Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Ist das eine moderative Entscheidung (über die dann nicht diskutiert werden darf)?

Weil ansonsten stelle ich die Forderung in Frage. Die Glaubwürdigkeit der diversen Regierungen ist untrennbar mit dem Ukrainekonflikt verbunden. Die ganze Diskussion fußt doch darauf, wer bereit ist wessen Aussage zu glauben.

Und wenn ich über Glaubwürdigkeit einer Regierung rede, dann sind Rassismus, Snowden, Wikileaks und auch wie man mit Randgruppen der eigenen Bevölkerung umgeht, sehr wohl ein wichtiger Faktor.

Außerdem lasse ich mir höcht ungern vorschreiben, über welche Themen ich mit anderen diskutieren möchte. Es ist ja nicht so, dass man dem Forum oder auch nur dem Thread schadet, wenn man den Scope etwas weiter sieht. Und der Forenfrieden wird erst recht nicht beeinträchtigt.
 
Das ist eine moderativer Hinweis. Der Diskussionsverlauf wird massiv beeinflusst, wenn mehrere unabhängig und zudem höchst strittige Themen zeitgleich in einem Thread diskutiert werden. Deswegen wird Offtopic hier als Spam behandelt. Du kannst gerne einen eigenen Thread zu diesen Themen aufmachen, aber einen Bezug zum hiesigen Thema besteht nicht.

Es sei denn, du willst postulieren, dass die "Glaubwürdigkeit einer Regierung" ein über Zeit, Raum und Themen vollständig homogenes Konstrukt ist, bei dem der Wahrheitsgehalt einer Aussage zu einem Thema direkte Rückschlüsse auf den Wahrheitsgehalt einer anderen Aussage zu einem anderen Thema zulässt.
Da wird mir aber hoffentlich die Mehrheit zustimmen, wenn ich sage, dass Regierungsmitglieder verschiedene Fälle gesondert abwiegen und zudem unterschiedliche Regierungsmitglieder und im Laufe der Zeit schlicht unterschiedliche Regierungen sehr unterschiedlich mit der Wahrheit umgehen. Die Glaubwürdigkeit z.B. eines US-Provinzgerichtes bzw. einer Polizei-Direktion hat somit rein gar nichts mit der Glaubwürdigkeit von Fakten-Aussagen der US-Bundes-Regierung zur Ukraine zu tun. Letztere -so selten und nutzlos sie auch sind- wären durchaus ontopic, erstere sind es genausowenig, wie der Umgang Putins mit Homosexuellen einen Rüchschluss auf den Umgang Putins mit dem nicht-russischen Teil der einverleibten Gebiete erlaubt.
 
Ich versteh vor allem nicht wo das hinführen soll. Für mich wirkt das als ob einfach brav nachgesprochen wird was man hier in den Medien über Homosexuelle in Russland so hört. Russland ist zwar wesentlich konvervativer als wir in Europa, aber es wird nur verwendet um Stimmung zu machen ala "die bösen russen, geht ja garnicht wie sie mit homosexuellen umgehen" - komischerweise hört man aber nichts von den über 50 anderen Staaten in denen Homosexualität mindestens unter Lebenslanger Strafe gestellt wird, in vielen Staaten aber auch einfach die Todesstrafe ausgeübt wird.

Hier kannste dich Informieren falls dich das Thema wirklich interessiert, falls du einfach nur n Grund gesucht hast warum Russland der Vorhölle ist, bitte ein anderes Argument...
 
Ich sehe das anders.

Genau wie Snowden und Bush-Juniors Irak Krieg der Glaubwürdigkeit der USA massiv geschadet haben, schadet der verdeckte Truppeneinsatz in der Ukraine, die gezielt gesteuerte Propagandakampagne im In- und Ausland und, ja auch der Umgang mit Minderheiten im eigenen Land der Glaubwürdigkeit Russlands.

