Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Also wenn Posts wie:

Kaaruzo schrieb:
Meiner Meinung nach sind die Vorgänge in Kiew undemokratisch. Eurer Meinung nach nicht.
Meiner Meinung nach ist die Unabhängigkeitserklärung rechtmäßig. Eurer Meinung nach nicht.

oder

Kaaruzo schrieb:
Meiner Meinung nach, ist dem so.

für dich nicht genug gekennzeichnet sind, dann kann ich dir leider auch nciht weiter helfen.

Darüber hinaus sollte in einem Diskussionsforum klar sein, dass etwas das man postet, die eigene Meinung ist. Ich habe ehrlich gesagt weder die Lust noch die Zeit das bei jedem meiner Post extra mit zuzuschreiben, sondern setze bei meinem gegenüber gewissermaßen voraus, dass er das weiß.
 
moderativer Hinweis:
Wie bereits festgestellt wurde, ist dies hier nicht der Thread über die russische Wirtschaftskrise. Wer das ausführlich behandeln möchte, macht einen eigenen auf, in Teilen passt es auch gut zu einem gewissen Nachbarthread, der eine -wenn nicht die- Grundlage zum Thema hat. Ebenfalls sind Menschenrechte und Meinungsfreiheit in Russland nicht Thema dieses Threads. Russsiche (Staats-)Medien spielen als Informationsquelle über die Ostukraine eine Rolle, aber Blogs und Foren aus Russland sind naturgemäß keine Primärquelle über die Ukraine und somit wohl Offtopic.


Mord an 298 Menschen und die Bereitschaft zu zeigen, diesen aufklären zu wollen, sollte schon Grund genug dafür sein!
Wer Beweise zur Aufklärung geheim hält, macht sich nach offiziellen Recht, einer Mittäterschaft schuldig!

Das Geheimdienste noch nie interessiert und es gibt vermutlich kein Land auf der Welt, in dem es nicht genau zu diesem Punkt Sonderregelungen gibt, die dafür sorgen, dass dies legal ist.

Klar, hätte Janukowitsch das machen können, aber nicht mit seinen wenigen Polizisten, die schon genug mit dem Schutz der Staatsgebäude, in denen sich unter anderem auch Außenminister Deutschlands, Frankreichs und Polens aufhielten, zu tun hatten!

Ich bin nicht über die Polizeistruktur der Ukraine informiert - im Zweifelsfall wäre es wohl Aufgabe der Regierung, diese ausreichend zu dimensionieren :schief:
Aber ich habe auch keine Aussage darüber gemacht, war Janukowitsch konnte*, sondern darüber, was hätte gemacht werden können, um die Morde aufzuklären. Falls es praktische Gründe gegeben haben sollte, die Janukowitsch daran gehindert haben, sorgt dass nicht dafür, dass die Nachfolgeregierung mehrere Tage, eher mehrere Wochen später seine Versäumnisse hätte aufholen können. Als die die Staatsführung am laufen hatten, war schlichtweg zuviel Zeit verstrichen, um noch wirkungsvoll aufklären zu können.
Vorwürfe, gegenüber der Nachfolgerregierung, zuwenig zur Aufklärung beigetragen zu haben, sind somit sinnlos. Die haben an dieser Stelle getan, was möglich war - aber es war eben nicht mehr genug möglich.

*Zu Janukowitschs Polizei wäre anzumerken, dass es die erste mir bekannte Polizei wäre, die Beamte der Spurensicherung -also Chemiker, Biologen, Waffenexperten und andere Laborhengste- für Personenschutz und Demonstrationskontrolle einsetzt. Wenn die Personaldecke derart dünn war, dann fragt man sich, wieso nach dem Regierungswechsel mutmaßlich politisch vorbelastete Polizeibeamte ausgetauscht wurden - scheinbar gab es ja quasi gar keine :schief:
(Würde immerhin erklären, wieso den Korruptionsvorwürfen erst unter neuer Führung nachgegangen wurde und wieso die öffentliche Sicherheit nicht gesichert werden konnte :ugly: )



Das würde ja vorraussetzten, dass die Poltiker die Macht haben würden. Aber das wäre ein Thema für einen anderen Thread.

