Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Die einzigen, die seit zehn Jahren eskalieren, sind die Russen.
Das ist so. Allerdings wird ein aktives eingreifen der NATO meiner Meinung nach eine unverhältnismäßige Antwort Russlands nach sich ziehen müssen, da Russland dann sofort um seine Existenz fürchtet und unbedingt handeln muss.
Man sieht doch nur zu deutlich, das Russland einem konventionell geführten militärischen Konflikt mit der NATO niemals gewachsen wäre. Das weiß Putin auch nur zu gut.

Russland ist jetzt bereits in der Situation nicht mehr in der Lage zu sein seine 2895 tägige "Spezialoperation" auf konventionellen Wege zu eskalieren. Er hat doch schon alle Register gezogen. Putin steckt in einer Sackgasse und kommt nicht mehr raus. Das ist auch sehr gefährlich.
Er könnte noch mobilisieren und zum neuen großen Vaterländischen Krieg ausrufen. Das ist aber sehr riskant und mehr geht dann nicht. Die Wirtschaft würde dann sehr zügig stark in Mitleidenschaft gezogen, soviel Ausrüstung hat man dann auch nicht mehr auf Kante und seine schlampig und zu schnell ausgebildeten Pflichtdienstleistenden würden zu Abertausenden abgeschlachtet. Das müsste er sich verdammt gut überlegen.

Ich heiße die aktuelle Offensive im Prinzip für gut und richtig, sie scheint ja gut geplant zu sein, es kann die russische Bevölkerung aber evtl auch noch zu mehr Unterstützung animieren. Man sollte das Zusammengehörigkeitsgefühl einer stolzen Nation niemals unterschätzen. Immerhin findet der Krieg ja durchaus noch eine breite Unterstützung im Volk. Da kann es dann eben auch heißen: jetzt erst Recht, wenn das Staatsgebiet bedroht wird. Man erinnert in Russland in diesem Tagen nur allzu gerne an die Niederlagen Napoleons und Hitlers.
 
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Das ist so. Allerdings wird ein aktives eingreifen der NATO meiner Meinung nach eine unverhältnismäßige Antwort Russlands nach sich ziehen müssen, da Russland dann sofort um seine Existenz fürchtet und unbedingt handeln muss.
Man sieht doch nur zu deutlich, das Russland einem konventionell geführten militärischen Konflikt mit der NATO niemals gewachsen wäre. Das weiß Putin auch nur zu gut.

Russland ist jetzt bereits in der Situation nicht mehr in der Lage zu sein seine 2895 tägige "Spezialoperation" auf konventionellen Wege zu eskalieren. Er hat doch schon alle Register gezogen. Putin steckt in einer Sackgasse und kommt nicht mehr raus. Das ist auch sehr gefährlich.
Er könnte noch mobilisieren und zum neuen großen Vaterländischen Krieg ausrufen. Das ist aber sehr riskant und mehr geht dann nicht. Die Wirtschaft würde dann sehr zügig stark in Mitleidenschaft gezogen, soviel Ausrüstung hat man dann auch nicht mehr auf Kante und seine schlampig und zu schnell ausgebildeten Pflichtdienstleistenden würden zu Abertausenden abgeschlachtet. Das müsste er sich verdammt gut überlegen.
Ich bin gespannt was er macht, wenn die Ukraine es wirklich schafft, wonach es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit aussieht den Seym abzuriegeln und dort wesentliche bessere Verteidigunspositionen auf Dauer zu beziehen, als an ihrer eigenen Grenze. In der Hinsicht war der Vorstoss schon ein Erfolg, wie sie durch ihre jetzigen Eroberungen überhaupt, eine wesentlich bessere und einfachere Verteidigungsposition auf russischen Boden beziehen können, mit Sudscha im Süden und Korenewo im Norden auf der inneren Linie.
 
Die Russen ziehen aus dem besetzten Protektorat Kaliningrad die Soldaten ab, weil sie mit einem wirtschaftlichem dritte Welt Land wie der Ukraine nicht klar kommen
Russland ist aktuell "Kuchen", die Armee ist am Boden.
Die Chinesen werden sich ihre besetzten Provinzen zurückholen
der Kaukasus wird aufbegehren
die Kolonien in Afrika werden fallen

Quellen bitte! :kaffee:

Morgen früh/vormittags werd ich hier wieder rein schauen.
Ich hoffe, dass ich bis dahin etwas verwertbares lesen kann... :stick:

