Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Das sind völlig unrealistische Zahlen. Die Krieg besteht aus Stößen und Gegenstößen. Beide Seiten sind sowohl in der Offensive als auch in der Defensive. Die neuen Gesetze zur Mobilisierung in der Ukraine zeigen klar auf, wie es um die Truppen bestellt ist.




Mir ging es primär darum, daß nicht jede Schlacht in die News kommt. Gehen wir davon aus, daß beide Seiten jeden Tag hunderte an Toten und Verwundeten zu beklagen haben, können wir auf die Dimension des Krieges schließen.



Das sehe ich nicht so. Es handelt sich vielmehr und Rache und Gegenrache. Kriegsverrohung. Ukrainer und Russen, die sich ergeben, werden mitunter einfach getötet.



Nun, du mußt nicht darauf reagieren. Es sind meißt Dinge, die ich persönlich für interessant und auch relevant halte.




Nicht unbedingt. Die 10 F-16 können zehn ukrainischen Piloten das Leben kosten, die sich mit ihren vermeintlich unbesiegbaren Flugzeugen in die Schlacht stürzen. So ist es auch mit den Leopard und Bradley Panzern geschehen.
Du mußt auch bedenken, daß die Ukrainer schon jetzt massive Probleme haben mit den vielen verschiedenen Waffen. Für jede muß eine Infrastruktur geschaffen werden, Ersatzteile usw. Deswegen wäre es viel besser, würde man man eine größere Zahl von z.B. Abrams Panzern haben, als ein paar amerikanische, ein paar deutsche, ein paar britische Panzer usw.
Die Ukraine hat aus diesem Grunde jüngst den Erhalt schwedischer Gripen Jäger abgelehnt.




Dazu müßte man natürlich wissen, wie es in der Ukraine zugeht. Es gibt jetzt überall Checkpoints, die nur der Kontrolle der eigenen Bürger dienen. Niemand soll dem Wehrdienst entkommen.

Beispiel. Das Kreiswehrersatzamt in Odessa berichtet auf Facebook über einen Vorfall. Ein Bürger überfuhr sie einfach an einem Checkpoint. Die Kommentare geben Aufschluß darüber, was die Leute von ihnen halten.

Beispiel II. Ukrainischer Pollster befragt Ukrainer zu ihrer Meinung zum Staat:

Es handelte sich aber ohnehin um die Meinung von Nato-Boss Bauer. Er hat mehr Soldaten verlangt, "die ganze Gesellschaft
Warum konzentrierst du dich so darauf Russlands Verluste zu relativieren und die Verteidigung der Ukraine schlecht zu reden?
Was soll die Ukraine machen?
Aufhören sich zu wehren?

Das gleiche Schema das vor allem Tschetan bis zu seinem merkwürdigen Abgang angewendet hat.
 
Es geht nicht um Viertel. Wenn die Ukraine russische Zivilisten angreifen, sibnd sie nicht besser als die Russen. Es geht alleine um militärisches Ziele. Und der Kreml müsste ja eins sein, da dort Planungen gemacht werden.

Geheimdienst und Verteidigungsministerium, die bereits als legitime Ziele diskutiert wurden, befinden sich afaik nicht innerhalb des Kremls. Angriffe auf Moskau sind aber bezüglich der ersten beiden imho eine schlechte Idee. Die eigentliche militärische Planung findet sowieso beim Militär statt (Nein? Doch. Oh!) und das bisschen, was ministerial angesiedelt ist, wird Bunker zur Verfügung haben. Ein Angriff dort trifft also entweder zivile Verwaltungsbeamte oder, noch viel wahrscheinlicher, wegen Defekt, fehlender Präzision oder Verteidigungsmaßnahmen Zivilisten ganz außerhalb des Ministeriums. Das ist ein gefundenes Fressen für russische Propaganda, aber garantiert kein legitimer militärischer Erfolg. Hat man ja schon bei der Handvoll Drohnenangriff gesehen, die russische Sympathisanten für die Ukraine unternommen haben. Industrieanlagen vor allem der Rüstungsindustrie und notfalls der Treibstoffversorgung sind viel sinnvoller. Die haben, bei hinreichendem Erfolg, direkte militärische Wirkung und in erstereren trifft man definitiv Leute mit direkter (Teil-)Schuld, in letzteren wegen der i.d.R. hohen Automatisierung kaum Unschuldige.