Und genau um die Glaubwürdigkeit geht es, wenn man hier über Interviews von Staatsoberhäuptern und Regierungsaussagen diskutiert. Und auch wenn man über manipulierte und staatlich gesteuerte Medien spricht.

@Putinversteher: Ich würde keinen der anderen Staaten, in denen es staatliche Homophobie existiert, in Schutz nehmen. Viele davon (z.B. Uganda) sind viel schlimmer als Russland in dieser Beziehung. Aber wir reden hier über Russland und die Ukraine. Und für mich ist der Umgang des russischen Staates mit eigenen Minderheiten ein deutliches Zeichen dafür, wie der Staat funktioniert und dass es sich eben nicht um einen demokratischen Rechtsstaat in dem Sinne handelt, wie ich ihn verstehe. Ein demokratischer Rechtsstaat darf niemals Bevölkerungsteile diskriminieren nur weil sie in irgendeiner Weise anders als die sogenannte Norm ist.
 
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Also bislang ging es hier um die Glaubwürdigkeit einzelner Aussagen. Solange niemand diese als "glaubwürdig" bezeichnet, nur weil der sich äußernde an anderer, nicht zusammenhängender Stelle glaubwürdig war, können wir uns auf die einzelnen Ontopic-Aussagen konzentrieren und uns die Diskussion über die anderen Stellen sparen.

Falls du (und andere) es ernsthaft für notwendig hälst, den Irakkrieg durchzudiskutieren, um über die Ukraine zu reden, muss ich dich (euch) ernsthaft bitten, das auzuslagern. Hier sprengt es bei weitem den Rahmen, damit könnte man 2-3 eigene Threads füllen. (Ganz abgesehen davon, dass ihr bei dieser Verknüpfungsebene vermutlich den letzten Irakkrieg nicht ohne die vorhergehenden, ohne den Krieg gegen den Terror und 9/11 und ggf. die iranische Revolution diskutieren könnt...)
 
Mit solch stringenten Limitierungen was nun On-Topic ist und was nicht, kommt man nicht weiter. Schau einfach mal in wieviel Beiträgen hier über das schwardroniert wird, was irgendeine Seite mal irgendwann irgendwo gemacht hat.

Natürlich ist das alles Teil dieser Diskussion. Ein entscheidender Grund warum ich Russlands Propaganda nicht traue basiert eben darauf, was in der Vergangenheit passiert ist. Dazu gehört u.a. auch, was in der Vergangenheit mit eben den freien Medien in Russland passiert ist. Nichts von alledem kann man einfach mal in der Diskussion ausklammern.

Wenn Du mir in Deiner Rolle als Moderator einen Strick draus drehen solltest, fände ich das sehr schade. Mehr sag ich dazu jetzt mal nicht.
 
Bei den russischen Medien, die gerade berichten, muss man nicht weit in die Vergangenheit schweifen. Die staatlichen Institutionen dahinter sind bekannt, die Kontrollübernahme nachlesbar. Das ist ontopic und man kann es sehr gut anhand der aktuellen Berichterstattung thematisieren. (Was in der Vergangenheit ja auch schon geschah, mangelns Beteiligung beider Diskussionsseiten aber schnell einschlief).
Aber das ist etwas vollkommen anderes, als ethnische Unruhen in den USA. Bislang wurden hier nicht einmal in nenneswertem Umfange überhaupt US-Medien oder auch nur die US-Regierung als Quelle zitiert. Weitreichende Diskussionen über die Glaubwürdigkeit von nicht-Quellen ohne Bedeutung für die Ontopic-Diskussion zu unterbinden ist nicht "stringent", sondern Spam-Vermeidung. Mag sein, dass du all dies bei der Frage berücksichtigst, ob du einem einzelnen Bericht glauben sollst oder nicht. Aber diskutieren sollte man hier zunächst einmal über diesen Bericht, nicht über deine Art der Meinungsbildung über die Quelle dieses Berichtes. Oft genug ist ja schon die Primärquelle von Berichten fragwürdig genug, da braucht man dann auch nicht mehr weit über den Bericht selbst hinausgucken.
 
