AW: AMD CPUs: DirectX 12 soll Achtkernern auf die Sprünge helfen
Btw hier auch ganz simpel wie man sieht, dass das Modulkonzept keine Einsparungen bringt:
Intels 980X (von Anfang 2010) mit 6 Cores, 1.2 Mio Transistoren, 32nm -> 240mm² Chipfläche
AMD FX 8150 (Ende 2011, also schon 1.5 Jahre später) 1.2 MIo Transistoren, 32nm -> 340mm² Chipfläche
AnandTech | The Core i7 980X Review: Intel's First 6-Core Desktop CPU
AnandTech | The Bulldozer Review: AMD FX-8150 Tested
Und schon damals: Wesentlich langsamer, stromhungriger und voralle teurer zu produzieren.
Das obwohl man den FX dann um 150€ verschleudern musste und der Intel um 1000€ verkauft werden konnte
Der Vergleich der 2 Prozessoren ist etwas "ungleich", schließlich kostet der Intel das 7x, aber mein Vergleich zielt darauf ab, dass durch die Modulbauweise weder mehr Leistung dank Threads möglich ist, noch Kosteneinsparungen.
Würde Intel 2 Kerne hinzufügen bei dieser Architektur, käme man immer noch mit einem kleineren Chip aus als AMDs 4+4 Kerner.
Das Konzept gilt als gescheitert, das war AMD aber schon ~2008/2009 klar, als sie das erste mal die Architektur simuliert haben.
Ergo:
DX12 würde Intel mehr helfen als AMD, denn Intel kann unter günstigeren Bedingungen mehr Kerne "reinstopfen".
Ja, diese vollmundig angekündigten und am Ende nutzlosen Features wie Mantle und True Audio? Oh wait, das war ja gar nicht Nvidia. Für heiße Luft ist immer noch AMD zuständig. Im wahrsten Sinne..
Bitte nicht so provokant, das löst nur Flamewars aus.
Beide produzieren viel heiße Luft was Marketing betrifft. Dass Nvidia effizienter ist, gilt im Performance/Highendsegment seit Kepler und erst recht seit Maxwell, aber vielleicht hat AMD ja eine Antwort wenn mal ne neue Architektur kommt (von GCN war ich noch nie besonders beeindruckt. Bei Release nicht und erst recht nicht die letzten 2-3 Jahre, als sie sie kaum weiterentwickelt haben).
Des weiteren ist Mantle weder nutzlos (es wird ja weiterentwickelt und quasi zum nächsten OpenGL, somit hat hier AMD einen kleinen Vorteil, dass man hier schon Treiber hat), TruAudio ist nach Jahren des Rückschritts beim Bereich Audio mal wieder ein Schritt vorwärts.
1-2 Seiten vorher habe ich übrigens von John Carmacks .plan Updates gesprochen - schau dir die mal an und vorallem der Vergleich OpenGL vs Direct X ist spannend.
OpenGL: wesentlich aufgeräumter, bugfreier, schneller und auch schneller damit zu arbeiten. Direct 3D sei einfach nur "broken".
Über Mantle und Vulkan sagt Carmack, dessen Meinung bei 3 D Technologie noch immer über allem steht, dass es im Vergleich zu anderen APIs genauso schön, aufgeräumt und flott ist wie damals OpenGL vs Direct 3D.
Da liegt ein Hauptproblem. Nvidia sichert sich aus seiner Portokasse fast alle großen AAA-Spiele, optimiert die und baut Effekte ein.
Bei AMD hingegen arbeitet gefühlt ein Praktikant daran, hoffnungsvolle Killer-Features wie True Audio in grottenschlechten Spielen wie Thief einzubauen, wohlgemerkt erst als es eh keiner mehr gespielt hat.
Das ist genau NICHT was ich gemeint habe. Was Werbevideos von Ubisoft sagen interessiert mich nicht. Auch nicht Gameworks und wie der Schmarrn alles heißt.
Ich spreche von Indiespielen und Early Access Spielen.
Diese laufen schon bei der Entwicklung besser mit Nvidia-Karten.
Nicht weil Nvidia Geld reinbuttert, sondern weil Nvidia mehr Personal für die Kundenbetreuung (und somit auch Indie-Entwickler) abstellt, sowie Treiberentwicklung und andere Entwicklungsprogramme.
Das ist Grund 1.
Grund 2 ist: der kleinste Entwickler muss sich darum kümmern, dass das Spiel auf der Hardware läuft, die nunmal am meisten Verbreitet ist. Also Intel und Nvidia.
Deshalb haben diese Entwickler nunmal alle selbst Intel und Nvidia im System. Das sind die Systeme auf denen das Spiel entwickelt wird, getestet wird und somit auch vom ersten Tag an besser laufen.
Wohlgemerkt bei NICHT AAA Entwicklern. AAA Entwickler können sich genug Leute für beide Firmen leisten, aber die kleinen nicht.
Early Access mit AMD & Nvidia - ComputerBase