RawMangoJuli
Lötkolbengott/-göttin
AW: AMD CPUs: DirectX 12 soll Achtkernern auf die Sprünge helfen
wenn sie den FX wenigstens mal mit Steamroller neu auflegen würden
wenn sie den FX wenigstens mal mit Steamroller neu auflegen würden


Allerdings ist das Thema CPU-Overhead, Draw-Calls. Parallelisierung etc. noch lange nicht erschöpft. Somit könnte ich mir beispielhaft vorstellen, dass in Ashes of the Singularity ein AMD-8-Moduler bei entsprechender Optimierungen einen i5 überholt - angenommen das Thema Parallelisierung spielt eine gewichtige Rolle
So oder so, freuen würde mich es auf jeden Fall 
Das ist mal ein schöner Erfahrungsbericht. Und generell kann ich dir da auch voll und ganz zustimmen. Ich habe mich wegen den Benchmarks für einen Xeon entschieden. Ich habe nicht das nötige Kleingeld, um alle Plattformen für meine Zwecke zu validieren. Und an den harten Fakten gemessen ist der Xeon theoretisch seinen Aufpreis auch wert. Und es ist nur legitim, in einem Forum, wo es fast ausschließlich ums Gaming geht nach Möglichkeit auch nur Intel-Prozessoren zu empfehlen. Denn die haben grundsätzlich mehr Leistung als die FX-CPU's. Selbst in Spielen, in denen der FX besser skalliert als in anderen liegt er immernoch hinter vielen Intel-Chips, auch wenn diese auch gleich einen höheren Aufpreis bedeuten.Die FX sind definitiv nicht grundlegend schlecht. Als ich damals von meinem FX-8120 auf meinen I7-3820 umgestiegen bin habe ich in Spielen fast nichts gemerkt, außer in SC2. Da waren aber mit beiden Systeme die fps grottig. In manchen Szenarien wars sogar umgekehrt. Mit dem FX habe ich oft auf einem Bildschirm Autodesk Inventor, oder Catia V6 gehabt und auf einem anderen ein Spiel laufen lassen, so dass ich die ganzen zeitaufwendigen Geschichten (physikalische Belastungsprüfungen und Rendering) mit was angenehmen überbrücken konnte. Das ist mit dem I7 irgendwie nicht so einfach. Ich kann auch beide Fenster betreiben, aber wenn ich von einem in das andere wechsle, gibt es so eine Art Ruckler/verzögerung von etwa zwei Sekunden. So als wenn die CPU die Prioritäten erst umschichten muss, oder so ähnlich. Beim FX war davon nichts spürbar. Da war es eher so als wenn alles konstant im Vordergrund ablaufen würde. Wenn ich dann noch in den Windows Mediaplayer gewechselt bin um andere Musik anzumachen, dann wurden die Listen und Bilder etwas verzögert geladen, beim I7 und es gab wieder so eine Art Reaktionszeitpause. Der FX hat einzelne Aufgaben im Schnitt etwas langsamer bewältigt, aber ihm war scheinbar egal wieviel im Hintergrung läuift, oder wie viel Leistung dieses andere Programm wollte. Also im Spiel liefs konstant etwas langsamer als beim I7, aber dieser bricht deutlich ein, wenn z.B. Inventor eine neue Berechnung ausführt. Der FX blieb auf seinem etwas niedrigeren Level, brach aber auch nicht spürbar ein. Da konnte ich eigentlich kaum merken dass das andere Programm plötzlich mehr Leistung brauchte. Ansonsten waren die Systeme gleich. Also die selbe SSD, mit der selben Installation, der selbe RAM unw.
In benches liegt der I7 deutlich weiter vorn und auch in dem ein oder anderen Game ist eine geringe Steigerung mit fraps sichtbar gewesen (mit aktuelleren Spielen kann ichs ja nicht mehr testen), aber ansonsten...
