AMD CPUs: DirectX 12 soll Achtkernern auf die Sprünge helfen

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wenn sie den FX wenigstens mal mit Steamroller neu auflegen würden
 
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Die FX sind definitiv nicht grundlegend schlecht. Als ich damals von meinem FX-8120 auf meinen I7-3820 umgestiegen bin habe ich in Spielen fast nichts gemerkt, außer in SC2. Da waren aber mit beiden Systeme die fps grottig. In manchen Szenarien wars sogar umgekehrt. Mit dem FX habe ich oft auf einem Bildschirm Autodesk Inventor, oder Catia V6 gehabt und auf einem anderen ein Spiel laufen lassen, so dass ich die ganzen zeitaufwendigen Geschichten (physikalische Belastungsprüfungen und Rendering) mit was angenehmen überbrücken konnte. Das ist mit dem I7 irgendwie nicht so einfach. Ich kann auch beide Fenster betreiben, aber wenn ich von einem in das andere wechsle, gibt es so eine Art Ruckler/verzögerung von etwa zwei Sekunden. So als wenn die CPU die Prioritäten erst umschichten muss, oder so ähnlich. Beim FX war davon nichts spürbar. Da war es eher so als wenn alles konstant im Vordergrund ablaufen würde. Wenn ich dann noch in den Windows Mediaplayer gewechselt bin um andere Musik anzumachen, dann wurden die Listen und Bilder etwas verzögert geladen, beim I7 und es gab wieder so eine Art Reaktionszeitpause. Der FX hat einzelne Aufgaben im Schnitt etwas langsamer bewältigt, aber ihm war scheinbar egal wieviel im Hintergrung läuift, oder wie viel Leistung dieses andere Programm wollte. Also im Spiel liefs konstant etwas langsamer als beim I7, aber dieser bricht deutlich ein, wenn z.B. Inventor eine neue Berechnung ausführt. Der FX blieb auf seinem etwas niedrigeren Level, brach aber auch nicht spürbar ein. Da konnte ich eigentlich kaum merken dass das andere Programm plötzlich mehr Leistung brauchte. Ansonsten waren die Systeme gleich. Also die selbe SSD, mit der selben Installation, der selbe RAM unw.
In benches liegt der I7 deutlich weiter vorn und auch in dem ein oder anderen Game ist eine geringe Steigerung mit fraps sichtbar gewesen (mit aktuelleren Spielen kann ichs ja nicht mehr testen), aber ansonsten...

Also irgendwelche Stärken scheinen die FX schon zu haben. Jedenfalls bin ich sehr enttäuscht gewesen, von dem Umstieg. Ich hatte das gemacht um mir selbst ein Bild von dem vermeintlichen Leistungsunterschied zu machen und weil ich einfach gern was neues wollte. Das wars im nachhinein echt nicht wert. Das ist auch der Grund, warum ich in kein neueres System mehr investiert habe. Die Leistungssprünge sind ja recht klein. Kleiner als der Unterschied damals bei den benches zwischen FX und I7. Deshalb wäre das wohl wieder nur rausgeschmissenes Geld. :motz:

Für eine FX Neuauflage wäre ich ebenfalls, von mir aus auch auf dem alten Sockel. Dann würde ich nur aus Spaß nochmal den Umkehrschluss machen. :D
 
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Man sollte zwei Dinge nicht verwechseln: Die Rohleistung auf Basis der IPC gegenüber der Optimierung im Overhead-Bereich. An ersterem wird sich nichts ändern - wie auch ;) Allerdings ist das Thema CPU-Overhead, Draw-Calls. Parallelisierung etc. noch lange nicht erschöpft. Somit könnte ich mir beispielhaft vorstellen, dass in Ashes of the Singularity ein AMD-8-Moduler bei entsprechender Optimierungen einen i5 überholt - angenommen das Thema Parallelisierung spielt eine gewichtige Rolle =) So oder so, freuen würde mich es auf jeden Fall :)
 