PS: Sagen wir also, dass der countdown grob 12h läuft @Neuer_User
 
Eher drückt Putin den Roten Knopf als dass er Russland anderen überlässt.
Dann ist das ding wohl gerade in reperatur. Und ob das teil mit chinesischen ersatzteilen überhaupt nochmal zum funktionieren zu bekommen ist, lass ich jetzt mal offen...
Trotz aller Ausweitungen der Kampfhandlungen hat Russland bislang nicht den Großteil seiner Streitkräfte für letztere eingesetzt, sondern diesen entlang der langen Grenzen Dienst schieben lassen.
Dieser "großteil seiner streitkräfte" sind allem anschein nach russische wehrdienst-leistende (die auch nicht an einer front landen sollten, wo gekämpft wird) und wenn die nicht mehr heim kommen hat putin noch ein problem mehr an der backe. Das kann er sich nicht ewig leisten. (an der ukraine-front sind nur vertragssoldaten und söldner -> um die kümmert sich kein russe)
Jetzt, wo eine dieser Grenzen verletzt wurden, wird dieser Teil des Militärs umverteilt.
Was putin aktuell schicken kann sind truppen ohne große kampferfahrung bzw. tiktok-soldaten. Die erfahrenen teile werden mit sicherheit fast komplett im donbass sein.
Ich hoffe nur, dass die Ukraine nicht in einer Publicity-Aktion ihre mühsam international zusammengetrommelten Ressourcen verheizt hat (wie bei der letzten Sommer"offensive"), sondern diese naheliegende Reaktion eingeplant ist und die Exit-Strategie die Russen in einen Fleischwolf laufen lässt.
Gut, gegen ein bewachtes mienenfeld an zu rennen war auch mehr als dämlich. Allerdings glaube ich auch nicht, das das die alleinige entscheidung der ukrainer war.

Ich heiße die aktuelle Offensive im Prinzip für gut und richtig, sie scheint ja gut geplant zu sein, es kann die russische Bevölkerung aber evtl auch noch zu mehr Unterstützung animieren. Man sollte das Zusammengehörigkeitsgefühl einer stolzen Nation niemals unterschätzen. Immerhin findet der Krieg ja durchaus noch eine breite Unterstützung im Volk. Da kann es dann eben auch heißen: jetzt erst Recht, wenn das Staatsgebiet bedroht wird. Man erinnert in Russland in diesem Tagen nur allzu gerne an die Niederlagen Napoleons und Hitlers.
Ähm...Nö? Putin hat mit den russen quasi einen pakt geschlossen. Die bevölkerung kümmert sich nicht um politik und putin sorgt für sicherheit und wohlstand. Mit dem einmarsch der ukrainer in kursk ist ersteres hinfällig und entsprechend bröckelt es. Selbst bei den söldnern gibt es langsam wieder schreie nach aufruhr...
... und die russen finden es auch nicht lustig den krieg direkt vor ihrer haustür im eigenen land zu haben.
 
Dann ist das ding wohl gerade in reperatur. Und ob das teil mit chinesischen ersatzteilen überhaupt nochmal zum funktionieren zu bekommen ist, lass ich jetzt mal offen...

Dieser "großteil seiner streitkräfte" sind allem anschein nach russische wehrdienst-leistende (die auch nicht an einer front landen sollten, wo gekämpft wird) und wenn die nicht mehr heim kommen hat putin noch ein problem mehr an der backe. Das kann er sich nicht ewig leisten. (an der ukraine-front sind nur vertragssoldaten und söldner -> um die kümmert sich kein russe)

Was putin aktuell schicken kann sind truppen ohne große kampferfahrung bzw. tiktok-soldaten. Die erfahrenen teile werden mit sicherheit fast komplett im donbass sein.

Gut, gegen ein bewachtes mienenfeld an zu rennen war auch mehr als dämlich. Allerdings glaube ich auch nicht, das das die alleinige entscheidung der ukrainer war.


Ähm...Nö? Putin hat mit den russen quasi einen pakt geschlossen. Die bevölkerung kümmert sich nicht um politik und putin sorgt für sicherheit und wohlstand. Mit dem einmarsch der ukrainer in kursk ist ersteres hinfällig und entsprechend bröckelt es. Selbst bei den söldnern gibt es langsam wieder schreie nach aufruhr...
... und die russen finden es auch nicht lustig den krieg direkt vor ihrer haustür im eigenen land zu haben.
Man sollte beachten: Die Russen mögen nicht für Putin kämpfen, aber sie werden für Russland kämpfen. Ob der Präsident nun Putin heißt oder nicht, der Westen und die Nato gelten völlig unabhängig von der Zustimmung zu seiner Politik als Feinde.
Ich kann es nur immer wieder sagen: Putin ist nicht alleinige Ursache, sondern ein Symptom Russlands.
Es gibt nicht wenige Stimmen dort, denen Putin zu zahm im Umgang mit dem Westen ist.