Also irgendwelche Stärken scheinen die FX schon zu haben. Jedenfalls bin ich sehr enttäuscht gewesen, von dem Umstieg. Ich hatte das gemacht um mir selbst ein Bild von dem vermeintlichen Leistungsunterschied zu machen und weil ich einfach gern was neues wollte. Das wars im nachhinein echt nicht wert. Das ist auch der Grund, warum ich in kein neueres System mehr investiert habe. Die Leistungssprünge sind ja recht klein. Kleiner als der Unterschied damals bei den benches zwischen FX und I7. Deshalb wäre das wohl wieder nur rausgeschmissenes Geld.
Für eine FX Neuauflage wäre ich ebenfalls, von mir aus auch auf dem alten Sockel. Dann würde ich nur aus Spaß nochmal den Umkehrschluss machen.![]()

Ja man hat sich auf die Überraschung vorbereitet.Etwa 2010 haben sie, ein halbes Jahr vor erscheinen des Bulldozers, noch Benchmarks veröffentlicht in denen ein FX 8150 den 980X (Das Intelding mit 6 Kernen, das auch heute noch fast perfekt ist) um sage und scheibe 50% schlägt. Intel hat die 8 Kern Sandybridge CPUs in Stellung gebracht und war auf das schlimmst vorbereitet. Als die Wahrheit ans Licht kam verschwanden die 8 Kerner bei Intel in der Xeonreihe und man lehnte sich zurück.
Das stimmt natürlich absolut, habe ich vergessen zu erwähnen:Was gerne vergessen wird ist das der P4 seinen Zweck mehr als erfüllt hat, wenn die Deppen Leistung wollen und für Takt bezahlen liefern wir ihnen Takt (liefere nur was dein Kunde will und wofür er dich auch bezahlt), unglücklicherweise hat AMD das Quantispeedrateing eingeführt und Intel konnte seine Pläne in die Tonne treten.
AMD profitiert nicht MEHR sondern weniger (wie bereits dargestellt)Das war doch schon seit der Vorstellung von DX12 klar, dass die AMDs davon mehr profitieren können. Hardware kann noch so gut sein, wenn die dazugehörige Software mies programmiert ist, oder nicht auf das System abgestimmt ist, dann hilft die ach so tolle Hardware auch nicht.
Ich vertrete diese Meinung schon länger, bin kurz gesagt der Ansicht, dass Mantle sowie DX12 den Prozessoren von AMD mehr Schub geben können, als jenen von Intel. Das wäre auch wünschenwert, wenn man den Markt betrachtet. Viele lassen sich von stumpfen Benchmarkergebnissen blenden, ohne zu verstehen, warum und wieso das so ist. Im Vergleich macht sich ein 150€ Bulldozer doch ganz gut (zu ein em 340€ teuren i7).
Ich glaube, in einem Jahr sieht die Welt etwas anders aus
Du redest von Benchmarks, der Kollege PU sprach, soweit ich das verstanden hab, von der Papierform:AMD ist nicht genauso schnell bei gleichem Takt. Das liegt an der niedrigen IPC-Leistung dieser Module. IPC = Instruction per cycle und das ist die Anzahl der ausführbaren Befehle pro Takt. Und das ist insgesamt der "schlechteren" Architektur der FX-Modelle geschuldet. Was du ja auch z.T. darlegst. Aber sie sind nicht gleich schnell bei gleichen Takt.
