AMD Ryzen 9 7950X und Ryzen 7 7700X im Test: Die Kerne der Zukunft

"parts per thousand" war die Auslieferungsquote von Grafikkarten an Besteller. :-D

@Gaymer: Eine allgemeine etablierte, fix definierte Alternative zu "IPC", was mehrere verschiedene Dinge meinen kann und somit in verschiedenen Kontexten unterschiedlich wichtig ist, wäre sicherlich nicht schlecht. Aber gibt es halt noch nicht und gerade weil IPC vieles meinen kann, sollte man vorsichtig sein, wenn man jemandem beschuldigt, er würde "gar nicht von IPC" reden.
 
Hui, was für ein ausführlicher und aussagekräftiger Test!
Für jemanden der nur spielt oder Workstation-Anwendungen nutzt ist damit die Wahl relativ klar.

Interessant finde ich allerdings, dass 7600/7700X und 12600/12700K ziemlich eng zusammengerückt sind. Sowohl bei der Leistung als auch der Effizienz – beim Preis dürfte allerdings Intel dank inzwischen älterer Plattform die Nase vorn haben. Wenn also im High End die Leistung/Effizienz nur für Workstation lohnenswert besser ist (nicht jedoch für Spiele) und bei den mittleren Modellen die Vorteile gegenüber Intel gering sind – dann ist das keine allzu starke Vorstellung für Spieler.
Ja, bei vollausgelastetem Multicore hat AMD die Nase vorn und zwar enorm. Intel kann nur mit irrsinnigem Energieaufwand in die Nähe kommen.
Für alltägliche Spieleanwendungen näher am GPU-Limit als an 600 fps ist aber auch Intels 12th Gen plötzlich relativ effizient, gerade auch die mittleren Modelle.
Gehört man dann noch zu den Usern, die auch viel Zeit mit Office/YouTube o.ä. verbringen, spielt auch der Teil-/Niedriglast-Verbrauch eine Rolle. Ist BigLittle im Desktopbereich gescheitert? Was verbraucht den so ein 7950X im Idle/Surfbetrieb?

Super ist allerdings, dass AMD-Nutzer immer mehr davon profitieren nur eine Plattform zu nutzen und mit AMD-GPU messbar schneller und effizienter unterwegs sind! Auf so etwas sollte sich auch Team Blau/Grün nochmal konzentrieren.
 
Kann sie schon, wie auch das Wort "Geschwindigkeit" keine Einheit per se trägt.
Da bluten mir als Ingenieur die Augen.

Es ist auch nicht so einfach hierfür eine Einheit zu finden.
In dem Fall gibt die Anwendung gibt die Einheit vor (Punkte, fps,… pro Takt - oder von mir aus pro Thread, das ist ja nur Definitionssache).
Eine Relativierung untereinander kann man immer machen. Dazu benötigt man aber erstmal Messergebnisse.

Man sollte es auch nicht zu kompliziert machen. Im Grunde gehts ja nur um die Überlegung, was kann ich praktisch durchführen (welche Tests) und was will ich wissen.
 
Naja, PPC (Performance per Core), oder eigentlich besser PPT (Performance per Thread) finde ich in der Tat eine deutlich bessere Abkürzung als IPC.

Und sie enthält auch keine Einheit wie Instructions oder Takt.
Das C in PPC steht aber in dem Fall, genau wie bei der IPC, dessen Alternative es ja sein soll, für Clock und nicht für Core. Also ist der Takt als Einheit definitiv enthalten.

Denn genau das möchte man ja damit ermitteln, die Performance bei gleichem Takt.

Es mag ja sein, dass sich das evtl irgendwann mal etablieren könnte, bis dahin bleibt es aber dabei, dass mit IPC in Spielen ganz einfach die FPS pro Takt gemeint sind, genau so wie es die Hersteller auch verwenden und auch alle verstehen.
 
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Eine "Geschwindigkeit" gibt, auch im übertragenen Sinne, immer einen Fortschritt pro Zeit an. Ob Meter, Parsec, Frames, Ops oder FlOps hängt dann von der Art des Fortschritts ab, aber um das "/s" kommt man bei im PC-Bereich sinnvollen Maßstäben kaum drum rum. (D.h. Intel-Veröffentlichungen kann man manchmal auch in Flops/a angeben.^^)
 
Interessant finde ich allerdings, dass 7600/7700X und 12600/12700K ziemlich eng zusammengerückt sind. Sowohl bei der Leistung als auch der Effizienz – beim Preis dürfte allerdings Intel dank inzwischen älterer Plattform die Nase vorn haben.