Wenn Putin weg ist, wird nicht automatisch alles wieder gut.
 
PS: Sagen wir also, dass der countdown grob 12h läuft @Neuer_User
Liest Du gar nichts, was passiert?

Diesen Artikel hatte ich gelesen, aber der link geht nicht mehr.
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Auch das ist aktuell "Allgemeinwissen". So intensiv, wie darüber berichtet wird.
Und das geht schon lange so. An der Nordgrenze Russlands steht immer weniger. Da könnten wir einfach rein gehen. Da passiert nix. Die Finnen könnten sich auch ihre besetzten Gebiete wiederholen. Die Menschen in den Gebieten, so meine Prognose, würden "Hurra schreien", wenn sie in die EU könnten. Einfach rein gehen, Referendum abhalten und die Grenzen neu ziehen. Was Russland kann, können wir auch.
Die roten Gebiete sind nicht russisch. Da sollten "Referenden" abgehalten werden.

"Russland ist Kuchen" ist meine Meinung, da gibt es als Quelle mich. Hör Dir das verlinkte Video der Bundeswehr an. Russland hat keine Reserven, um die von der Ukraine eroberten Gebiete zurückzuholen. Die ziehen aktuell wild von allen Ecken Truppen zusammen. Unkoordiniert und ohne gemeinsames Training. Das ist Kanonenfutter für die ukrainischen Soldaten. So sagt es Panzergeneral Freuding im verlinkten Video. Schau es Dir an, es lohnt. Sachlich und informativ. Da steckt viel Information zur aktuellen Situation drin.

Soviel zum Russland-China Konflikt und den besetzten chinesischen Gebieten. Auch da ist meine Meinung, sobald Russland Schwäche zeigt, und das zeigen sie z.B. damit, dass sie abgelaufene Munition aus Nordkorea benötigen, dass China sich seine Hilfe mit Gebietsansprüchen bezahlen lassen wird. Und meine Prognose ist: China wird sich in den nächsten Jahre diese Provinzen zurück holen.

Dass im Fall massiver russsischer Schwäche die Kriege im Kaukasus wieder anfangen und Unabhängigkeiten gefordert wird, ist auch meine Meinung, beschreibe ich doch eine mögliche Zukunft. Wie soll ich Dir Quellen für zukünftige Ereignisse geben? Und dieser Konflikte ist Dir entgangen? Wirklich? Sowas weißt Du nicht? Wirklich nicht? Aha.... Der ganze Kaukasus ist ein Pulverfass ....

Das ist Dir auch entgangen? Russland ist viel zu geschwächt, um die afrikanischen Diktatoren wie vereinbart zu unterstützen. Das ist meine Interpretation. Wenn Russland also in der Ukraine weiter massiven Aderlass hat, war es das mit Hilfe für Diktatoren in der Welt. Und die russische Armeeführung opfert gnadenlos die Soldaten. So ist das, wenn man Menschenrechte ignoriert. Das trifft vor allem die eigene Bevölkerung.

Und all diese Punkte kennst Du nicht oder ignorierst Du sowas? Wenn Russland nicht aufpasst und schnell zu einer friedlichen Lösung kommt, mit kompletter Rückgabe der besetzten Gebiete an die Ukraine, mit Einrichten einer entmilitarisierten Pufferzone auf russischem Gebiet und umfassenden Reparationszahlungen, kann es für Russland und damit für die russsische Bevölkerung noch ganz böse enden. So meine Meinung und Prognose.
Eher drückt Putin den Roten Knopf als dass er Russland anderen überlässt.
Niemand will Russland erobern. Und Putin ist alles andere als verrückt. Das ist nicht anderes als ein Machtpolitiker, der seine Familie als Dynastie einsetzen will.

Warum sollte er einen Atomkrieg wollen, bei dem alles zerstört wird? Putin hat Milliarden aus dem Land geplündert und gibt das an seine Familie weiter. Er hätte halt gerne noch den Status in der Geschichte "Putin der Große", aber das wird wohl nix. Muss er halt kleine Brötchen packen und schafft es vielleicht, als neuer Zar seiner Famile Erbrechte zu beschaffen. Sowas passiert meiner Meinung nach eher, als ein Druck auf den roten Knopf.
 