Grestorn


Ich gebe dir prinzipiell Recht, dennoch solltest du einsehen, dass es hier den Rahmen sprengt, wenn über mehrere mit einem Hauptthema verzweigte Subthemen diskutiert wird. Im schlimmste Fall verliert man so den Überblick und die Ukraine-Krise verkommt zu einem von mehreren Subthemen. Man kann schon mal abweichen und z.B. ein paar Posts zu einem Udo Ulfkotte und die Glaubwürdigkeit westlicher Medien austauschen, dagegen sagt kein Moderator was, aber es darf nicht ausufern und das tut es hier leider immer wieder. Von daher unterstütze ich den moderativen Hinweis.
 
Zunächst einmal möchte ich mich in aller Form bei dir entschuldigen, da du dich und vielleicht auch andere User sich durch mich gestört fühlten. Ich hatte deswegen schon Kontakt zu einem Moderator und werde nach bestem Willen versuchen, das zu beherzigen.

Allerdings weiß ich nicht, ob das, was du jetzt machst richtig ist. Es wurde richtigerweise kritisiert, dass hier zu viel offtopic abgedriftet wird. Und dass viele "Quellen" einfach hier her eingeworfen werden, ohne dass dazu etwas erläutert wird oder ein Bezug zum Thema/zu vorherigen Posts hergestellt wird. Aber genau das ist doch jetzt schon wieder der Fall....
 
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edit:
Ist das eigentlich noch eine Ukraine-Krise ?
Soweit ich das mitbekommen habe, haben wir doch schon einen Konflikt zwischen Russland und der Nato, welcher geopolitisch, wirschaftlich sowie militärisch bewertet werden sollte!

Es wurde auch schon angesprochen, dass diese Themen eine Komplexität besitzen, die ganze eigene Thread füllen könnte. Wir drehen uns durch sowas im Kreis. Also wenn du von mir erwartet, mich an Vorgaben zu halten, dann kann ich das bitte auch von dir erwarten.
 
Soweit ich das mitbekommen habe, haben wir doch schon einen Konflikt zwischen Russland und der Nato, welcher geopolitisch, wirschaftlich sowie militärisch bewertet werden sollte!

Wo das denn?
Die Nato hat doch gar nichts zu melden wenn es um die Ukraine geht. Schließlich ist die Ukraine nicht Mitglied in der Nato.
Andererseits ist die Ukraine ein souveräner Staat dem es selbst überlassen sein sollte welche militärischen und wirtschaftlichen Bündnisse es eingehen will.
Ich finde es erbärmlich dass die EU und Russland ein Tauziehen um die Ukraine veranstalten. :daumen2:
 
Wo das denn?
Die Nato hat doch gar nichts zu melden wenn es um die Ukraine geht. Schließlich ist die Ukraine nicht Mitglied in der Nato.
Andererseits ist die Ukraine ein souveräner Staat dem es selbst überlassen sein sollte welche militärischen und wirtschaftlichen Bündnisse es eingehen will.
Ich finde es erbärmlich dass die EU und Russland ein Tauziehen um die Ukraine veranstalten. :daumen2:
Die Frage ist bloß, wer denn dahinter zieht. Soweit ich das mitbekommen habe, wollte die Ukraine sich der EU schon früher annähern und auch Beziehungen zur NATO wurden gepflegt.

http://de.m.wikipedia.org/wiki/NATO-Ukraine-Charta
http://de.m.wikipedia.org/wiki/NATO-Osterweiterung

Russland lehnte dies ab. Als ein Beitritt immer wahrscheinlicher in den letzten Monaten wurde und Unruhen lauter, sah man russische Mobilmachung, bewaffnete "pro-russische Separatisten" auf der Krim. Begründung: Schutz ethnischer Russen.

