Atomenergie & Energiepolitik (inkl. Umfrage "Atomstrom in Deutschland, Ja oder Nein?")

Atomstrom in Deutschland, Ja oder Nein?

  • Ja

    Stimmen: 84 51,2%
  • Nein

    Stimmen: 80 48,8%

  • Umfrageteilnehmer
    164
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
die Energie kommt doch direkt aus dem KKW. Dafür gibt es doch die Generatoren. Ein KKW ist kein Fernheizkraftwerk ;)
 
die Energie kommt doch direkt aus dem KKW. Dafür gibt es doch die Generatoren. Ein KKW ist kein Fernheizkraftwerk ;)

Die Hitze in dem Atomkraftwerk erwaermt Wasser was dadurch verdampft was wiederum eine Turbine antreibt die den Strom erzeugt. Die Turbine ist ja der Generator. Wie willst du aber das die Antenne die ueberfluessige Energie aufnimmt wenn die Kuehlung versagt. Wie gesagt das geht nicht. Die Hitze muss erst im Generator in Strom umgewandelt werden und dann kann der Strom in Radiowellen umgewandelt werden. Allerdings haengt der Generator entweder direkt an dem Kuehlsystem oder indirekt, wenn also das Kuehlsystem ausfaellt wuerde kein Strom erzeugt, also wuerde auch deine Antenne keine Energie aufnehmen. Daher ist die Idee mit der 1,5GW Antenne Humbug.

Kannst du doch nicht ernst nehmen. :schief:

Er meint es aber ernst glaube ich.
 
So lange das KKW aktiv ist, bekommt der Generator erhitzten Wasserdampf und erzeugt Energie, welche sofort für die Kühlung eingesetzt werden könnte. Die Kühlung versagt nicht, so lange die Energieversorgung aufrecht erhalten bleibt. Die KKWs haben auch Notstromsysteme um kurze Zeiten zu überbrücken, wo das KKW von Netzeinspeisung auf Eigenversorgung umgestellt wird.
 
So lange das KKW aktiv ist, bekommt der Generator erhitzten Wasserdampf und erzeugt Energie, welche sofort für die Kühlung eingesetzt werden könnte. Die Kühlung versagt nicht, so lange die Energieversorgung aufrecht erhalten bleibt. Die KKWs haben auch Notstromsysteme um kurze Zeiten zu überbrücken, wo das KKW von Netzeinspeisung auf Eigenversorgung umgestellt wird.

Wenn aber die Pumpe die den Wasserkreislauf antreibt ausfaellt erzeugt der Generator keinen Strom mehr. Und wenn dann auch noch die Notfall Diesel Generatoren ausfallen dann passiert sowas wie in Fukushima. Und dann wuerde die Antenne dir auch nicht mehr helfen da ja die Antenne nur Strom aufnehmen kann. Die Antenne kann ja nicht direkt Waerme-Energie in Radiowellen umwandeln.

Das warme Abwasser der AKWs könnte man auch nutzen um Haushalte mit warmen Wasser zu versorgen, oder Schwimmbäder.

In einem Kernkraftwerk mit Waermeaustauscher ist das sogar moeglich da ja das Wasser das den Generator antreibt nicht radioaktiv ist. Ich denke du willst aber eher Forseti auf den Arm nehmen.
 
In einem Kernkraftwerk mit Waermeaustauscher ist das sogar moeglich da ja das Wasser das den Generator antreibt nicht radioaktiv ist. Ich denke du willst aber eher Forseti auf den Arm nehmen.

Ich will den AKW Leuten halt noch ein paar Argumente liefern. :ugly:
Man könnte um das AKW einen Freizeitpark bauen, mit Schwimmbad und komplett überdacht, alleine die Abwärme des AKWs würde für die Energie, die benötigt wird, reichen.
(und alle kommen mit einem strahlenden Lächeln wieder raus :D)
 
so kann man natürlich auch die Hungerprobleme der Welt lösen :daumen:

Hm, durch natürliche Selektion? Die, die keine radioaktiven Rennhühner fangen bzw. vertragen können, sterben?:lol:

Bin ich langsam so zynisch, oder meine ich dass nur? :devil:

Naja, back to Topic:

83:80 Stimmen gegen Atomkraft ist meiner Meinung ein bischen schlaff, oder?

