis die vielleicht nicht mal denkt sondern rein "instinktiv" handelt. Sozusagen Einzeller mit Raumschiff oder sowas wie die Borg.

Dann hätten wir ein Problem...
Denn wenn es nicht um Wissen, Erkunden, Kontakt,... geht (Eigenschaften, die nur für eine Gesellschaft Sinn machen würden - also eine Flugzeit von 100ten-1000den Generationen ausschließt), dann bliebe als Antrieb eigentlich nur noch individuelle Ausbreitung und Vermehrung übrig, also eine Lebensform, die interstellare Entfernungen in einer Art Stasis überbrückt, um neue Welten zu bevölkern.

Die Borg (sorry ruyven) handeln doch auch rein instinktiv, oder?

Kollektiv, also quasi das genaue Gegenteil - wenn auch in dem Fall mit ähnlichen Auswirkungen, nämlich dass die Aufopferung Einzelner eine naheliegende Methode wäre.
Die Borg verfügen allerdings auch über eine unendlich schnelle Kommunikation untereinander, über beliebige Entfernungen - und das wäre auch eine elementare Vorraussetzung für eine deartige Struktur.

Wenn der Planet nicht so lebensfreundlich wie der unsere ist, ist die Evolution ganz auf verlassen des Planeten ausgerichtet. Also eine Anpassung an das Reisen durch All. :ugly:

Evolution kennt keine Ziele oder Ausrichtungen, nur Zufall und Vorteile heraus.
Es müsste also zufällig eine Entwicklung ablaufen, die einen Organismus dazu befähigt, seinen Planeten zu verlassen, (längere Zeit) im Weltall zu überleben, sich dort vorzubewegen, sich auf einen anderen Himmelskörper niederzulassen und dort zu vermehren.
Ich denke mal, es wird schwierig, einen evolutionären Weg für diese Entwicklung zu finden, der keine Zwischenschritte mit erheblichen Nachteilen für den Organismus im direkten Zweikampf auf dem Heimatplaneten zur Folge hat.


Aber ohne Schwerkraft keine Atmosphäre und demzufolge kein Schutz vor Gammastrahlung.
Deshalb auch keine Entwicklung von Leben.

Unterirdisch?

Obwohl nur 3 Kelvin herschen (die Hintergrundstrahlung), gibt es kein Medium, das die Wärme des Körpers abführen könnte (wie Wasser im Meer).

Dafür gibt es auch nichts, was die Wärmeabstrahlung der Körperoberfläche einschränkt ;)

Doch weil es kein Druck gibt, kocht das Wasser in den Zellen sofort und verdampft, man platzt also.
Zeigt man bloß nie im SiFi Filmen. :(

Mit gutem Grund - weil der Dampfdruck des Wassers nicht weiter steigt und dem können die Zellen bekanntermaßen gut standhalten. In ner Apollokapsel (oder nem amerikanischen Raumanzug) herschen z.B. auch nur 0,3 bar - und die Leute fühlen sich wohl. Die auch noch wegzunehmen macht nicht so den Unterschied.

Dem Bärtierchen geht es da nicht anders.

Im Tönnchenstadium enthält das Bärtierchen quasi kein Wasser ;)

Um was entstehen zu lassen, dürfen zu extreme Gammastrahlung nicht sein. UV Strahlung kann Mutationen auslösen, was im frühen Stadium der Entstehung des Lebens förderlich ist, aber später nicht mehr.

Ich sach mal...
Es wurden mitlerweile schon quicklebendige Bakterien in Primärkreisläufen von Atomreaktoren gefunden.
Erbgut lässt sich reparieren und wenn man erstmal Leben hat, findet das auch einen Weg, das in ausreichendem Maße zu machen - nen viel höheren Selektionsdruck kann man sich ja kaum vorstellen ;)


das ding hat kein fahrwerk, kufen.

Das weiß ich, aber auch von Kufen kann man starten, wenn man genug Schub hat - und die Kufen das aushalten. Letzteres weiß ich eben nicht und getestet hat man es sicherlich nie - warum sollte man auch?
Bezüglich des Antriebes reicht schon die erste Wikipediazeile...: Raketen.
 