In der Tat :)
(Aber viel zu diskutieren gibt es da imho nicht. Die Politiker mögen die Macht selten im Interesse derjenigen einsetzen, die sie wählen -eben wegen diverser Lobbyeinflüsse-, aber sie haben sie)


Ich wieder hole meinen Post gerne:

Ich habe das entscheidende Wort für dich mal hervorgehoben.

Wer im Schlachthaus sitzt sollte nicht mit Schweinen schmeißen...
Da du Hervorhebungen magst:

Erster Google-Treffer
Ukraine-Krise: UN-Vollversammlung verurteilt Annexion der Krim | ZEIT ONLINE

Das einzig beschlussfähige Gremium hat sich einschlägig zum Thema geäußert. Das ukrainische Verfassungsgericht wurde nicht einmal angerufen. Offensichtlich sieht sich Janukowitsch sich nicht in der Lage, auch nur einen Anklagegrund zu formulieren, geschweige denn die nötigen Argumente für ein Urteil zu seinen Gunsten vorzulegen.

Deine Forderung nach einer "rechtskräftigen Verurteilung" ist schlichtweg irrelevante Polemik, solange es keine globale Legislative und Judikative gibt, die ein entsprechendes Recht und entsprechende Urteile formell liefern könnte. Der von dir angesprochene IStGH ist schlichtweg nur für Kriegsverbrechen und Völkermord zuständig. Der IGH könnte erst tätig werden, nachdem sowohl Ukraine wie auch Russland ihn damit beauftragen, da für beide keine Unterwerfungserklärung besteht. Der UN-Sicherheitsrat ist weder vom Grundbegriff er zuständig für "rechtskräftige Verurteilungen", noch ist er von seiner Struktur her in der Lage, irgend ein Urteil über Aktionen der Veto-Mächte (oder auch nur deren Verbündeter) abzuliefern.
Die höchstmögliche zur Verfügung stehende Instanz in der Frage ist somit die UN-Vollversammlung als Meinungsspiegel quasi sämtlicher Staaten (und damit sämtlicher Legislativen und Judikativen) dieses Planeten. Und die kam zu einem sehr eindeutigen Urteil gegen Russland.

Man kann immer mehr fordern, aber in diesem Fall ist das so lächerlich, wie die Anfechtung eines Strafzettels mit der Begründung "Sean Connery hat nicht bestätigt, dass ich im Parkverbot stand".


PS: Nochmal ein kleiner Lacher zum Schluss.

Auch in der x-ten Wiederholung wirds allenfalls peinlicher, aber nicht lustiger :schief:


ΔΣΛ;7048539 schrieb:
Ich habe nicht die bisherigen Beiträge gelesen, aber ich würde mich interessieren was ihr von folgendes haltet :
Russland wird immer weniger in die Ukraine eingreifen bzw Einfluss nehmen können, weil sie ökonomisch eine große Krise durchleben (Währungskrise, Rohstoffpreisrückgang, Wirtschaftssanktionen und was weiß ich noch alles).
Einfach gesagt das Geld sitzt nicht mehr so locker um einen verdeckten Krieg zu Finanzieren, sprich der Rubel rollt nicht mehr so leicht.
Oder wird sich Putin von seinem Großrussland-Projekt dadurch nicht bremsen lassen.

Zur Wirtschaftslage haben wir einen eigenen Thread, die Auswirkungen auf die Ukraine kann man eigentlich recht knapp zusammenfassen:
Im Vergleich zum russischen Staatshaushalt, der russischen Militärindustrie und der russischen Armee (und vermutlich auch jedem anderen, dem man Einmischung vorwerfen könnte), ist Donetzk ein nichts. Von finanziellen Überlegungen wird Putins Politik allenfalls über den Umweg von Sanktionen beeinflusst (die werden aber afaik weiterhin verhängt, weil er die Krim besetzt hat) - wichtiger dürfte aber die Außenwirkung sein.