Scheinbar neues Friedensangebot mit "geteilter"
...
Soviel dazu Putin will nicht verhandeln.Die Ukraine sollte das Angebot annehmen.

Bislang ist das kein Angebot, sondern bloße Spekulation.

Und die ist schon eine Frechheit: Die Ukraine soll ernsthaft über die Oblaste Cherson und Saporischja mit Russland verhandeln? Also über Gebiete, die derzeit in recht großen Teilen unter ukrainischer Kontrolle stehen? Putin soll ernsthaft erwarten, dass die Ukraine über die Abtretung von noch mehr Territorium verhandelt?

Weiterhin als gesetzt angesehen wird die Abgabe die verbliebenen Teile des Donbass, die Akzeptanz aller russischen Eroberungen und die Aufkündigung einer eigenständigen Außenpolitik und des militärischen Selbstschutzes, sodass sich Putin in der nächsten Runde endlich die gesamte Ukraine greifen kann.

Es sagt viel über dich aus, wenn du von der Ukraine verlangst, dass sie diese Kapitulationsforderung annimmt.

Was ich aber zugeben muss: Das Angebot, die Krim zu teilen und der Verzicht auf wirtschaftliche und soziale Fremdregierung der restlichen Ukraine (EU-Annäherung, etc.) sind eine leichte Entschärfung der bisherigen Maximalforderungen. An Stelle der Ukraine würde ich ähnliche Minimalkürzungen an den angemessenen Gegenforderungen anbieten:
- Vollständiger russischer Rückzug von ukrainischem Territorium.
- Rückführung aller entführten Ukrainer.
- Ersatz alles zerstörten oder gestohlenen Militärguts.
- Wiederaufbau aller zerstörten Strukturen (alternativ Entschädigung in harten Devisen)
- Entschädigung aller verletzten Ukrainer sowie der die Hinterbliebenen Ermordeter.
- Aushändigung aller Kriegsverbrecher aus Militär und Politik an die Ukraine aus oder an den IGH.
- Einrichtung einer entmilitarisierte Zone entlang der russisch-ukrainischen Grenze, Breite entsprechend der maximalen Reichweite des jeweiligen Waffensystems inkl. 1 Tag Marschentfernung oder der Entfernung zum nächstgelegenen nicht-verbündeten Drittstaat.
- Vernichtung (oder Aushändigung) aller taktische und strategischen Atomwaffen und Trägern damit internationale Sicherheitsgaranten bei künftigen russischen Angriffen ohne Drohungen große Gefahr russischer nuklearer Vergeltung eingreifen können.

(Entschärfende Ergänzungen kursiv, entschärfende Streichungen als solche)

Ich würde mal sagen: Solange Russland von seinen Maximalforderungen nicht um mehr als diese Haaresbreite abweicht, sind Verhandelungen weiterhin Zeitverschwendung. Putin sieht sich einem Sieg noch viel zu nah, um mehr als einen Diktatfrieden für die Ukraine zu akzeptieren. Man muss endlich mehr Anstrengungen unternehmen, damit er einsieht, dass die einzige Alternative zu einem Rückzug und Verhandlungen auf Augenhöhe ein Diktatfrieden gegen Russland ist. Es ist nicht die Ukraine, die Verbrechen begangen hat und um Gnade winseln sollte.


Trotzdem sind 300 Flugzeuge schon sehr viel. Wenn die alle feuern würden, dann würde es für die Ukraine deutlich schlimmer aussehen denke ich. In Wirklichkeit wird das nur ein Bruchteil davon sein.

