Darf sie aber vertraglich nicht; und diesen Vertragsbruch auf eigene Faust zu begehen wäre derzeit politisch fatal.Und dann? Die Ukraine hat ja ohnehin selbst gesagt, sie sei in der Lage, innerhalb einer Woche eine Atombombe zu bauen.
Keineswegs. Aber Russland würde kein Land angreifen, dass eine nukleare Abschreckung vorweisen kann.Was dann? Russland würde sich einen Atomschlag gefallen lassen?
Wenn es nach Medwedew ginge, würden weitaus harmlosere Dinge für einen nuklearen Schlagabtausch genügen. Das zählt heutzutage nicht mehr. Das Nuklearprogramm des Iran und der Ausstiegs Nordkoreas mitamt der Entwicklung von Atomwaffen wurde durch Russland durchaus toleriert, aber wenn es um die Ukraine geht, wäre das natürlich, und da müssen wir alle die "russischen Interessen" natürlich verstehen, eine provokante Bedrohung der Sicherheit Russlands und eine rote Linie, weil Kreml-Blabla.Solche Dinge sollte man schon zu ende denken. Das kann zu einem globalen nuklearen Schlagtausch führen.
Eine nukleare Bewaffnung der Ukraine wäre jedoch eine erstklassige und umsetzbare Sicherheitsgarantie. Die Soldaten anderer Länder will Putin ja nicht in seiner Ukraine haben, wobei wir diese kaum stemmen können, denn nichtmals Polen wird hierbei belastbare Zahlen einbringen. Und warum sollten wir BRICS-Helme annehmen? NATO-Beitritt? Nöö. EU-Beitritt? Was soll das bringen? Keine der aktuell diskutierten Sicherheitsgarantien ist zu Ende gedacht.
Warum eigentlich will man keine europäischen Truppen in der Ukraine? Ach, die würden beim nächsten Angriff stören? Das einzige was Russland von weiteren Angriffen abhalten wird, ist eine hinreichend starke militärische Kraft. Konventionell kann die Ukraine diese nicht (rechtzeitig) aufbauen. Und wenn die Ukraine nach einem durch Europa und die USA akzeptierten Austritt aus dem NPT schnell genug ist, kann sich Putin nochmal gründlich überlegen, wem die Ukraine wirklich gehört und wieviel Übergriffigkeit er sich erlauben darf.
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