Deswegen hört man ja auch zunehmend mehr Forderung, dass man Putin eine Tür öffnen müsste, durch die er "ohne Gesichtsverlust" aus der Sache herauskommt.
Stellt sich noch die Frage, durch was für eine Tür ein amtierender Eroberer heimlich verschwinden kann - denn die Krim kann man auf alle Fälle nicht einfach verschwinden lassen, die russischen Besatzungstruppen aber nur mit besagtem Gesichtsverlust.


Die Russen denken anders. Sie haben eine andere Mentalität als die Europäer, das merkt man auch daran welche Sachen von Russland unterstützt werden und wie. Daran ist nix schlechtes, sie passen aber weder in die Nato noch in die EU.

"Die Russen"?
Da kennt aber jemand sehr viele Leute persönlich :schief:

Die Ami-Stützpunkte sind hier sehr massiv verteilt und strategisch so aufgestellt, das sie gegen Russland optimal eingesetzt werden können. Es bewegt sich da natürlich nix, aber den Amis traue ich da nicht so, noch weniger als den Russen (Politiker versteht sich, die Bevölkerung kann da wenig für). Das ist klar das Russland da bammel kriegt und dagegen vorgeht.

Die US-Militärpräsenz in Europa ist seit ziemlich genau 24 Jahren auf dem absteigenden Ast und vieler Orts werden Standorte nur deswegen nicht geschlossen, weil um ihre Wirtschaft besorgte Gastgeber darum betteln. Das die Stützpunkte so verteilt sind, dass sie effektiv gegen Russland aktiv werden können, stimmt - liegt aber daran, dass sie zu Zeiten des kalten Krieges errichtet wurden. Für "Bammel kriegen und dagegen vorgehen" ist 30-40 Jahre zu spät.

Der politische Kurs ist aber halbwegs klar - gegen Amerika als alleinige Supermacht, so was geht nicht gut.

Militärisch nicht. Aber auch für die USA nicht, von daher egal. Wirtschaftlich hat Russland keine engen Beziehungen - auch egal. Soziopolitisch muss man dagegen sagen: Ein übermächtiger Feind war schon immer toll, wenn es darum geht, (s)eine Nation hinter zu sich zu scharen. Kuba lebt seit über einem halben Jahrhundert vom Feindbild USA, der Irak hat es zumindest 1-2 Jahrzehnte gemacht, der Iran greift regelmäßig darauf zurück - und zum Warschauer Pakt muss man wohl nichts sagen.
Die Darstellung der USA als Konfliktgegner ist definitiv im Interesse Putins, fraglich ist nur, ob er im Moment nicht über seine eigenen Ziele hinaus geschossen ist.


Die Krim ist für Russland so extrem wichtig, da sich in Sevastopol der wichtigste Stützpunkt Russlands außerhalb der Landesgrenzen befindet. Hier ist die Schwarzmeerflotte stationiert. Der Garant für den russischen Einfluss in der gesamten eurasischen Sphäre.

? Die russische Schwarzmeerflotte hat keinerlei Wirkung jenseits der Küsten des schwarzen Meeres. Die kommen nicht einmal nach Europa, solange man ihnen nicht den Bosporus aufhält, und mit dem asiatischen Raum haben sie gleich gar nichts zu tun. Und wenn man bedenkt, dass die Schwarzmeerflotte zwischen dem Ende der Sowjetunion und der Aneignung einiger ukrainischer Einheiten genau 0 neue Schiffe erhalten und hat zwischenzeitlich schon Zweifel an ihrer Einsatzbereitsscht aufkamen, dann dürfte Russland das auch so sehen. Die zugehörigen Lufteinheiten sind wichtig, weil alle nenneswert bewaffneten Staaten südlich/südöstlich von Russland abgedeckt werden können. Aber die könnten auch ein paar km weiter weg auf russischem Boden stationiert werden. Die Flotte selbst würde ich eher als Prestigeprojekt aus alten Zeiten betrachten (als Lufteinheiten mit 5+km Einsatzreichweite nicht die primäre Waffengattung stellten) - und als Beschäftigungstherapie für die NATO, die eine ziemlich lange Küstenlinie gegen potentielle Angriffe einer ziemlich kleinen Flotte zu schützen versucht.


