Atomenergie & Energiepolitik (inkl. Umfrage "Atomstrom in Deutschland, Ja oder Nein?")

Atomstrom in Deutschland, Ja oder Nein?

  • Ja

    Stimmen: 84 51,2%
  • Nein

    Stimmen: 80 48,8%

  • Umfrageteilnehmer
    164
Status
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AW: Atomstrom in Deutschland, Ja oder Nein?

Ist doch egal wofür wir uns entscheiden am ende!
Am ende wird die Erde so wieso Leiden!
 
AW: Atomstrom in Deutschland, Ja oder Nein?

Ist doch egal wofür wir uns entscheiden am ende!
Am ende wird die Erde so wieso Leiden!

Schau dir mal den Avatar von Ruyven an. Der passt zu der Haltung.

Ziel sollte es sein eine kostengünstige, einigermaßen autarke Energieversorgung zu erreichen, die Klima, Gesundheit und Umwelt möglichst wenig schädigt. Wie du die drei Punkte gewichtest ist erstmal deine Sache, aber mit so einer defätistischen Haltung kommen wir sicher nicht weiter.
 
Hi!

eines wird hier - und nicht nur hier - völlig unterschlagen: die wichtigste Energiequelle überhaupt: Energiesparen!

Das bedeutet beispielsweise:

  • keine 3 PC's im Dauerbetrieb in einer Wohnung
  • keinen 120cm-Fernseher, sondern nur einen 81cm
  • auch mal das Licht im Bad ausmachen - und nicht den ganzen Tag an lassen
  • auch nur einen Fernseher in der Wohnung - und nicht drei oder vier
  • nicht mit 'nem Porsche Panamera zum Bäcker um die Ecke - sondern zu Fuß oder mit dem Fahrrad
  • Urlaub mal im bayrischen Wald (mit dem Auto) und nicht in China (mit dem Flugzeug)
  • keine frischen Erdbeeren (im Gewächshaus gezogen und um die halbe Welt gekarrt) im Dezember, sondern Saisonfrüchte vom Bauern auf dem Markt im Ort
  • keinen lebenden Alaska-Hummer (mit dem Flugzeug importiert), sondern Forelle aus der deutschen Zucht
Wie wäre es damit?

Dann könnten wir sofort auf etliche KKW's verzichten - heute noch!
Und der Umwelt täte es auch gut.

Grüße

Jochen

P.S.: ich bin mir sicher, dass ich gleich ziemlichen Widerspruch ernte....
 
Eigentlich alle:

  • Ich fahre mit dem Fahrrad zum Einkaufen und zur Arbeit
  • ich nehme die Bahn in den Urlaub
  • ich habe nur einen PC - der auch nicht rund um die Uhr läuft
  • ich esse keinen Hummer oder exotische Früchte - Rotbarsch und Kartoffeln langt mir
  • ein Fernseher langt mir auch
Und Du?
 
Ich hab ca. 300 WKA's in die Landschaft gestellt, das sollte reichen. :D

ansonsten:

-ich fahre Auto nur wenn ich muß
-ich hab auch nur einen PC, der auch nicht rund um die Uhr läuft (bin kein F@h-Mietglied :D)/ Steckerleiste ist da auch Pflicht
-ich mach das Licht auch in anderen Zimmern aus … nicht nur im Bad (Wer läßt das bitte den ganzen Tag im Bad an?)
-mein letzter Urlaub war auch mit der Bahn … Bodensee ;)
-ein TV langt mir auch
 
Na, das sind wir beide ja umweltbewusst: ich fahre mit einem Anlauf bis zu 60 LKW-Ladungen.....und das 10-15 Mal am Tag.

Mit dem Licht im Bad: da kenne ich einige.....

Mal sehen, was die anderen so sagen!

Grüße

Jochen
 
  • auch nur einen Fernseher in der Wohnung - und nicht drei oder vier

    [*]nicht mit 'nem Porsche Panamera zum Bäcker um die Ecke - sondern zu Fuß oder mit dem Fahrrad
    [*]Urlaub mal im bayrischen Wald (mit dem Auto) und nicht in China (mit dem Flugzeug)
  • keine frischen Erdbeeren (im Gewächshaus gezogen und um die halbe Welt gekarrt) im Dezember, sondern Saisonfrüchte vom Bauern auf dem Markt im Ort

    [*]keinen lebenden Alaska-Hummer (mit dem Flugzeug importiert), sondern Forelle aus der deutschen Zucht

Wie wäre es damit?

Dann könnten wir sofort auf etliche KKW's verzichten - heute noch!

Wenn du mir jetzt nich erklärst wo da der Zusammenhang zum AKW ist ?!
 
Sie fährt mit Diesel - Strom geht aus technischen Gründen (Rangieranteil) nicht.
Aber: sie verbrät weniger, als es 50 LKW tun!
Ich brauche - mit 2200 Tonnen im Schlepp - ungefähr 1200 Liter auf hundert km, je nach Streckenprofil.
Und das unter ungünstigen Bedingungen: häufigem Anfahren und teilweise kräftige Steigungen! Also hoher Volllastanteil, viel Vollgas!
Ein LKW liegt meines Wissens so bei 40-50Liter auf Hundert, ich ersetze ungefähr (bei 1500 Tonnen Ladung) 50-60LKW, welche dann 2000-2400Liter verbraten würden.
Also verbrauche ich rund die Hälfte - und das ist noch der schlechte Fall!

Grüße

Jochen
 
Hi!