Für mich wäre es interressant gewesen, ob die für Atomkraft gestimmt haben neben einem KKW wohnen, oder nicht.
Wenn dem so wäre, könnte man sie wohl als verstrahlt bezeichnen. Was aber eine reine Feststellung und keine Beleidigung wäre.
Ich für meinen Teil bemitleide sie bezüglich ihres Unwissens.
Die Anderen sind auch zu bemitleiden, weil sie die Gefahr nicht sehen oder wahr haben wollen bzw. wohl noch nie etwas von La Hague, Asse, Three Mile Island, Biblis, Forsmark usw. gehört haben.

Es gibt meiner Ansicht nach keine "ungefährlichen" oder gar "sicheren" AKWs. Das ist doch alles nur Augenwischerrei der Strommultis und den CDU/CSU- bzw. FDP-Schergen, die ihr Fähnchen doch letztlich nur in den Wind halten. Die dann noch einen absolut schwachsinnigen und unrealistischen Sofortausstieg fordern, nachdem sie erst 3 Monate zuvor noch eine, allein aus technischer Sicht, absolut wahnsinnige Laufzeitverlängerung beschlossen haben. Man kann einen Reaktor der für 35 Jahre ausgelegt ist nicht 50 Jahre laufen lassen, selbst die Russen sehen das ein.

Man sollte meiner Meinung nach zurück zum Atomausstieg von 2002 finden: 2023 und dann ist gut. Sonst lohnen sich die bereits getätigten Investitionen in die erneuerbaren Energien nicht mehr. Was auch volkswirtschaftlich die Rolle rückwärts ad absurdum führt.

Für alle Freunde der Atomfusion: Es dauert noch 50 Jahre, wie vor 50 Jahren, damit mehr Energie rauskommt als reingesteckt wird.

Übrigens: Kleiner Tipp da, am Himmel hängt so ein Ding, das nennt man Sonne, (Klar kann man jetzt um die Uhrzeit nicht sehen, aber sicherlich auf der anderen Seite der Erde sehr gut;)) vlt. ist es euch noch nie aufgefallen, aber ich hörte: Da gibts sie schon die Atomfusion seit ca. 5 Millarden Jahren und man hält es nicht für möglich: Man kann diese Energie nutzen und nicht zuletzt wegen sonem komischen Typ, vom Patentamt Bern, der dafür sonen Nobel-Preis bekommen hat. (Einfels oder so... (Wink mit dem Brennstab: Albert Schweitzer wars nicht..)):devil::devil::devil:. Muhahaha...
 
@troppa
Ich bin zwar auch in groben Zuegen deiner Meinung aber so wie du deine Meinung kundtust kann keine serioese Diskussion stattfinden. Leute die nicht deiner Meinung sind musst du nicht als "dumm" abstempeln.:daumen2:
 
Naja ich seh hier einige Kommentare die sogar mehr als dumm sind und rein gar nicht in eine seriöse Diskussion gehören! :schief:
 
Es kann niemand was machen, weil diese Leute am meisten Macht haben. Wenns nach hinten los geht, treten diese einfach von ihrem Amt zurück (siehe Tepco Chef) und bekommen noch eine fette Abfindung (zusätzlich zum Porsche auf Firmenkosten)

Was hat der Tepco Chef schon nur verloren? Gar nichts, seinen Job, aber der hat eh genug Kohle, und verantwortlich ist er ja auch nicht, da er das AKW nicht gebaut hat. Wofür es allerdings Bauing. und Sicherheitsinspektoren gibt weiss ich auch nicht.