Da die Angabe mit der Gesamtzahl an F-16 verglichen wird, würde ich es nicht als "300 jeden Tag", sondern "300 beteiligt an den täglichen Angriffen" lesen, bei rotierendem Wechsel also mal die eine dann die andere Hälfte. Zudem dürfte ein Übersetzungfehler vorliegen, denn "Aircraft" schließt Hubschrauber mit ein. Eine Summe von 150 an einem Tag genutzten Luftfahrzeugen gezählt von den Kampf- und Infanterie-Transporthubschraubern an der Frontlinie über die Lufterteidigungsjäger und Gleitbomber darüber bis hin zu den Aufklärungsflugzeugen und Langstreckenbombern für die großflächigere Koordination und die Morde an ukrainischen Zivilisten klingt durchaus realistisch. So eine MiG-31K feuert ja z.B. nur eine Kinshal pro konzentrierter Angriffssalve.



Ich kann immer noch nicht verstehen, wie Menschen welche selber in einer Diktatur aufgewachsen sind, Propaganda glauben und sich dieser bedienen.

Einige reagieren auf Unterdrückung und Inoktrinierung seit frühester Jugend mit eigenem Denken. Bei anderen wirken die halt. Der Unter- und Mittelbau des DDR-Staatsapparats bestand 1989 aus der zweiten oder dritten Generation von in der DDR sozialisierten Menschen, offensichtlich herrschte da also kein Mangel an 100% SED-ergebenen Menschen. Und jenseits der 100%er gab es genug 50%ler, die immerhin einen Teil der Narrative übernommen hatten. Vor allem "Russland ist unser Freund, die Amrikaner sind böse" scheint mir recht beliebt zu sein - schließlich war vieles positive im Osten mit Russland assoziiert, die UdSSR in den 80ern teils liberaler als die DDR selbst, während man umgekehrt ganze Abende mit Vergehen der USA füllen kann, ohne einmal lügen zu müssen. Die Grundhaltung ist 1990 nicht mit einem Fingerschnippen verschwunden, sondern traft die wirtschaftliche Verramschung der damals neuen Bundesländer in den 90ern und die Ausbeutung der Menschen mit sämtlichen Unannehmlichkeiten des Kapitalismus, entsprechend gibt es mehr als genug eigene Stories, um entpsrechende Perspektiven auch heute noch zu leben und weiterzugeben.


Der Westen tut viel zu wenig, wenn die militärische Strategie aufgehen soll.

Dein erster wahrer Satz seit langem.
(Aber den haben wir ja auch jahrelang vorgebetet.)
 
Und dass sich Theorie und Praxis im Ernstfall massiv auseinander entwickeln können, ist dir nicht in den Sinn gekommen?

Ich will jetzt nicht recherchieren, weil du das garantiert auch nicht getan hast, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es in der Ukraine auch sehr strenge Gesetze im Umgang mit "Fahnenflüchtigen" gibt, dennoch:

Wie sollen die Ukrainer denn bitte hundertausende Menschen, welche schon über die Landesgrenzen hinaus sind, wieder "einfangen"?
Kommt am Montag die Militärpolizei bei meinem Edeka vorbei um unsere 4 vermeintlichen Fahnenflüchtigen einzusammeln? :stupid:
 
Die einzigen Checkpoints sind die, die an der Grenze sind, damit keine russischen Soldaten, als ukrainische Zivilisten getarnt, in die Ukraine kommen.
Mit diesem Beschluss wurden die Checkpoints der Kreiswehrersatzämter eingeführt.


Warum konzentrierst du dich so darauf Russlands Verluste zu relativieren und die Verteidigung der Ukraine schlecht zu reden?
Was soll die Ukraine machen?
Aufhören sich zu wehren?

