Atomenergie & Energiepolitik (inkl. Umfrage "Atomstrom in Deutschland, Ja oder Nein?")

Atomstrom in Deutschland, Ja oder Nein?

  • Ja

    Stimmen: 84 51,2%
  • Nein

    Stimmen: 80 48,8%

  • Umfrageteilnehmer
    164
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Die kritische Masse ist vorhanden - sonst käme es nicht zur Kernspaltung, aus welcher die Wärme entsteht, welche wiederum den Dampf erzeugt.
Im Kernkraftwerk wird die Kettenreaktion - welche bei der Atombombe sehr schnell abläuft - nur durch die Regelstäbe und anderes gebremst.

Die kritische Masse ist aber vorhanden, den ohne kritische Masse keine Kettenreaktion!
 
Soweit ich weiß gibt es in AKWs keine natürlichen kritischen Massen, sondern man regt die geringen Mengen erst durch Moderatoren zu den großen Zerfallsraten an, d.h., sie werden erst dann kritisch. Wären du soweit ich weiß in manchen Nukleargefechtsköpfen eine kritische Masse getrennt aufbewahrst und dann halt zusammenfügst.
 
Nö, wieso? Die Wahrscheinlichkeiten stimmen doch. Außerdem heißt es glaube ich, einmal in 10.000 Jahren, nicht 100.000. Aber egal. Diese Angabe bezieht sich auf den Betrieb eines Kernkraftswerks. Bei rund 400 Kernkraftwerken weltweit müssen wir also 10.000 durch 400 teilen, um zu wissen, wie oft eins hochgeht. Und siehe da: Alle 25 Jahre. Wir sind also perfekt im Plan.

4 Reaktoren in 50 Jahren ergibt bei mir nicht "alle 25 Jahre" und deinen Glaube, dass es "alle 10.000 Jahre" heißt, teile ich auch nicht. Im Gegenteil, man hört z.T. Angaben wie "die Chancen, das was passiert, stehen eins zu einer Million".
Aber eigentlich ist es auch egal, ob der Ist-Zustand den Planungen entspricht, oder nicht, wenn der Ist-Zustand als inakzeptabel gilt.

Und es entlastet die Straße. Am Ende gewinnen alle. Aber leider protestieren mittlerweile Anwohner ja auch gegen den Güterverkehr auf der Schiene... :-(

Genauso wie bei Anwohnern von Straßen,...
Waren halt mal verlockend, die niedrigen Grundstückspreise bzw. Erschließungskosten und 30-40 Jahre (und ggf. ein zwei Verkäufe) später ist man der Meinung, die Zeche dafür nicht mehr zahlen zu müssen...

Wobei die Technik der Güterzüge in der Tat aufgewertet werden könnte. Lauter als Passagierzüge müssen die nicht sein, es ist nur billiger. Und solange die Konkurrenz ihre Strecken vom Staat finanzieren lässt und größtenteils Löhne auf osteuropäischem Niveau zahlt, ist die Bahn nicht unbedingt in der Lage, Geld rauszuschmeißen.


Soweit ich weiß gibt es in AKWs keine natürlichen kritischen Massen, sondern man regt die geringen Mengen erst durch Moderatoren zu den großen Zerfallsraten an, d.h., sie werden erst dann kritisch. Wären du soweit ich weiß in manchen Nukleargefechtsköpfen eine kritische Masse getrennt aufbewahrst und dann halt zusammenfügst.

