News Ryzen-Tod auf Asrock-Mainboards: BIOS-Update soll helfen

Die Sache ist noch nicht ausgestanden

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Das wäre auch schlimm...

Aber nach einem halben Jahr scheint man immer noch im Dunkeln zu tappen, ich würde daher nicht zu Asrock greifen für einen AM5-CPU

Ich hatte schon einige Asrock, einen schnellen Tod hatte ich nur bei einem H270-Board. Aber da blieb der CPU heile
 
Das wäre auch schlimm...

Aber nach einem halben Jahr scheint man immer noch im Dunkeln zu tappen, ich würde daher nicht zu Asrock greifen für einen AM5-CPU

Wenn das "im Dunkeln tappen" darin besteht, das man selbst mit einem "Problem Board" und "Problem UEFI" keinen Fehler finden geschweige denn nachstellen kann, dann sollte einem irgendwann ein Licht aufgehen.
 
Deine Aussage würde bedeuten das Asrock nur Pech hatte mit Abstand die meisten unfähigen User als Kunden zu haben?

Ist mir jetzt etwas zu vereinfacht.

Da ich nicht die Endkunden-Verkaufszahlen für AM5-Mainboards kenne kann ich auch nicht sagen dass Asrock das 6x von Asus verkauft hat und die Ausfälle prozentual gleich sind.

Und wieder wird vergessen das Asrock selbst Fehler eingeräumt hat und es deshalb BIOS-Updates gab

Ich glaub wenn Asus so auffällig wäre würde man nicht so zwanghaft verteidigen, denn Marktführer = Böse :D
 
Bislang gibt es nicht einmal eine repräsentative Erhebung zu Schadensfällen. In einem Asrock-Subreddit haben sich überwiegend Asrock-User gemeldet – selbst Gamers Nexus erwähnt im Nebensatz, dass das ein Bias in den Meldungen zur Folge haben "könnte". Asrock hat meinem Wissen nach auch keinen Fehler eingeräumt (sondern ganz im Gegenteil klarstellt, dass sie keine board-bedingten Schäden finden konnten und ein beanstandetes Board nach Reinigung mit einer neuen CPU genau so arbeitete, wie vorgesehen), sondern sie haben auf Berichte über einen Fehler reagiert. Die Berichte gab es ohne Zweifel, aber es daher auch einen allgemeinen Fehler gab (noch relativ wahrscheinlich) und ob der bei Asrock lag (nur schwache Indizien und zahlreiche Untersuchungen mit gegenteiligem Ergebnis, GN eingeschlossen)?

In der aktuellen Situation Schuldzuweisungen auszusprechen ist einfach unseriös.
 
Das eine Board, ja, aber das als Freisprechung von jeglicher Schuld zu nehmen ist genauso seriös wie die Schuldzuweisungen :)

Es bleibt rätselhaft, aber die Auffälligkeit ist nicht völlig von der Hand zu weisen.

Die Standardeinstellungen älterer BIOSse wurden korrigiert, da war wohl wirklich nicht alles optimal. Das sehe ich noch als normal, aber wenn man diverse Probleme allein von Asrock hört sollte man das nicht einfach wegwischen.

Bei Marken wie Asus und Gigabyte gibts bei Kleinigkeiten die größten Shitstorms, bei Asrock und MSI weniger, so meine Erfahrung der letzten Jahre.

Ich werde das Thema weiter beobachten, denn meist verbaue ich AMD-CPUs. Da Asrock meist viel für den Preis bietet wäre es schade wenn diese Probleme nicht aufgeklärt werden.
 
Um das Thema hier gab und gibt es einen Shitstorm, bei Gigabyte gibt es eine sehr aktive Anti-Fangemeinde, die überhaupt keinen Anlass braucht und bei Asus wird jede Verfehlung der unerreichbaren Erwartungen für Häme genutzt. MSI scheint tatsächlich ignoriert zu werden.

Aber ich wiederhole mich: Eine seriöse Grundlage für Schuldzuweisungen fehlt.
Vielleicht sollte man keine Asrock-Boards kaufen? Vielleicht sollte man keine Kühler mit xxx,x N Anpresskraft verwenden? Vielleicht sollte man einen großen Bogen um CPUs aus dem oberen linken Wafer-Achtel, drei Plätze von der Außenkante machen? Vielleicht Sind Netzteile Marke X ein Problem? Vielleicht gibt es eine bestimmte Software-Kombination, die jede x86-CPU grillt?
Mainboards sind natürlich eine nahliegende Option bei CPU-Schäden, aber es dürfte keine zweite Problemstellung geben, die öffentlich derart detailliert untersucht wurde (nicht-öffentlich fallen mir auch nur Intels in-House-RPL-Analysen ein), ohne etwas zu finden. Also ist das Rätsel komplett offen und jeder, der unbedingt einen Stein werfen möchte, sollte das vielleicht senkrecht nach oben machen, damit der Rest der Welt eine Ruhepause hat.
 
Ich setze seit Jahren selbst Asrock ein, ebenso Asus, Gigabyte; MSI wegen zu vielen Problemen (Totalausfälle) eher selten. Trotzdem wollte ich denen man wieder eine Change mit meinem Z690 geben, zumindest kein Ausfall aber ab und zu Startprobleme

Auch wenn es an eindeutigen Beweisen für die Schuld Asrocks noch fehlt, das Gegenteil ist auch nicht bewiesen. Die Auffälligkeit ist aber nun mal da, mehr als bei jeder anderen Marke

Ich bin also kein Asrock-Anti, aber die Diskussionen hier bei denen Asrock pauschal heilig gesprochen wird und man den Eindruck erwecken will dass Asrock mehr verkauft als alle anderen und die User einfach nur unfähig sind sehe ich problematisch.

Asus wird jede Verfehlung der unerreichbaren Erwartungen für Häme genutzt

Das kenne ich seit mehr als 20 Jahren, lange Tradition. Damals kams aber hauptsächlich vom Abit-Lager, später vom Epox-Lager. Beide existieren nicht mehr, Asus aber immer noch.

bei Gigabyte gibt es eine sehr aktive Anti-Fangemeinde,
OK, wußte ich nicht. Gigabyte hat bei mir die beste Haltbarkeits-Bilanz, jahrelang auch gekauft wegen besseren Layout-Design. Nur ein Fan des UEFI bin ich nicht.
 
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