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Deshalb bin ich auch so verdammt scharf darauf, was Forscher bzw. Raumsonden auf dem Jupitermond Europa finden werden.
Wenn es dort tatsächlich Leben geben sollte (oder mal gab), dann ist es der größte Beweis, den es gibt, dass sich Leben immer einen Weg suchen kann und wird.
*ganz kribbelig sein* :D

Dafür gibt es auch nichts, was die Wärmeabstrahlung der Körperoberfläche einschränkt ;)

Wasser hat einen geringeren Siedepunkt, je weniger Luftdruck herrscht. Das hat mit der Wärmeabstrahlung nichts zu tun. ;)
Bei null Druck verdampft das Wasser sofort, obwohl es ja nur 36° warm ist (im Körper eines Menschen mal gesagt). Gas hat nunmal ein größeres Volumen als eine Flüssigkeit, schon macht es "Bäng". :D

Mit gutem Grund - weil der Dampfdruck des Wassers nicht weiter steigt und dem können die Zellen bekanntermaßen gut standhalten. In ner Apollokapsel (oder nem amerikanischen Raumanzug) herschen z.B. auch nur 0,3 bar - und die Leute fühlen sich wohl. Die auch noch wegzunehmen macht nicht so den Unterschied.

Das würde ich aber gerne mal sehen. :ugly:
Bei 19km Höhe ist der Luftdruck schon so gering, dass die Flüssigkeit im Körper verdampfen würde.
Über dieses Limit muss ein Mensch einen Druckanzug tragen.

Ich sach mal...
Es wurden mitlerweile schon quicklebendige Bakterien in Primärkreisläufen von Atomreaktoren gefunden.
Erbgut lässt sich reparieren und wenn man erstmal Leben hat, findet das auch einen Weg, das in ausreichendem Maße zu machen - nen viel höheren Selektionsdruck kann man sich ja kaum vorstellen ;)

Genau das ist es ja, was mich dann auch interessiert. Wo kann sich das Leben tatrsächlich ausbreiten und welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?
Wieso haben Raumsonden noch kein Leben auf Venus, Mars und Co. entdeckt?
Ist es zu klein, lebt es unterirdisch, wovon lebt es überhaupt?
Die Frage ist ja auch, wie lange hat das Leben Zeit sich zu entwickeln?
Kann sich auch Leben in Mehrsternensystemen entwickeln? Wenn ja, bis zu welchem Entwicklungsstufe.
Welche Voraussetzungen braucht höher entwickeltes Leben?
 
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wie auch immer, das ding ist ausser um einmal schnell einen salzsee zu überqueren nicht zu gebrauchen. dagegen hat die sr71 ihren zweck erfüllt, und sie hat eine reichweite ohne nachtanken von immerhin 4800m, und das bei mach 3.3.
und wo ihr so schön über das was wäre wenn bezüglich ausserirdische diskutiert, da wir nix wissen könnte es alles mögliche sein. zb auch die lebensart wie in independence day, die unseren planeten ausrauben wollen und wie heuschrecken danach weiter ziehn. aber ich persöhnlich glaube, das eine spezies die so weit entwickelt ist interstellares reisen zu ermöglichen, nicht an eine kriegerische handlung interessiert ist. die werden auch nicht in stase oder so fallen und jahrhunderte reisen. die werden wenn schon wirklich eine art hyperraum antrieb oder sowas haben. ich stelle sie mir eher so vor wie die asgards.. gibt auch genug berichte von zeugen die mal in der area 51 gearbeitet haben, die sagen das die us regierung schon lange kontakt hat und mit denen zusammen an neuen technologien arbeiten. klar, das könnten alles nur spinnereien sein. aber komischerweise gibt es mehr als eine hand voll von ehemaligen air-force mitarbeitern oder anderen wissenschaftlern die zu unterschiedlichen zeiten an einem projekt in groomlake gearbeitet haben, die alle das gleiche sagen. komisch, oder? einige von denen sagen es habe mit dem manhatten projekt angefangen, also die erste atombombe. vor tausenden von jahren wurden wir wohl hin und wieder mal erkundet, um zu sehen wie weit wir sind. aber man schenkte uns nicht weiter beachtung, bis die strahlung unserer ersten atombombe ins weltall gelang. da wurden wohl einige neugierig. naja, ob sie nun spinner sind oder nicht.. aber alle? und von denen wurde es nachgewiesen, das sie dort arbeiten. area 51 ist kein geheimniss mehr, es wurde von der airforce ende der 90iger bestätigt das dort eine geheime versuchsbasis ist. nur nicht was sie dort treiben..
zb meine bereits erwähnte blackbird wurde dort entwickelt, und andere stealthflugzeuge usw.
 