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Die FX sind definitiv nicht grundlegend schlecht. Als ich damals von meinem FX-8120 auf meinen I7-3820 umgestiegen bin habe ich in Spielen fast nichts gemerkt, außer in SC2. Da waren aber mit beiden Systeme die fps grottig. In manchen Szenarien wars sogar umgekehrt. Mit dem FX habe ich oft auf einem Bildschirm Autodesk Inventor, oder Catia V6 gehabt und auf einem anderen ein Spiel laufen lassen, so dass ich die ganzen zeitaufwendigen Geschichten (physikalische Belastungsprüfungen und Rendering) mit was angenehmen überbrücken konnte. Das ist mit dem I7 irgendwie nicht so einfach. Ich kann auch beide Fenster betreiben, aber wenn ich von einem in das andere wechsle, gibt es so eine Art Ruckler/verzögerung von etwa zwei Sekunden. So als wenn die CPU die Prioritäten erst umschichten muss, oder so ähnlich. Beim FX war davon nichts spürbar. Da war es eher so als wenn alles konstant im Vordergrund ablaufen würde. Wenn ich dann noch in den Windows Mediaplayer gewechselt bin um andere Musik anzumachen, dann wurden die Listen und Bilder etwas verzögert geladen, beim I7 und es gab wieder so eine Art Reaktionszeitpause. Der FX hat einzelne Aufgaben im Schnitt etwas langsamer bewältigt, aber ihm war scheinbar egal wieviel im Hintergrung läuift, oder wie viel Leistung dieses andere Programm wollte. Also im Spiel liefs konstant etwas langsamer als beim I7, aber dieser bricht deutlich ein, wenn z.B. Inventor eine neue Berechnung ausführt. Der FX blieb auf seinem etwas niedrigeren Level, brach aber auch nicht spürbar ein. Da konnte ich eigentlich kaum merken dass das andere Programm plötzlich mehr Leistung brauchte. Ansonsten waren die Systeme gleich. Also die selbe SSD, mit der selben Installation, der selbe RAM unw.
In benches liegt der I7 deutlich weiter vorn und auch in dem ein oder anderen Game ist eine geringe Steigerung mit fraps sichtbar gewesen (mit aktuelleren Spielen kann ichs ja nicht mehr testen), aber ansonsten...

Also irgendwelche Stärken scheinen die FX schon zu haben. Jedenfalls bin ich sehr enttäuscht gewesen, von dem Umstieg. Ich hatte das gemacht um mir selbst ein Bild von dem vermeintlichen Leistungsunterschied zu machen und weil ich einfach gern was neues wollte. Das wars im nachhinein echt nicht wert. Das ist auch der Grund, warum ich in kein neueres System mehr investiert habe. Die Leistungssprünge sind ja recht klein. Kleiner als der Unterschied damals bei den benches zwischen FX und I7. Deshalb wäre das wohl wieder nur rausgeschmissenes Geld. :motz:

Für eine FX Neuauflage wäre ich ebenfalls, von mir aus auch auf dem alten Sockel. Dann würde ich nur aus Spaß nochmal den Umkehrschluss machen. :D
Das ist mal ein schöner Erfahrungsbericht. Und generell kann ich dir da auch voll und ganz zustimmen. Ich habe mich wegen den Benchmarks für einen Xeon entschieden. Ich habe nicht das nötige Kleingeld, um alle Plattformen für meine Zwecke zu validieren. Und an den harten Fakten gemessen ist der Xeon theoretisch seinen Aufpreis auch wert. Und es ist nur legitim, in einem Forum, wo es fast ausschließlich ums Gaming geht nach Möglichkeit auch nur Intel-Prozessoren zu empfehlen. Denn die haben grundsätzlich mehr Leistung als die FX-CPU's. Selbst in Spielen, in denen der FX besser skalliert als in anderen liegt er immernoch hinter vielen Intel-Chips, auch wenn diese auch gleich einen höheren Aufpreis bedeuten.

Was aber aus den Benchmarks hervorgeht ist auch, das die FX-CPU's im Anwednungsbereich beim Multitasking/Parallelisierung deutlich besser abschneiden als bei Spielen. Und wenn ich bedenke, das ich fast nur noch am Rechner arbeite und gerade bei Sachen wie Webentwicklung (Apache, Datenbank, IDE, mehrere Browser etc.) oder anderen Experimenten eigentlich mehr Kerne als IPC brauche, stellt sich mir mittlerweile schon die Frage, ob es am Ende wirklich den Aufpreis wert war. Ich habe natürlich eine Verbesserung gemerkt. Ich kam von einem Phenom II. Besser als der alte Chip ist daher nicht schwer. Ich würde jetzt aber auch im nachhinnein keinen FX mehr testen. Das liegt aber nicht daran, das ich erwarte, das er meine Anforderungen nicht erfüllt. Das liegt eher daran, das ich mich vielleicht in den Hintern beißen könnte, das ich deutlich mehr für einen Xeon bezahlt habe, den ich eigentlich nicht gebraucht hätte. Seit GTA 4 reizt mich diese Serie nicht mehr. Call of Duty sowie Battlefield holt mich auch nicht mehr vom Schirm. Das nächste dürfte eher wieder Fallout 4 werden (wenn es dann mal kommt). Auch FarCry 4 ist nicht so der Brüller und AC hatte ich mir den ersten Teil mal angetan. Danach war aber auch wieder schluss. Da ist dann schon die Frage berechtigt, warum ich dann einen Intel gekauft habe, obwohl ein günstigerer FX wahrscheinlich gereicht hätte. Der Mehrverbrauch ist es definitiv nicht. Er hat zwar 50% höhere TDP als der Xeon. Aber in der gesamten Summe des Systems sind es am Ende inklusive Graka auch nur vllt. 15 % mehr. Das hätte mich jetzt nicht wirklich davon abgehalten.