Das gleiche Schema das vor allem Tschetan bis zu seinem merkwürdigen Abgang angewendet hat.
Ich wende kein Schema an und relativiere auch nichts. Ich halte die Verlustzahlen, die der ukrainische Generalstab regelmäßig veröffentlicht, einfach nicht für realistisch.
Zelensky ist natürlich in einer Zwickmühle. Militärisch wäre es natürlich das Vernünftigste, die Segel zu streichen. Verloren ist Verloren. Die Meinung anderer dazu spielt keine Rolle.
Es würde aber der Staat implodieren, denn die Milliarden aus dem Westen würden aufhören zu fließen.
 
Das sind völlig unrealistische Zahlen. Die Krieg besteht aus Stößen und Gegenstößen. Beide Seiten sind sowohl in der Offensive als auch in der Defensive.
Einfach nur nein, man merkt da hat einer nie auch nur mal Clausewitz gelesen, denkt aber er verstünde ansatzweise wovon er da spricht... :rollen:

Die neuen Gesetze zur Mobilisierung in der Ukraine zeigen klar auf, wie es um die Truppen bestellt ist.
Nein zeigt es nicht, es zeigt nur auf das die Ukraine (aus Sicht mindestens seiner Militärführung) zu wenige Soldaten hat, die Gründe dafür liegen aber nicht auch automatisch (nur) in hohen Verlusten begründert, sondern kann auch in z.B. nummerischer Überlegenheit (durch Mobilisierung) der Gegenseite begründet sein, welche das Kräfteverhältnis an der Front verschoben hat und weiterer Mobilisierung bedarf.

Mir ging es primär darum, daß nicht jede Schlacht in die News kommt. Gehen wir davon aus, daß beide Seiten jeden Tag hunderte an Toten und Verwundeten zu beklagen haben, können wir auf die Dimension des Krieges schließen.
Nur haben beide Seiten nicht jeden Tag hunderte Tote und Verwundete, sondern schwankt die Zahl stark, was zum einen dadran liegt das Ruzzland Offensiven mit der Brechstange führt und zum anderen das die Ukrainer in der Defensive nicht um jeden Meter Boden verbissen kämpfen.

Daher dürfte das Verhältnis bisher, auf den gesamten Krieg gesehen, ehr bei 1:2 zu ungunsten Ruzzlands.
liegen, welches Mensch und Material wesentlich schonungsloser, für Geländegewinne, in die Front wirft.

Auch ansonsten lässt deine Annahme kaum Rückschlüsse auf die "Dimension" diese Krieges zu, der sich doch in vielen Belangen von dem unterscheidet, was westliche, aber selbst ruzzische, Militärs nach Lehrbuch dadrunter verstehen, wie so ein Krieg geführt werden sollte und die Abläufe sind.

Das sehe ich nicht so. Es handelt sich vielmehr und Rache und Gegenrache. Kriegsverrohung.
Hmm, genauso "Kriegsverrohung" wie in Syrien, nicht, oder im Tschetschenien Krieg? :schief:
Es lässt sich sehr deutlich das Bild zeichnen das Terror und Gewalt gegen Infrastruktur und zivile Ziele durchaus ein ganz bewusster Teil der ruzzischen Kriegsführung sind und das nicht erst seit dem Angriff auf Ukraine 2022.

Das dies nicht in noch umfassendern Maß der Fall war (Butscha), die ersten paar Wochen und Monate 2022, lag alleine nur dadran das man im Kreml ernsthaft dem Glauben aufgesessen gewesen ist das die Mehrheit der Ukrainer "befreit" werden will und gerne wieder in Ruzzlands Schoß wollen würde.

Ukrainer und Russen, die sich ergeben, werden mitunter einfach getötet.
Behauptet wer, Ruzzland?
Nach allen was belegt werden kann kommt es zwar durchaus in geringerer Zahl auch vor das ukrainische Soldaten ruzzische töten, aber insgesamt lässt sich auch da klar die Tendenz ablesen das dies auf der ruzzischen Seite deutlich öfter der Fall ist, genauso wie andere Gräultaten gegen Kriegsgefangene und sich ergebende Soldaten (z.B. Entmannung durch abschneiden der Hoden).