AW: Außerirdische und UnbekannteFlugObjekte, was ist wirklich dran

aber ich persöhnlich glaube, das eine spezies die so weit entwickelt ist interstellares reisen zu ermöglichen, nicht an eine kriegerische handlung interessiert ist.

Wieso nicht?
Für jede Lebensform geht es erst mal un die Arterhaltung. Wenn man also zu einem Planeten kommt, der Reich an Erzen und Wasser ist, die dort lebende Spezies aber zu unterentwickelt ist um sich zu wehren, warum sollte man dann nicht im Vorbeigehen die Bodenschätze abgreifen?
Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass es Lebensformen wie solche aus Independence Day gibt.
Aber mit normalen Fingern. ;)
Wie haben die denn mit solchen Klauen Microchips enbtwickelt oder auch nur einen Faden zum Weben? :lol:
 
AW: Außerirdische und UnbekannteFlugObjekte, was ist wirklich dran

Wasser hat einen geringeren Siedepunkt, je weniger Luftdruck herrscht. Das hat mit der Wärmeabstrahlung nichts zu tun. ;)

Bezog sich noch auf deine Aussagen zum Thema frieren @3K ;)

Bei null Druck verdampft das Wasser sofort, obwohl es ja nur 36° warm ist (im Körper eines Menschen mal gesagt). Gas hat nunmal ein größeres Volumen als eine Flüssigkeit, schon macht es "Bäng". :D

Jup, nur herscht in den Zellen halt nicht "0 Druck" ;)
Und bei 20°C (36°C konnte ich nicht finden), hat Wasser gerademal einen Dampfdruck von 0,023bar. D.h. umgekehrt dass dieser Druck ausreicht, um das Wasser in seinem flüssigen Zustand zu halten - und glücklicherweise platzen Zellen nicht ganz so schnell ;)

Das würde ich aber gerne mal sehen. :ugly:

"Als Atmosphäre an Bord der Apollo wurde reiner Sauerstoff mit einem Druck von 34% der Erdatmosphäre verwendet. "
(in dem Fall von Wikipedia zitiert -Apollo-Sojus-Mission-, hab ich aber auch schon an anderer Stelle gelesen.)

Wieso haben Raumsonden noch kein Leben auf Venus, Mars und Co. entdeckt?
Ist es zu klein, lebt es unterirdisch, wovon lebt es überhaupt?

Im Falle der Venus würde ich mal sagen: mangelnde Qualität der Untersuchung aufgrund der extrem miesen Bedingungen.
Beim Mars wirds da schon schwieriger, aber man arbeitet dran :ugly:
 
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Im Falle der Venus würde ich mal sagen: mangelnde Qualität der Untersuchung aufgrund der extrem miesen Bedingungen.
Beim Mars wirds da schon schwieriger, aber man arbeitet dran :ugly:

Bei der Venus stell ich mir das aber wirklich schwer vor. Eine Atmosphäre aus Schwefelsäure und 90bar Luftdruck.
Wird schwer werden da Leben zu finden.

Beim Mars tippe ich mal, wenn es dort Leben gab, dann ist es seit hunderten Millionen Jahren ausgestorben.