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Das ist so. Allerdings wird ein aktives eingreifen der NATO meiner Meinung nach eine unverhältnismäßige Antwort Russlands nach sich ziehen müssen, da Russland dann sofort um seine Existenz fürchtet und unbedingt handeln muss.
Ich habe nicht gesagt, dass die Nato den Krieg erklären soll. Ich habe nur die Schlagkraft gemeint. Aktuell sind vermutlich zehn F16 in der Ukraine und es zeigt Wirkung. Wieviele Kampfflugzeuge haben die EU Staaten? Da wäre jede mechanisierte Einheit der Russen sofort aus der Ukraine vertrieben. Natürlich macht das keiner und das will ich nicht. Es ist aber ein Zeichen, wie schwach Russland aktuell ist.

Russland sollte tunlichst mit den Verhandlungen beginnen. Je länger sie warten, umso teurer wird es für sie. So meine Meinung.
 
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Und Deutschland will wegen des klammen Haushalts die Hilfe streichen.

Zumindest schneidet der Artikel an, dass man jetzt auf das russische Auslandsvermögen zurückgreift. Damit kann die Ukraine ziemlich viel finanzieren. Wirkt natürlich für die Schlagzeile nicht so gut, wenn man schriebe, dass man nach 8 Mrd. dieses plus bewilligte 4 Mrd. nächstes Jahr aus dem Bundeshaushalt jetzt zusätzlich auf 50 Mrd. eigefrorenes Vermögen zurückgreifen kann.

Die Bundesregierung zahlt laut Presse ja ohnehin immer "zu wenig", auch wenn man den Laden militärtechnisch mit den USA zusammen in den letzten beiden Jahren quasi im Alleingang geschmissen hat und das ohne Aufwendungen für humanitäre Hilfe jeglicher Art auch nur ansatzweise zu berücksichtigen.
 
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Man sollte beachten: Die Russen mögen nicht für Putin kämpfen, aber sie werden für Russland kämpfen. Ob der Präsident nun Putin heißt oder nicht, der Westen und die Nato gelten völlig unabhängig von der Zustimmung zu seiner Politik als Feinde.
Ich kann es nur immer wieder sagen: Putin ist nicht alleinige Ursache, sondern ein Symptom Russlands.
Wenn ich zurückdenke an die Propagandamaschienerie die Putin 2014 begann, ist es erschreckend wieviel Macht u Kraft eine Figur über sein Volk hat. Damals soll der ukrainische Zoll tausende oder gar zig tausende russsiche junge Männer zurückgewunken haben weil sie nach Wochen Radio Moskau, sich entschließen mal kurz zum Kämpfen in den Dombas zu fahren und die roten Fähnchen schon auf sie warten. Viele folgten ihm schon damals blind, speziell der Hass den er damals systematisch auf allen Ebenen rausschmiss, damit ja jeder Russe unbedingt die Ukrainer hasst. Und was soll man sagen, er hatte Erfolg. Mag sein dass es wegen Russlands akuter Problematik mit Rechten man auch das russ Volk etwas richten kann, aber dieser Putin als ein Mann Unternehmen sag ich mal, wird doch den Bäreneinfluss haben an dieser Misäre. Ohne die ganze Propaganda und dem medialen Hass auf andere Völker seitens Putins, käme es sehr warscheinlich nie zu einem großen Krieg, schlicht deshalb weil ihn vor 2014 beiderseits keiner wollte.
 
...Viele folgten ihm schon damals blind, speziell der Hass den er damals systematisch auf allen Ebenen rausschmiss, damit ja jeder Russe unbedingt die Ukrainer hasst.....
Genau das ist das Problem. Es waren friedliche Nachbarn, manche nannte es Bruderstaaten. Es ist das Gegenteil der Entwicklung mit Frankreich. Was haben wir nach endlosen Kriegen geschaffen? Die deutsch-französische Freundschaft. Was hat Putin geschaffen? Die ukrainisch-russische Feindschaft. Und die wird Generationen halten. Wann wachen die Russen auf und schmeißen ihren Diktator aus dem Kreml?
 
