Hätte die Ukraine noch ihre Atomwaffen gehabt, dann hätte Russland bestimmt nicht angegriffen.
Die einzigen Länder mit Atomwaffen, welche sich mal konventionell bekämpfen, sind Pakistan und Indien. Aber nur immer regional in kleinen Gefechten bisher.
Denk doch mal nach. Niemand tauscht funktionierende Atomwaffen gegen "Sicherheitsgarantien". Wir können stark davon ausgehen, daß die "ukrainischen" Bomben ohne russisches grünes Licht ebenso nutzlos waren, wie es die "deutschen" Bomben ohne amerikanisches grünes Licht sind: Ohne Code tut sich da nichts.
Alles bereits durch Links erwiesen. Schlag halt nach im Thread.
Dir ist nicht klar, dass es um Leib und Leben geht. Aber es geht insbesondere um die Psyche. Es ist halt nicht ein klein wenig Patrouille fahren so wie die Kassiererin halt kassiert. Die Gesundheit kann man nicht mit Geld aufwiegen. Psychische Erkrankungen sind ein großes Problem was in der Gesellschaft welche seine Soldaten entsenden nicht bzw kaum gesehen wird. Dabei sprechen wir auch nicht von ein paar wenigen pro Einsatz sondern von richtig vielen jungen Männern und Frauen.
Das alles ist sehr unpatriotisch und erklärt auch nicht im Geringsten, warum dann Ukrainer für ein Stück Land sterben sollen.
Oh doch das Thema ist derzeit akut. Ist ja nicht so, dass mit dem einstellen der Auslandseinsätze die Probleme nicht mehr vorhanden wären.
Eine Stationierung in der Ukraine fände in Friedenszeiten statt jedoch weiterhin mit gefahren. Das was Du so beiläufig mit "auf eine Mine latschen" bezeichnest ist eine reale Gefahr. Was diese bedeutet kann man sich als Außenstehender der vor verlegten als auch innerhalb eines Bereiches mit Mienen glücklicherweise nie Stand nicht vorstellen kann. Die Kriegsgegner werden selber kaum wissen wo sich ihre Minen derzeit wirklich befinden.
Die Ukraine wird in etwa vergleichbar sein mit Bosnien was die Minenlage betrifft. Dazu kommt die Latente Gefahr von Menschen welche sich nicht an die Friedensordnung halten wollen. Da sind die Truppen, mit welchen Mandat auch immer, ein willkommenes Ziel. Oder aber das Mandat ist so robust das da auch hart durchgegriffen werden kann. Das wird allerdings nicht passieren.
Ich habe eine Drohnenaufnahme gesehen. Zu sehen waren die Ukrainer, die im Irrglauben an die Unbesiegbarkeit westlicher Waffen mit ihren Leoparden und Bradleys ins Minenfeld vorstießen. Das Ergebnis kannst du dir sicher vorstellen. Die Felder sind voller unterschiedlicher Minen. Sowohl Infanterie als auch das Gerät haben dort keine Chance. Also weiß ich durchaus Bescheid. Natürlich wissen aber beide Seiten ganz genau, wo sie Minenfelder angelegt haben, schließlich sollen die eigenen Truppen nicht in eines hineingeraten.
Ist sie nicht. Nicht die Ukraine hat Russland angegriffen sondern Russland hat völkerrechtswidrig die Ukraine überfallen.
Die Frage der Kriegsschuld spielt doch für diese Frage keine Rolle.
Das Russland darüber bestimmt sehe ich noch nicht als ausgemacht an. Das es zum Garant wird ganz sicher nicht. Da hat die Ukraine Erfahrungen gemacht.
Russlands nein zu Nato-Truppen ist doch eindeutig. Im Übrigen halte ich Friedenstruppen in diesem Fall für völlig überflüssig, da Russland sich nicht daran stört und somit wohl über die bekannten hinaus keine weiteren Kriegsziele vorliegen.
Najaa, so ganz wirkungslos wäre eine konventionelle Aufrüstung nicht. Ab 2014 hat man die sich verschaffte Zeit zur Vorbereitung auf das Absehbare nicht ungenutzt gelassen. Bin ja kein Militärexperte, aber: es wären nur drei Tagen gewesen, wenn die Ukraine nicht vorbereitet gewesen wäre.
Das Problem sind die mangelnden Kapazitäten. Momentan kann Russlad einfach viel mehr herstellen. Deswegen ist dieser Weg gerade nicht gangbar. Schweres Gerät ist in der Ukraine aber immer nur bedingt von Nutzen, wegen der alljährlichen Verschlammung und der Allgegenwart der Drohnen. Einziges Mittel wäre also massiver Truppeneisatz, Infanterie, um die Front zu stabilisieren. Es ist auch das Einzige, womit der Westen Russland momentan quantitativ überbieten kann.
Bei Nuklearwaffen geht es nicht unbedingt nur um die Menge der Waffen. Frankreich und GB haben "nur" 200-300, sind damit aber unangreifbar. Russland muss davon ausgehen, dass Moskau und St. Petersburg komplett vernichtet werden, würde man sich an den beiden vergreifen. China kann sich mit ca. 600 entspannt zurücklehnen. USA und Russland haben mit über 5000 Nukes ein vielfaches dessen, was sie jemals bräuchten.
Einige Dutzend ukrainische Nuklearwaffen, die dann aber mit moderner Technik eine hohe Wahrscheinlichkeit haben, ihr Ziel zu treffen, würden reichen, um weitere Invasionen zu unterbinden. Sicherlich würde Russland massiv zurückschießen - aber Moskau wäre trotzdem ein Ödland.
Moskau, Kiew wären Ödland. Möglicherweise würden sich noch weitere Hauptstädte dazugesellen. Einen Sieg für die Ukraine sehe ich nicht.
Die Instinkte von Raubtieren zeigen, dass sie sich nicht verletzen wollen, weil sie am nächsten Tag erneut jagen müssen. Beute muss möglichst wehrlos sein. Russland dachte, die Ukraine würde in drei Tagen fallen. Die Invasion 2022 hätte gar nicht stattgefunden, wenn Putin gewusst hätte, wie viel Fleisch & Geld ihn das kosten würde.
Das halte ich für ein Gerücht. Russland hat Anfang 2022 über 120.000 ukrainische Truppen gemeldet, die nahe des Donbass zusammengezogen wurden. Das sind doch nur nette Sprüchlein, die bei mir wenigstes nicht darüber hinwegtäuschen können, daß Russland die Überhand hat und seine Ziele erreicht.