Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

Und wenn man sich den Verlauf der Erdtemperatur ansieht und dazu den Verlauf der CO2-Konzentration betrachtet fällt auf -> Es gibt keine Korrelation zwischen atmosphärischem CO2 Gehalt und mittlerer Erdtemperatur.
Und noch als Ergänzung zu der völlig hanebüchenen Behauptung:

Und doch gibt es immer noch Klimawandelleugner. Erstaunlich, dass die sich halten.
Mal sehen, was mit denen ist, wenn sie in 50 Jahren absaufen, weil der Meeresspiegel gestiegen ist. ;)
Wird abgetan mit:
Das ist halt der natürliche Klimawandel.
 
Das ist halt der natürliche Klimawandel.
Ja, es ist irgendwie schon trottelig, wenn man mit Mio. von Jahren Skalen kommt und damit dann zu verdecken versucht, dass die fürs Hier und Jetzt gar keine Relevanz haben, weil im Hier und Jetzt der Anstieg der Temperaturen in einem Tempo erfolgt, der mit KEINERLEI Daten aus der Vergangenheit vergleichbar oder erklärbar ist.
 
Harald hofft auf den Nobelpreis. :D

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Ich beschäftige mich schon sehr lange mit dem Thema. Der 0815-Vortrag zum Klimawandel geht ungefähr so: Wir produzieren CO2, CO2 heizt die Erde auf weil es den Treibhauseffekt unterstützt, die Temperaturen steigen um drei Grad, entweder tun wir jetzt was oder...
Umso erstaunlicher zu welchem Ergebnis Du kommst. Offenbar machst Du etwas falsch. Ist ja nicht schlimm, wenn mensch wissenschaftliche Veröffentlichungen nicht versteht oder dies als sehr mühsam empfindet. Dafür gibt es ja Vorträge und Zusammenfassungen. Allerdings sollte mensch auf die Quellen und die wissenschaftliche Reputation achten, die mensch herbeizieht. Außerdem sollte mensch darauf achten, Zusammenhänge nicht auseinanderzuzerren. Die Grundlagen des menschengemachten Treibhauseffekt wurde mir bereits während meiner Schulzeit in den 90ern vermittelt.

Die Leute hängen halt schon so tief im Sessel, dass die Grundlagen einfach nicht mehr diskutiert werden.
Weil die Grundlagen nicht mehr diskutiert werden müssen. Das ist ähnlich unsinnig wie das Diskutieren der Schwerkraft. Dass eine Erhöhung des Anteils von CO2 zu einer Erwärmung führt, stellte bereits Eunice Newton Foote 1856 (!!) fest. Svante Arrhenius, schwedischer Physiker, Chemiker und Nobelpreisträger sagte als erster 1896 (!!) eine globale Erwärmung aufgrund der anthropogenen Kohlendioxid-Emission voraus. Damals war das noch umstritten. Seit den 1980ern ist die seit der Moderne festzustellende menschengemachte Erderhitzung wissenschaftlich anerkannt.

Da Du ja bereits von einem "Klima-Narrativ" (klingt ja fast schon verschwörungsmythisch) sprachst - tatsächlich hat es eine Kampagne der Erdölindustrie (beispielhaft dazu ein Kommentar, der auf Deutschlandfunk Kultur veröffentlicht wurde) gegeben, um Zweifel am Fakt menschengemachter Klimaerhitzung zu streuen. Hast Du Dich eigentlich mal gefragt, wem "Dein" Ansatz in die Hände spielt?
 