Macht hat, in einer Demokratie, trotz allem das Volk.
Wenn dieses Volk keine Vorgaben macht, deren Einhaltung die Sicherheitsinspektoren durchsetzen könnten, dann kommt eben sowas bei raus. Die Aufgabe eines Managers im Kapitalismus (und auch den hat das Volk zu verwantworten) ist nun einmal nicht der Schutz der Zivilbevölkerung, sondern die Erwirtschaftung von Gewinn. Grund für den Rücktritt bei Tepco (iirc ohne Abfindung?) war ja auch nicht das Unglück, sondern der Umgang mit der Öffentlichkeit im Anschluss. Für letzteres ist ein Manager verantwortlich - für ersteres nur sehr eingeschränkt. Wir leben in einer Gesellschaft, in der Verantwortung von jedem einzelnen übernommen werden und von unten nach oben durchgesetzt werden soll. Man mag über die Funktionalität von letzterem streiten, aber es gibt keinen heiligen König, der entscheidet, was richtig und was falsch ist, und die Allgemeinheit, die es an seiner Stelle machen wollte, muss sich selbst an die Nase fassen, wenn sie es nicht macht. Bei der letzten Bundestagswahl hat eine Partei, die sich für den weiteren Betrieb der AKWs eingesetzt hat, 33,8% der Stimmen bekommen und eine Partei, die sich ungeregelte Märkte, Gewinnorientierung und ggf. Ausbau der Kernenergie auf die Fahnen geschrieben hat, immer noch 14,6%.
Wenn da am Ende eine Atom-freundliche Gesetzeslage rauskommt, dann mag das vielleicht über lobbyorientierte Politiker gehen. Aber da liegt nicht die Schuld. Die liegt bei denjenigen, die diesen Politikern Amt und Verantwortung gegeben haben.


Lustig ist ja, dass die SPD wegen ihrer Wirtschaftskompetenz in Bremen gewählt wurde. :ugly:

Selbst die Theorien der Linken wären besser, als die Realität in Bremen :ugly:


Wenn aber die Pumpe die den Wasserkreislauf antreibt ausfaellt erzeugt der Generator keinen Strom mehr. Und wenn dann auch noch die Notfall Diesel Generatoren ausfallen dann passiert sowas wie in Fukushima. Und dann wuerde die Antenne dir auch nicht mehr helfen da ja die Antenne nur Strom aufnehmen kann. Die Antenne kann ja nicht direkt Waerme-Energie in Radiowellen umwandeln.

Der ursprünlgiche Aufhänger für die Diskussion war nicht primär ein Ausfall der Pumpen, sondern ein Ausfall des Stromnetzes - der wiederum ein Abschalten der Generatoren und damit einen lokalen Strommangel nach sich zieht. Eine Möglickeit, die elektrische Energie andersweitig zu nutzen, wäre tatsächlich eine Lösung des Problems. (Wenn auch, wie gesagt, eine sinnlos komplizierte)


@troppa
Ich bin zwar auch in groben Zuegen deiner Meinung aber so wie du deine Meinung kundtust kann keine serioese Diskussion stattfinden. Leute die nicht deiner Meinung sind musst du nicht als "dumm" abstempeln.:daumen2:

Die Frage ist nur, wen er als dumm abstempelt:
Leute, an die sich der normale "Atomkraft - nein danke" Sticker richtet oder Leute, die diesen normalerweise verwenden? (oder an beide? ;) )
 
Aber da liegt nicht die Schuld. Die liegt bei denjenigen, die diesen Politikern Amt und Verantwortung gegeben haben.

Tja, nur ist leider jeder Politiker darauf bedacht, mit den Lobbyisten zusammenzuarbeiten, denn der Politiker will ja auch nach seinem Ausscheiden vom Spitzenamt einen spitzen bezahlten Beratervertrag haben und den gibts nun mal nicht beim örtlichen Tante-Emma Laden.
 
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