Genau das ist das Problem. Es waren friedliche Nachbarn, manche nannte es Bruderstaaten. Es ist das Gegenteil der Entwicklung mit Frankreich. Was haben wir nach endlosen Kriegen geschaffen? Die deutsch-französische Freundschaft. Was hat Putin geschaffen? Die ukrainisch-russische Feindschaft. Und die wird Generationen halten. Wann wachen die Russen auf und schmeißen ihren Diktator aus dem Kreml?
Wenn es ein bereinigendes Gewitter von ausreichender Dimension gegeben hat. Erst dann ist Russland bereit für echte Demokratie.
Wenn ich zurückdenke an die Propagandamaschienerie die Putin 2014 begann, ist es erschreckend wieviel Macht u Kraft eine Figur über sein Volk hat. Damals soll der ukrainische Zoll tausende oder gar zig tausende russsiche junge Männer zurückgewunken haben weil sie nach Wochen Radio Moskau, sich entschließen mal kurz zum Kämpfen in den Dombas zu fahren und die roten Fähnchen schon auf sie warten. Viele folgten ihm schon damals blind, speziell der Hass den er damals systematisch auf allen Ebenen rausschmiss, damit ja jeder Russe unbedingt die Ukrainer hasst. Und was soll man sagen, er hatte Erfolg. Mag sein dass es wegen Russlands akuter Problematik mit Rechten man auch das russ Volk etwas richten kann, aber dieser Putin als ein Mann Unternehmen sag ich mal, wird doch den Bäreneinfluss haben an dieser Misäre. Ohne die ganze Propaganda und dem medialen Hass auf andere Völker seitens Putins, käme es sehr warscheinlich nie zu einem großen Krieg, schlicht deshalb weil ihn vor 2014 beiderseits keiner wollte.
Es ist ja bei weitem nicht so, das der gesäte Hass nicht auch auf fruchtbaren Boden gefallen wäre...
 
Genau das ist das Problem. Es waren friedliche Nachbarn, manche nannte es Bruderstaaten. Es ist das Gegenteil der Entwicklung mit Frankreich. Was haben wir nach endlosen Kriegen geschaffen? Die deutsch-französische Freundschaft. Was hat Putin geschaffen? Die ukrainisch-russische Feindschaft. Und die wird Generationen halten. Wann wachen die Russen auf und schmeißen ihren Diktator aus dem Kreml?
Im Komunismus war die Ukraine geschluckt als Teil der Sowietunion und galt als kleiner Bruder, ob sie wollte fragte vermutlich aber nie einer.. Man muss aber halt politisch u kulturell trennen. Kulturell sind das zwei verschmolzene Nationen gewesen aber politisch praktisch seit Angebinn der Geschichte verfeindet.
Es ist ja bei weitem nicht so, das der gesäte Hass nicht auch auf fruchtbaren Boden gefallen wäre...
In dem Falle machte erst die Saat den Boden fruchtbar...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Im Komunismus war die Ukraine geschluckt als Teil der Sowietunion und galt als kleiner Bruder, ob sie wollte fragte vermutlich aber nie einer..
Die Ukraine geschluckt hat nicht erst der Kommunismus, sondern schon Iange zuvor das russische Zarenreich.

Noch etwas genauer genommen kann man die Geschichte der Ukraine, was deren Selbstständigkeit angeht, zu einem guten Stück mit der von Polen vergleichen, da beide Länder im Mittelalter lange große prosperrierende Reiche waren, die irgendwann durch ihre Nachbarn aufgeteilt wurden (Polen, Litauen, Russland, Mongolen, später dann nur noch Russland) und dann lange Fremdherrschaft erdulden mussten, bis sie ihre eigene Unabhängigkeit zurückerlangen konnten.

Die Ukrainer mussten Fremdherrschaft dabei sogar noch länger erdulden als die Polen und haben ihre Unabhängigkeit auch mit mehr Blut bezahlen dürfen (erste Republik 1918, zwischen 1932 und 1933, die Hungersnot unter Stalin, Zweiter Weltkrieg von 1941 und 1945 und 2014 bis dato, Putins Invasion), selbst wenn man den hohen polnischen Zoll an Menschenleben im Zweiten Weltkrieg berücksichtigt.

Es sollte also für einen auch nur minimal empathischen Menschen völlig nachvollziehbar sein, warum die Ukrainer absolut keinerlei Lust verspüren sich vom Kreml / Russland nun wieder unter die Knute zwingen zu lassen und lieber diesen Krieg führen, so schwer er ihnen auch fallen mag und so sehr er die Menschen in der Ukraine auch natürlich ermüdet.


Man muss aber halt politisch u kulturell trennen. Kulturell sind das zwei verschmolzene Nationen gewesen aber politisch praktisch seit Angebinn der Geschichte verfeindet.
Sorry, aber nein, da bist du massiv auf einem Holzweg.
Kulturell mag es durch die lange Fremdherrschaft und die Zurechnung zur selben "Volksgruppe" (Slawen), zwischen Russen und Ukrainern einige zwangsläufige Überschneidungen / Einflüsse geben, aber zu meinen die Ukrainer wären daher "Quasi-Russen" und die Russen "Quasi-Ukrainer", ist genauso falsch wie zu meinen die Polen wären Östereicher, Russen und Deutsche, weil die drei Länder lange Zeit Polen unter sich aufgeteilt hatten.

Bzw. auch die Litauer wären Polen, weil beide Staaten lange in einer PU waren.