Ich finde, grade unter dem Aspekt das AM5 vermutlich noch so einige Generationen erhalten wird, grade den Plattform-Vorteil auf der AMD Seite. Lieber jetzt ein paar Euronen mehr in die Hand nehmen, als ein EOL Sockel zu kaufen.

Denn jeder weiß, dass nach RPL erneut ein neuer Sockel kommen wird.
 
CB hat IPC-Tests gemacht. Sind 11% zwischen Ryzen 5000 und 7000. Ich schätze, dass ca. 5% vom DDR5 kommen, 2-3% vom L2, dann bleibt nicht viel für die IPC übrig
Beim Speicher wurde bei den CB Tests beim DDR 5 Ram nicht die von AMD maximal freigegebenen 6000Mhz ausgenutzt. Wenn du dir dann noch mal die im Test genutzten DDR4 und DDR5 Ram timings genauer anschaust ist auch hier gerade beim verwendeten DDR5 Ram noch einige Luft nach oben. Darum glaube ich nicht wirklich das bei dem CB Test der DDR5 tatsächlich einen echten zählbaren Vorteil ausgemacht hat.
 
Zuerst: Danke für den ausführlichen Test, liebes PCGH-Team! :daumen:Was würden wir nur ohne Euch machen?

Ich glaube, wir würden technisch ziemlich blind durch die Gegend stolpern, falsche Entscheidungen treffen und Geld zum Fenster rauswerfen. :klatsch: Daher kann man definitiv sagen:

:pcghrockt: & DANKE!

Dr-Nice-X hat das in seinem 275 Beitrag bereits gut erläutert, was eine Aufrüststrategie bei AMD angeht. Bei Intel ist es aktuell einfacher. Auf den Intel Sockel 1700 passen ja schließlich auch die neuen 13000er CPUs. Zudem hat man die Wahl zwischen DDR4- und DDR5-RAM.

Was mich an den neuen AMD 7000er CPUs unglaublich stört, sind in erster Linie die hohen Temperaturen bei Vollast. Wer viel rendert zieht nicht nur ordentlich Saft aus der Steckdose (und zahlt den neuen PC quasi noch jahrelang extra ab) sondern ist auch immer am Temperaturlimit. Laut AMD soll das "normal" und "OK" sein. Ernsthaft?

Die CPUs mögen das durchaus eine ganze Weile und widerholt abkönnen, aber dauerhaft über Jahre 24/7 am Limit zu kratzen - dass das keine Auswirkungen auf die Lebensdauer der Komponenten haben soll, wage ich als Ingenieur doch sehr stark anzuzweifeln. Auch wenn die Leistung nicht gedrosselt wird, irgendwann (und wahrscheinlich schneller als andere CPUs) geben sie einfach den Geist auf. Die Leistung wird wie bei anderen Herstellern inzwischen auch, durch mehr Strom und höhere Temperaturen erkauft. Das ist wirklich nicht mehr zeitgemäß. Meiner Ansicht nach, ist das die absolut falsche Strategie.

Ich glaube auch nicht, dass Ryzen 7000 Verkaufsrekorde brechen wird. Trotz rundum neuer Technologie, aber in anbetracht der aktuellen Preise, die für alle nötigen PC-Komponenten aufgerufen werden, lohnt sich aktuell wohl eher ein kleines Upgrade auf einer bestehenden Plattform und kein vollkommen neuer AM5-Sockel.
 
Also selbst wenn wir deine 20% mehr Spieleperformance nehmen.
Und sagen das ist so in Stein gemeiselt.

Wir dann gegenüber stellen.
Selbst das günstigste neue Ryzen Modell nehmen:

7600X=369€
Board=200€
DDR5=220€
--------------------
790 €

Dabei sind wir beim günstigsten vom günstigsten.
Was der genaue Straßenpreis des 7600X wird wissen wir noch nicht.
Vielleicht geht der auch Richtung 400€.