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Ich hatte es mal vegetarisch probiert aber leider nur 4 Wochen durchgehalten.
Vegan ist nochmal eine Stufe krasser!
Aber man kann wenigstens versuchen sein Fleischkonsum zu reduzieren.
Finde ich gut, dass Du was versuchst! Auch Fleischkonsumreduzierung ist ein Anfang und besser als keine. Es kann helfen, die Ernährung schrittweise zu verändern. Vielen hilft auch ein konsequenter Umstieg auf vegetarische oder 100% pflanzenbasierte/vegane Ernährung, um schleichender Wiederaufnahme von Tierprodukten zu begegnen. So etwas kann mensch auch planen, auch gemeinsam mit Anderen. Heute ist ein Umstieg ja viel leichter als noch von vor 10 Jahren, wenn mensch bedenkt, was mensch alles bereits im stinknormalen Discounter erhält. An sich geht es nicht nur um Fleisch. Bspw. ist die Erzeugung von Butter und Käse auch sehr treibhausgasintensiv. So wäre eine vegetarische Ernährung, bei der mensch meint, Fleisch mit anderen Tierprodukten kompensieren zu müssen, aus ökologischer Perspektive ebenso problematisch.

Dann können Gründe für den Umstieg motivierend sein. Bei mir ist es die Haltung, mein Verhalten an Lösungen (Reduzierung des Treibhausgasaustoßes und des Flächenverbrauches durch Landwirtschaft (Futtermittelanbau) und auch ein wenig Reduzierung von Pestizideinsatz (Kauf von Bio-Produkten kann das noch mehr reduzieren) auszurichten, also quasi Teil der Lösung nicht des Problems sein zu wollen. Dass ich junge Verwandte habe, motiviert mich noch einmal mehr. Die ethische Perspektive spielt für mich auch eine sehr wichtige Rolle - Tierleidvermeidung, aus Respekt vor den Tieren, deren Lebensweise und Schmerzempfinden. Diesbezüglich einen Unterschied zwischen den Tieren auf Basis der Kategorien "Haustiere", "Nutztiere" und "Wildtiere" zu machen, macht für mich keinen Sinn.
Du schreibst hier im Sommer ja auch regelmäßig über Deine Klagen über das Wetter und wie Du der Hitze strategisch begegnest. Vielleicht kann das (oder oben genannte Beispiele) für Dich auch ein Motiviationsfaktor sein, etwas am Konsum zu verändern ...

Es spricht meines Erachtens nichts dagegen Fleisch zu essen. Wenn das alle reduzieren würden, wäre schön einiges geschafft. Aber manche "brauchen" täglich Fleisch und verzichten lieber auf Gemüse.
Mh? Verstehe ich nicht. So wie Du Deinen Kommentar formuliert hast, widersprichst Du Dir selbst.

Edit: Sorry für den Doppelpost
 
Zuletzt bearbeitet:
Und noch als Ergänzung zu der völlig hanebüchenen Behauptung:

Hast du den Text gelesen?

Behauptung: Ein in Science veröffentlichter Artikel hat deutlich gemacht, dass der Kohlendioxidanstieg in der Atmosphäre in Wirklichkeit nicht vor, sondern 200 bis 1000 Jahre nach der Erderwärmung stattfand. Wenn der Kohlendioxidanstieg erst nach der Erderwärmung erfolgte, kann er diese unmöglich verursacht haben.

Und die eigene Grafik:
1000003960.webp


zeigt deutlich einen Temp-Lag von ca. 1000 Jahren.
Und einen Temp-Abfall trotz CO2-Anstieg.

Wenn es 1000 Jahre dauern soll, bis die Temperatur durch CO2 bedingt steigt, dann habe ich jetzt schlechte Nachrichten für euch. Die These des anthropogenen Wandels fußt in ihren Grundfesten darauf, dass der Feedback-Loop kaum zeitverzögert eintritt.

Außerdem, was der Autor in seinem Beitrag macht, nennt man Cherrypicking. Anstatt einer ausgewogenen Betrachtung, bzw. einer Rücksichtnahme auf den Standardfall, sucht er sich einen Zeitraum in der Erdgeschichte, welcher seinen Standpunkt möglichst gut deckt.

