Atomenergie & Energiepolitik (inkl. Umfrage "Atomstrom in Deutschland, Ja oder Nein?")

Atomstrom in Deutschland, Ja oder Nein?

  • Ja

    Stimmen: 84 51,2%
  • Nein

    Stimmen: 80 48,8%

  • Umfrageteilnehmer
    164
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Die Stromnetze selbst werden auch nicht ausgebaut oder instand gehalten, lieber werden die Gewinne abgeschröpft und an die Aktionäre verteilt (und fleißig Boni bezahlt). Wenn in 30 Jahren das Stromnetz zu alt ist, wird nach dem Staat geschrieen, damit er das finanziert.
Praktisch das gleiche, was jetzt die Banken machen.

Dazu brauch es keine 30 Jahre mehr. Das deutsche Stromnetz benötigt jetzt schon Investitionen von mehren Milliarden Euro.
 
Die zig Tausend Windräder und Solaranlagen belasten das Netz schon so sehr, dass die reparaturbedürftigen Netztabschnitte sprunghaft ansteigen.
 
er meinte bestimmt, dass die selben Argumente die beim Sonnensturm für KKWs gelten auch für WKAs anwendbar sind. Da bin ich mir aber nicht so sicher, ein WKA ist bestimmt schlechter abgeschirmt als ein KKW :huh:

Das kann durch aus sein den ich bezweifel das Hypoxidharz und Glasfasergewebe auch nur irgendwas an Strahlung auffangen, aber ich bin der Meinung das die Elektronik (SPS) und die Kabel genug abgeschirmt sind zumindest für Sonnensturm (ist ja nu ma keine A-Bombe :D).
 
Könnte man nicht einfach eine 1,5GW Radioantenne in ein KKW einbauen, um die überschüssige Energie die nicht gebraucht wird so lange in den Weltraum abzustrahlen? :ugly:

Man könnte einfach einen kleinen Turbinensatz für Eigenbedarf oder eine Dampfpumpe (siehe Fukushima) verbauen.
Man kann auch Kraftwerke bauen, die sich im Notfall passiv kühlen. Man kann welche mit Core Cacher bauen. Man kann Man kann alle Bauschriften einhalten. Man kann Störfälle sofort melden. Man kann neue Sicherheitsstandards nachrüsten. Sogar auf eigene Kosten.
Oder man kann ein gewinnorientierter Stromkonzern sein und einfach die Vorschriften so hinbiegen lassen, dass sie auf die Ist-Situation passen.
(ichs sach nochmal: Atommüll ist ein quasi unlösbares Problem - die Kraftwerke an sich weren theoretisch beherrschbar. Aber es gibt weit und breit niemanden, der dieser Verantwortung gerecht wird)
 
oder man überlegt sich neue Nutzungsmöglichkeiten für den Müll. Vielleicht kann man ja noch Dünger oder so daraus herstellen.
 
Man könnte einfach einen kleinen Turbinensatz für Eigenbedarf oder eine Dampfpumpe (siehe Fukushima) verbauen.
Man kann auch Kraftwerke bauen, die sich im Notfall passiv kühlen. Man kann welche mit Core Cacher bauen. Man kann Man kann alle Bauschriften einhalten. Man kann Störfälle sofort melden. Man kann neue Sicherheitsstandards nachrüsten. Sogar auf eigene Kosten.
Oder man kann ein gewinnorientierter Stromkonzern sein und einfach die Vorschriften so hinbiegen lassen, dass sie auf die Ist-Situation passen.
(ichs sach nochmal: Atommüll ist ein quasi unlösbares Problem - die Kraftwerke an sich weren theoretisch beherrschbar. Aber es gibt weit und breit niemanden, der dieser Verantwortung gerecht wird)


Da muss ich dir Recht geben. Aber ein Konzern, der nicht gewinnorientiert ist, ist kein Konzern.
Der Atommüll ist das Problem....
Mal sehen, was noch so aus Richtung Krenfusion Cadarache kommt. :daumen:
 
Oder man kann ein gewinnorientierter Stromkonzern sein und einfach die Vorschriften so hinbiegen lassen, dass sie auf die Ist-Situation passen.