Der Begriff "kritische Masse" ist imho sowieso die Fehlbezeichnung des Jahrhunderts. Worum es eigentlich geht, ist eine kritische Dichte von spaltender Neutronen. Die kann man erreichen, in dem man viel Spaltmaterial zusammenpakt (wenns in einer perfekten Kugelform ist, braucht man da genau eine kritische Masse, um eine Kettenreaktion zu erreichen) oder in dem man weniger Spaltmaterial auf kleineren Raum komprimiert (Grundprinzip einer Fissionswaffe) oder in dem man zusätzliche Neutronenquellen einbringt (Grundprinzip afaik aller Implosionssprengköpfe, zwischenzeitlich als boosted Fission perfektioniert) oder in dem man die Wirkung der Neutronen steigert. In allen Kernwaffen außer den allerersten wird das durch Reflektierende Materialien erreicht (= Neutronen durchqueren das zu spaltende Material mehrfach), in Reaktoren wird es durch Moderatoren erreicht (die von der Spaltung ausgehenden Neutronen sind eigentlich zu schnell, um effektiv wechselzuwirken).
Im Reaktor selbst befindet sich aber weitaus mehr Material, als nur eine kritische Masse. Unterkritisch ohne Moderator ist das ganze aufgrund der relativ lockeren Anordnung. Würde man das ganze stark komprimieren, dürfte sich tatsächliche ein nukleare Explosion ereignen - wenn auch nicht annähernd mit der Effizienz einer militärischen Kernwaffe, denn wie von Quanti erwähnt: Der Anreicherungsgrad ist viel zu gering und damit auch die erzielbare Dichte. Das frisst die zusätzliche Leistung durch die größere Masse mehr als auf.
Fehlt aber noch ein Komprimierungsmechanismus. Solange niemand anfängt, in vergleichbarer Weise vergrößerte Sprengstoffladungen (wir reden hier von vermutlich mehreren dutzend Tonnen) in präziser Geometrie um einen Kernreaktor anzuordnen und mit einer hochpräzisen Zündvorrichtung zu verkabeln, fehlt es am Atom(reaktor)bombenzündmechanismus. Und selbst wenn man den hätte, würde einem die geringere Dichte noch einen weiteren Strich durch die Rechnung machen. Denn die eigentlich Schwierigkeit beim Bau einer Kernwaffe ist nicht das erreichen einer kritischen Masse (auch wenn das bei kompakten Abmessungen durchaus eine Herausforderung ist), sondern ihre Aufrechterhaltung. Sobald in einem Teil des Spaltmaterials überkritische Bedingungen herrschen, entstehen nunmal große Energiemengen - und zerreißen den Sprengsatz von innen heraus, bevor ein Großteil der Masse jemals Kritikalität erreicht hat und eine Wirkung entwickeln konnte. D.h. eigentlich will man extrem stark überverdichten, damit die ganze Choose eine gewisse Zeit braucht, bis sie in Gegenrichtung wieder über die kritische Anordnung hinaus expandiert.
Little Boy hat, laut Wiki, von seinen 64 kg Spaltmaterial (und das war schon 80% angereichert, nicht mit Kontrollstäben und Halterung durchsetzt und in einer zumindest durchgerechneten Anordnung) nicht einmal 1 kg auch gespalten.
 
Aber eigentlich ist es auch egal, ob der Ist-Zustand den Planungen entspricht, oder nicht, wenn der Ist-Zustand als inakzeptabel gilt.

Gut gesagt! Er "gilt" lediglich als inakzeptabel. Das sagt herzlich wenig darüber aus, ob er auch nüchtern betrachtet inakzeptabel ist.

Wobei die Technik der Güterzüge in der Tat aufgewertet werden könnte. Lauter als Passagierzüge müssen die nicht sein, es ist nur billiger.

Eben. Sie "könnte" aufgewertet werden. Aber einen guten Grund gibt es dafür nicht. Mehl und Zucker ist es egal, wie laut sie durch die Gegend gekarrt werden. Und Transportkosten müssen nunmal so billig wie möglich gehalten werden. Wer an einer Bahnstrecke (oder beim Flughafen oder neben der Autobahn) wohnt, wußte das ja bevor er dort hingezogen ist. Da sind nachträgliche Beschwerden wirklich unangebracht.
 
Gut gesagt! Er "gilt" lediglich als inakzeptabel. Das sagt herzlich wenig darüber aus, ob er auch nüchtern betrachtet inakzeptabel ist.