Und wie ich schon gesagt habe, ja , das Video ist ein Livestream und ich habe angemerkt, dass man es zum richtigen Zeitpunkt schauen muss. Das ist wie N24. Da laufen Dokus, Reportagen und Nachrichten.

Es gibt auf N24 Nachrichte, Dokumentation (!) oder gar Reportagen?
:lol:



Die TAZ ist zumindest, auch wenn sie sonst oft der Linken nahesteht, definitiv nicht auf pro-Putin-Kurs. Hier im Forum wird sie von einigen zu den "EUSA gelenkten, lügenden Staatsmedien" gezählt. :ka:
 
"Die Russen"?
Da kennt aber jemand sehr viele Leute persönlich :schief:



Die US-Militärpräsenz in Europa ist seit ziemlich genau 24 Jahren auf dem absteigenden Ast und vieler Orts werden Standorte nur deswegen nicht geschlossen, weil um ihre Wirtschaft besorgte Gastgeber darum betteln. Das die Stützpunkte so verteilt sind, dass sie effektiv gegen Russland aktiv werden können, stimmt - liegt aber daran, dass sie zu Zeiten des kalten Krieges errichtet wurden. Für "Bammel kriegen und dagegen vorgehen" ist 30-40 Jahre zu spät.

Ich bin selbst in Kazachstan aufgewachsen, war 14 Jahre lang dort, war zwischen 2005 & 2006 in Russland und pflege immer noch gute Kontakte nach drüben. Ich sehe das aus einem anderen Blickwinkel^^
Und die militärische Präsenz der Amis hier ändert sich zwar nicht, aber durch die Ausdehnung der EU nach Osten könnten die Amis frei und unbemerkt durchmarschieren und würden praktisch über Nacht unbemerkt an der Grenze zu Russland stehen. Der "Puffer" dazwischen fehlt, Russland hätte gerne n paar tausend Kilometer Land zwischen EU & Russland mit Ländern die eher der östlichen Macht zugeneigt sind und nicht zur EU gehören. Haben sie aber nicht mehr.
Was die Putin macht ist nicht immer verkehrt, aber er neigt zum übertreiben und zwar heftig. Man kann alles dezenter und diplomatischer lösen, mit dem Kopf durch die Wand funktioniert nicht immer, aber sie mögen es da drüben sehr.
 
"Unbemerkt"? So rückständig waren russische Frühwarnsysteme auch vor 50 Jahren nicht. Und wenn Putin sich ernsthaft vor einem militärischen Angriff fürchtet, dann hat er noch weniger Ahnung von moderner Wirtschaftspolitik, als er im Tagesgeschäft demonstriert. In die globale Weltwirtschaft eingeflochtene Industrienationen, wie die EU, können Kriege vor der eigenen Haustür nur noch verlieren. Ggf. gehen sie als erster von zwei Verlierern daraus hervor, aber gewinnen tun sie unterm Strich nichts. Ganz abgesehen davon, dass Erstschläge schon lange nicht mehr auf dem Landweg geführt werden, man bräuchte also tatsächlich "ein paar tausend Kilometer" Sicherheitszone. Wenn man bedenkt, dass zwischen deutscher und russischer Grenze nicht einmal 1x 1000 km liegen (Enklaven nicht mitgezählt), wird die Unmöglichkeit eines derartigen Sicherheitskonzeptes selbst dem dümmsten Strategen klar...

Aber selbst wenn Putin tatsächlich einen militärischen Sicherheitsgürtel anstrebt, so erreicht er mit seinen derzeitigen Handlungen wohl das genaue Gegenteil. Beitrittsinteressen, die die EU trotz jahrzehntelanger Lockversuche nicht auf diplomatischem Wege erreicht hat, hat die "wer nicht in der NATO ist untersteht der russischen Militärführung"-Politik binnen Wochen geschaffen.
 