Und wer sagt denn, dass ich unrecht habe?

Die Verbrauchswerte der Lok sind eigene Erfahrung: ich weiß, was ich transportiere und was ich nach Schichtende in den Tank kippe.

Und die Werte der LKW habe ich aus den Test's, die in der 'Trucker' vor einem oder zwei Jahren veröffentlicht wurden.
Und da hat IT-Passion recht: da hab' ich mich um 'nen Zehner vertan: die Verbräuche lagen im großen Brenner-Test (Trucker 08/2009) für die Strecke München-Mailand bei rund 30-32 Liter auf hundert km.
Wobei natürlich die Frage nach der Ladung und dem Fahrstil gestellt werden sollte....

Beim Einzeltest des Volvo FM 430 (Trucker 10/2009) wurden knapp 33 Liter auf hundert verbraucht - stellenweise (schwere Landstraße) aber auch knappe 42 Liter auf hundert, womit wir wieder bei meinen 40 Litern sind....

Also liege ich nicht so ganz daneben - wenn man berücksichtigt, dass die 44-Tonner (getestet wurde mit 38 Tonnen) immer mehr werden
(der ganze kombinierte Ladungsverkehr läuft damit; achtet mal auf das weiße 'K' im grünen Quadrat an den Fahrzeugen - die sind alle für 44 Tonnen zugelassen!), dann sind wir wohl eher bei 40 als bei 30 Litern....

Grüße

Jochen
 
Mal ganz am Rande: trotz der so unheimlich geringen Wahrscheinlichkeit eines Reaktorversagens gab es in den paar Jahrzehnten der kommerziellen Nutzung der Kernkraft bereits 4 schwere Unfälle:

Das bedeutet, in nicht mal 55 Jahren vier 'Unfälle', bei denen insgesamt 6 Reaktoren (4 in Fukushima, Tschernobyl und TME) komplett zerstört wurden und aus sechs Reaktoren (4 in Fukushima, Tschernobyl und Windscale/Sellafield) erhebliche Mengen Radioaktivität in die Umwelt 'entwichen' sind.

Und das sind ja nur die Fälle, die bekannt geworden sind - wie viele verheimlicht wurden, wissen wir nicht!
Man denke nur mal an die ganzen militärischen Anlagen, aus denen kaum was bekannt wird.
Und: bis auf einen - Tschernobyl - ereigneten sich alle diese Fälle in der westlichen Welt und in hochtechnisierten Industriestaaten!

Wie man da - auch ohne Fukushima - noch von 'Restrisiko' reden kann, werde ich nie verstehen.
Genausowenig, wie ich verstehe, dass man auch heute noch AKW's baut.

Die Wahrscheinlichkeiten mögen anderes aussagen - einmal in hunderttausend oder mehr Jahren - aber die Wirklichkeit sieht ja doch 'etwas' anders aus.

Außerdem ist bei 'einmal in hunderttausend Jahren' ja nicht gesagt, wann in den hunderttausend Jahren.....


Ich meine, es ist angesichts dieses Risikos - nicht 'Rest'risiko, sondern "Risiko" (oder eher: Wahrscheinlichkeit) einerseits nur eine Frage der Zeit, wann ein AKW hochgeht wie eine Atombombe und/oder eine Großstadt auslöscht (mit hunderttausenden oder Millionen von Toten).

Andererseits ist es meiner Meinung nach nun Zeit, alle AKW's umgehend abzuschalten.

Grüße

Jochen
 
Mal ganz am Rande: trotz der so unheimlich geringen Wahrscheinlichkeit eines Reaktorversagens gab es in den paar Jahrzehnten der kommerziellen Nutzung der Kernkraft bereits 4 schwere Unfälle:

Du darfst den Unfall in Mayak nicht vergessen. Das war der dritt schwerste Kernkraft Unfall.

Ich meine, es ist angesichts dieses Risikos - nicht 'Rest'risiko, sondern "Risiko" (oder eher: Wahrscheinlichkeit) einerseits nur eine Frage der Zeit, wann ein AKW hochgeht wie eine Atombombe und/oder eine Großstadt auslöscht (mit hunderttausenden oder Millionen von Toten).

Ein Kernkraftwerk kann nicht hochgehen wie eine Atombombe.
 
Die Wahrscheinlichkeiten mögen anderes aussagen - einmal in hunderttausend oder mehr Jahren - aber die Wirklichkeit sieht ja doch 'etwas' anders aus.

Außerdem ist bei 'einmal in hunderttausend Jahren' ja nicht gesagt, wann in den hunderttausend Jahren.....

Nö, wieso? Die Wahrscheinlichkeiten stimmen doch. Außerdem heißt es glaube ich, einmal in 10.000 Jahren, nicht 100.000. Aber egal. Diese Angabe bezieht sich auf den Betrieb eines Kernkraftswerks. Bei rund 400 Kernkraftwerken weltweit müssen wir also 10.000 durch 400 teilen, um zu wissen, wie oft eins hochgeht. Und siehe da: Alle 25 Jahre. Wir sind also perfekt im Plan.

Ist ja auch egal wie viel jetzt genau, aufjeden Fall hat Schienenbruch recht. Es ist viel effizienter Gueter mit dem Zug zu transportieren als mit dem LKW.

Und es entlastet die Straße. Am Ende gewinnen alle. Aber leider protestieren mittlerweile Anwohner ja auch gegen den Güterverkehr auf der Schiene... :-(
 
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