https://www.youtube.com/watch?v=RKZc13CXciU
Kurze Interviews in Luhansk
Frage: Wie ist Ihre Einstellung zur Verstärkung des "Anti-Terror-Einsatzes"?
Erste Frau: Negativ. Ich bin empört.
Frage: Warum?
Antwort: Wir sehen alles. Morde, Unstablilität. Zivilisten werden getötet. Lügen und Propaganda im Fernsehen. Ich rufe meine Freunde an und erfahre die Wahrheit.
Zweite Frau: Sie richten gegen uns die Militärs, die Waffen... Sie sagen, wir seien Terroristen. Die Menschen stellen sich unbewaffnet den Panzern entgegen und sie werden zu Terroristen. Das ist falsch, meine ich.
Der erste Mann: Alle Menschen müssen aufwachen. Die meisten sind passiv. Das, was wir heute erleben, hat Russland vor 400 Jahren erlebt, als es den Befreiungskampf gegen Polen führte. Leider bleiben immer noch die meisten Menschen in Odessa, Luhansk und Donezk gleichgültig. Not lehrt beten. Die Not ist da. Unsere Brüder und Schwester werden getötet. Ich bin Gläubiger, und ich sage: Das ist der Krieg gegen unseren Glauben. Diesen Krieg gab es auch früher. Das ist aber der Kampf gegen Gott. Die Menschen haben Gott vergesen. Der Glauben schwindet. Ziel ist es, unseren Glauben zu zerstören und auf unserem Boden amerikanische Kultur anzupflanzen. Und die meisten sind immer noch gleichgültig. Meine Meinung ist, unser Glauben ist die beste Medizin für Seele und Körper.
Der zweite Mann: Das ist unglaublich, dass die Menschen getötet werden, nur weil sie andere Meinung haben. Ich bin davon überzeugt, dass die Menschen mit einander sprechen sollten. Ich verstehe unsere Politiker nicht. Ich weiß nicht, wer von ihnen Recht hat, das kann ich nicht beurteilen, aber niemand darf die Menschen töten.
Frage: Was ist Ihre Spezialisierung?
Antwort: Ich bin Rettungsarzt, 40 Jahre Erfahrung. Jetzt bin ich Rentner. Wenn ich höre, dass irgendwo die Kinder getötet werden, dass Zivilisten getötet werden... Es spielt keine Rolle, wer getötet wird, Zivilisten oder Militärs! Hat jemand Kriegszustand verhängt? Wer hat diesen Krieg erklärt?! Hat jemand die Menschen gefragt, was sie wollen? Niemand will den Krieg. Wenn ich höre, sie würden eine Millionenstadt "säubern"... Wen wollen sie "säubern", etwa uns? Ich habe 40 Jahre im Rettungsdienst gearbeitet. Ich habe Tod und Schrecken gesehen. Es tut mir auch leid um die Mütter, die jetzt die Leichen ihrer Söhne bekommen, die zu uns gekommen sind, um Ukraine zu verteidigen. Ich habe so oft diese Tränen auf der Arbeit gesehen...Was machen wir alle? Leute, bitte bedenken Sie doch! Ich sehe keinen Ausweg, es wird noch mehr Opfer geben. Ich lege keine Hoffnungen auf Europa. Es hilft nur das Hoffen auf gesunden Menschenverstand. Ich vermute aber, es gibt keinen.
Der dritte Mann: Ich bin froh, dass es so ausgegangen ist und dass wir uns von der Ukraine trennen. Dieser "Anti-Terror-Einsatz" ist Faschismus. Wir werden es überleben. Und dann noch vielleicht nach Kiew gehen."
UPDATE:
Der Kriegsminister - Wie Steinmeier den Frieden verrät
https://www.youtube.com/watch?v=j4amkDtyFiM
Sehr gutes Video!