Kulturell dürften Ukrainer und Polen sogar noch einige Gemeinsamkeiten mehr teilen, als die Russen und Ukrainer.
Das Gequatsche vom "Brudervolk" in / (im zarristischen) Russland / bei den Kommunisten ist im Grunde auch nur ein propagandistischer Kniff gewesen, um die Akzeptanz und die Legitimität, bzgl. Anspruch und Einfluss auf das Staatsgebiet der Ukraine, zu rechtfertigen und man sieht ja auch wie gut das lange funktioniert hat (besonders im Ausland).

Generell sind die Ukrainer kulturell ein genauso eigenständiges Volk wie es die Polen sind, wie es die Russen sind, wie es die Ungarn sind, wie es die Rumänen sind, wie es die Niederländer sind, oder wie es die Östereicher sind.

Und nein, Ukrainer und Russen sind nicht seit Anbeginn der Geschichte "politisch" verfeindet.
Zum einen weil Politik im Mittelalter so nicht funktionierte (wie sie heute funktioniert), weil es im Mittealter keine Nationalstaaten gab und daher noch kein bindendes Nationalgefühl an eine staatliche Identität, sowie auch weil Russland nicht seit Anbeginn die Ukraine kontrollierte. Auch Polen, Litauen, Mongolen, oder die Ungarn, haben geraume Zeit nennenswerte Teile der Ukraine kontrolliert, bevor sich später das russische Zarenreich und die UDSSR alles einverleibt hat.

Zudem haben die Ukrainer lange auch geglaubt (bis 2014) das zumindest auf Russlands Wort und Unterschriften verlass ist und man daher auch kein altes Gräul gegen Dinge aus der Vergangenheit gehegt hat, schließlich hatte man seit 1990 endlich seinen eigenen (unabhängigen) Staat und war damit weitestgehend völlig zurfrieden, so wenig "perfekt" dieser Staat auch in diversen Aspekten sein mag.

In dem Falle machte erst die Saat den Boden fruchtbar...
Nein, alleine Putins Politik (vor allen seit 2014) machte im Grunde erst den Boden fruchtbar, für den Hass der Ukrainer, auf die Russen.

Alles davor mögen Kerben im Holz der geschichtlichen Beziehungen zwischen Ukraine und Russland gewesen sein, aber die findet man in den Beziehungen aller zueinander beanachbarten Nationen auf der Welt, führen aber üblicherweise nicht automatisch dazu das ein Volk das andere auch zwingend intensiv zu hassen lernt.

Das hat, wie schon eingangs geschrieben, erst Putin in jüngster Zeit so richtig bei den Ukrainern geschafft, indem er die Ukraine nicht nur überfallen hat und ihr das Land raubt, sondern man von russischer Seite den Ukrainern auch jede eigene, belegbare, Identität abspricht und sie damit noch im besten Fall zu Russen Zweiter Klasse degradiert, oder wie ja häufig seit Februar 2022 auch aus Russlands Propagandmaschine zu hören, sogar zu unerwünschten Leben erklärt, das man einfach umbringen und ausrotten sollte (u.a. indem man den Nachwuchs stielt und russifiziert), wenn man kein Russe sein will.

Das, gepart mit der im wohlwollensten Fall Passivität und unter der schlechtesten Annahme sogar Unterstützung in der russischen Bevölkerung, für das was ihr Staatsoberhaupt da in der Ukraine veranstaltet, hat dazu geführt dass man in der Ukraine heute, stand 2024, ehr dazu neigt Russland zu hassen.
 
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Nein, alleine Putins Politik (vor allen seit 2014) machte im Grunde erst den Boden fruchtbar, für den Hass der Ukrainer, auf die Russen.
Es ging ja eher um den "Hass der Russen" auf die Ukraine durch die Putin Propaganda und das sie halt nicht die Willigen "Kleinrussen" spielten.
Frage,
ging die Hetze und Propaganda nicht schon mit der orangeren Revolution los und man "pausierte" etwas als Wiktor Janukowytsch Präsident wurde?

Trennung

+++ 07:08 Haseloff erklärt Wunsch vieler Ostdeutscher nach Verhandlungen mit Putin +++
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff macht alte Ängste für den Wunsch vieler Ostdeutscher nach einer Kursänderung in der Ukraine-Politik verantwortlich. In einem Interview mit der Funke Mediengruppe erklärte er, warum etwa viele auf einen Stopp der Waffenlieferungen zugunsten von Verhandlungen mit Putin hofften: Die meisten Ostdeutschen seien keine Anhänger der Politik Putins, sondern froh, dass keine russischen Truppen mehr im Land sind. Aber: "Anders als im Westen kennen wir im Osten die Russen recht gut, auch mental. Sie können sehr robust sein, und man traut ihnen aus alter Erfahrung vieles zu." Viele fürchten daher unkontrollierbare Reaktionen aus Moskau. "Wir wissen als Leidtragende der sowjetischen Besatzung, dass schon andere daran gescheitert sind, einen Sieg über Russland zu erreichen."