Ich kann und will nicht glauben, dass dafür eine Annexion der Krim von Russland nötig war, die in einen andauernden Bürgerkrieg über gegangen ist, mit einer abgeschossen Passagiermaschine und noch verhärteteren Fronten als vorher.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jeder hat da seinen Anteil dran.
Die Russen haben schon die baltischen Staaten an die Nato "verloren". Als die Ukraine Interesse hatte gingen im Kreml wohl die Alarmglocken an.
Und die EU lockt sowieso mit einem Freihandel und massig Investitionsmöglichkeiten.
Ich denke jedoch auch dass die aktuelle Eskalation nicht im Sinne Putins lag. Da sind einfach die Pferde durchmarschiert und jetzt hat er es an der Backe und wird es nicht mehr los.
 
Jeder hat da seinen Anteil dran.
Die Russen haben schon die baltischen Staaten an die Nato "verloren". Als die Ukraine Interesse hatte gingen im Kreml wohl die Alarmglocken an.
Und die EU lockt sowieso mit einem Freihandel und massig Investitionsmöglichkeiten.
Ich denke jedoch auch dass die aktuelle Eskalation nicht im Sinne Putins lag. Da sind einfach die Pferde durchmarschiert und jetzt hat er es an der Backe und wird es nicht mehr los.
Das stimmt wohl. Aber woran liegt es wohl, dass die östlichen Staaten sich zum Westen (EU + NATO) hingezogen fühlen? Russland hat einfach wichtige Reformen verpasst und ist noch immer rückschrittig. Nach dem Zerfall des Ostblocks hätte der Demokratisierungsprozess stärker einsetzen müssen.

Leider führt sich Moskau aber oftmals noch so wie in der Sowjetunion auf. Kein Wunder also, dass sich viele ehemalige Staaten der Sowjetunion weg von Russland und hin zu EU/NATO orientieren.

Denn wie sagte schon M. Gorbatschow:

"Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben"

PS: Um einen kleinen Bogen auf die Person Putins zu schlagen. Ich glaube nicht, dass wir jetzt da wären wo wir sind, wenn Leute wie z.B. Gorbatschow in Russland an der Macht sein würden. Aber das nur am Rande als meine persönliche Meinung.
 
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Wo das denn?
Die Nato hat doch gar nichts zu melden wenn es um die Ukraine geht. Schließlich ist die Ukraine nicht Mitglied in der Nato.
Andererseits ist die Ukraine ein souveräner Staat dem es selbst überlassen sein sollte welche militärischen und wirtschaftlichen Bündnisse es eingehen will.
Ich finde es erbärmlich dass die EU und Russland ein Tauziehen um die Ukraine veranstalten. :daumen2:

Russland hat schon erwähnt das es ihnen ausreichen würde, wenn die Ukraine bzw. die ehemaligen Ostblock Staaten einfach einen neutralen Status einnehmen.
Aber mit sowas können wir nichts anfangen, wir müssen der Ukraine solange sagen "du darfst machen was du möchtest, weil du ein souveräner Staat bist" bis sie "das richtige tun" und Teil der Nato werden.
Das erbärmliche daran ist, das wir uns als Europäer gegen Russland ausspielen lassen. Die Verantwortung liegt aber an unseren sehr Nato Orientierten Regierungen und Leuten die nicht hinterfragen was gerade stattfindet wie du.

Vielleicht kommt ja was davon an - https://www.youtube.com/watch?v=juw4E4O_XeI
 

Da stehen sicherlich Punkte drin, auf die man eine Ontopic-Diskussion logisch aufbauen könnte.
Müsste man aber auch machen. Einfach nur Links in den Raum werfen ist keine Diskussion, die muss schon hier geführt werden ;)

edit:
Ist das eigentlich noch eine Ukraine-Krise ?
Soweit ich das mitbekommen habe, haben wir doch schon einen Konflikt zwischen Russland und der Nato, welcher geopolitisch, wirschaftlich sowie militärisch bewertet werden sollte!