Nun, du mußt nicht darauf reagieren. Es sind meißt Dinge, die ich persönlich für interessant und auch relevant halte.
Hier geht es aber nicht dadrum was du interessant findest, sondern was für das Thema und die Diskussion einen Mehrwert hat, aber das wird dir ein Moderator @chill_eule sicherlich auch gerne noch mal näher bringen, wenn dies für dich nicht einleuchtend ist.

Nicht unbedingt. Die 10 F-16 können zehn ukrainischen Piloten das Leben kosten, die sich mit ihren vermeintlich unbesiegbaren Flugzeugen in die Schlacht stürzen. So ist es auch mit den Leopard und Bradley Panzern geschehen.
Ach echt?
Wo sind die Berichte von den unmengen toten Breadly und Leopard 2 Besatzungen, muss ich wohl verpasst haben.
Es ist zwar so das es da Ausfälle gibt (primär Mission Kills), aber die Überlebensquote von Besatzungen von westlichen schweren Gerät, in der Ukraine, ist eindeutig sehr hoch und Tote ehr die Ausnahme, weshalb ukrainische Besatzungen die westlichen Fahrzeuge auch i.d.R durch die Bank loben, weil bei westlichen Gerät halt Überlebensfähigkeit der Besatzung einen hohen Stellenwert einnimmt.

Aber klar, es werden auch F-16 abgeschossen werden und es wird auch Tote dabei geben, wie bei jeden Panzer(fahrzeug) und Flugzeug. Es gibt eben nichts was unzerstörbar ist und dem sind sich sicher auch die ukrainischen Piloten bei der F-16 bewusst.

Du mußt auch bedenken, daß die Ukrainer schon jetzt massive Probleme haben mit den vielen verschiedenen Waffen. Für jede muß eine Infrastruktur geschaffen werden, Ersatzteile usw. Deswegen wäre es viel besser, würde man man eine größere Zahl von z.B. Abrams Panzern haben, als ein paar amerikanische, ein paar deutsche, ein paar britische Panzer usw.
Für die Ukraine wäre es generell erst einmal gut von irgend etwas eine große Anzahl zu erhalten und nicht immer nur irgendwelche Kleckerzahlen.

Die Ukraine hat aus diesem Grunde jüngst den Erhalt schwedischer Gripen Jäger abgelehnt.
Flugzeuge sind bzgl. der notwendigen Infrastruktur und Wartung aber auch nochmal eine ganz andere Nummer, als ein Panzer, oder Schützenpanzer.

Dazu müßte man natürlich wissen, wie es in der Ukraine zugeht. Es gibt jetzt überall Checkpoints, die nur der Kontrolle der eigenen Bürger dienen. Niemand soll dem Wehrdienst entkommen.
Ja sicher, mögliche ruzzische Saboteure und Spione spielen sicherlich überhaupt keine Rolle bei solche Checkpoints, es geht nur um die Kontrolle über die eigene Bevölkerung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Einfach nur nein, man merkt da hat einer nie auch nur mal Clausewitz gelesen, denkt aber er verstünde auch nur im Ansatz wovon er da redet... :rollen:
lol


Nein zeigt es nicht, es zeigt nur auf das die Ukraine (aus Sicht mindestens seiner Militärführung) zu wenige Soldaten hat, die Gründe dafür liegen aber nicht auch automatisch (nur) in hohen Verlusten begründert, sondern kann auch in z.B. nummerischer Überlegenheit (durch Mobilisierung) der Gegenseite begründet sein, welche das Kräfteverhältnis an der Front verschoben hat und weiterer Mobilisierung bedarf.