Die moderne Atmosphäre hat vor ca. 2,5Mrd. Jahren in ihrer Ausbildung begonnen. Seit ca. 500Mio. Jahren ist die Atmosphäre in einer Komposition vorhanden, welche größtenteils der heutigen Zusammensetzung und Wirkweise entspricht.

Die Grafik, welche ich zuletzt gezeigt habe, geht etwas über 500Mio. Jahre zurück und zeigt deutliche Diskrepanz zwischen Sättigung und Temperatur, wobei CO2 entweder mit oder gegen die mittlere Temperatur in Erscheinung tritt.

Um diesen Umstand nicht abhandeln zu müssen, hat der Autor einen Zeitraum von 500.000 Jahren angesetzt und nur die letzten ~22.000 Jahre einer genaueren Betrachtung unterzogen. Interessanterweise ein Zeitraum, in welchem es möglich ist, zumindest 90%-Korrelation zwischen CO2-Anstieg und Temperatur-Anstieg vermuten zu können.

Damit lässt der Autor von der maximal möglichen Zeitspanne, welche für eine genauere Betrachtung in Frage käme, 99,9956% außer Acht. Dazu kommt, dass der "Edgecase" des Holozäns dennoch Sand in's Getriebe streut, weil das frühe Holozän den gewünschten Effekt, dass Temperatur dem CO2 folgt, einfach nicht hergibt. Das sind dann die 10%, welche als Ausreißer unter den Tisch fallen sollen.

Daher begnügt sich der Autor mit der Aussage, dass es nicht allgemeingültig ist, dass der gewünschte Effekt zu Tage tritt, sondern aufgrund anderer Gegebenheiten, mal so, mal so vorkommen soll. Ich meine zwischen den Zeilen zu lesen, dass diese Auslegung so getroffen wird, wie man sie gerade braucht. Sehr praktisch.

Die Milankovic-Zyklen bestehen aus Exzentrizität der Sonnenumlaufbahn mit einer Laufzeit von ca. 100k Jahren, dem Schwanken der Erdachse mit einem Zyklus von ca. 40k Jahren und der Kreiselbewegung mit einem Zyklus von ca. 25k Jahren. Aktuell nimmt die Exzentrizität ab und das Schwanken ebenfalls. Das Kreiseln soll in ca. 13k Jahren dazu führen, dass Norden der Sonne am nächsten steht. Bei dieser Entwicklung ist eine Abkühlungsphase in ca. 10k Jahren zu erwarten.



Und genau dieser Umstand grätscht der Argumentation des Artikels zwischen die Beine, weil sich das dann mit dem frühen Holozän nicht ausgeht. Ist halt einfach schlechtes Timing.

Aber gut, in 9 von 10 Fällen tut das CO2 was es soll, sofern wir nur die letzten 22k Jahre betrachten und 1000 Jahre lang auf das Ergebnis warten. Das reicht uns? Oder bekommt die Korrelation einen leichten Knacks?
 
Hast du den Text gelesen?
Die Frage kann ich gerne zurückgeben :)

Die zwei Abschnitte sollten all deine Fragen beantworten:
1755758981776.png

(Den Text danach bitte weiterlesen, das ist zu Viel um es in einen Screenshot zu bannen und ich habe keine Lust einfach den ganzen Artikel noch mal zu zitieren)

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Auf alles was du schreibst wird eingegangen und genau erklärt. Du sollst nicht nur die Bilder angucken sondern bitte auch den Text lesen.
 
Umso erstaunlicher zu welchem Ergebnis Du kommst. Offenbar machst Du etwas falsch.
Was mache ich denn falsch?
Werde doch mal konkret und zeige, logisch begründet, mit solider Faktenlage, dass meine Annahmen und Überzeugungen Humbug sind. Mittlerweile habe ich in meinen Posts ausreichend Material geliefert, welches sich abarbeiten lässt.