Bislang gibt es zwischen Russland und NATO keinerlei militärische Maßnahmen, die wirtschaftlichen Maßnahmen bestehen in weiten Teilen aus nicht umgesetzten Drohungen und diese beziehen sich direkt auf die Ukraine und geopolitische Manöver gab es bislang nur Seitens in Russland in einem, mutmaßlich in zwei Teilen der Ukraine.
Ich denke, den Namen kann man stehen lassen. Er ist auf alle passender als "globale Krise", was der Maßstab eines NATO-Russland-Konfliktes wäre.


Die Frage ist bloß, wer denn dahinter zieht. Soweit ich das mitbekommen habe, wollte die Ukraine sich der EU schon früher annähern und auch Beziehungen zur NATO wurden gepflegt.

http://de.m.wikipedia.org/wiki/NATO-Ukraine-Charta
http://de.m.wikipedia.org/wiki/NATO-Osterweiterung

Russland lehnte dies ab. Als ein Beitritt immer wahrscheinlicher in den letzten Monaten wurde und Unruhen lauter, sah man russische Mobilmachung, bewaffnete "pro-russische Separatisten" auf der Krim. Begründung: Schutz ethnischer Russen.

Ein NATO beitritt wurde sowohl von der ukrainischen Bevölkerung (2005) als auch der NATO (2008) abgelehnt, da Bestand keine Gefahr. Die Annäherung an die EU war auch auf einem recht niedrigen Status - da ist die Türkei einem Beitritt näher gewesen. Und selbst wenn Putin das aus unerfindlichen Gründen anders sehen sollte oder ihm Ereignisse, die in 20-30-40 Jahren stattfinden könnten, als Grund für militärische Eroberungen fremden Territoriums reichen:
Ich wüsste nicht, dass ethnische Russen auf NATO- oder EU-Territorium den Schutz der russischen Streitkräfte bedürften.


Jeder hat da seinen Anteil dran.
Die Russen haben schon die baltischen Staaten an die Nato "verloren". Als die Ukraine Interesse hatte gingen im Kreml wohl die Alarmglocken an.
Und die EU lockt sowieso mit einem Freihandel und massig Investitionsmöglichkeiten.
Ich denke jedoch auch dass die aktuelle Eskalation nicht im Sinne Putins lag. Da sind einfach die Pferde durchmarschiert und jetzt hat er es an der Backe und wird es nicht mehr los.

Das dachte ich Anfangs auch. Die Einverleibung der Krim war offensichtlich von langer Hand geplant, die Aufstände in der Ostukraine wirkten dagegen wie Nachahmer, die ohne Unterstützung des Kremls operierten.
Man muss aber ganz klar sagen: Das machen sie jetzt schon sehr lang. Und gegen eine Armee, der Russland zwar einiges an Material abgenommen hat, die aber noch weit, weit, weitaus besser ausgestattet und ausgebildet sein sollte, als ein paar paramilitärische Natioanlisten, die die Gunst der Stunde nutzen wollen. Die derzeitige Ausstattung, Ausbildung und ggf. sogar Truppenstärke (zumindest was fähiges Führungspersonal angeht) der Separatisten kann imho nur mit Unterstützung von außen erklärt werden. Da die Gebiete nur an die Ukraine und Russland angrenzen, muss diese Unterstützung über russsisches Territorium und zumindest mit russischer Duldung erfolgen. Da die Wirtschaft dort am Boden liegt und die Konfliktgröße alles da gewesene in der Region übersteigt, fällt es mir mittlerweile auch schwer, nur an Söldner und Schwarzmarkt-Käufe zu glauben.
 