Was hab ich kurz vor Weihnachten verbale Prügel bekommen als ich versucht habe zu erklären das für viele "Russen" die NATO ein Feindbild ist...
keine 2 Wochen später ändert Russland seine Militärdoktrin genau dahingehend :ugly:

Noch merkwürdiger wie wenig unsere Putinfreunde darauf eingegangen sind.. passte das nicht so ganz in Weltbild, das auch (hahaha) Herr Putin mit dem Säbel rasseln kann?!
Oder ist das nur ein Ablenkungsmanöver des lieben Herrn Putin auf seinem Pfad zum Weltfrieden?! :D
 
Was hab ich kurz vor Weihnachten verbale Prügel bekommen als ich versucht habe zu erklären das für viele "Russen" die NATO ein Feindbild ist...
keine 2 Wochen später ändert Russland seine Militärdoktrin genau dahingehend

Allzuviel geändert wurde daran ncht. Im Prinzip ist das sogar noch die gleiche wie vorher, das einzige was geändert wurde ist, dass jetzt die NATO explizit genannt wird. Also mal schön auf dem Teppich bleiben.

Noch merkwürdiger wie wenig unsere Putinfreunde darauf eingegangen sind.. passte das nicht so ganz in Weltbild, das auch (hahaha) Herr Putin mit dem Säbel rasseln kann?!

Wieso sollte man darauf eingehen wenn ich nicht wirklich was geändert hat???
 
Was hab ich kurz vor Weihnachten verbale Prügel bekommen als ich versucht habe zu erklären das für viele "Russen" die NATO ein Feindbild ist...
keine 2 Wochen später ändert Russland seine Militärdoktrin genau dahingehend :ugly:

Noch merkwürdiger wie wenig unsere Putinfreunde darauf eingegangen sind.. passte das nicht so ganz in Weltbild, das auch (hahaha) Herr Putin mit dem Säbel rasseln kann?!
Oder ist das nur ein Ablenkungsmanöver des lieben Herrn Putin auf seinem Pfad zum Weltfrieden?! :D

Eigentlich hast du uns doch nur "erklärt", dass die derzeitige Politik des Westens/USA/Nato, die Länder ins Chaos stürzt und eine Schneise aus Tot hinterlässt, völlig ok für dich ist.
 
Eigentlich hast du uns doch nur "erklärt", dass die derzeitige Politik des Westens/USA/Nato, die Länder ins Chaos stürzt und eine Schneise aus Tot hinterlässt, völlig ok für dich ist.

Unfassbar, Deine Meinung.

Aber es stimmt schon. Verglichen mit der Nato sind die IS, Al Quaida, Nord Korea, China, Sudan und insbesondere Russland alles friedliche Lämmer...

Die Nato fliegt ja schließlich Luftangriffe im Sudan und bringt dabei unzählige unschuldige Zivilisten um. Ist doch so, oder?
 
jaja unfassbar.....


https://www.youtube.com/watch?v=TrstKTKWjKY

https://www.youtube.com/watch?v=wNcIQTYNzaA


In der Fernsehshow '60 Minuten' am 12. Mai 1996 fragte Lesley Stahl die US-Außenministerin Madeleine Albright: "Wir haben gehört, daß eine halbe Million Kinder gestorben sind (wegen der Sanktionen gegen den Irak). "Ich meine, das sind mehr Kinder, als in Hiroshima umkamen. Und - sagen Sie, ist es den Preis wert?" Albright: "Ich glaube, das ist eine sehr schwere Entscheidung, aber der Preis - wir glauben, es ist den Preis wert."
https://www.youtube.com/watch?v=uJtSpev8zWk


Ukraine:

"Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko hat am Montag den Streitkräften neue Kriegstechnik übergeben, darunter mehrere Dutzend Panzerhaubitzen, Mörser und Schützenpanzer sowie modernisierte Kampfjets...."
Ukraine: Poroschenko übergibt Armee neue Haubitzen und Kampfjets / Sputnik Deutschland - Nachrichten, Meinung, Radio
 
Tolle Logik:
Ein Land lässt aus politischer Überzeugung seine Bevölkerung verhungern. Wer ist schuld? Natürlich die Nationen drumherum, die so böse sind, und mit dem Land keinen Handel treiben wollen... :schief:

Ich bin überzeugt, dass Waffen aus dem Westen in die Ukraine geliefert werden. Alles andere würde mich massiv überraschen, denn es kann dort Geld gemacht werden. Und die Nato hat auch ein Interesse daran. Schön und gut. Was genau ist daran schlimmer als das, was die Russen machen, die gleich noch die Truppen mitliefern (ach ja, ich vergaß, das ist ja nur ein böse Unterstellung unserer Lügenpresse).
 