Ist ja nicht schlimm, wenn mensch wissenschaftliche Veröffentlichungen nicht versteht oder dies als sehr mühsam empfindet.
Das ist reine Polemik.
Dur gefällt nicht, was ich zu sagen habe und wirfst mir vor dumm zu sein. Keine schöne Grundlage für eine Debatte.

Dafür gibt es ja Vorträge und Zusammenfassungen. Allerdings sollte mensch auf die Quellen und die wissenschaftliche Reputation achten, die mensch herbeizieht. Außerdem sollte mensch darauf achten, Zusammenhänge nicht auseinanderzuzerren. Die Grundlagen des menschengemachten Treibhauseffekt wurde mir bereits während meiner Schulzeit in den 90ern vermittelt.
Ich habe bisher gut begründet, mit anerkannten Quellen meine Auffassung der Zusammenhänge wiedergegeben und bekomme kein Kontra abseits von dem Vorwurf, nicht einer Mehrheitsmeinung zu folgen.

Weil die Grundlagen nicht mehr diskutiert werden müssen. Das ist ähnlich unsinnig wie das Diskutieren der Schwerkraft.
Red Herring.
Es geht hier nicht um Schwerkraft, sondern um CO2.
Meiner Auffassung nach muss die Basis unbedingt geklärt werden, weil es in sämtlichen Punkten der These offensichtliche Probleme gibt, welche nicht erklärt, sondern einfach hingenommen werden. Ich kann mit einem Klima-Axiom nur wenig anfangen.

Dass eine Erhöhung des Anteils von CO2 zu einer Erwärmung führt, stellte bereits Eunice Newton Foote 1856 (!!) fest. Svante Arrhenius, schwedischer Physiker, Chemiker und Nobelpreisträger sagte als erster 1896 (!!) eine globale Erwärmung aufgrund der anthropogenen Kohlendioxid-Emission voraus. Damals war das noch umstritten. Seit den 1980ern ist die seit der Moderne festzustellende menschengemachte Erderhitzung wissenschaftlich anerkannt.
Foote hat ihn ihrem Experiment einen Zylinder mit CO2 geflutet und die Wärmekapazität gemessen. In der Atmosphäre tritt CO2 als Spurengas auf und ist damit deutlich geringer vorhanden. Der Versuch, geht auf die Diskrepanz der Sättigungsmenge nicht ein.

Zudem gibt es bis heute kein praktisch durchgeführtes Experiment, welches den anthropogenen Klimawandel reproduzierbar nachweisen kann. Sämtliche Annahmen fußen rein auf theoretischen Überlegungen und mathematischen Modellen, welche historische Entwicklungen nicht berücksichtigen.

Da Du ja bereits von einem "Klima-Narrativ" (klingt ja fast schon verschwörungsmythisch) sprachst - tatsächlich hat es eine Kampagne der Erdölindustrie (beispielhaft dazu ein Kommentar, der auf Deutschlandfunk Kultur veröffentlicht wurde) gegeben, um Zweifel am Fakt menschengemachter Klimaerhitzung zu streuen. Hast Du Dich eigentlich mal gefragt, wem "Dein" Ansatz in die Hände spielt?
Es ist ein Narrativ, weil das Thema in erzählerischer Weise abgehandelt wird.

Mir ist es egal, wem es in die Hände spielt weil ich nicht nach einem Vorteil für mich oder jemand anders suche, sondern rein an der Wahrheit interessiert bin. Ich möchte wissen, wie die Sachverhalte tatsächlich sind, unabhängig von den Konsequenzen, welche sie innehaben.

Den "Fakt" habe ich bisher fein säuberlich auseinander genommen und mit deutlichen Beispielen gezeigt, dass der Sachverhalt der anthropogenen Erwärmung wohl doch nicht ganz so dem beliebten Modell entspricht.

Bisher ist nicht ein Gegenargument zu meinem Punkt mit dem frühen Holozän gekommen. Fangt mal damit an, dann sehen wir weiter. Falls jemand überhaupt Lust und Laune auf eine ordentliche Auseinandersetzung hat.