Aber es ist gehüpft wie gesprungen.
Selbst wenn der 7600X nur 300€ kosten würde.
Die gesamte Plattform ist genau für die Mehrleistung die sie bietet gegenüber der vorherigen einfach viel zu überteuert.

Soll ich da mal ´ne Kostenaufstellung für ´ne Ryzen 5000 CPU machen oder ´nen Intel System ?

Und dazu kommt auch noch wir haben hier in meinem Beispiel die billigste Einsteiger CPU genommen.
Den billigsten 32GB Ram.
Das sehr wahrscheinlich nicht teuerste Board.

Von den Anschaffungskosten eines größeren Ryzen 7000 Modell, teurerem Board oder anderen Speicher haben wir noch gar nicht gesprochen.
Genauso über die Anschaffung eines eventuellen neuen Kühlers.

Und dann willst du hier allen ernstes das Argument hernehmen:"Ja aber 20% mehr Performance geht aber voll klar." :wall:

Sorry aber nicht bei den Anschaffungskosten und nicht bei höheren Unterhaltungskosten zur Vorgänger Generation.

Dafür ist Ryzen 5000 für wesentlich kleineres Geld zu haben und geringeren Unterhaltungskosten.
Für immer noch super Leistung.
Das ist korrekt und lauffähig ist auf b350/x370 runter
Jeder der AMD ryzen schon besitzt und nur spielt ist der 5800x3d am besten und preiswert
Zitat pcgh zu preisen
Der neue 8-Kerner für den AM5 (7700X) ist 72 Prozent teurer als das AM4-Pendant 5800X.
Für 20 % mehr Leistung ?
 
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Von den Anschaffungskosten eines größeren Ryzen 7000 Modell, teurerem Board oder anderen Speicher haben wir noch gar nicht gesprochen.
Genauso über die Anschaffung eines eventuellen neuen Kühlers.

Sorry aber nicht bei den Anschaffungskosten und nicht bei höheren Unterhaltungskosten zur Vorgänger Generation
Dafür ist Ryzen 5000 für wesentlich kleineres Geld zu haben und geringeren Unterhaltungskosten.
Für immer noch super Leistung.
Jetzt am Tag 1 zum release sich über die hohen Startpreise und MB Kosten zu beschweren ist doch schon ein wenig befremdlich. Es ist doch nichts anderes wie es auch bei Intel zum Start gängige Praxis ist wo es zum Start auch erstmal nur die teuerste Ausbaustufe bei den MB gibt.
Ausserdem sollte mittlerweile doch allgemein bekannt sein das gerade bei PC Hardware der frühe (early adopter)Vogel immer erstmal den teuersten Wurm zu schlucken bekommt. Wenn erstmal alle MB Variantn bis runter zu den kleinsten MB Serien im Markt angekommen sind kann man hier kostentechnisch etwas final beurteilen.

Ein Standardwechsel war noch nie für lau zu bekommen gewesen.
Wobei du hier bei AMD zumindest schonmal beim Kühler voll kompatibel bist und somit etwas an Kosten einsparen kannst.
Sollte AM5 ähnlich lange laufen wie AM4 kommst du auch dabei besser weg wie bei den 2 Jahren ex und hopp von Intel.
Dazu auch noch konkurenzlos gibts PCIe in der neusten Ausbaustufe obendrauf. Bei NV und Intels aktuellester Hardware Gen. ach ja sorry Fehlanzeige. Denn da heißt es für den zukunftsorientierten Kunden in beiden Fällen sry not availebel in our brand new Hardware generation please wait and buy again next Gen also more expensive inklusive.

Das AMD sich beim effizenz Sweetspot selber kanibalisiert hat ist wohl sicher unstrittig. Im Gegenzug haben diesmal alle Techniknerds doch dafür geradezu paradisische Möglichkeiten sich beim UV nach herzenslust auszutoben. "" Wenn beim OC nichts mehr geht der Spaß beim Undervolting noch besteht. ""

Ich denke wenn Du das ganze mal aus der Sicht betrachtest dann kannst Du insgesamt gesehen deine Aussage sicherlich auch ganz ohne schlechtes Gewissen in grossen Teilen reviedieren.
 
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