Aus der Frankfurter Rundschau:
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Die Offensive in Kursk dauert an. Inzwischen hat die Ukraine die erste Militärverwaltung auf russischem Gebiet eingerichtet. Der News-Ticker zum Ukraine-Krieg.
Das Wichtigste in
diesem News-Ticker
Über 2000 russische Soldaten ergeben sich angeblich Kursk – Militäranalyst Alexander Kovalenko verkündet Erfolg der ukrainischen Offensive.
ISW nennt Details zur Kursk-Offensive – Das Institut analysiert Satellitenbilder der Front in Russland.
Interaktive Karten zur Lage an der Front – Einen Überblick über den aktuellen Frontverlauf im Ukraine-Krieg zwischen Russland und der Ukraine.
Alle Kapitel
Update vom 15. August, 15.22 Uhr: Ukrainische Truppen kontrollieren seit mehreren Tagen Teile des russischen Grenzgebiets bei Kursk. Nun soll eine Militärkommandantur dort das öffentliche Leben regeln. Die Kommandantur solle sich um die Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung und die vorrangigen Bedürfnisse der Bevölkerung kümmern, sagte Oberbefehlshaber Olexander Syrskyj während einer Sitzung mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Zum Leiter der Kommandantur sei Generalmajor Eduard Moskaljow ernannt worden.
Transparenzhinweis
Die hier verarbeiteten Informationen stammen von internationalen Medien und Nachrichtenagenturen, aber auch von den Kriegsparteien Ukraine und Russland. Die Angaben zum Krieg in der Ukraine lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Putins Verteidigungsminister kündigt Reaktion auf Kursk-Offensive an
Update vom 15. August, 15.01 Uhr: Die ukrainische Offensive im russischen Kursk setzt Russlands Armee zu. Verteidigungsminister Andrej Beloussow hat jetzt mehr Truppen und Mittel für die Grenzregionen Kursk, Belgorod und Brjansk angekündigt. Er werde die Umsetzung des Plans selbst kontrollieren, sagte er laut der Nachrichtenagentur dpa heute in Moskau. Schwerpunkt wäre demnach Belgorod – es sollten etwa auch das Verteidigungsministerium, der Inlandsgeheimdienst FSB, die Nationalgarde und andere Sicherheitsbehörden ihre Arbeit besser koordinieren.
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Ukraine-Krieg: Die Ursprünge des Konflikts mit Russland
Proteste auf dem Maidan-Platz in Kiew, Ukraine, 2014
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Putin-Kommandant feiert Teilerfolg während Kurs-Offensive im Ukraine-Krieg
Update vom 15. August, 14.14 Uhr: Ein hochrangiger russischer Kommandant hat jetzt einen Teilerfolg für Russland in Kursk verkündet: Apti Alaudinow von der tschetschenischen Spezialeinheit Achmat – die in Kursk mitkämpft – sagte, man hätte die ukrainischen Soldaten aus der Ortschaft Martynowka vertrieben. „Wir haben alles verbrannt, was sich bewegt, alles, was wir finden konnten“, zitierte die Nachrichtenagentur Reuters Alaudinov aus seiner Ansprache im russischen Staatsfernsehen. Unabhängig verifizieren ließen sich die Angaben nicht.
Russlands Flaggen von Ukraine-Soldaten demoliert: Folgen des Kursk-Angriffs
Update vom 15. August, 13.36 Uhr: Die Vorgänge in der russischen Region Kursk setzen Kremlchef Wladimir Putin unter enormen Druck. Wie es an der dortigen Front aussieht, können Fotos und andere Aufnahmen vermitteln. Mehr dazu in unserem Artikel Ukraine-Soldaten zerstören Russlands Flaggen: Video zeigt Auswirkungen von Kursk-Angriff.
Über 2000 russische Soldaten ergeben sich angeblich Kursk
Update vom 15. August, 11.37 Uhr: Seit der am 6. August gestarteten Offensive der Ukraine in Kursk haben sich angeblich mehr als 2000 russische Soldaten in der Region ergeben. Das sagte der auf der Seite der Ukraine stehende Militäranalyst Alexander Kovalenko dem Nachrichtenportal Nexta. „Mit dieser hohen Zahl muss der Kreml erst einmal klarkommen“, wurde Kovalenko zitiert.
Dafür, dass die ukrainischen Soldaten zurück geschlagen werden und eigentlich alle getötet wurden von den knapp 1000, machen die offensichtlich ganz schön viele Gefangene.
Btw die zurück gedrängte ukrainischen Streitkräfte richten derweil auch eine Militärkommandantur in der Region Kursk ein.
Russland scheint offensichtlich zu groß und schwerfällig um schnell reagieren zu können. Von der Propaganda einmal abgesehen.