Meine Vermutung sind halt die Monde der Gasriesen.
Zum Beispiel der Mond Io. Der wird vom Jupiter so dermaßen durchgeknetet, dass er der einzige Himmelskörper außer der Erde, auf dem man schon nachweislich aktive Vulkane gefunden hat.
Vulkane sind für die Entstehung des Lebens hervorragend geeignet.
Da gibts noch andere Monde, bei denen man was finden könnte.
Ist halt nicht so einfach. Flieg doch mal mit einem Raumschiff an der Erde vorbei. Auch da wird es schwer werden Leben zu entdecken, obwohl wir ja da sind. ;)
 
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Oooch, wer sein Spektrometer mal n bissl weiter durchguckt, dürfte da einige merkwürdige Substanzen in der Atmosphäre finden - FCKWs sind doch n gutes Zeichen für Zivilisation, oder? :ugly:
Strahlungsanomalien (diverse Einsätze von Nukleartechnologie) oder schlichtweg die Helligkeitsflecken im dunklen sind aus kürzerer Entfernung ein sicheres Zeichen, selbst wenn man die merkwüdige Grünfärbung großer Bereiche übersehen sollte.

Bezüglich Venus: 90bar sind überhaupt kein Problem für Leben, Schwefelsäure dürfte dagegen grundsätzlich Unterschiede bedingen.
Ist imho aber noch ne Umgebung mit besseren Chance, als ne trockene Staubwüste. (wie auch immer Leben aussehen soll - in der einfachsten Form ist es auf ein Trägermedium angewiesen, dass die benötigten Moleküle vorbeitreibt)
 
AW: Außerirdische und UnbekannteFlugObjekte, was ist wirklich dran

Man muss sich von dem Gedanken lösen, dass alles was für das Leben auf der Erde schädlich ist auch für Leben auf anderen Planeten schlecht ist. Für manche Lebensform kann Sauerstoff genauso schädlich sein wie für uns Kohlenmonoxid.
Das sieht man ja schon an unsrer Tiefsee. Über 90bar lachen die da unten und über schwefelhaltige heiße Quellen erst recht (die stellen meist sogar die Lebensgrundlage dar).
 
AW: Außerirdische und UnbekannteFlugObjekte, was ist wirklich dran

Da hast du durchaus Recht, aber wir reden ja letztendlich von intelligentem Leben im All und das sind keine Lebenwesen, wie in 2000 Meter tiefem Wasser leben oder in heißen Quellen.

Das Leben auf der Erde ist Kohlenstoff basierend. Das liegt daran, dass Kohlenstoff in der Lage ist sehr Komplexe Molekühle zu bilden.
Das einzige Element, das auch dazu in der Lage ist, ist Silizium, allerdings braucht Silizium deutlich länger.
Der Fixstern müsste als älter sein und ebenso konstant strahlen, damit sich höherwertiges Leben auf Siliziumbasis entwickeln könnte.
Aber trotzdem hätte es keine Chance, da das auf Kohlenstoff basierende Leben schneller in der Entwicklung wäre und die Siliziumzellen verdrängen würde.
Es würde daher nur ohne Kohlenstoff möglich sein.
Aber auch das ist kaum vorstellbar, da Planeten wie unsere Erde ja erst in zweiter oder dritter Geenration entstanden sind, also von Sternenleichen.
Sterne "stellen" Elemente aber nicht beliegig her, sondern in genauen Schichten und Mengen, Kohlenstoff ist dabei eine Schicht, daher gibt es viel Kohlenstoff auf der Erde, ebenso wie Stickstoff und natürlich auch Silizium (als Sand).

Allerdings haben wir eine Frage noch nicht besprochen.
Wie wichtig ist ein Magnetfeld um den Planeten, das es vor kosmischer Strahlung schützt?
Die Erde hat eins, aber nur in Verbindung mit dem Mond ist es so effektiv wie es heute ist.
Braucht ein Planet als einen relativ großen Mond, damit sich höherentwickeltes Leben bilden kann?
Wie konstant muss alles sein?
Die Sonne strahlt seit vielen Millionen von Jahren immer relativ gleich (OK es gab ein paar Eiszeiten, aber das tötet das Leben ja nicht ab :ugly:).
Können also veränderliche Sterne (und davon gibts viele in der Galaxie) überhaupt Leben beherbergen?
 