Da stehen sicherlich Punkte drin, auf die man eine Ontopic-Diskussion logisch aufbauen könnte.
Müsste man aber auch machen. Einfach nur Links in den Raum werfen ist keine Diskussion, die muss schon hier geführt werden ;)



Bislang gibt es zwischen Russland und NATO keinerlei militärische Maßnahmen, die wirtschaftlichen Maßnahmen bestehen in weiten Teilen aus nicht umgesetzten Drohungen und diese beziehen sich direkt auf die Ukraine und geopolitische Manöver gab es bislang nur Seitens in Russland in einem, mutmaßlich in zwei Teilen der Ukraine.
Ich denke, den Namen kann man stehen lassen. Er ist auf alle passender als "globale Krise", was der Maßstab eines NATO-Russland-Konfliktes wäre.




Ein NATO beitritt wurde sowohl von der ukrainischen Bevölkerung (2005) als auch der NATO (2008) abgelehnt, da Bestand keine Gefahr. Die Annäherung an die EU war auch auf einem recht niedrigen Status - da ist die Türkei einem Beitritt näher gewesen. Und selbst wenn Putin das aus unerfindlichen Gründen anders sehen sollte oder ihm Ereignisse, die in 20-30-40 Jahren stattfinden könnten, als Grund für militärische Eroberungen fremden Territoriums reichen:
Ich wüsste nicht, dass ethnische Russen auf NATO- oder EU-Territorium den Schutz der russischen Streitkräfte bedürften.




Das dachte ich Anfangs auch. Die Einverleibung der Krim war offensichtlich von langer Hand geplant, die Aufstände in der Ostukraine wirkten dagegen wie Nachahmer, die ohne Unterstützung des Kremls operierten.
Man muss aber ganz klar sagen: Das machen sie jetzt schon sehr lang. Und gegen eine Armee, der Russland zwar einiges an Material abgenommen hat, die aber noch weit, weit, weitaus besser ausgestattet und ausgebildet sein sollte, als ein paar paramilitärische Natioanlisten, die die Gunst der Stunde nutzen wollen. Die derzeitige Ausstattung, Ausbildung und ggf. sogar Truppenstärke (zumindest was fähiges Führungspersonal angeht) der Separatisten kann imho nur mit Unterstützung von außen erklärt werden. Da die Gebiete nur an die Ukraine und Russland angrenzen, muss diese Unterstützung über russsisches Territorium und zumindest mit russischer Duldung erfolgen. Da die Wirtschaft dort am Boden liegt und die Konfliktgröße alles da gewesene in der Region übersteigt, fällt es mir mittlerweile auch schwer, nur an Söldner und Schwarzmarkt-Käufe zu glauben.
Es gibt auch keinen Zweifel daran, dass Russland unterstützt. Aber mit bloßer Duldung, das erscheint mir sehr diplomatisch ausgedrückt. Denn russische Soldaten, die in der Ostukraine fallen, sind mehr als bloße Duldung:

http://www.spiegel.de/politik/ausla...n-an-der-seite-der-separatisten-a-988155.html

Aber wie typisch für Russland wird vertuscht, gelogen und gedroht. Es spricht auch alles dafür, dass Russland am Abschuss der Passagiermaschine des Fluges MH17 maßgeblich beteiligt war.

Inzwischen dürfte es selbst dem ideologisch engstirnigsten Individuum klar sein, dass pro russische Separatisten die Maschine abgeschossen haben.

http://www.tagesschau.de/ausland/bnd-ukraine-101.html

Indizien gibt es hinreichend, endgültige Beweise wird man nicht finden, die wurden von den Separatisten bereits vernichtet und auf ein Geständnis kann man von solch feigen Terroristen am wenigsten hoffen. Zumindest nicht innerhalb der nahen Zukunft.