Ob der FX für mich besser gewesen wäre, erfahre ich jetzt nicht mehr. Und das ist auch besser so. Sonst beiße ich mich da nachher nur selbst :lol:
 
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Etwa 2010 haben sie, ein halbes Jahr vor erscheinen des Bulldozers, noch Benchmarks veröffentlicht in denen ein FX 8150 den 980X (Das Intelding mit 6 Kernen, das auch heute noch fast perfekt ist) um sage und scheibe 50% schlägt. Intel hat die 8 Kern Sandybridge CPUs in Stellung gebracht und war auf das schlimmst vorbereitet. Als die Wahrheit ans Licht kam verschwanden die 8 Kerner bei Intel in der Xeonreihe und man lehnte sich zurück.
Ja man hat sich auf die Überraschung vorbereitet.
Aber 2010 war eigentlich schon recht bekannt, wie der Bulldozer WIRKLICH performt, nämlich in Benchmarks die nicht 8 Kerne nutzen.
Aber stimmt, ich erinnere mich, dass solche Benchmarks herumgeisterten.
Und genau bei solchen Benchmarks dachte ich: WAS? Nicht mehr? Schließlich handelt es sich um von AMD geschönte Aussagen und im BEST CASE schlägt deren nagelneuer 8 Kerner den 6 Kerner um 50%?

Bulli kam Ende 2011 übrigens (Oktober, AFAIR), wenn deine Benches von 2010 sind, würde es noch Sinn ergeben, ein halbes Jahr vor Release ist die Performance eines Prozessors relativ genau bekannt (wenn auch nicht für die Augen und Ohren des PCGH Lesers, so sehr wohl für die Leute die sich damit beschäftigen müssen)
Was gerne vergessen wird ist das der P4 seinen Zweck mehr als erfüllt hat, wenn die Deppen Leistung wollen und für Takt bezahlen liefern wir ihnen Takt (liefere nur was dein Kunde will und wofür er dich auch bezahlt), unglücklicherweise hat AMD das Quantispeedrateing eingeführt und Intel konnte seine Pläne in die Tonne treten.
Das stimmt natürlich absolut, habe ich vergessen zu erwähnen:
OBWOHL der P4 eine schlechte Architektur hatte, hat Intel damals deren Fertigungsprozess den Arsch gerettet: schließlich ging man mit dem P4 ans damalige TDP Limit (90 Watt, nicht so wie heute 130+) und hat mit höherem Takt dank 1-1.5 JAhre Vorsprung im Fertigungsprozess mit dem Athlon 64 mithalten können. Wäre das nicht gewesen, hätte AMD eine recht komfortable Führung gehabt.
Der Pentium 4 war niemals so schlecht wie Bulldozer. In mehr als der Hälfte der Benchmarks war er vor gleich teuren AMDs. Damals hat mans auch mit der Brechstange gemacht: Der Preis war niedrig, die Leistung hoch. Die Heizleistung auch
Das war doch schon seit der Vorstellung von DX12 klar, dass die AMDs davon mehr profitieren können. Hardware kann noch so gut sein, wenn die dazugehörige Software mies programmiert ist, oder nicht auf das System abgestimmt ist, dann hilft die ach so tolle Hardware auch nicht.
Ich vertrete diese Meinung schon länger, bin kurz gesagt der Ansicht, dass Mantle sowie DX12 den Prozessoren von AMD mehr Schub geben können, als jenen von Intel. Das wäre auch wünschenwert, wenn man den Markt betrachtet. Viele lassen sich von stumpfen Benchmarkergebnissen blenden, ohne zu verstehen, warum und wieso das so ist. Im Vergleich macht sich ein 150€ Bulldozer doch ganz gut (zu ein em 340€ teuren i7).
Ich glaube, in einem Jahr sieht die Welt etwas anders aus
AMD profitiert nicht MEHR sondern weniger (wie bereits dargestellt)
Wenn man durch Direct X 12 jetzt bei allen Prozessoren 20% mehr Leistung hinzufügt, aber AMD schon am Limit arbeitet, ist ein schwacher Prozessor immer noch schwach. Addiert man zu einem bereits starken Prozessor weitere 20% ist das wesentlich mehr.
Hast du 0€ aufm Konto, bringen dir 20% Zinsen nunmal nix, hast du schon viel drauf, freust du dich über 20% noch mehr.
Und, dass DX12 mehr Kerne nutzt, hilft Intel auch mehr: ich habe bereits dargelegt, dass ein Kern von Intel eigentlich kleiner ist als einer von AMD, somit kann Intel immer schneller und leichter Kerne hinzufügen wie AMD.
Ein Jahr ist für die Softwarebranche gar nix, das dauert viele Jahre. Wir haben seit vielen Jahren Prozessoren mit 4 Threads (Pentium D mit HT) und dennoch ist es noch kein Standard.
In einem Jahr wird genau gar nix passieren, der Release von DX12 wird erst nach einigen JAhren was ändern - da hat schon niemand mehr einen Bulldozer
AMD ist nicht genauso schnell bei gleichem Takt. Das liegt an der niedrigen IPC-Leistung dieser Module. IPC = Instruction per cycle und das ist die Anzahl der ausführbaren Befehle pro Takt. Und das ist insgesamt der "schlechteren" Architektur der FX-Modelle geschuldet. Was du ja auch z.T. darlegst. Aber sie sind nicht gleich schnell bei gleichen Takt.
Du redest von Benchmarks, der Kollege PU sprach, soweit ich das verstanden hab, von der Papierform:
Da kann ein Bulldozer nämlich genausoviele Befehle pro Takt verarbeiten, wie ein i7. Die LEistung geht aber durch schlechte Branch Prediction, Cache Management, Pipelining usw usf verloren. Wo genau wissen wir nicht, aber irgendwo verliert er 30-40% dieser Leistung.