AW: Außerirdische und UnbekannteFlugObjekte, was ist wirklich dran

Vielleicht findet man ja auf diesem einem Erdähnlichen Planeten ebenfalls Kohlenstoff-basierende Lebensformen
 
AW: Außerirdische und UnbekannteFlugObjekte, was ist wirklich dran

Vielleicht findet man ja auf diesem einem Erdähnlichen Planeten ebenfalls Kohlenstoff-basierende Lebensformen

Welche erdähnlichen Planeten meinst du?
Bisher hat man nur Sternensysteme gefunden, bei denen die Gasriesen nahe beim Fixstern sind und kleinere feste Planeten weit außerhalb anzufinden sind.

Also genau umgekehrt wie bei unserem System.
Da kommt wieder eine Frage auf. Wie wichtig ist für eine gleichbleibende Entwicklung ein Gasriese jenseits der Bahn der erdähnlichen Planeten?
 
AW: Außerirdische und UnbekannteFlugObjekte, was ist wirklich dran

Da hast du durchaus Recht, aber wir reden ja letztendlich von intelligentem Leben im All und das sind keine Lebenwesen, wie in 2000 Meter tiefem Wasser leben oder in heißen Quellen.

Oooch, einige der Lebensformen in unmittelbarer Nähe der Quellen dürften zu den intelligesten 1% des Artenspektrums gehören, von weiteren Tiefseebewohnern ganz zu schweigen. Durchaus denkbar, dass sich der einzigartige "Unfall" "Mensch" auch unter solchen Bedingungen entwickeln könnte. (Anreiz für die Fähigkeit, seine Umwelt manipulieren zu können, ist jedenfalls da - eine Lebensform, die in der Lage wäre, sich derartige Quellen selbst zu bohren und sie gegen andere Besiedlung zu verteidigen, hätte enorme Vorteile)
Der Schritt von "an 400bar Umgebungsdruck angepasst" zu "Im All unterwegs" könnte allerdings Zwischenstufen (oder verdammt schwere Raumschiffe) erfordern :)

Aber trotzdem hätte es keine Chance, da das auf Kohlenstoff basierende Leben schneller in der Entwicklung wäre und die Siliziumzellen verdrängen würde.

Wenn die Bedingungen auf dem Planeten die dauerhafte Existenz größerer kohlenstoffbasierter Moleküle verhindern, ist das vor allem schneller wieder weg ;)

Außerdem wäre ich mir gar nicht mal so sicher, dass andere Elemente prinzipiell ausscheiden - in den Nebengruppen stecken noch n paar weitere Elemente, die ähnliche Bindungszahlen ermöglichen, die 4. Hauptgruppe hat weitere Mitglieder, die 5. kommt prinzipiell auch in Frage...
Unsere chemischen Kenntnisse orientieren sich ja eng an unserem Umfeld - komplexere Kohlenstoffverbindungen sind leicht zugänglich, entsprechend wird viel damit gearbeitet. Silizium gibts zumindest in großen Mengen und als jemand auf die Idee kam, da mal was draus zu machen, hing gleich ein ganzer Rattenschwanz dran.
Vielleicht ist ähnliches mit Stickstoff möglich? (Zwar nicht ganz so schön verzweigt, aber dann wird das "Rückrat" halt aufwendiger) Oder ganz abwegiges wie Xenon (das unter extremen Bedingungen auf einmal ein XeF6 bilden kann...)?
Man darf da nicht in den engen Bedingungen der 1bar-20° Chemie denken.
Bei 400° werden viele Metalle aufeinmal zu flüssigen Lösungsmitteln, in denen was-weiß-ich-was ablaufen könnte. Unter 100bar Druck können Stoffe reagieren, die normalerweise als inert gehandelt werden. Ohne die bei uns typischen Mikroorganismen sind diverse komplexe Verbindungen über lange Zeiten stabil, die sonst sofort verdaut werden würden.