Die LEistungsunterschiede sind erst ab 50% fühlbar. Alles andere merkt man nicht,wenn man nicht benchmarkt.Die FX sind definitiv nicht grundlegend schlecht. Als ich damals von meinem FX-8120 auf meinen I7-3820 umgestiegen bin habe ich in Spielen fast nichts gemerkt, außer in SC2. Da waren aber mit beiden Systeme die fps grottig. In manchen Szenarien wars sogar umgekehrt. Mit dem FX habe ich oft auf einem Bildschirm Autodesk Inventor, oder Catia V6 gehabt und auf einem anderen ein Spiel laufen lassen, so dass ich die ganzen zeitaufwendigen Geschichten (physikalische Belastungsprüfungen und Rendering) mit was angenehmen überbrücken konnte. Das ist mit dem I7 irgendwie nicht so einfach. Ich kann auch beide Fenster betreiben, aber wenn ich von einem in das andere wechsle, gibt es so eine Art Ruckler/verzögerung von etwa zwei Sekunden. So als wenn die CPU die Prioritäten erst umschichten muss, oder so ähnlich. Beim FX war davon nichts spürbar. Da war es eher so als wenn alles konstant im Vordergrund ablaufen würde. Wenn ich dann noch in den Windows Mediaplayer gewechselt bin um andere Musik anzumachen, dann wurden die Listen und Bilder etwas verzögert geladen, beim I7 und es gab wieder so eine Art Reaktionszeitpause. Der FX hat einzelne Aufgaben im Schnitt etwas langsamer bewältigt, aber ihm war scheinbar egal wieviel im Hintergrung läuift, oder wie viel Leistung dieses andere Programm wollte. Also im Spiel liefs konstant etwas langsamer als beim I7, aber dieser bricht deutlich ein, wenn z.B. Inventor eine neue Berechnung ausführt. Der FX blieb auf seinem etwas niedrigeren Level, brach aber auch nicht spürbar ein. Da konnte ich eigentlich kaum merken dass das andere Programm plötzlich mehr Leistung brauchte. Ansonsten waren die Systeme gleich. Also die selbe SSD, mit der selben Installation, der selbe RAM unw.
In benches liegt der I7 deutlich weiter vorn und auch in dem ein oder anderen Game ist eine geringe Steigerung mit fraps sichtbar gewesen (mit aktuelleren Spielen kann ichs ja nicht mehr testen), aber ansonsten...

AMD profitiert nicht MEHR sondern weniger (wie bereits dargestellt)
Wenn man durch Direct X 12 jetzt bei allen Prozessoren 20% mehr Leistung hinzufügt, aber AMD schon am Limit arbeitet, ist ein schwacher Prozessor immer noch schwach. Addiert man zu einem bereits starken Prozessor weitere 20% ist das wesentlich mehr.
Hast du 0€ aufm Konto, bringen dir 20% Zinsen nunmal nix, hast du schon viel drauf, freust du dich über 20% noch mehr.
Schon jetzt beträgt der Unterschied zwischen einem FX 8350 und einem i5 meistens nur einige wenige, magere FPSchen, und unter den neuen APIs wird sich das weiter egalisieren. Weiter gibt es eben auch viele User, deren Hauptbeschäftigung eben nicht das Gaming ist, sondern deren CPUs auch anderweitige Aufgaben zu bewältigen haben - sei das Rendering, Packen/Entpacken großer Dateien, Verschlüsselung, VMs, massives Multitasking... you name it. Und da ist das P/L-Verhältnis von FX 8xxx lange Zeit überragend gewesen.
Dabei reicht die Spiele-/Arbeitsleistung einer jeden 130€-CPU für die allermeisten Leute dicke aus. Die darüber hinaus gehenden Leistungssteigerungen muss man, speziell angesichts ihrer Marginalität, nachgerade zu Mondpreisen erkaufen, und das wird in den nächsten Jahren auch so bleiben. Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter und behaupte: Die neuen Schnittstellen werden den CPU-Verkäufen insgesamt nicht gut tun, sondern sie im Gegenteil stagnieren lassen, zumindest bis 2017/18. Es wird für die Mehrheit der Spieler schlicht und ergreifend keinen Grund geben aufzurüsten, wenn die nutzbare CPU-Leistung (die ja für die allermeisten ohnehin schon ausreichend vorhanden ist, egal ob AMD oder Intel!) einen sprunghaften Anstieg erlebt.