Man oh man was für ein "Statement".
Deshalb will man die Ukrainer auch auf alle Fälle unter den Bus schmeißen, um angeblich die eigene änstliche Haut zu retten. Und wie immer, wir eher wenig "wissenden Westler" können die Russen nicht richtig einschätzen.
Komisch das die BRD von 1949-1989 eher weniger ängstlich war in Bezug auf die Russen (Westgruppe).
 
Es ging ja eher um den "Hass der Russen" auf die Ukraine durch die Putin Propaganda und das sie halt nicht die Willigen "Kleinrussen" spielten.
Frage,
ging die Hetze und Propaganda nicht schon mit der orangeren Revolution los und man "pausierte" etwas als Wiktor Janukowytsch Präsident wurde?
Die ging im Grunde schon ab dem Moment los wo die Ukraine ernsthafte anstalten gemacht hat in die NATO und EU zu wollen, allerspätestens aber so um 2014.

Man oh man was für ein "Statement".
Deshalb will man die Ukrainer auch auf alle Fälle unter den Bus schmeißen, um angeblich die eigene änstliche Haut zu retten. Und wie immer, wir eher wenig "wissenden Westler" können die Russen nicht richtig einschätzen.
Komisch das die BRD von 1949-1989 eher weniger ängstlich war in Bezug auf die Russen (Westgruppe).

Man merkt wie wenig Heinies wie er die Russen wirklich "kennen":
Die meisten Ostdeutschen seien keine Anhänger der Politik Putins, sondern froh, dass keine russischen Truppen mehr im Land sind. Aber: "Anders als im Westen kennen wir im Osten die Russen recht gut, auch mental. Sie können sehr robust sein, und man traut ihnen aus alter Erfahrung vieles zu."
"Fanfact".
Russlands Militär und dessen Fähigkeiten wurde schon immer gerne maßlos überschätzt und konnten in der Regel nur dann "brillieren" wenn der Gegner auf dem selben qualitativ schwächelnden Niveau, oder schwächer, war wie das eigene Militär (siehe Goldene Horde, siehe Osmanen), oder man sich auf eigenen Staatsgebiet in der Defensive befand und die Tiefe des eigenen Raumes und das harsche Klima zunutze machen konnte.

Nahezu alle anderen russischen Siege, in europäischen und asiatischen Kriegen, waren fast immer das Ergebnis von Koalitionen und Konstelationen an denen Russland (mit) beteiligt war, aber nie durch seine alleinigen militärischen Leistungen herrausstechen konnte (siehe z.B. die napoleonischen Kriege, oder auch der siebenjährige Krieg, oder der Zweite Weltkrieg).

Ist Russland also vieles zuzutrauen?
Ja, aber ehr in Hinsicht auf Oportunismus und dem Willen Dinge zu eskalieren, nicht aber wenn Russland militärisch auf sich alleine gestellt etwas gegen Staaten mit einem (doktrinär) qualitativ und quantitativ adequaten Militär erreichen muss.

Dazu fehlt ihm historisch bedingt die quantitative und qualitative Wirtschaftskraft, dazu fehlt ihm die staatliche Effizienz, dazu fehlt ihm die doktrinäre Qualität.

*edit*
Das Beste was man also machen kann, um solche Ängste (erneuter russischer Herrschaft) nicht fürchten zu müssen und um Russland in seine Schranken zu weisen, wäre gerade der Ukraine zum militärischen Sieg zu verhelfen, was durchaus möglich ist, weil man dazu weder Russland erobern muss und weil Russland diesen Krieg alleine gewinnen muss, weil es (aktuell) keine Bündnispartner hat, die ihm den Sieg leicht machen, indem sie die dessen Schwächen ausgleichen (wie z.B. im Zweiten Weltkrieg).

