quantenslipstream
Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
Ein Kernkraftwerk kann nicht hochgehen wie eine Atombombe.
Genau, das ist physikalisch unmöglich, schon deswegen, weil die kritische Masse einfach nicht vorhanden ist.
Ein Kernkraftwerk kann nicht hochgehen wie eine Atombombe.
Die kritische Masse ist vorhanden - sonst käme es nicht zur Kernspaltung, aus welcher die Wärme entsteht, welche wiederum den Dampf erzeugt.
Nö, wieso? Die Wahrscheinlichkeiten stimmen doch. Außerdem heißt es glaube ich, einmal in 10.000 Jahren, nicht 100.000. Aber egal. Diese Angabe bezieht sich auf den Betrieb eines Kernkraftswerks. Bei rund 400 Kernkraftwerken weltweit müssen wir also 10.000 durch 400 teilen, um zu wissen, wie oft eins hochgeht. Und siehe da: Alle 25 Jahre. Wir sind also perfekt im Plan.
Und es entlastet die Straße. Am Ende gewinnen alle. Aber leider protestieren mittlerweile Anwohner ja auch gegen den Güterverkehr auf der Schiene...![]()
Soweit ich weiß gibt es in AKWs keine natürlichen kritischen Massen, sondern man regt die geringen Mengen erst durch Moderatoren zu den großen Zerfallsraten an, d.h., sie werden erst dann kritisch. Wären du soweit ich weiß in manchen Nukleargefechtsköpfen eine kritische Masse getrennt aufbewahrst und dann halt zusammenfügst.
Aber eigentlich ist es auch egal, ob der Ist-Zustand den Planungen entspricht, oder nicht, wenn der Ist-Zustand als inakzeptabel gilt.
Wobei die Technik der Güterzüge in der Tat aufgewertet werden könnte. Lauter als Passagierzüge müssen die nicht sein, es ist nur billiger.
Gut gesagt! Er "gilt" lediglich als inakzeptabel. Das sagt herzlich wenig darüber aus, ob er auch nüchtern betrachtet inakzeptabel ist.
Aber einen guten Grund gibt es dafür nicht. Mehl und Zucker ist es egal, wie laut sie durch die Gegend gekarrt werden. Und Transportkosten müssen nunmal so billig wie möglich gehalten werden.
Wer an einer Bahnstrecke (oder beim Flughafen oder neben der Autobahn) wohnt, wußte das ja bevor er dort hingezogen ist. Da sind nachträgliche Beschwerden wirklich unangebracht.
Die Frage nach dem Atomstrom ist eine kontinentale. Deutschland kann hier nicht immer Vorreiter sein. Es nutzt ja nix, sichere Atommeiler im Inland abzuschalten, um aus den Nachbarländern etwas unsichereren Atom-Strom zu bezíehen. Da Frankreich dran festhält und sogar noch ausbauen möchte, ist alles vergebene Liebesmüh. Amerika wird in den nächsten 15 Jahren die ultimativen SuperGaus erleben. Diese alten, auf Erdbebengebieten gebauten 100 Kraftwerke werden kaputtgehen. Die Frage ist nicht ob, sondern wann genau.
In Deutschland wird man kein Beben der Stärke 8 erleben können. Tektonisch ist das nicht möglich. Lediglich ein Vulkanausbruch in der Eifel ist möglich. Heftig, aber nicht gefährlich für AKWs.


Gas, Kohle, Ölkraftwerke werden aus dem Boden sprießen. Auch das wollen wir doch nicht, oder? Ist ja auch nur eine begrenzte Ressource. Und wir wären von Russland abhängig. Fossile Energie und Atom ist also böse.
Solar und Wind ist gut. Aber nachts bei Windstille? Licht auslassen! Nix kochen, Nachtschichten abschaffen, schlafen!

Wenn wir also irgendwie alle unsere Dächer mit Solar pflastern würden und mittels Brennstoffzellen Energie für die Nacht speichern könnten, würde es funktionieren. Aber Verbrauchsspitzen der Schwerindustrie wird man damit wohl nicht decken können.

Auch möglich sind meiner Meinung nach Solaranlagen, die per Elektrolyse Wasserstoff und Sauerstoff erzeugen. Ist ein sehr energieaufwändiger Prozess, aber Wasserstoff kann man nachts wieder, wenn keine Sonne da ist total sauber verbrennen. Kost alles Unsummen...
Ich montier mir ebenfalls Photovoltaik aufs Dach, wenn die staatliche Förderung wieder anzieht und die Einspeisevergütung durch das RWE höher ist. Das muß endlich alles mal in trockene Tücher durch unsere Politiker. Man sollte sich so viel KW aufs Dach montieren dürfen, wie man Platz hat.

Hm sind nicht alle WKA's in Deutschland privat? Ich kenne jedenfalls keine einzige WKA die dem Staat gehört!![]()


In Deutschland wird man kein Beben der Stärke 8 erleben können. Tektonisch ist das nicht möglich. Lediglich ein Vulkanausbruch in der Eifel ist möglich. Heftig, aber nicht gefährlich für AKWs.