Was in den Benchmarks dann eben auch ankommt und dann sind wir bei dem was du schon erwähnst: 30-40% weniger IPC (per Core) Leistung
Die FX sind definitiv nicht grundlegend schlecht. Als ich damals von meinem FX-8120 auf meinen I7-3820 umgestiegen bin habe ich in Spielen fast nichts gemerkt, außer in SC2. Da waren aber mit beiden Systeme die fps grottig. In manchen Szenarien wars sogar umgekehrt. Mit dem FX habe ich oft auf einem Bildschirm Autodesk Inventor, oder Catia V6 gehabt und auf einem anderen ein Spiel laufen lassen, so dass ich die ganzen zeitaufwendigen Geschichten (physikalische Belastungsprüfungen und Rendering) mit was angenehmen überbrücken konnte. Das ist mit dem I7 irgendwie nicht so einfach. Ich kann auch beide Fenster betreiben, aber wenn ich von einem in das andere wechsle, gibt es so eine Art Ruckler/verzögerung von etwa zwei Sekunden. So als wenn die CPU die Prioritäten erst umschichten muss, oder so ähnlich. Beim FX war davon nichts spürbar. Da war es eher so als wenn alles konstant im Vordergrund ablaufen würde. Wenn ich dann noch in den Windows Mediaplayer gewechselt bin um andere Musik anzumachen, dann wurden die Listen und Bilder etwas verzögert geladen, beim I7 und es gab wieder so eine Art Reaktionszeitpause. Der FX hat einzelne Aufgaben im Schnitt etwas langsamer bewältigt, aber ihm war scheinbar egal wieviel im Hintergrung läuift, oder wie viel Leistung dieses andere Programm wollte. Also im Spiel liefs konstant etwas langsamer als beim I7, aber dieser bricht deutlich ein, wenn z.B. Inventor eine neue Berechnung ausführt. Der FX blieb auf seinem etwas niedrigeren Level, brach aber auch nicht spürbar ein. Da konnte ich eigentlich kaum merken dass das andere Programm plötzlich mehr Leistung brauchte. Ansonsten waren die Systeme gleich. Also die selbe SSD, mit der selben Installation, der selbe RAM unw.
In benches liegt der I7 deutlich weiter vorn und auch in dem ein oder anderen Game ist eine geringe Steigerung mit fraps sichtbar gewesen (mit aktuelleren Spielen kann ichs ja nicht mehr testen), aber ansonsten...
Die LEistungsunterschiede sind erst ab 50% fühlbar. Alles andere merkt man nicht,wenn man nicht benchmarkt.
Wie schon oft gesagt: Welchen Prozessor ein Computer hat, merkt doch der User meist gar nicht ;)
Gilt auch für GPUs. Ausnahme ist nur, man kommt in den Bereich wo es dann ruckelt, erst dann merkt man vielleicht einen Unterschied.
30% mehr FPS von nichts ist immer noch nichts ;)
 