*edit 2*
Zudem, dass Russland einen Krieg (auch auf eigenen Staatsgebiet) verlieren kann hat man 1917 gesehen, wo Lenin zwar letztlich die Kirsche auf der Sahnetorte gewesen sein mag, die die Kapitulation beschleunigt hatte, aber Russland militärisch und wirtschaftlich im Grunde bereits zuvor schon geschlagen war und eine anstehende Niederlage nur noch hinauszögerte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man sollte beachten: Die Russen mögen nicht für Putin kämpfen, aber sie werden für Russland kämpfen.
Das haben sich die ukrainer auch gedacht bevor sie in kursk einmarschiert sind. (soweit ich das aus diversen artikeln ersehen konnte) Und was ist passiert? Russen fliehen teils noch vor der evakuierung oder verkriechen sich. Kein meckern, kein blockieren der ukrainer und noch nicht mal ziviler ungehorsam. Und was haben die ukrainer gemacht als `22 die russen kamen? Da ist schon ein gewaltiger unterschied.
Von daher, die russen kämpfen nicht für putin, nicht für das system und für das land gleich garnicht. Die wollen frieden, ruhe und etwas wohlstand. Existiert das nicht mehr wird es unruhig.
Ich kann es nur immer wieder sagen: Putin ist nicht alleinige Ursache, sondern ein Symptom Russlands.
Die sind bei aufständen nur genau so träge wie wir. :D
Es gibt nicht wenige Stimmen dort, denen Putin zu zahm im Umgang mit dem Westen ist.
Das ist auch wie bei uns. Prozent-mäßig nicht viele, kein hirn aber sehr laut und werden für demo`s notfalls aus dem ganzen land zusammen gezogen.
Wenn Putin weg ist, wird nicht automatisch alles wieder gut.
Dann gäbe es aber evt. eine verschnauf-pause zum aufrüsten und bessere möglichkeiten beim verhandeln (der nachfolger hat per se etwas weniger zwang, da er schuld abschieben kann).
 
... auch wenn man den Laden militärtechnisch mit den USA zusammen in den letzten beiden Jahren quasi im Alleingang geschmissen hat und das ohne Aufwendungen für humanitäre Hilfe jeglicher Art auch nur ansatzweise zu berücksichtigen.
Das waren auch andere, so zumindest die offiziellen Zahlen. Gerade England macht viel, Frankreich z.B. könnte aber mehr machen. Und dann schau Dir das kleine Dänemark an. Das sollte unser Maßstab sein.

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Eher drückt Putin den Roten Knopf als dass er Russland anderen überlässt.

Ich kann dir ganz genau sagen, wie das läuft :D

Wenn Putin wirklich so in die Ecke gedrängt wird, dass er den roten Knopf drückt, dann wird nicht mit einem Schlag ein Atomkrieg zwischen Russen und Amis ausbrechen und die ganze Welt zerstört.

Zunächst einmal würde Putin die Pufferländer der Amis, wie Deutschland angreifen.
So ne Interkontinentalrakete auf deutsche Stützpunkte oder Rüstungsindustrie oder im schlimmsten Fall gar Berlin.

Dann würde aber keine Antwort der Amis mit ner Atombombe auf Moskau folgen.
Das würde sie sich gar nicht trauen, weil sie dann wissen, dass auch Washington/New York etc. ins Visier rückt.

Am Ende wird es dann so laufen, dass Deutschland der Arsch ist, dem sich dann nmd traut zu helfen.
"So viele Tote in Berlin, sowas Schlimmes gabs noch nie, der Krieg muss jetzt beendet werden und darf nicht weiter eskalieren. Wie konnte das nur passieren", wirds dann heißen.
 
Ich kann dir ganz genau sagen, wie das läuft :D
Du hast das mit der Abschreckung und allgemein Erpressung noch nicht ganz verstanden!
Gemach gemach vielleicht wirst du auch noch älter und lernst einiges über das Leben!

Mal ganz abgesehen davon, das niemand in der Nato an russischen Gebiet interessiert ist, was sollte man auch damit, wir haben schon genug andere Baustellen, da muss man sich nicht noch mit Entwicklungsgebieten belasten!
 
Mal ganz abgesehen davon, das niemand in der Nato an russischen Gebiet interessiert ist
Dann scheinst du wohl noch nicht mitbekommen haben, dass aktuell mit Nato Waffen in russisches Gebiet vorgedrungen wird.

Anfänglich hieß es, es werden nur Waffen zur Verteidigung zur verfügung gestellt. Jetzt scheint es nmd mehr zu stören, dass aktive Angriffe auf Russland durchgeführt werden.

Du hast das anscheinend mit der Eskalation noch nicht verstanden.
Vielleicht wirst du aber auch noch intelligenter und siehst, dass es sich immer weiter aufschaukelt und irgendwann die Abschreckung nicht mehr abschreckend genug ist.

Bis es dann mal groß Kracht, alle traurig sind und wieder zurückrudern.
Sollte einen auch Lebenserfahrung gelehrt haben, um mal mit deiner Provokation fortzufahren.
 
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