Stell dir mal nur für einen Moment vor, CO2 wäre nicht so ursächlich für die Erwärmung unseres Planeten, wie gerne angenommen wird. Dann wären sämtliche Maßnahmen, die gegen eine weitere Erwärmung angewandt werden völlig umsonst und wir würden dennoch in ein deutlich wärmeres Weltklima rutschen, mit all den Konsequenzen, welche das nach sich zieht.

Wenn das Interesse darin besteht, diesem Umstand entgegen zu wirken, dann muss doch auch ein Interesse daran vorhanden sein, die Wirkweisen gut zu verstehen? Was ist so abwegig daran?

Die Frage kann ich gerne zurückgeben :)

Die zwei Abschnitte sollten all deine Fragen beantworten:
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(Den Text danach bitte weiterlesen, das ist zu Viel um es in einen Screenshot zu bannen und ich habe keine Lust einfach den ganzen Artikel noch mal zu zitieren)

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Auf alles was du schreibst wird eingegangen und genau erklärt. Du sollst nicht nur die Bilder angucken sondern bitte auch den Text lesen.

Ich habe mir jetzt ausreichend Zeit genommen, den Artikel zu lesen und darauf Stellung zu nehmen. In meinem Post steht nachvollziehbar aufgeschlüsselt, welchen Fallstricken der Autor zum Opfer fällt.

Darauf kannst du jetzt Stellung nehmen und mich widerlegen, oder nicht. Deine Entscheidung.
 
Darauf kannst du jetzt Stellung nehmen und mich widerlegen, oder nicht. Deine Entscheidung.
Keine Ahnung was dir da jetzt genau fehlt :ka:

Wenn es 1000 Jahre dauern soll, bis die Temperatur durch CO2 bedingt steigt, dann habe ich jetzt schlechte Nachrichten für euch. Die These des anthropogenen Wandels fußt in ihren Grundfesten darauf, dass der Feedback-Loop kaum zeitverzögert eintritt.
Dem ist nicht so, das steht auch direkt bei der Grafik die du selbst zitiert hast. Scheint dich aber nicht zu interessieren :ka:

Außerdem, was der Autor in seinem Beitrag macht, nennt man Cherrypicking. Anstatt einer ausgewogenen Betrachtung, bzw. einer Rücksichtnahme auf den Standardfall, sucht er sich einen Zeitraum in der Erdgeschichte, welcher seinen Standpunkt möglichst gut deckt.
Nein, das ist kein Cherrypicking, deine Skala ist schlicht völlig ungeeignet für das was du darstellen möchtest. Die löst viel zu niedrig auf um die Schwankungen darstellen zu können. Genau deswegen muss für die Detailbetrachtung natürlich ein viel kleinerer Zeitraum genommen werden. Es hat schon gute Gründe warum der Graph von Scotese der einzige ist der Versucht diesen extrem komplexen Zusammenhang über Millionen Jahre darzustellen. Das funktioniert so nicht wie du wunderbar siehst.
Wenn das Interesse darin besteht, diesem Umstand entgegen zu wirken, dann muss doch auch ein Interesse daran vorhanden sein, die Wirkweisen gut zu verstehen? Was ist so abwegig daran?
Wie gut dass die Wirkweise seit Jahrzehnten top erforscht ist :daumen:

Edit:
Hier wird es auch noch mal besser dargestellt:

Und das noch zu deinem Graph von Scotese:
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Der Graph ist also nicht nur völlig ungeeignet von der Auflösung sondern schlicht und ergreifend Bullshit.
 
Zuletzt bearbeitet:
?
Zeigt es tatsächlich nicht. 1000 Jahre sind kaum/nicht erkennbar.
Die Diskussion zeigt eigentlich ganz gut das Problem an der ganzen Debatte. Die Zweifler werfen einfach mal in den Raum ob denn CO2 überhaupt Einfluss auf das Klima hat und schwupps geht es nur noch darum und was man dagegen tun kann ist auf einmal völlig uninteressant. Das ist eine ganz klassische Diskursverschiebung durch die üblichen Verdächtigen.

Der Quatsch zieht sich durch absolut alle Bereiche im öffentlichen Leben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nehmt diese beiden Grafiken (exemplarisch), dann passt das schon.
Eine Skalierung über 400.000 Jahre ergibt in der Diskussion, wie ist Anstieg in den letzten 200 Jahren gewesen, keinen Sinn.
Denn darum gehts, hat es seit Beginn der industriuellen Revolution einen CO2 Anstieg auf Grund der Emissionen der Menschen gegeben?
Yo, mei, klares ja.
Screenshot 2025-08-21 093953.png

Screenshot 2025-08-21 093913.png

Wo lag der CO2 Gehalt in der Atmospähre seit (grob) Aufkommen von Sapiens-Sapiens?
Zw. 100 und 200 ppm
Wo sind wir jetzt?
bei ca. 400 ppm
Wie unterscheiden sich die Zuwäches industriller Art von der natürlicher Quellen?
In Relation und je nach Erdzeitalter zw. 2x so schnell bs zu 16x so schnell.

Wir sind Kinder der Eiszeit.
Alle Primaten, welche einen Einfluss auf die Entwicklung von Sapiens-Sapiens hatten, entwickleten sich in einem Szenario fallender CO2 Werte.
Alle Primaten, die wir als Verwandte ansehen oder unsere Vorläufer waren, entstanden zu einer Zeit, als der CO2 Gehalt nahe "0" war.
Screenshot 2025-08-21 094554.png


In dem Zeitraum 60-50 Mio. Jahren hatten wir "Garagenfeeling".
Oberhalb von 1500 ppm sterben wir als sapiens-sapiens, langsam aber sicher - totsicher.

CO2 Bedingungen im Jura wären für uns tödlich.
Es ist extem unrealistisch, wenn jemand mit ner Zeitmaschine in die mittlere Kreidezeit reist, dass er viele Saurier sehen würde, vorher kippt er tot um.
6000 ppm sind ne Ansage.
 
Ich wollte mit obigem auf ein additives Thema hinaus.
wir kjönnen das mit der CO2 eindämmung /Reduktion auch lassen, nur wird die Mesnchheit dies eben nicht alöl zu lange überleben.
Naturereignisse jeglicher Art sind das eine Thema, im absoluten Notfall theoretisch mit Technik beherrschbar.
Aber für sapiens-sapiens toxische Luft zum Atmen in wenigen duzend Jahrzehnten, evtl. 1-2 Jahrhunderten ist halt nicht wirklich optimal.
 
Die Diskussion zeigt eigentlich ganz gut das Problem an der ganzen Debatte. Die Zweifler werfen einfach mal in den Raum ob denn CO2 überhaupt Einfluss auf das Klima hat und schwupps geht es nur noch darum und was man dagegen tun kann ist auf einmal völlig uninteressant. Das ist eine ganz klassische Diskursverschiebung durch die üblichen Verdächtigen.

Der Quatsch zieht sich durch absolut alle Bereiche im öffentlichen Leben.
Habe Dich flasch verstanden was die 1000 Jahre betrifft.
 
@emp1 : "Sapiens Sapiens" sagt man nicht mehr. Es heißt "Homo Sapiens". ;)
Yo mei, bin halt altmodisch und halte Neanderthalenis für das bessere Menschenexemplar.
Pech nur für Terra, dass Sapiens den Vetter vor 50.000 Jahren totgeknüppelt hat.
Seit einigen Jahren interessiert der Klimawandel keine Sau mehr. :(
Na ja, vielleicht jene, die daran gerade draufgehen.
Aber ich weiss, wie du es meinst.
 
Interessanter Vortrag zum Thema Kernkraft.

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