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Was heißt denn da "nicht mehr?" Mit 30% mehr Einheiten, 50% mehr Leistung zu erzielen ist doch klasse.
 
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AMD profitiert nicht MEHR sondern weniger (wie bereits dargestellt)
Wenn man durch Direct X 12 jetzt bei allen Prozessoren 20% mehr Leistung hinzufügt, aber AMD schon am Limit arbeitet, ist ein schwacher Prozessor immer noch schwach. Addiert man zu einem bereits starken Prozessor weitere 20% ist das wesentlich mehr.
Hast du 0€ aufm Konto, bringen dir 20% Zinsen nunmal nix, hast du schon viel drauf, freust du dich über 20% noch mehr.


Das ist zwar richtig, trifft aber trotzdem nur halb zu. (Dähä?^^)
Man sollte ein wenig weiter differenzieren, und zwar zwischen absolutem Gewinn und relativem Gewinn. *Absolut* gewinnt der I7 bei einer 20%igen Leistungssteierung natürlich mehr als der FX8350, aber nicht (und das ist das eigentlich entscheidende) *relativ*.
Wir rennen hier in ein interessantes Phänomen, das sich "Gesetz des abnehmenden Grenznutzens" nennt, oder auch "1. Gossensches Gesetz". Das kommt ursprünglich aus der VWL, gilt aber analog angewendet so ziemlich immer und überall.

Übertragen auf den Nutzen von DX12 für CPUs muss eingangs zunächst folgendes festgestellt werden:
1.: Es gibt einen Punkt, ab dem zusätzliche CPU-Leistung keinen/kaum Mehrnutzen hat. Das ist bei Spielen exakt dann der Fall, wenn die Grafikkarte limitiert und selbst bei einer überproportionalen Steigerung der CPU-Leistung kein nennenswerter Zugewinn an Nutzen (=FPS) mehr erreicht werden kann. Ein schönes Beispiel ist der Umstieg von einem i7 3xxx auf einen i7 4xxx - da kann ich wunderbar viel Geld versenken, um am Ende magere 2-3 FPS mehr herauszuholen. Dass das völliger Unfug ist wenn die CPU grds. in der Lage wäre, 130 FPS zu liefern, aber die Grafikkarte das Ganze auf 70-80 FPS begrenzt versteht sich von selbst.

2.: Noch komplizierter: Es gibt sogar einen abnehmenden Grenznutzen für FPS. Wenn ich nur 30 FPS habe, dann ist ein Zugewinn von 10 FPS ziemlich viel. Wenn ich aber schon 70 FPS habe ist ein Zugewinn von 10 FPS auf einmal nicht mehr so viel. Wie sich zukünftige Display-Sync-Technologien auswirken werden kann ich nicht einschätzen und ich klammere das deshalb auch bewusst aus; gleiches gilt für eine wahrscheinlich eintretende Glättung der Framezeitkurven durch die neuen APIs (also genau das was wir mit Mantle anscheinend schon beobachten können). Aber grds. würde ich eine vernünftige Linie bei ~70 FPS für Shooter und ~30 FPS für RTS ziehen - alles, was darüber hinausgeht hat nur einen sehr geringen Mehrwert für den Spieler; ich bezweifle ernsthaft dass die Mehrheit der Spieler den Unterschied zwischen 50 und 100 FPS überhaupt erkennen kann, wenn den meisten schon die Unterschiede zwischen XBONE, PS4 und PC auf Max nicht einmal auffallen.