Tl;dr: Die AMD FX-CPUs werden noch eine ganze Weile in Rechnern stecken, und sie werden mehr/gleich viel von DX12 profitieren als/wie die Intel-CPUs. Just my 2 cents.
Ivy 20% schneller?Ivy Bridge ist ca. 20% schneller und Haswell Ca. 10%, vieles davon liegt am Turbo. Mit einer 4,5 GHz Sandybridge CPU ist man somit auch heute noch auf der Höhe der Zeit, nur beim i7 4790 wird es kritisch.
Du hast "best Case" Szenario wohl überlesen. Also im absolut besten Fall.Was heißt denn da "nicht mehr?" Mit 30% mehr Einheiten, 50% mehr Leistung zu erzielen ist doch klasse.
Du solltest dich vielleicht einmal auf den aktuellen Stand des (Benchmark-)Wissens bringen, bevor du hier solche Märchen erzählst.
Gerade in CPU-lastigen Spielen ist der Leistungsunterscheid zw. i5 und FX alles andere als "ein paar FPSchen" und für viele MMORPGs sind AMD's CPUs seit Jahren leider geradezu untauglich.

Crysis 3 ist nur an wenigen Stellen Multithreaded. Ansonsten ist ein i3 schneller wie ein FX-8350.

Ivy 20% schneller?
In Ausnahmefällen ja, aber im Durchschnitt in Spielen?
Das ist mir neu. Mir ist zwar klar, dass der Turbo wegen der 22nm Fertigung und Optimierungen anspringt, aber 20% bei gleicher Architektur?
Und naja, der 4790K ist von Haus aus schneller wegen erhöhtem Standardtakt, aber wenn ich die geile Sandy auf denselben Takt hebe ist sie kaum langsamer.
Crysis 3 ist nur an wenigen Stellen Multithreaded. Ansonsten ist ein i3 schneller wie ein FX-8350.
So übertrieben ist es ja in der Realität meist nicht. Mantle/ DX12 wird durch seine Vorteile den Unterschied zwischen "spielt sich so lala" und "spiel sich ordentlich" machen. Phil hat in der PCGH 01/15 einen interessanten Test mit DA:I, Mantle und seinem übertakteten i7 (Gen.1) gemacht. Trotz OC auf 3,8Ghz war die Leistung mit DX11 unerwartet schwach, mit Mantle aber sehr gut.Wenn man durch Direct X 12 jetzt bei allen Prozessoren 20% mehr Leistung hinzufügt, aber AMD schon am Limit arbeitet, ist ein schwacher Prozessor immer noch schwach. Addiert man zu einem bereits starken Prozessor weitere 20% ist das wesentlich mehr.
Eigentlich ist der FX pro Kern bei gleichem Takt genauso schnell wie die i7 CPUs von Intel, irgendwo muß die gigantische Leistung geblieben sein[...]
Grundlegend war mein Wissen ja quasi korrekt: Das schlechte Cache Management macht es kaputt. Das der L3 mit North Bridge Takt betreiben wird ist mir neu, aber jetzt macht es auch Sinn warum die immer übertaktet wird bei AMD 
In wie fern Intel CPUs von DX12 stärker als AMD CPUs profitieren sollen hängt mir zu hoch. Nimmt man ein X-beliebiges DX11 Spiel als Beispiel, dass gemittelt über alle 4 Kerne einen i5 zu 60% auslastet, dann lastet das gleiche Spiele einen FX83XX gemittelt über alle Kerne bestenfalls mit 35% aus. Jetzt wird mit DX12 die CPU Last wesentlich besser über alle Kerne verteilt, vor allem verschwindet der bisher dominierende nach IPC Leistung gierende Mainthread. Wie soll dann ein i5 stärker von DX12 profitieren als der FX83XX, läuft der Intel dann mit 120% oder was?
Es ist die Rede von i7 4C/8T und FX8xxx
[...] Intel ist und bleibt vorne wenn es um reine Leistung geht