Man kann auch ein gewinnorientierter Stromkonzern sein, der trotzdem die Bauvorschriften einhält, alle Störfälle sofort meldet und neue Sicherheitsstandards nachrüstet, sobald sie verfügbar sind.
Nur sinkt dann der Gewinn (wobei es immer noch Gewinn bleibt) und offensichtlich geht es nur noch um den Gewinn und um nichts anders mehr, da wird dann auch die Erneuerung/Ausbau der Leistungsnetze mit allen, was geht, blockiert, nur damit man jedes Jahr immer höhere Gewinne vermitteln kann. Ein Stromkonzern, der im Jahr weniger Gewinn macht als im Jahr davor wird automatisch zum Übernahmekandidant, der Kurs sinkt und das Management wird ausgetauscht. Damit das ja nicht passiert, wird so wenig wie möglich ausgegeben.

Mal sehen, was noch so aus Richtung Krenfusion Cadarache kommt. :daumen:

Außer heißes Plasma wird da nichts kommen.
 
Passend zum Thema, ein Artikel aus der Süddeutschen. Geht aber sicher auch gerade durch andere Medien.

Energiewende - Röttgen hält Studie über Atomausstieg zurück - Politik - sueddeutsche.de

Der Atomausstieg ist bis 2017 problemlos möglich - zu diesem Schluss kommt das Bundesumweltamt in einer Studie. Kurz bevor die Weichen für die Energiewende gestellt werden sollen, passt der Koalition diese Erkenntnis gar nicht. Umweltminister Röttgen soll versucht haben, das Papier vor der Öffentlichkeit zu verheimlichen.
 
Man kann auch ein gewinnorientierter Stromkonzern sein, der trotzdem die Bauvorschriften einhält, alle Störfälle sofort meldet und neue Sicherheitsstandards nachrüstet, sobald sie verfügbar sind.
Nur sinkt dann der Gewinn (wobei es immer noch Gewinn bleibt) und offensichtlich geht es nur noch um den Gewinn

Eben genau letzteres ist die Definition. Ein gewinnorientiertes Unternehmen macht nicht "auch" Gewinn, es macht in erster Linie Gewinn. Und dazu gehört es, dass z.B. die Möglichkeiten für den Betrieb von Kraftwerken auf günstigste Art und Weise geschaffen werden. Lobbyismus ist wesentlich billiger, als nachrüsten...


Passend zum Thema, ein Artikel aus der Süddeutschen. Geht aber sicher auch gerade durch andere Medien.

Energiewende - Röttgen hält Studie über Atomausstieg zurück - Politik - sueddeutsche.de

Wieso überrascht einen sowas wohl nicht...

Aber eins muss ich sagen: Selbst mein Bild von Schwarz-Gelb wandelt sich. Zu Schröder vs. Stoiber Zeiten hatte ich noch Angst, dass die Union so kompetent wäre, ihre imho falschen Ziele zu erreichen - aber mitlerweile sind die echt 1A Spitzenklasse im selbst-demontieren. Nur Mrs. Teflon legt sich nicht einfach nicht auf die Nase.
 
Eben genau letzteres ist die Definition. Ein gewinnorientiertes Unternehmen macht nicht "auch" Gewinn, es macht in erster Linie Gewinn. Und dazu gehört es, dass z.B. die Möglichkeiten für den Betrieb von Kraftwerken auf günstigste Art und Weise geschaffen werden. Lobbyismus ist wesentlich billiger, als nachrüsten...

Mit dem geringsten Aufwand den maximalen Gewinn erzielen, ja, ist mir bekannt, das Modell. :ugly:
Man sieht aber, dass das eher nach hinten los geht, nur leider steuert niemand dagegen, alle warten, bis sie in den Abgrund gezogen werden, doch wenn sie alle erst am Fallen sind, wird es zu spät sein.
 
Es kann niemand was machen, weil diese Leute am meisten Macht haben. Wenns nach hinten los geht, treten diese einfach von ihrem Amt zurück (siehe Tepco Chef) und bekommen noch eine fette Abfindung (zusätzlich zum Porsche auf Firmenkosten)

Was hat der Tepco Chef schon nur verloren? Gar nichts, seinen Job, aber der hat eh genug Kohle, und verantwortlich ist er ja auch nicht, da er das AKW nicht gebaut hat. Wofür es allerdings Bauing. und Sicherheitsinspektoren gibt weiss ich auch nicht. Und warum er solch ein hohes Gehalt für anscheinend keine Verantwortung erhält kann man sich auch fragen.