Nur haben beide Seiten nicht jeden Tag hunderte Tote und Verwundete, sondern schwankt die Zahl stark, was zum einen dadran liegt das Ruzzland Offensiven mit der Brechstange führt und zum anderen das die Ukrainer in der Defensive nicht um jeden Meter Boden verbissen kämpfen.

Daher dürfte das Verhältnis bisher, auf den gesamten Krieg gesehen, ehr bei 1:2 zu ungunsten Ruzzlands.
liegen, welches Mensch und Material wesentlich schonungsloser, für Geländegewinne, in die Front wirft.

Auch ansonsten lässt deine Annahme kaum Rückschlüsse auf die "Dimension" diese Krieges zu, der sich doch in vielen Belangen von dem unterscheidet, was westliche, aber selbst ruzzische, Militärs nach Lehrbuch dadrunter verstehen, wie so ein Krieg geführt werden sollte und die Abläufe sind.
Es zeigt auf, daß die Ukraine, welche ja nur Kleckerzahlen bekommt, den Mangel an Allem mit mehr Rekruten kompensieren muß. Dies deutet eher darauf hin, daß die Ukrainer höhere Verluste haben.


Hmm, genauso "Kriegsverrohung" wie in Syrien, nicht, oder im Tschetschenien Krieg? :schief:
Es lässt sich sehr deutlich das Bild zeichnen das Terror und Gewalt gegen Infrastruktur und zivile Ziele durchaus ein ganz bewusster Teil der ruzzischen Kriegsführung sind und das nicht erst seit dem Angriff auf Ukraine 2022.
In jedem Krieg.


Das dies nicht in noch umfassendern Maß der Fall war (Butscha), die ersten paar Wochen und Monate 2022, lag alleine nur dadran das man im Kreml ernsthaft dem Glauben aufgesessen gewesen ist das die Mehrheit der Ukrainer "befreit" werden will und gerne wieder in Ruzzlands Schoß wollen würde.
Es gibt die pro-russischen und die pro-ukrainischen Leute. Selbst in Butscha.


Behauptet wer, Ruzzland?
Nach allen was belegt werden kann kommt es zwar durchaus in geringerer Zahl auch vor das ukrainische Soldaten ruzzische töten, aber insgesamt lässt sich auch da klar die Tendenz ablesen das dies auf der ruzzischen Seite deutlich öfter der Fall ist, genauso wie andere Gräultaten gegen Kriegsgefangene und sich ergebende Soldaten (z.B. Entmannung durch abschneiden der Hoden).


Hier geht es aber nicht dadrum was du interessant findest, sondern was für das Thema und die Diskussion einen Mehrwert hat, aber das wird dir ein Moderator @chill_eule sicherlich auch gerne noch mal näher bringen, wenn dies für dich nicht einleuchtend ist.
Alles, was nicht dem offiziellen und damit deinem Narrativ entspricht, hat also keinen Mehrwert. Deine Kriegsbegeisterung reicht jedoch nicht für einen Freiwilligen-Einsatz. Das finde ich etwas inkonsequent.


Ach echt?
Wo sind die Berichte von den unmengen toten Breadly und Leopard 2 Besatzungen, muss ich wohl verpasst haben.
Es ist zwar so das es da Ausfälle gibt (primär Mission Kills), aber die Überlebensquote von Besatzungen von westlichen schweren Gerät, in der Ukraine, ist eindeutig sehr hoch und Tote ehr die Ausnahme, weshalb ukrainische Besatzungen die westlichen Fahrzeuge auch i.d.R durch die Bank loben, weil bei westlichen Gerät halt Überlebensfähigkeit der Besatzung einen hohen Stellenwert einnimmt.
Die Panzer gab es nicht in Unmengen. Sie sind einfach in die Minenfelder gerollt. Sie griffen einfach unorganisiert an. Ich habe eine Drohnenaufname des Vorfalls gesehen. Alles voller Minen. Die Soldaten müssen natürlich aus den bewegungsunfähigen Fahrzeugen raus. Sie geraten ebenfalls in die Minen, die dort in allen Variationen herumliegen.