Die "Tatwaffe" ist auch bekannt, es handelt sich um ein Buk-1 Flugabwehrsystem, das die Separatisten von den ukrainischen Streitkräften erbeutet haben. Sie waren nicht verlegen, sich zu präsentieren und damit zu prahlen.

http://m.faz.net/aktuell/politik/flug-mh-17-eine-boden-luft-rakete-13144155.html

Aber als es zum Einsatz kam, will man so etwas noch nie gesehen haben. Und ich glaube den Separatisten auch ihre fehlende Kompetenz. Es war eine Ausbildung nötig, um dieses System zu bedienen. Wer hat die Einweisung gegeben? Die Ukrainer? Wohl kaum. Sprich: Entweder die Russen haben den Separatisten das nötige Know How zur Verfügung gestellt oder sie saßen selbst am Abzug. Wobei letzteres noch schockierender ist. Denn dann wäre die Ausrede vom "versehentlichen Abschuss" ungültig, da im russischen Militär "Profis" am Werk sein sollten. Und außerdem deutet alles darauf hin, dass die Aktion geplant war. Ein versehentlicher Abschuss wäre nicht möglich gewesen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/...abschuss-aus-versehen-durch-buk-a-981754.html

Und auch die blindesten, ignorantesten Leugner sollten stark ins zweifeln kommen, wenn man sich nochmal die abgefangenen Funksprüche der Separatisten zu Gemüte führt:

http://www.spiegel.de/politik/ausla...licher-funkverkehr-der-rebellen-a-981734.html

Auch wenn diese nicht zweifelsfrei verifiziert sind, so decken sie sich doch genau mit dem Verhalten der Separatisten nach dem Abschuss. Und das war alles andere als das eines Unschuldigen.

http://www.tagesschau.de/ausland/ukraine-mh17-102.html

Wie man nach alledem in diesem Konflikt noch vollends mit Russland sympathisieren kann, erschließt sich mir beim besten Willen nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was du für einen Sinnbefreiten Stuss zusammenpostest - Typisch für Russland wird gelogen und haste nicht gesehen. Und man wird nie rausfinden was mit mh17 passiert ist... Wie wärs einfach mal die Blackbox auswerten und den Leuten die Ergebnisse zugänglich machen ? Dein Beitrag über den Funkspruch der die Ignoranten Leugner ins Zweifeln bringen soll ist auch schon seit ewigkeiten als Fake aufgeflogen. Du stocherst hier rum wie vor ein paar Monaten als viele Hintergründe nochnicht bekannt waren, kannst ja bischen nachhilfe auf den vergangen Seiten nehmen...
 
Was du für einen Sinnbefreiten Stuss zusammenpostest - Typisch für Russland wird gelogen und haste nicht gesehen. Und man wird nie rausfinden was mit mh17 passiert ist... Wie wärs einfach mal die Blackbox auswerten und den Leuten die Ergebnisse zugänglich machen ? Dein Beitrag über den Funkspruch der die Ignoranten Leugner ins Zweifeln bringen soll ist auch schon seit ewigkeiten als Fake aufgeflogen. Du stocherst hier rum wie vor ein paar Monaten als viele Hintergründe nochnicht bekannt waren, kannst ja bischen nachhilfe auf den vergangen Seiten nehmen...
Ich würde renommierte Tageszeitungen und die Tagesschau nicht als Quelle für "sinnbefreiten Stuss" sehen.

Auf den letzten Seiten war ich selbst mit aktiv, da kam nichts zu Stande. Ich habe alle meine Aussagen mit seriösen Quellen belegt anstatt irgendwelche Links in den Raum zu werfen.

Ich hatte bereits darauf hingewiesen, dass die Funksprüche nicht verifiziert sind.

Alles in allem habe ich nicht verstanden, was du jetzt von mir willst. Wenn du Bezug zu meinem Post nehmen willst, dann mach das doch bitte nachvollziehbar, strukturiert und sachlich. Ansonsten denke ich, dass ich sowas getrost ignorieren kann.
 
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