Wie schön, dass du alle wichtigen Hintergründe und Handlungen aus deiner Logik entfernt hast....
Wer sich gegen die USA und ihre Interessen stellt, ist also immer Schuld :daumen2:

Du vergisst jedes Mal, dass nicht Russland, sondern die USA diesen Putsch in der Ukraine forciert hat und es gern als 2. Afganistan zur Schwächung Russlands nutzen möchte. Pech nur, dass trotz der ganzen Lügenpresse-Meldungen keine russischen Truppen in der Ukraine sind.
Naja wenn "Geld machen" für dich ein akzeptabler Grund fürs Töten ist......ich bevorzuge Menschlichkeit!
Die einen liefern Waffen, die Russen Hilfsgüter! ;)
 
Du vergisst jedes Mal, dass nicht Russland, sondern die USA diesen Putsch in der Ukraine forciert hat und es gern als 2. Afganistan zur Schwächung Russlands nutzen möchte. Pech nur, dass trotz der ganzen Lügenpresse-Meldungen keine russischen Truppen in der Ukraine sind.

Achso.. das hat dir Putin geflüstert?
DU beschwer dich nochmal, andere würden Gerüchte und Meinungen zu Fakten umdeuten ... meine Güte

Wo ist deine Kritik an den russischen Waffenlieferungen bzw "Verlegungen" von Militärtechnik samt Personal? Achne die dürfen das.. die verteidigen sich ja nur (auf fremden Grund und Boden) gegen die faschistische Aggression der NATO :lol::lol:
 
Unfassbar, Deine Meinung.

Aber es stimmt schon. Verglichen mit der Nato sind die IS, Al Quaida, Nord Korea, China, Sudan und insbesondere Russland alles friedliche Lämmer...

Die Nato fliegt ja schließlich Luftangriffe im Sudan und bringt dabei unzählige unschuldige Zivilisten um. Ist doch so, oder?

Und die Menschen die durch die Drohnenangriffe der USA sterben? Sind das alles Terroristen oder einfach nur Kollateralschaden, die man eben hinnehmen muss?


Achso.. das hat dir Putin geflüstert?
DU beschwer dich nochmal, andere würden Gerüchte und Meinungen zu Fakten umdeuten ... meine Güte

Wo ist deine Kritik an den russischen Waffenlieferungen bzw "Verlegungen" von Militärtechnik samt Personal? Achne die dürfen das.. die verteidigen sich ja nur (auf fremden Grund und Boden) gegen die faschistische Aggression der NATO :lol::lol:

Er hat schon recht, es war ein Putsch. Laut Verfassung wurde die Mehrheit der Stimmen die für das Absetzen des Präsidenten notwendig waren, nicht erreicht und somit ist alles andere ein Verstoß gegen die Verfassung der Ukraine und somit ein Putsch.

Und da eine dritte Partei die Menschen auf dem Maidan über den Haufen geschossen hat und die USA großzügig wie sie sind, 5 Milliarden Dollar investiert haben über 20 Jahre hinweg...kann man den Schluss daraus ziehen, dass sie eine entscheidende Rolle gespielt haben. Wie ich zu diesem Schluss komme? Ganz einfach, frag dich doch wem es etwas nützt. Janukowitsch hat sich einfach für eine Seite entschieden und diese hat ihm fairer Weise das bessere Angebot gemacht (Russland), was wieder rum der USA und der EU nicht gepasst hat.

Man sollte einfach mal beide Seiten einer Münze betrachten und nicht die Seite, die einem besser ins Bild passt.
 
Man sollte einfach mal beide Seiten einer Münze betrachten und nicht die Seite, die einem besser ins Bild passt.