Hier in der Schweiz war auch so ein Fall, ein Manager unterschlägt über 50 Mio. Sfr., was passiert? Nein sein Haus wird nicht angezündet, der liebe Herr geht in die Ferien und alle dumme Menschen zahlen die erhöhten Prämien während er sich nicht über die Farbe seines neuen Lamborghinis entscheiden kann:schief:
 
Hier in der Schweiz war auch so ein Fall, ein Manager unterschlägt über 50 Mio. Sfr., was passiert? Nein sein Haus wird nicht angezündet, der liebe Herr geht in die Ferien und alle dumme Menschen zahlen die erhöhten Prämien während er sich nicht über die Farbe seines neuen Lamborghinis entscheiden kann:schief:

Das ist dann halt der Nachteil des Rechtsstaates, er muss beweisen, dass der Manager schuldig ist.
Sieht man damals beim Mannesmann Urteil (Vodafone hat Mannesmann übernommen, weißt du als Schweizer sich auch noch), die Mannesmann Manager haben den Kurs so hin gebogen, dass sie gewinnbringend Provision bekommen haben, aber leider konnte man ihnen keine Kursmanipulation nachweise, was moralisch verwerflich ist, ist halt strafrechtlich OK.

Solange die Politik von den Oligarchen manipuliert werden (und man die einzelnen Politiker nach ihrer Amtszeit mit lukrativen Berater Jobs lockt) wird sich daran nie was ändern. :(
 
Ein Politikwissenschaftler hatte kurz nach den Wahlen in BW gesagt," damit die Grünen die Wirtschaftskompetenz von Schwarz-Gelb erlangen können, müssen sie nur noch lernen wie man sich von Lobbyisten bestechen lässt."

Der Mann hatte sowas von Recht.
 
Lustig ist ja, dass die SPD wegen ihrer Wirtschaftskompetenz in Bremen gewählt wurde. :ugly:
Na ja, sie haben noch nicht so viele Schulden wie Berlin, schein also eine Kompetenz zu sein. :D
 
Das ist dann halt der Nachteil des Rechtsstaates, er muss beweisen, dass der Manager schuldig ist.
Sieht man damals beim Mannesmann Urteil (Vodafone hat Mannesmann übernommen, weißt du als Schweizer sich auch noch), die Mannesmann Manager haben den Kurs so hin gebogen, dass sie gewinnbringend Provision bekommen haben, aber leider konnte man ihnen keine Kursmanipulation nachweise, was moralisch verwerflich ist, ist halt strafrechtlich OK.

Warum ist eine Kursmanipulation denn verwerflich? Jedes geschäftliche Handeln stellt bei einer AG doch eine Kursmanipulation dar.

Oder meinst Du Insiderhandel?
 
Oder meinst Du Insiderhandel?

Letztendlich ging es ja um Insiderhandel, denn die Mannesmann Leute wusste, ja was kommt und wenn du diese Informationen nutzt um den Aktienkurs noch mal nach oben zu pushen, damit du möglichst viel Kohle aus deinen Aktienoptionen holen kannst, dann ist das mir mich illegal.
Nur das zu beweisen ist halt das Problem, ohne Akteneinsicht geht das kaum und soweit ich weiß, existierten dafür keine Unterlagen (oder wurden vorher noch schnell vernichtet).
 
Könnte man nicht einfach eine 1,5GW Radioantenne in ein KKW einbauen, um die überschüssige Energie die nicht gebraucht wird so lange in den Weltraum abzustrahlen? :ugly:

Wie soll Waerme-Energie direkt in Elektromagnetische Strahlung umgewandelt werden? Das geht nicht, mann muesste erst die Waerme in Strom umwandeln und dann in Radiowellen. Da allerdings die Stromerzeugung mit der Kuehlung zusammenhaengt kann mann das knicken.

Photonen mit der Energie einer Radiowelle haben eine sehr kleine Energie, ich denke nicht, dass die den menschlichen Körper mehr als nur kurzzeitig verwirren können. Vielleicht wenn du eine Antenne im MW Bereicht direkt auf einen Menschen richtest. Dann würde er womöglich überhitzen :huh:

So ein Quatsch. Starke Radiowellen sind durchaus schaedlich fuer uns.

oder man überlegt sich neue Nutzungsmöglichkeiten für den Müll. Vielleicht kann man ja noch Dünger oder so daraus herstellen.

Radioaktiver Duenger.:schief:
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück