AMD Ryzen 9 7950X und Ryzen 7 7700X im Test: Die Kerne der Zukunft

Kannst du dazu Tests verlinken? Die Sache mit nur 3600 bei 4 Modulen finde ich auch nicht sehr prickelnd, aber irgendwie (hab ichs überlesen?) ist mir diesbezüglich noch kein Test aufgefallen.
Ich bin mir ziemlich sicher das ich das auch hier bei PCGH gelesen habe aber ich finde es partout nicht mehr wieder. Allerdings habe ich in der Browser History den CB Test diesbezüglich gefunden.

DDR4vsDDR5cb.png


Wie man sieht braucht man schon DDR5-6200 um nur DDR4-3800 zu schlagen. DDR5-4400 muss sich bereits DDR4-3200 geschlagen geben. Das kann dann in einem extrem Beispiel wie 'Age of Empires 4' dann so aussehen das man von 210fps (DDR4-3800) auf 183fps (DDR5-4400) fällt, das ist schon enorm wie ich finde. Das es dann bei DDR5-3600 nochmals deutlich schlechter aussieht kann man sich zumindest denken.

Aktuell wären 4 DDR5 Module a 32GB für mich eh schon aufgrund des Preises komplett uninteressant. Aber hinten raus als potentielle Aufrüstung ja zumindest eine Option.

Da ich aktuell in meinen beiden PCs bereits 128GiB nutze (beides DDR4), brauche ich den Speicher, bei einem 'Upgrade' auf AM5, jetzt sofort. Daher wären 4x 32GiB zwar 128GiB aber wegen DDR5-3600 vermutlich eine leichte Bremse in Spielen. Wissen kann ich es natürlich nicht aber zumindest geh ich davon aus. Und 64GiB Module gibt es halt noch nicht sonst könnte ich vermutlich 2x 64GiB nehmen, dann mit 'Vollspeed'.

Deshalb hoffe ich das sich die Situation bis zum 7950X3D (2023?) oder Meteor Lake (2024?) gebessert hat und ich dann gleich 4x 64GiB verbauen kann oder zumindest 128GiB ohne Einschränkungen. :)
 
Du hast nachträglich ein Review von Anandtech verlinkt btw. reineditiert in dem PPC erstmals auftaucht (ein Blog über warum IPC blöd ist ist keine Quelle oder Definition eines PPC). Das war an sich alles was verlangt war.
Im Github-Link taucht PPC auch nicht auf (verzeih mir dass ich nicht die Zeit habe mir da stundenlang alle Vernküpfungen überall rauszusuchen über die man evtl. auf sowas kommen könnte).

Aber warum muss man denn sobald Leute irgendwas anmerken oder kritisieren oder nach Quellen fragen sofort komplett durchdrehen und das ganze Forum beleidigen? Wenn wir hier alle so furchtbar und arrogant sind meld dich halt hier (mal wieder) ab und bei Anandtech an, vielleicht ists da besser. :ka:
 
Schöner Test :daumen:

Den 5800x3d mal außen vor ist mehrleistung zu den Vorgängerpendanten zwar da, mit dem Hintergrundwissen das aber auch hier die 3D Varianten aufwarten ist es ein bitterer Beigeschmack zum Release, denke da werden einige hier abwarten bis een diese auf derBildfläche erscheinen um zu sehen was man wirklich noch rausholen kann aus dieser Gen.

Für mich ein zu teurer Wechsel wenn ich jetzt einen der verfügbaren Zen4 als Überbrückung hole bis die 3Ds kommen und die Sache mit den ATX 3.0 PSUsbzw. die Problematik mit den 12VHPWR Adaptern macht es auch nicht einfacher

Schätze dieses Jahr wird bei mir noch nichts mit Aufrüsten, gut das es nur ein Luxusproblem ist.
 
Hab mir gerade noch mal alles angeschaut, und finde es immer noch krass, wie sehr das Cache-Monster 5800X3D seine Krallen ausfährt.

Ich hätte ja zu gerne mal Benchmarks mit nem 5800X3D mit 128MB 3D-Cache gesehen, ob und was da noch drinne wäre.

Und den am besten direkt mit 128MB 3D-Cache.

Anhang anzeigen 1403430
Mich würde interessieren wie stark die CPU wäre wenn man sie übertakten könnte, was dann für ne leistung raus kommt. Hat AMD geschickt gemacht ohne ihre neuen CPUs zu benachteilen. Könnt wetten das der 5800X3D dann überall an erster Stelle wäre.
 
Endlich mal Urlaub und gemütlich die Tests lesen.
Was fällt auf? Dass hier und bei CB die gleichen User gebetsmühelenartig die gleiche Grütze los lassen :-)
Manchmal vergesse ich wie traurig ein Menschenleben sein kann. Doch dank mancher Kommentarsektion fällts mir wieder ein.
 
Das es dann bei DDR5-3600 nochmals deutlich schlechter aussieht kann man sich zumindest denken.
Ich meinte nicht allgemein die Einflüsse vom RAM-Takt auf die CPU-Performance, sondern Tests in denen getestet wurde, ob bei Ryzen 7000 mit 4 Riegeln wirklich nur noch max. 3600 geht. Denn diese 3600 sind ja eine Angabe von AMD, was aber nicht bedeutet dass da auf keinen Fall mehr möglich ist.

Die "offizielle" Freigabe für Ryzen 7000 lautet ja auch DDR5 5200, trotzdem wird (ebenfalls offiziell) gesagt, dass die 6000 empfohlen werden. Vielleicht gibts bei Vollbestückung ja nen ähnlichen "Spielraum".
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich meinte nicht allgemein die Einflüsse vom RAM-Takt auf die CPU-Performance, sondern Tests in denen getestet wurde, ob bei Ryzen 7000 mit 4 Riegeln wirklich nur noch max. 3600 geht. [...] Vielleicht gibts bei Vollbestückung ja nen ähnlichen "Spielraum".
Achso, tut mir leid, da habe ich Dich wohl falsch verstanden.

Aber nein, ich habe bisher keine Tests gesehen ob vielleicht mehr möglich ist als DDR5-3600. Kann natürlich gut sein, mein 5950X läuft auch mit 128GiB 3600 CL16, das sollte offiziell auch nicht wirklich möglich sein wenn ich mich recht erinnere.

Aber ich gehe jetzt einfach mal davon aus das ich nicht einfach 4x 32GiB 6000+ Speicher (oder was gerade so highend ist) nehmen kann. Was aber (vermutlich) nötig wäre um den 'Malus' so gering wie möglich zu halten beim Spielen. Ist ja noch alles ganz Frisch, da kommen sicher noch Erfahrungsberichte.
 
Die Specs geben ja nur an was quasi gesichert läuft. Manche Speicherkombo kann auch mal Probleme machen, vor allem wenn man Module mischt.
 
Guter Test, vielen Dank!
... scheinen auch gute CPU´s zu sein, wenn man sie im Eco-Modus betreibt (wo sie ja sogar kaum an Leistung verlieren und dabei deutlich bessere Temperaturen aufweisen).
Nun bin ich aber wirklich am Überlegen, ob sich ein Umstieg für mich überhaupt lohnt. Denn ein enormer Sprung in Spielen ist es ja nicht wirklich und für den Alltag ist meine jetzige CPU eigentlich auch schon viel zu stark. Ich denke, dass eine neue Grafikkarte wohl einen größeren Leistungssprung bringen wird (also eine sinnvollere Investition ist), oder? AM5 dann erst, wenn die Raptor-Lake mit ihren 3D-Modellen auskontern. Wie seht ihr das?
 
Du hast nachträglich ein Review von Anandtech verlinkt btw. reineditiert in dem PPC erstmals auftaucht (ein Blog über warum IPC blöd ist ist keine Quelle oder Definition eines PPC). Das war an sich alles was verlangt war.
https://www.sarna.net/wiki/Particle_Projector_Cannon
Das ist ne PPC ;)

Aber zum Thema.
Nach der Veröffentlichung war ja eigentlich schon klar, dass es eher um die neue Plattform geht.
Grosse Leistungssteigerungen waren nicht zu erwarten und sind auch nicht wirklich eingetreten.
Ich sehe das als Vorbereitung darauf, was noch auf der AM5 Plattform kommt.
Bis dahin habe ich mein AM4 System nen Update verpasst und warte weiter auf doppelte singlecore Leistung.
 
AMD will halt auch nur unser Geld und ist nicht die Caritas
sagt ja keiner das die firmen caritas spielen sollen , nur faire preise sollen sie machen

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sowas ist halt alles andere als fair , es ist einfach abzocke
 
Zuerst: Danke für den ausführlichen Test, liebes PCGH-Team! :daumen:Was würden wir nur ohne Euch machen?

Für viele Leute, stellt sich die Frage: Aufrüsten oder nicht?

Ich glaube, man muss hier wirklich knallhart rechnen und es kommt auch sehr darauf an, auf welcher Plattform und Generation man gerade noch arbeitet. Zudem sollte man sich fragen, wofür man seinen Rechner vornemlich nutzt. Ist man eher Gamer oder Creator? Zu dumm, wenn man beides ähnlich intensiv betreibt wie ich. :wall: Dann wird es schwieriger.

Als Gamer würde ich sagen:
Wer eine AMD Plattform mit X570er oder B550er Chipsatz hat, sollte bei der AM4 Plattform definitiv noch bleiben und maximal auf einen AMD Ryzen 7 5800X3D aufrüsten. Außerdem soll ja noch der ein oder andere Chip mit gesteigertem L3-Cache für AM4 rauskommen. Perfekt für Gaming. Selbst mit einem X470 oder B450 Mainboard sollte man wohl bei AM4 zunächst bleiben und sich maximal eine 5000er CPU gönnen.

Als Creator kommt man da schon etwas mehr ins Wanken:
Die mehr oder weniger gesteigerte Single- und Multi-Core-Performence bei Anwendungen bei den neuen 7000er Prozessoren, bringt die AM5-Plattform durchaus in den Fokus. Ob sie Sinn macht und überhaupt nötig ist, sollte man sich bei einer aktuellen Nutzung von AM4 aber auch fragen. Tut es nicht möglicherweise nur ein kostengünstiges Upgrade auf einen 5900X oder 5950X?

Man sollte sehr genau darauf achten welche Programme man nutzt und welche Komponenten diese besonders auslasten. Die Performence-Steigerung bei AM5 wird leider durch mehr Stromverbrauch und extreme Abwärme erkauft. Im 8-12 Stunden Betrieb, kommt da sicher ein nicht unerheblicher Batzen an Extra-Kohle auf die bisherige Stromrechnung drauf. Das sollte man einkalkulieren. Wenn dann sollte man die neuen Prozessoren im ECO-Modus betreiben. Das macht definitiv mehr Sinn.

Aus meiner Erfahrung laufen zudem neu eingeführte Plattformen gerade am Anfang nicht besonders gut. Es gibt jede Menge Kinderkrankheiten, einfach weil die einzelnen Komponenten noch nicht so ganz aufeinander abgestimmt sind. Ich möchte mich während meiner Arbeit an einem Projekt nicht mit Fragen beschäftigen wie: Warum ist mein PC gerade mitten in der Projektabeit abgeschmiert? Zu hohe Temperaturen? Software-Problem? Oder was?

Die enormen Kosten für den kompletten Plattformwechsel (+ guter Kühllösung) und Stromverbrauch in der heutigen Zeit machen die neue AM5-Plattform tatsächlich wenig attraktiv. Zum jetzigen Zeitpunkt wohlgemerkt.

Fazit:
Ich persönlich setze da lieber auf eine stabile, ausgereifte und bewährte Plattform (wie AM4), die mir vielleicht nicht ganz die absolute High-End-Performence gibt, aber dafür sehr stabil und sicher 24/7 läuft. AMD will die erfolgreiche AM4-Plattform ja auch noch weiterhin parallel unterstützen. Für mich als Gamer und Creator wird es dieses Jahr daher noch ein 5950X-Prozessor (aktuell ca. 530 EUR) werden. Das ist die sinnvollste und kostengünstigste Lösung für mich für die nächsten Jahre. AM5 muss erst richtig "reifen". Insbesondere den hohen Temperaturen und dem Stromverbrauch muss Einhalt geboten werden. Das passt absolut nicht in die heutige Zeit und ist meiner Ansicht nach nur gemacht worden, um Intel zu übertrumpfen. Die Preise für die neue Plattform (Prozessoren & Mainboards) plus den DDR5-RAM müssen sich auch erst einpendeln.

Derzeit: Zu hohe Anfangs- und Folgekosten für zu wenig realen Performence-Zuwachs!

Was denkt Ihr?
 
Zuletzt bearbeitet:
Bzgl. einpendeln von Preisen.

Es liest sich teilweise so als ob vielen nicht wirklich klar ist das die Preise zu einem Großteil durch die Komplexität von PCI-E 5 und den extrem schwachen Euro kommen und nicht weil AMD und die Mainboard Hersteller absurde Preise verlangen würden (von den 1k Mainboards und den Flaggschiffen mal abgesehen). Die UVP von Zen 4 in Dollar ist Recht nah an der UVP von Zen 3 (bzw. sogar gleich ?)

Es wäre vermutlich ratsam sich zumindest ein klein wenig darauf einzustellen das uns ähnliche Preissteigerungen auch bei allen anderen elektronischen Geräten bevorstehen dürften.

Das die Produktion selbst auch immer komplexer wird kommt halt noch oben drauf.
 
Was fällt auf? Dass hier und bei CB die gleichen User gebetsmühelenartig die gleiche Grütze los lassen :-)
Manchmal vergesse ich wie traurig ein Menschenleben sein kann. Doch dank mancher Kommentarsektion fällts mir wieder ein.
Oder jeden einfach mal seine Meinung lassen.
Hier geht´s um ´nen Stück Technik und nicht um moralisch völlig verwerfliche Aussagen.

Schon traurig manchmal wie User anhand von einem Foren Eintrag zu Technik Themen andere Menschen und dessen komplettes Leben bewerten.
 
Derzeit: Zu hohe Anfangs- und Folgekosten für zu wenig realen Performence-Zuwachs!

Was denkt Ihr?
Stimme da weitestgehend zu. Ich warte bis sich die Preise eingependelt haben. So einen Run wie letztes mal wird es absehbar nicht mehr geben,weder bei den GraKas noch bei den CPU´s.

Im Angebot dann das ein oder andere Schnapper einsammeln. Auf die Plattform zu gehen ist quasi alternativlos über kurz oder lang, ab nächstes Jahr rüste ich definitv auf. Den Wahnsinn aktuell sitze ich aber erst mal aus.
 
Du hast nachträglich ein Review von Anandtech verlinkt btw. reineditiert in dem PPC erstmals auftaucht (ein Blog über warum IPC blöd ist ist keine Quelle oder Definition eines PPC). Das war an sich alles was verlangt war.
Im Github-Link taucht PPC auch nicht auf (verzeih mir dass ich nicht die Zeit habe mir da stundenlang alle Vernküpfungen überall rauszusuchen über die man evtl. auf sowas kommen könnte).

Bei Anandtech tauch PPC auch nur einmal in einer Überschrift als Benchmarkbezeichnung auf, aber nicht im Fließtext. :crazy:
Sollte Ian tatsächlich versuchen, die in dem anderen Blockeintrag disktuierten Schwächen von IPC-Angaben zu vermeiden, ist das für die hiesige Diskussion aber egal:
Dort wird bemängelt, dass sich Gflop/s-Angaben nicht anwendungsübergreifend sinnvoll vergleichen lassen, weil je nach Programmcode (und verwenderter Architektur) für die gleiche Aufgabe eine unterschiedliche Menge an Instruktionen benötigt wird. Das ist durchaus berechtigte Kritik an einer gängigen Maßeinheit IPC – als solche hier aber komplett Offtopic, denn weder wir noch die Kollegen von Computerbase jonglieren bei IPC-Vergleichen mit Gflop/s. Stattdessen wird z.B. die Spieleperformance in Fps als resultierende Größe in einem Szenario verwendet, in dem als Eingangsgröße nur die IPC der Architektur variiert. Während der Programmcode explizit gleich bleibt, denn es gibt ohnehin kein RISC-V-Call-of-Duty.

Davon abgsehen: Wenn man einen Software-unabhängigen Ersatz für IPC definieren möchte, wird man nicht umhinkommen, RAM, Caches & Co als Teil der ?PC zu betrachten, genauso wie sie Teil der IPC sind. Man kann nämlich keine Praxismessung zur Performance eines Zen-4-Kerns mit einem Apple-M1-L3 machen. Es gibt nur die Performance des gesamten Chips. Ich für meinen Teil wäre schon froh, wenn man im Sprachgebrauch mal sauber zwischen der IPC einer Architektur, der sehr ähnlichen IPCPC eines Prozessors ("Performance per Clock per Core", nicht mit dem International Panel on Climate Change zu verwechseln) und der IPC eines Prozessors unterscheiden würde. Gerade wenn man Ausflüchte ins High-Performance-Computing tätigt macht es nämlich einen großen Unterschied für die Zahl der Instruktionen pro Sekunde eines Systems, ob da 4, 6 oder zweimal 64 Kerne drin werkeln. Der Begriff "IPC" stammt aber noch aus einer Zeit, als "zwei Kerne im System" bedeutete, dass man einen Fließkomma-Ko-Prozessor eingebaut hatte.
 
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