Das kann natürlich jeder für sich selbst beurteilen, und sicher gibt es auch Leute, die nur zu gerne 150 Euro Aufpreis für eine Mehrleistung von 5 FPS ausgeben. Aber die überwältigende Mehrheit der Gamer sucht sich einen P/L-Sweetspot, bei dem sie den meisten Leistungszugewinn für den geringsten Preis bekommt.
Schon jetzt beträgt der Unterschied zwischen einem FX 8350 und einem i5 meistens nur einige wenige, magere FPSchen, und unter den neuen APIs wird sich das weiter egalisieren. Weiter gibt es eben auch viele User, deren Hauptbeschäftigung eben nicht das Gaming ist, sondern deren CPUs auch anderweitige Aufgaben zu bewältigen haben - sei das Rendering, Packen/Entpacken großer Dateien, Verschlüsselung, VMs, massives Multitasking... you name it. Und da ist das P/L-Verhältnis von FX 8xxx lange Zeit überragend gewesen.
Dabei reicht die Spiele-/Arbeitsleistung einer jeden 130€-CPU für die allermeisten Leute dicke aus. Die darüber hinaus gehenden Leistungssteigerungen muss man, speziell angesichts ihrer Marginalität, nachgerade zu Mondpreisen erkaufen, und das wird in den nächsten Jahren auch so bleiben. Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter und behaupte: Die neuen Schnittstellen werden den CPU-Verkäufen insgesamt nicht gut tun, sondern sie im Gegenteil stagnieren lassen, zumindest bis 2017/18. Es wird für die Mehrheit der Spieler schlicht und ergreifend keinen Grund geben aufzurüsten, wenn die nutzbare CPU-Leistung (die ja für die allermeisten ohnehin schon ausreichend vorhanden ist, egal ob AMD oder Intel!) einen sprunghaften Anstieg erlebt.

Tl;dr: Die AMD FX-CPUs werden noch eine ganze Weile in Rechnern stecken, und sie werden mehr/gleich viel von DX12 profitieren als/wie die Intel-CPUs. Just my 2 cents.
 
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Schon jetzt beträgt der Unterschied zwischen einem FX 8350 und einem i5 meistens nur einige wenige, magere FPSchen, und unter den neuen APIs wird sich das weiter egalisieren. Weiter gibt es eben auch viele User, deren Hauptbeschäftigung eben nicht das Gaming ist, sondern deren CPUs auch anderweitige Aufgaben zu bewältigen haben - sei das Rendering, Packen/Entpacken großer Dateien, Verschlüsselung, VMs, massives Multitasking... you name it. Und da ist das P/L-Verhältnis von FX 8xxx lange Zeit überragend gewesen.
Dabei reicht die Spiele-/Arbeitsleistung einer jeden 130€-CPU für die allermeisten Leute dicke aus. Die darüber hinaus gehenden Leistungssteigerungen muss man, speziell angesichts ihrer Marginalität, nachgerade zu Mondpreisen erkaufen, und das wird in den nächsten Jahren auch so bleiben. Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter und behaupte: Die neuen Schnittstellen werden den CPU-Verkäufen insgesamt nicht gut tun, sondern sie im Gegenteil stagnieren lassen, zumindest bis 2017/18. Es wird für die Mehrheit der Spieler schlicht und ergreifend keinen Grund geben aufzurüsten, wenn die nutzbare CPU-Leistung (die ja für die allermeisten ohnehin schon ausreichend vorhanden ist, egal ob AMD oder Intel!) einen sprunghaften Anstieg erlebt.

Tl;dr: Die AMD FX-CPUs werden noch eine ganze Weile in Rechnern stecken, und sie werden mehr/gleich viel von DX12 profitieren als/wie die Intel-CPUs. Just my 2 cents.

Du solltest dich vielleicht einmal auf den aktuellen Stand des (Benchmark-)Wissens bringen, bevor du hier solche Märchen erzählst.
Gerade in CPU-lastigen Spielen ist der Leistungsunterscheid zw. i5 und FX alles andere als "ein paar FPSchen" und für viele MMORPGs sind AMD's CPUs seit Jahren leider geradezu untauglich.
 
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Ivy Bridge ist ca. 20% schneller und Haswell Ca. 10%, vieles davon liegt am Turbo. Mit einer 4,5 GHz Sandybridge CPU ist man somit auch heute noch auf der Höhe der Zeit, nur beim i7 4790 wird es kritisch.
Ivy 20% schneller?
In Ausnahmefällen ja, aber im Durchschnitt in Spielen?
Das ist mir neu. Mir ist zwar klar, dass der Turbo wegen der 22nm Fertigung und Optimierungen anspringt, aber 20% bei gleicher Architektur?
Und naja, der 4790K ist von Haus aus schneller wegen erhöhtem Standardtakt, aber wenn ich die geile Sandy auf denselben Takt hebe ist sie kaum langsamer.
Was heißt denn da "nicht mehr?" Mit 30% mehr Einheiten, 50% mehr Leistung zu erzielen ist doch klasse.
Du hast "best Case" Szenario wohl überlesen. Also im absolut besten Fall.
Sowas liest man ja andauernd "bis zu 250% schneller" -> heißt: man hat 100 Benchmarks gemacht, und in einem hat man das Ergebnis gehabt.
Die Radeon 9700 war ja auch 300% schneller als die Nvidia Geforce 4600 Ti. -> Hat sich halt rausgestellt genau in einem Spiel, in einem speziellen Benchmark und nur mit AA Modi die die Geforce quasi per Software berechnet hat.
Oder die lustigen Folien von Nvidia immer...

