Atomenergie & Energiepolitik (inkl. Umfrage "Atomstrom in Deutschland, Ja oder Nein?")

Atomstrom in Deutschland, Ja oder Nein?

  • Ja

    Stimmen: 84 51,2%
  • Nein

    Stimmen: 80 48,8%

  • Umfrageteilnehmer
    164
Status
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Solln sie halt ein dünnmaschiges, aber stabils Netz um die Windräder spannen. Sie könnten vielleicht auch irgendwas mit Schall versuchen, so dass die Fledermäuse einen Bogen um die Dinger machen. Ist ja kein grosses Problem.
 
Naja was ich jetzt aus diesem Bericht mitnehme sind zwei Sachen:

1. Problem wurde erkannt :daumen:
2. gegen das Problem wird was unternommen :daumen:

PS: Was mich ein wenig zum Denken bringt ist die Aussage, das durch andere Maßnahmen die der Mensch macht wesentlich mehr Fledermäuse getötet werden und das von ca. 22.000 WKA's (in Deutschland) nur 84 Mühlen an "ausgewählten" Standorten (wahrscheinlich die mit dem höchsten Risiko der Tötung), das das diese Statistik in der Masse in die Höhe treibt sollte jedem auffallen. ;)
Für mich klingt das wie die "Vogelschredder-Theorie" die ja inzwischen so gut wie abgeflaut ist! :schief:
 
Richtig aber da stören sie ja wieder die Robben, die Wale oder ganz schlimm beim Liebstanz der Miesmuscheln. :schief:
 
Ästhetische Aspekte zu beleuchten ist schon nicht verkehrt (wenn auch das kleinste "Problem"). Sie sollen halt "Windradstädte" bauen oder anders gesagt hunderte Windräder an einem Ort konzentrieren. Das gleiche mit Solaranlagen. Muss ja nicht sein, dass die Dinger überall in der Gegend verstreut gebaut werden.
 
Solaranlagen baut man bevorzugt auf Dächern. Alles andere ist ökologisch sowieso zwiespältig, denn soviel Energieeffizienter als die Kombination aus Wiese und Biomassekraftwerk ist ein Solarpark auch nicht immer, aber wesentlich artenärmer.

Richtig aber da stören sie ja wieder die Robben, die Wale oder ganz schlimm beim Liebstanz der Miesmuscheln. :schief:

Miesmuscheln reagieren sehr empfindlich auf Schwingungen!

Für Robben und Wale ist afaik bei den neueren Anlagen der Bau schlimmer als der Betrieb - und Schifffahrt sowieso. Davon abgesehen ist das ganze ein Entkopplungsproblem und dessen Lösung ist nur eine Finanzfrage.

Es soll auch Leute geben die Windkraftwerke im Meer als unschön befinden und deshalb dagegen sind.

Zum Glück wohnt der überwältigende Teil von denen nicht in Sichtweite ausgewiesener Baugebiete.
 
Kann sich noch Jemand an die mühsamen Diskussionen erinnern, ob es mit einer Passagiermaschine möglich ist ein AKW zu treffen? Jetzt kommt bei den aufgeweichten "Stresstests" raus, dass mehrere AKWs nicht mal einem Kleinflugzeug standhalten würden. Soviel also dazu...
 
Das war von Anfang an klar. :what:
Unsere Diskussion drehte sich eher um die neueren KKWs wie Isar 2, Grafenrheinfeld usw.
Das Isar 1 und Krümmel einem Kleinflugzeug eher nicht standhalten (außer vielleicht es fliegt Landegeschwindigkeit, laso bei einer Cessna 40-60kn) war uns klar.
 
Eigentlich ging es in der Diskussion eher um große Passagiermaschienen - die hält wohl keiner aus bzw. die Betreiber hielten in im letzten Jahrzehnt nicht einmal für nötig, eine Antwort auf diese Frage zu finden.
Was der Bericht irgendwie ignoriert ist die hier viel intensiver diskutierte Frage, wie es mit den Nebengebäuden aussieht. Denn wenn schon die massiven Reaktorkuppeln sowas nicht mitmachen, dann sehe ich für die Lebenswichtigen Kühlsysteme irgendwie komplett schwarz.
Und trotzdem wird diese AKW-freundliche Studie direkt von den Betreibern ins Kreuzfeuer genommen, Druck auf die Regierungen ausgeübt und unsere schwarz-gelben AKW-Fans werden nicht müde zu betonen, dass kein akuter Handlungsbedarf besteht.

Ich wiederhole mal meinen Grundtenor: Selbst wenn eine Lösung für das Atommüllproblem bestände und wenn wir ein technisch sicheres Atomkraftwerk hätten: Es gäbe weder einen vertrauenswürdigen Betreiber noch könnte man von unserer Politik eine verantwortungsvolle Überwachung erwarten.