"Inakzeptabel" ist eine subjektive Einschätzung oder ein Abgleich mit subjektiv gesetzten Grenzwerten. In sofern sehe ich da keinen Unterschied oder die Möglichkeit einer "nüchternen" Betrachtung. Es gibt keine allgemeinen Gesetzmäßigkeiten, wieviel Risiko zuviel oder zuwenig ist.
Derzeit scheint die Bevölkerung mehrheitlich das erreichte Sicherheitsniveau nicht als vertretbar zu betrachten.

Aber einen guten Grund gibt es dafür nicht. Mehl und Zucker ist es egal, wie laut sie durch die Gegend gekarrt werden. Und Transportkosten müssen nunmal so billig wie möglich gehalten werden.

In einem Land wie Deutschland kann der Flächenverbrauch (einschließlich anliegender, unbewohnbarer Gebiete) einen nenneswerten Teil der Gesamtkosten für die Gemeinschaft ausmachen.

Wer an einer Bahnstrecke (oder beim Flughafen oder neben der Autobahn) wohnt, wußte das ja bevor er dort hingezogen ist. Da sind nachträgliche Beschwerden wirklich unangebracht.

Zum Teil ja - zum Teil nein. Bei Flughäfen tendiere ich fast immer zu "ja", denn die sind i.d.R. vergleichsweise jung und wurden selten in die Nähe bestehender Siedelungen gesetzt, ohne dass entsprechende Ausgleichszahlungen bereits geflossen sind. Bei Bahnstrecken sieht es z.T. anders aus, denn im Laufe der Jahrzehnte sind Zugfrequenz- und -geschwindigkeit (und damit Lautstärke) stetig und in einem zum Zeitpunkt des Einzuges ggf. nicht vorhersehbaren Maße gestiegen. Da wusste man also nicht immer "vorher", was einen erwartet. Auch ist, im Vergleich zum Flugverkehr, die Zahl der betroffenen Personen im Vergleich zum Aufwand beim Verursacher um ein Vielfaches höher.
 
Da gehört sie auch hin - genau wie Feuerwehr, Polizei, Gesundheitswesen, Energie- und Wasserversorgung oder Müllabfuhr und Wasserentsorgung.
 
Flugverkehr würde ich nicht zwingend mit reinnehmen, da es da nicht "nur einen geben" muss und die letztlich Sicherheitsrelevanten Elemente (Flugzeug, Flughäfen) ohnehin privat sind. Aber alles, was höchste Sicherheitsanforderungen für jeden einzelnen Bürger gewährleisten muss (Polizei, Feuerwehr, Grenzschutz, Landesverteidigung, Nukleartechnik) oder was praktisch nur in einfacher Ausführung funktionieren kann und flächendeckende Versorgung sicherstellen muss (Wasser, Strom, Straßen, ÖPNV und ÖPFV, Sozialversicherungen. Imho auch Kommunikation und basale Finanzdienstleistungen) sollte imho staatlich kontrolliert sein.
 
Die Frage nach dem Atomstrom ist eine kontinentale. Deutschland kann hier nicht immer Vorreiter sein. Es nutzt ja nix, sichere Atommeiler im Inland abzuschalten, um aus den Nachbarländern etwas unsichereren Atom-Strom zu bezíehen. Da Frankreich dran festhält und sogar noch ausbauen möchte, ist alles vergebene Liebesmüh. Amerika wird in den nächsten 15 Jahren die ultimativen SuperGaus erleben. Diese alten, auf Erdbebengebieten gebauten 100 Kraftwerke werden kaputtgehen. Die Frage ist nicht ob, sondern wann genau.

In Deutschland wird man kein Beben der Stärke 8 erleben können. Tektonisch ist das nicht möglich. Lediglich ein Vulkanausbruch in der Eifel ist möglich. Heftig, aber nicht gefährlich für AKWs.

Gas, Kohle, Ölkraftwerke werden aus dem Boden sprießen. Auch das wollen wir doch nicht, oder? Ist ja auch nur eine begrenzte Ressource. Und wir wären von Russland abhängig. Fossile Energie und Atom ist also böse.

Solar und Wind ist gut. Aber nachts bei Windstille? Licht auslassen! Nix kochen, Nachtschichten abschaffen, schlafen!

Wenn wir also irgendwie alle unsere Dächer mit Solar pflastern würden und mittels Brennstoffzellen Energie für die Nacht speichern könnten, würde es funktionieren. Aber Verbrauchsspitzen der Schwerindustrie wird man damit wohl nicht decken können.

Auch möglich sind meiner Meinung nach Solaranlagen, die per Elektrolyse Wasserstoff und Sauerstoff erzeugen. Ist ein sehr energieaufwändiger Prozess, aber Wasserstoff kann man nachts wieder, wenn keine Sonne da ist total sauber verbrennen. Kost alles Unsummen...

Ich montier mir ebenfalls Photovoltaik aufs Dach, wenn die staatliche Förderung wieder anzieht und die Einspeisevergütung durch das RWE höher ist. Das muß endlich alles mal in trockene Tücher durch unsere Politiker. Man sollte sich so viel KW aufs Dach montieren dürfen, wie man Platz hat.

MfG kampfschaaaf
 
Ich spare mir an dieser Stelle die wiederholte Erklärung, das Wind auch nachts weht und wir bis auf weiteres Strom exportieren und den Verbrauch von Schwerindustrie,... unter Aufwand in z.B. den Nachbereich legen und zusätzlich Speicherkraftwerke einsetzen, um den Nachtstrom tagsüber nutzen zu könne, weil wir nämlich einen viel zu hohen Grundlastanteil an der Produktion haben und verweise stattdessen darauf, dass laut Forenregeln Threads vor dem Posten zu lesen sind. Bei 22 Seiten sollte man zugegebenermaßen nicht verlangen, das alles gelesen wird, aber der Käse von der Versorgungslücke wird nun wirklich alle 5 Seiten erneut aufgewärmt.
 
Die Frage nach dem Atomstrom ist eine kontinentale. Deutschland kann hier nicht immer Vorreiter sein. Es nutzt ja nix, sichere Atommeiler im Inland abzuschalten, um aus den Nachbarländern etwas unsichereren Atom-Strom zu bezíehen. Da Frankreich dran festhält und sogar noch ausbauen möchte, ist alles vergebene Liebesmüh. Amerika wird in den nächsten 15 Jahren die ultimativen SuperGaus erleben. Diese alten, auf Erdbebengebieten gebauten 100 Kraftwerke werden kaputtgehen. Die Frage ist nicht ob, sondern wann genau.

Es geht darum, dass eine Industrienation zeigt, beweisen kann, dass man technologisch führend sein kann, dass man eine hervorragend aufgestellte Wirtschaft hat, dass man effizient entwickeln kann, und zwar völlig ohne den Einsatz von atomar gewonnener Energie.
Alleine das würde viele Länder dazu veranlassen ihre eigene Energiepolitik zu überdenken.

In Deutschland wird man kein Beben der Stärke 8 erleben können. Tektonisch ist das nicht möglich. Lediglich ein Vulkanausbruch in der Eifel ist möglich. Heftig, aber nicht gefährlich für AKWs.

Würdest du dein Leben darauf verwetten, dass es niemals ein Erdbeben der Stärke 8 geben wird? :schief:
Ich nicht. ;)

Gas, Kohle, Ölkraftwerke werden aus dem Boden sprießen. Auch das wollen wir doch nicht, oder? Ist ja auch nur eine begrenzte Ressource. Und wir wären von Russland abhängig. Fossile Energie und Atom ist also böse.

Nö, wieso sollten Gas- und Kohlekraftwerke entstehen?
Die alternativen Energien bieten genügend Möglichkeiten und Raum, man kann völlig ohne atomarer und fossiler Energieträger auskommen. Es muss nur gewollt werden, aber solange sich die Energiekonzerne quer stellen, weil sie ihre Goldesel nicht verlieren wollen und die Regierungskoalition alles dafür tut, damit das so bleibt, wird das nichts.
Aber der große Einschnitt wird 2013 erfolgen, wenn Mrs. Teflon abgewählt ist. Dann wird ein anderer Wind wehen.