Allerdings haben wir eine Frage noch nicht besprochen.
Wie wichtig ist ein Magnetfeld um den Planeten, das es vor kosmischer Strahlung schützt?
Die Erde hat eins, aber nur in Verbindung mit dem Mond ist es so effektiv wie es heute ist.
Braucht ein Planet als einen relativ großen Mond, damit sich höherentwickeltes Leben bilden kann?

Würde ich nicht sagen. Solange die Strahlung nicht so stark ist, dass sie in kürzester Zeit Makromoleküle pulverisiert, kann man auch entsprechende Schutzmechanismen dagegen entwickeln.
Die Evolution dürfte unter solchen Bedingungen langsamer ablaufen, weil mehr Energie für den Grundstoffwechsel benötigt wird und somit der Druck der Arten aufeinander bzw. die Organismenzahl geringer ausfällt, aber eine prinzipielle Einschränkung sehe ich da nicht.
Notfalls ersetzt eine deutlich mächtigere, ggf. leicht ionisierbare Athmosphäre die Funktion des Magnetfeldes.

Können also veränderliche Sterne (und davon gibts viele in der Galaxie) überhaupt Leben beherbergen?

So wirklich weit sind wir fortgeschritten sind wir auf dem Gebiet "Anfänge des Lebens" noch nicht, aber da auch veränderliche Sterne nicht unbedingt im Jahrestakt für grundlegend neue Eigenschaften sorgen, wäre Leben zumindest prinzipiell in der Lage, sich anzupassen - wenn es erstmal enstanden ist und wenn die Bedingungen nicht die grundsätzlichen Grenzen überschreiten, die die jeweils verwendeten Moleküle auferlegen.
(=bei entsprechendem Evolutionären Druck könnte sich sicherlich auch auf der Erde Leben entwickeln, dass zyklische Wechsel zwischen -100 und +100°C -z.T. in Dauerstadien- überlebt. Aber wenns auf einmal 500° werden und die DNA schlichtweg zerfällt, funktioniert das Grundprinzip halt nicht mehr)
 
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So wirklich weit sind wir fortgeschritten sind wir auf dem Gebiet "Anfänge des Lebens" noch nicht, aber da auch veränderliche Sterne nicht unbedingt im Jahrestakt für grundlegend neue Eigenschaften sorgen, wäre Leben zumindest prinzipiell in der Lage, sich anzupassen - wenn es erstmal enstanden ist und wenn die Bedingungen nicht die grundsätzlichen Grenzen überschreiten, die die jeweils verwendeten Moleküle auferlegen.
(=bei entsprechendem Evolutionären Druck könnte sich sicherlich auch auf der Erde Leben entwickeln, dass zyklische Wechsel zwischen -100 und +100°C -z.T. in Dauerstadien- überlebt. Aber wenns auf einmal 500° werden und die DNA schlichtweg zerfällt, funktioniert das Grundprinzip halt nicht mehr)

Mit den veränderlichen Sternen beziehe ich mich eher auf die Cepheiden, davon gibt es sehr viele in unterschiedlichen Ausführungen. Es geht ja nicht nur darum, dass die Wärmestrahlung veränderlich ist, sondern auch die Gammastrahlung und die Teilchenstrahlung des Sterns.
Das hat schon Auswirkungen auf die Entstehung des Lebens.
Von Überriesen brauchen wir ja nicht reden.
Die Entwicklung dauert sicher 500.000.000 Millionen Jahre, dafür sind blae Riesen zu schnel wieder weg, aber letztendlich beruht die Entstehung eines Sonnensystem auf die Überriesen. Ohne die würde es ja keine schwereren Elemente geben als Wasserstoff und Helium.
Also, nicht nur die Wärmestrahlung, auch ein plötzlich Anstieg der Gammastrahlung (kommt schon mal häufig vor), hat große Auswirkungen.
 
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Wellenlänge der schwankenden Strahlung ist erstmal nebensächlich - es kommt nur darauf an, dass die Schwankungen langsam genug sind, damit eine Anpassung möglich ist (sei es durch Verhalten, eine Umstellung des Stoffwechels eines Individuums oder durch evolutionäre Veränderung der ganzen Population) und dass sie innerhalb eines Rahmens bleiben, der keine grundlegend anderen Konzepte erfordert. Bei Sternen mit einer Pulsdauer im Tagesbereich könnte man sich z.B. eine Verhaltensadaption vorstellen - 24h Siesta in ner Höhle wärend des Strahlenmaximums.

Beachten sollte man vielleicht auch noch, dass selbst extreme Sterne nicht unbedingt den gesamten Planeten unwirtlich machen. In polwärtigen Regionen wird die Strahlungsdosis immer deutlich niedriger ausfallen, auf der dunklen Seite sowieso - ggf. finden wir also eine andere Verteilung von Leben vor.
(Auf der Erde gibts ja nen klaren Schwerpunkt auf die Tropen. Woanders vielleicht an den Polen. Oder es gibt fast nur nachtaktive Wesen, tagsüber werden geologische Formationen als Strahlungsschutz genutzt. Oder der Organismus kann eine kurzzeitige Akkumulation von Schäden wärend des Tages tollerieren und Nachts reparieren. Oder die Aktivitäten spielen sich ausschließlich auf der Nachtseite ab, auf der Tagseite finden wir nur Ruhestadien - auch die Eigenrotation kann also einen großen Unterschied machen)
 
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Bezüglich Venus: 90bar sind überhaupt kein Problem für Leben, Schwefelsäure dürfte dagegen grundsätzlich Unterschiede bedingen.
Ist imho aber noch ne Umgebung mit besseren Chance, als ne trockene Staubwüste. (wie auch immer Leben aussehen soll - in der einfachsten Form ist es auf ein Trägermedium angewiesen, dass die benötigten Moleküle vorbeitreibt)

Ich denke schon, das die Sahara mehr Leben aufweist als die Venus oder meinst du mit der Staubwüste den Mars?

Wen du den Mars meinst muss ich dir recht geben. Es gibt Lebensformen im Meer, denen würde der Mars allerdings sehr gut gefallen, die lieben nämlich Mineralien!

Welche erdähnlichen Planeten meinst du?
Da gibt es einen, der ca. 300 Milliarden Lichtjahre entfernt.
 
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Ich meinte die Staubwüste.
In der reinen Sandwüste der Sahara gibt es nur extrem wenig Leben, dass unabhängig von Oasen (die auf dem Mars fehlen) lebt - und das ist von Luftfeuchtigkeit abhängig, besteht afaik primär aus höheren Lebensformen (Insekten oder gleich Wirbeltiere) und als Nahrungsquelle dient nicht selten Aas - dass "zuwandert". Aber die Primärproduktion liegt bei null, mineralienbasiertes Leben wäre mir nicht bekannt (der chemische Energiegehalt von Siliziumoxid ist auch nicht so prall), in einer "endlosen Sahara" könnte also kein Leben überdauern - erst recht nicht entstehen.
Deswegen halte ich die Chancen, dass sich auf der Venus Leben entwickeln könnte, für besser, als auf dem (heutigen) Mars.
Die chemischen Bedingungen sind zwar deutlich aggressiver - aber das ist imho besser, als die physikalischen Hindernisse und die Unveränderlichkeit auf dem Mars. (Im Prinzip stellt Leben ja die selbstorganisierte Nutzung von chemischen Abläufen dar - tut sich chemisch überhaupt nichts, sollte sich auch kein Leben entwickeln)
 
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Ich gehe auch nicht mehr davon aus, dass heute auf dem Mars Leben entstehen kann. Dafür ist es zu kalt und zu wasserarm.
Ich denke eher, dass es vor 2 Milliarden Jahren mal Leben auf dem Mars gab, wenn auch nur Mikroorganismen, aber immerhin.
Es ist halt schwer, diese Spuren früheren Lebens zu finden.
Da halte ich mich lieber an die Monde. Dort könnte es Leben geben. Die Energie kommt aus dem Inneren und nicht von der Sonne.
Der Mond Europa beinahltet sehr wahrscheinlich flüssiges Wasser und das ist immer eine Voraussetzung für Leben, wie wir es kennen.
 
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