Interessant sind dafür die alternativen Szenarien, die untersucht wurden. Z.B. Explosion eines Gastankers vor einem der vielen AKWs, die an Flüssen stehen. Von wegen es gibt keine Flutwellen - und die Sicherheitsvorkehrungen auf Schiffen gegen Terroristen liegen bei 0.
 
Die Sicherheit gegen Flugzeuge kann man einfach erreichen. Einfach um die KKWs eine großzügige Flugverbotszone einrichten (sofern dies nicht schon der Fall ist:huh:) und dann alles was eindringt mit Raketenabwehrsysteme in für das KKW ungefährliche Stücke schießen :devil:
 
Die Sicherheit gegen Flugzeuge kann man einfach erreichen. Einfach um die KKWs eine großzügige Flugverbotszone einrichten (sofern dies nicht schon der Fall ist:huh:) und dann alles was eindringt mit Raketenabwehrsysteme in für das KKW ungefährliche Stücke schießen :devil:

Oder warum nicht gleich alle Bürger aus Deutschland rauswerfen, dann kommt am Tag X, der garantiert kommt, niemand zu Schaden.
Im übrigen ist es Lobby Slang AKWs als KKWs zu bezeichen, widerlich.
 
Auf Wikipedia wirst du auch von Atomkraftwerk auf Kernkraftwerk weitergeleitet. Kernkraftwerk ist nun mal der physikalisch korrekte Begriff.:daumen:
 
Die Sicherheit gegen Flugzeuge kann man einfach erreichen. Einfach um die KKWs eine großzügige Flugverbotszone einrichten (sofern dies nicht schon der Fall ist:huh:) und dann alles was eindringt mit Raketenabwehrsysteme in für das KKW ungefährliche Stücke schießen :devil:

"Groß genug" bedeutet:
Für die 10 Minuten Flugbereitschaft sicher abfangbar. Geht man aufgrund der Anflugwege von zwei vorhandenen Basen von weiteren 10 Minuten zwischen Start und erfolgtem Angriff aus und plant 50% Reserve ein, hat man bei den typischen 700-800 km/h eines Verkehrsflugzeuges einen Radius von 400 km um jedes AKW - und somit eine Flugverbotszone über ganz Deutschland.
Selbst wenn man eine schweine Kohle investieren würde (was -s.o.- man besser in zukunftstaugliche, unproblematische Energieträger macht) und an jedem Standort ein Patriotsystem betreibt, sollte man für eine zweifelsfreie Zielidentifizierung und ggf. Vorwarnzeit (Stichwort: Flugzeug gibt Notfall vor, Kontakt nur eingeschränkt möglich) wenigstens 3 Minuten einplanen, das wären dann "nur" 40 km, bei der hohen AKW-Dichte entlang des Reingrabens wären keine Flüge von/nach Deutschland über die südwestlichen Grenzen mehr möglich, alles müsste entweder bis nach Niedersachsen hoch oder in großem Bogen über Ostbayern.
Die z.T. starken Radaranlagen, die zum sicheren erfassen von Tieffliegern bräuchte, dürften ggf. eine größerflächige Absperrung rund um das AKW erfordern - Gebiete, die aber schon Leuten gehören, wo z.T. Wohnsiedlungen oder Industrieanlagen stehen.

Ziemlich viel Kosten&Ärger für die Vermeidung einer von vielen Gefährdungsmöglichkeiten bei einer Energiequelle, deren einziger Pluspunkt "günstig&unkompliziert" sein soll.
 
[x] Ja

Wir brauchen den Atomstrom, ohne AKWs geht es heute eben noch nicht und es ist immer noch besser als Kohlekraftwerke mit Filteranlagen! (Sauberer)
Wenn wir unsere AKWs jetzt abschalten würden, dann müssen wir den Strom aus dem Ausland importieren wie zB. aus Frankreich ( natürlich Atomstrom) weil es bei weitem noch nicht genug Anlagen zur Herstellung von Ökostrom gibt! Ohne Atomkraftwerke würde unsere ganze Wirtschaft und unser Öffentliches leben zusammen brechen!
 
[x] Ja

Wir brauchen den Atomstrom, ohne AKWs geht es heute eben noch nicht und es ist immer noch besser als Kohlekraftwerke mit Filteranlagen! (Sauberer)

Bist du sicher?
Sauberer heißt jahrtausendelang Müll hinterlassen?

Wenn wir unsere AKWs jetzt abschalten würden, dann müssen wir den Strom aus dem Ausland importieren wie zB. aus Frankreich ( natürlich Atomstrom) weil es bei weitem noch nicht genug Anlagen zur Herstellung von Ökostrom gibt! Ohne Atomkraftwerke würde unsere ganze Wirtschaft und unser Öffentliches leben zusammen brechen!

Und wenn wir unsere AKW's weiterlaufen lassen, dann schalten die im Ausland ab?
Ober ist es so, dass wenn wir abschalten absolut betrachtet weniger AKWs laufen?
 
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