Solar und Wind ist gut. Aber nachts bei Windstille? Licht auslassen! Nix kochen, Nachtschichten abschaffen, schlafen!

Hmm... nachts weht also kein Wind. Komisch, ist hier im Norden irgendwie nicht so. Wenn ich nachts auf der Straße fahre, sehe ich viele WKAs laufen, ob da welche an den Rotoren drehen...? ;)
Der Strom, der tagsüber durch Solaranlagen gewonnen wird, kann man speichern, z.B. in Speicherkraftwerke und nachts wieder abrufen. Aber schon richtig, nachts schlafen viele Menschen, der Stromverbrauch nachts ist geringer als am Tag, für die Industrie bleibt also genug übrig.

Wenn wir also irgendwie alle unsere Dächer mit Solar pflastern würden und mittels Brennstoffzellen Energie für die Nacht speichern könnten, würde es funktionieren. Aber Verbrauchsspitzen der Schwerindustrie wird man damit wohl nicht decken können.

Wir sollen unsere Dächer ja mit Solaranlagen zubauen, das ist ja der Sinn der Sache und überall dort, wo es vertretbar ist, kann ein WKA stehen.
Und es gibt eine Menge Platz in Deutschland. Leider verweigert sich Bayern ja nach der Standortsuche für WKAs (wie sie sich auch dagegen wehren, dass man bei ihnen nach Atommüllendlagern sucht).
Und du glaubst nicht, was für Knüppel einem der Staat derzeit in die Beine wirft, wenn man ein privat finanziertes WKA aufbauen will. :( :daumen2:

Auch möglich sind meiner Meinung nach Solaranlagen, die per Elektrolyse Wasserstoff und Sauerstoff erzeugen. Ist ein sehr energieaufwändiger Prozess, aber Wasserstoff kann man nachts wieder, wenn keine Sonne da ist total sauber verbrennen. Kost alles Unsummen...

Warum sollte man das machen?
Sinnvoller ist es doch, die Millionen von Elektrofahrzeuge aufzuladen, die es dann geben wird.

Ich montier mir ebenfalls Photovoltaik aufs Dach, wenn die staatliche Förderung wieder anzieht und die Einspeisevergütung durch das RWE höher ist. Das muß endlich alles mal in trockene Tücher durch unsere Politiker. Man sollte sich so viel KW aufs Dach montieren dürfen, wie man Platz hat.

Beschwere dich bei der aktuellen Koalition, die die Förderungen zugunsten der Atomindustrie gekappt hat.
 
Hm sind nicht alle WKA's in Deutschland privat? Ich kenne jedenfalls keine einzige WKA die dem Staat gehört! ;)
 
Also ich kenne mehrere ... unter anderem einen Großbauern in Goch, der derzeitlich 15 1,5 KW Anlagen auf seinen Äckern stehen hat! :devil:
 
In Deutschland wird man kein Beben der Stärke 8 erleben können. Tektonisch ist das nicht möglich. Lediglich ein Vulkanausbruch in der Eifel ist möglich. Heftig, aber nicht gefährlich für AKWs.

Jetzt lasst doch bitte endlich mal das Märchen stecken, dass es in Deutschland keine schweren Erdbeben geben kann.

-Auch in Deutschland gibt es Erdbebengefährdete Gebiete, z.B. der Rheingraben.
-Es braucht keine sich in nächster Nähe aneinander reibenden Kontinentalplatten, um ein Erdbeben auszulösen. So etwas nennt sich Intra Erdbeben und kann auch weit weg von solchen Grabenbrüchen auftreten.
-Warum Erdbebenstärke 8? Unsere AKWs halten höchstens Stärke 6 aus. Wir hatten in Deutschland schon nur durch Bergbau verursachte Erdbeben die Stärker waren.
 
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