Da gibt man normalerweise 200% an oder mehr, wegen neuer Befehle.
50% im BEST CASE bei völlig neuer Architektur, 30% mehr Cores und bei ideal optimierter Software?
Darf ich dich daran erinnern, dass in solchen Best-Case Szenarien Intel locker 500% vor AMD liegt (QuickSync, AVX usw).

"BIS ZU" Aussagen sind fürn Müll.
 
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Du solltest dich vielleicht einmal auf den aktuellen Stand des (Benchmark-)Wissens bringen, bevor du hier solche Märchen erzählst.
Gerade in CPU-lastigen Spielen ist der Leistungsunterscheid zw. i5 und FX alles andere als "ein paar FPSchen" und für viele MMORPGs sind AMD's CPUs seit Jahren leider geradezu untauglich.

Ja, stimmt. Spontan fallen mir da ARMA, Total War, WoT, SC2 und Guild Wars ein, in denen die AMDs definitiv schwächer sind. Deshalb habe ich aus gutem Grund ein "meistens" in den Satz eingebaut, das du ziemlich elegant übergangen hast. ;-)
Ist der FX in Skyrim überfordert? Nein. Ist er in Crysis 3 überfordert? Ebenfalls nein. Dragon Age Inquisition? Nein. CS:GO? Nein. Tomb Raider, Hearthstone, Elite: Dangerous, CoD, Battlefield Hardline? Nein, nein, nein - alles nein. In den meisten dieser Spiele sind sogar Frameraten um die 100 FPS drin - klar, dann schafft ein i7 4xxx 15 FPS mehr... aber (und hier schlagen wir den Bogen zur Ausgangsfrage in meinem vorhergehenden Post) brauchen wir das? Nein.
Wenn man natürlich genau das eine Spiel spielt, das auf einem FX 8350 komplett unspielbar ist (welches wäre das eigentlich? Abgesehen von Dying Light im Urzustand meine ich; das zählt nicht.^^), dann hättest du absolut recht. Dann langt der FX eben nicht mehr und man muss sich einen neuen holen. Aber das auf einmal zum Regelfall zu erheben halte ich, gelinde gesagt, für unrealistisch.
 
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Crysis 3 ist nur an wenigen Stellen Multithreaded. Ansonsten ist ein i3 schneller wie ein FX-8350.
 
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Ivy 20% schneller?
In Ausnahmefällen ja, aber im Durchschnitt in Spielen?
Das ist mir neu. Mir ist zwar klar, dass der Turbo wegen der 22nm Fertigung und Optimierungen anspringt, aber 20% bei gleicher Architektur?
Und naja, der 4790K ist von Haus aus schneller wegen erhöhtem Standardtakt, aber wenn ich die geile Sandy auf denselben Takt hebe ist sie kaum langsamer.

Ivy war zwischen 8 und 28% besser, der Mittelwert lag bei 20%, besonders in Spielen. Das lag am Turbomodus mit dem Ivybridge noch ein gutes Stückchen aufdrehen konnte, besonders bei Singlercoreanwendungen und das kommt Spielen extrem entgegen. Wieviel es sind wenn man, wie bei OC üblich, den Takt festpinnt weiß ich nicht. Wenn man jedoch von recht konservativen 10% Realsteigerung ausgeht (bei Ivy sind es eher ein bischen mehr) bräuchte man einen auf 5,3 GHz getakten Sandy Bridge um mit den 4,4 GHz Turobe eines 4790K mitzuhalten, es hat sich eben doch ein wenig getan. Wenn man bedenkt das sich die erzielbaren Taktraten bei Sandybridge um 4,5-5,0 GHz bewegten ist das immernoch ein respektables Ergebnis.

Crysis 3 ist nur an wenigen Stellen Multithreaded. Ansonsten ist ein i3 schneller wie ein FX-8350.

Crysis wit wie PhysX ein Fall für das Gallileo Mystery Team.