Wenn du den Thread hier verfolgt hättest, hättest du sicherlich gemerkt, das es fast ausschließlich die pro-Putin Argumentierer sind, die Gerüchte und Theorien in Fakten umdeuten, alles ausblenden was ggn die eigene Meinung sprechen könnte und Gegenargumente als wirre Mainstream Medien Hirnwäsche abtun. Aber wie das bei Linken und Truthern eben ist.. sie sind der kleine auserwählte Teil der Menschheit der die Wahrheit kennt.. der Rest ist ungebildet oder hirngewaschen.

Nach deinem Beitrag bezweifle ich auch bei dir, das du "neutral" bist.. die Frage nach dem "wem nützt es" stellt man nur wenn man die eigene Meinung verteidigen will. Denn wie man die Frage beantwortet hängt allein vom persönlichen Standpunkt ab und nicht von der Faktenlage
 
Und die Menschen die durch die Drohnenangriffe der USA sterben? Sind das alles Terroristen oder einfach nur Kollateralschaden, die man eben hinnehmen muss?

Drohnenangriffe sind ein höchst schwieriges Thema.

Außer Frage steht, dass sie rechtlich nicht gedeckt sind, weder durch internationales Recht, Kriegsrecht oder dem Amerikanischen Recht. Und das Ziel - wie bei jeder kriegerischen Handlung - ist es, Menschen zu töten. Und auch wenn sie nicht das Ziel sind, so gibt es immer auch mehr oder weniger unschuldige Opfer bei einem solchen Angriff. Nach diesen Aspekten ist es sehr schwierig, dem ganzen etwas positives abzugewinnen....

ABER:
Das Ziel eines Drohnenangriffs ist ja, gezielt einzelne Rädelsführer und Aggressoren zu töten. Eine Legitimation gibt es dafür nicht (siehe oben), aber es gibt auch nur folgende Alternativen:

  • Zuzuschauen, wie diese Menschen andere dazu anstacheln, zig tausende von unschuldigen Menschen in den Krieg, in Armut und Tot zu treiben. Tatenlos zuzusehen, wie Terroristen ausgebildet werden, die uns alle bedrohen. Machtlos die Gehirnwäsche der Jugend in den betroffenen Ländern zu akzeptieren, die zu immer mehr immer stärker extremisierten Bevölkerungsgruppen führt.
  • Eine Angriffskrieg gegen die Länder führen, in denen sich diese Menschen verstecken und dabei unter Garantie viel viel mehr unschuldiges Leben auf beiden Seiten zu opfern
  • Die politischen Gegner der Aggressoren untersützen, was aus der Erfahrung auch nur zu noch mehr Leid führt und am Ende nicht selten als Ergebnis hat, dass die ehemals unterstützten "Friedenskämpfer" größere Terroristen und Arschlöcher sind, als diejenigen, die man bekämpfen wollte.

Wenn Du noch eine bessere Alternative weißt, dann sag sie mir bitte.

Putin tut sich leicht. Der setzt sich auf seinen Hintern und sagt, was geht mich das an, was irgendwo auf der Welt passiert. Und wenn es vor seiner Haustüre geschieht (Tschetschenien), dann schlägt er mit aller größter Brutalität zu.

Ich sehe nicht, in wie weit das irgendwie besser sein sollte.

Und ganz egal was die USA oder Nato macht, es wird immer jede Menge Leute geben, die das verurteilen und die Nato als das Böse schlechthin brandmarken.

Ein gutes Argument, tatenlos zuzusehen ist aber andererseits auch, dass die Politik des Eingreifens und das sich Aufspielen als Weltpolizei, der USA weltweiten Hass und Verachtung eingebracht hat. Das ist übrigens immer so - Menschen die gerne ungehindert ihren Machenschaften nachgehen wollen, hassen die Polizei. Im Kleinen wie im Großen. Hätte die USA das nicht gemacht, wären sie heute auch nicht so verhasst (z.B. von Dir).

Ich weiß aber wirklich nicht, ob ich das besser finden würde, auch nicht, wenn ich selber Ami wäre. Es ist einfacher und bequemer, auf jeden Fall, aber auch unmenschlicher und egoistischer.
 
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