Es ranken sich viel Gerüchte und Mythen um beide, doch was dor genau passiert weiß keiner. Crysis skaliert perfekt im Multithreading und das besonders gut auf AMD CPUs, nur die Intel Hexacores konnten damals den FX 8350 in die Schranken weisen. Warum das jetzt genau so ist liegt im Dunkeln, die neue Zeit die AMD Jünger schon sahen war es nicht, Crytek hat ja zugegeben explizit auf AMD CPUs optimiert zu haben und für Intel garnichts getan zu haben und was genau da im Hintergrund weiß außer Crytek keiner.
 
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Wenn man durch Direct X 12 jetzt bei allen Prozessoren 20% mehr Leistung hinzufügt, aber AMD schon am Limit arbeitet, ist ein schwacher Prozessor immer noch schwach. Addiert man zu einem bereits starken Prozessor weitere 20% ist das wesentlich mehr.
So übertrieben ist es ja in der Realität meist nicht. Mantle/ DX12 wird durch seine Vorteile den Unterschied zwischen "spielt sich so lala" und "spiel sich ordentlich" machen. Phil hat in der PCGH 01/15 einen interessanten Test mit DA:I, Mantle und seinem übertakteten i7 (Gen.1) gemacht. Trotz OC auf 3,8Ghz war die Leistung mit DX11 unerwartet schwach, mit Mantle aber sehr gut.
 
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Eigentlich ist der FX pro Kern bei gleichem Takt genauso schnell wie die i7 CPUs von Intel, irgendwo muß die gigantische Leistung geblieben sein[...]

Danke für die Top Erklärung :daumen: Grundlegend war mein Wissen ja quasi korrekt: Das schlechte Cache Management macht es kaputt. Das der L3 mit North Bridge Takt betreiben wird ist mir neu, aber jetzt macht es auch Sinn warum die immer übertaktet wird bei AMD :D
 
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In wie fern Intel CPUs von DX12 stärker als AMD CPUs profitieren sollen hängt mir zu hoch. Nimmt man ein X-beliebiges DX11 Spiel als Beispiel, dass gemittelt über alle 4 Kerne einen i5 zu 60% auslastet, dann lastet das gleiche Spiele einen FX83XX gemittelt über alle Kerne bestenfalls mit 35% aus. Jetzt wird mit DX12 die CPU Last wesentlich besser über alle Kerne verteilt, vor allem verschwindet der bisher dominierende nach IPC Leistung gierende Mainthread. Wie soll dann ein i5 stärker von DX12 profitieren als der FX83XX, läuft der Intel dann mit 120% oder was?
 
AW: AMD CPUs: DirectX 12 soll Achtkernern auf die Sprünge helfen

In wie fern Intel CPUs von DX12 stärker als AMD CPUs profitieren sollen hängt mir zu hoch. Nimmt man ein X-beliebiges DX11 Spiel als Beispiel, dass gemittelt über alle 4 Kerne einen i5 zu 60% auslastet, dann lastet das gleiche Spiele einen FX83XX gemittelt über alle Kerne bestenfalls mit 35% aus. Jetzt wird mit DX12 die CPU Last wesentlich besser über alle Kerne verteilt, vor allem verschwindet der bisher dominierende nach IPC Leistung gierende Mainthread. Wie soll dann ein i5 stärker von DX12 profitieren als der FX83XX, läuft der Intel dann mit 120% oder was?

Es ist die Rede von i7 4C/8T und FX8xxx
 
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Es ist die Rede von i7 4C/8T und FX8xxx

Es gibt aber noch andere CPUs. Vergiss nicht den extrem günstigen 5820K den viele Leute haben, mehr als man glaubt. Und den brutalen 5960X, der mit AMD Schlitten fährt. Und selbst der i7 4790K mit ordentlich OC prügelt AMD grün und blau, egal welche CPU man von denen nimmt. Wo keine Leistung da ist, kommt auch nix.
Und die genannten CPUs skalieren noch besser mit DX12. Man kann die Mathematik nicht überlisten. Und AMD hat sich gehörig in den Sand gesetzt mit dem was sie aktuell auf dem Markt haben. Dazu stecken sie einfach zu wenig Geld in die Entwicklung neuer Produkte, so kriegt man Intel aber nicht wenn man weder investiert, noch besonders gutes Marketing bringt. Und auf göttliche Eingebungen und Wunder warten ist nicht, Intel ist und bleibt vorne wenn es um reine Leistung geht (den Preis mal ignorieren, ein Ferrari kostet auch mehr als man ausgeben will).
 
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