Aber klar, es werden auch F-16 abgeschossen werden und es wird auch Tote dabei geben, wie bei jeden Panzer(fahrzeug) und Flugzeug. Es gibt eben nichts was unzerstörbar ist und dem sind sich sicher auch die ukrainischen Piloten bei der F-16 bewusst.
Wir werden sehen.


Für die Ukraine wäre es generell erst einmal gut von irgend etwas eine große Anzahl zu erhalten und nicht immer nur irgendwelche Kleckerzahlen.
Es ist nur das Minimum, damit Zelensky weitermacht.


Flugzeuge sind bzgl. der notwendigen Infrastruktur und Wartung aber auch nochmal eine ganz andere Nummer, als ein Panzer, oder Schützenpanzer.
Sicher.


Ja sicher, mögliche ruzzische Saboteure und Spione spielen sicherlich überhaupt keine Rolle bei solche Checkpoints, es geht nur um die Kontrolle über die eigene Bevölkerung.
Checkpoints der Kreiswehrersatzämter sind nicht für Saboteure oder Spione da. Es ist nunmehr jeder Ukrainer verpflichtet seine Militärdokumente immer bei sich zu führen. Diese werden kontrolliert. So sollen eingezogene Bürger, die sich nicht bei der Truppe melden, dieser leichter zugeführt werden können.
 
Was ist so witzig an militärischen Standardwerken, erleuchte uns...

Es zeigt auf, daß die Ukraine, welche ja nur Kleckerzahlen bekommt, den Mangel an Allem mit mehr Rekruten kompensieren muß. Dies deutet eher darauf hin, daß die Ukrainer höhere Verluste haben.
Nein zeigt es nicht, das habe ich im Post vorher gerade erst dargelegt, daher ist das nur was du da gerne persönlich reininterpretieren möchtest und auch nicht mehr als pure Behaubtung.

Dann muss ich die ganzen zerstörten Krankenhäuser und Massaker in den beiden Iraqkriegen und Afghanistan wohl verpasst haben.

Aber hey, du musst es ja wissen und Militärs, die da auch Unterschiede sehen, dass das eben Teil der ruzzischen "Strategie" ist, wie z.B. General Freuding, sind nur ahnungslose Stümper, die nicht wissen wovon sie reden.

Es gibt die pro-russischen und die pro-ukrainischen Leute. Selbst in Butscha.
Selten so einen Unsinn, abseits der Leugnung und Relativierung von Massakern im WW2, zu einem dokumentierten Massaker gelesen.

Belegt wo jetzt die Evidenz, abseits der Subjektivität?

Alles, was nicht dem offiziellen und damit deinem Narrativ entspricht, hat also keinen Mehrwert. Deine Kriegsbegeisterung reicht jedoch nicht für einen Freiwilligen-Einsatz. Das finde ich etwas inkonsequent.
Wie niedlich.

Die Panzer gab es nicht in Unmengen. Sie sind einfach in die Minenfelder gerollt. Sie griffen einfach unorganisiert an. Ich habe eine Drohnenaufname des Vorfalls gesehen. Alles voller Minen. Die Soldaten müssen natürlich aus den bewegungsunfähigen Fahrzeugen raus. Sie geraten ebenfalls in die Minen, die dort in allen Variationen herumliegen.
Also meines Wissen nach war der Großteil der Verluste immer noch durch ruzzische Hubschrauber, weil Biden gesagt hatte die Ukraine braucht keine ATACAMs, um diese ausschalten zu können.

Die Minen spielten nur eine untergeordnete Rolle, abseits davon hat die Ukraine auch nicht viele westliche Panzer verloren, sonst könnte sie diese nicht immer noch einsetzen.

Es ist nur das Minimum, damit Zelensky weitermacht.
Also will das ukrainische Volk eigentlich die Kapitulation und die "westliche Marionette" Zelensky verhindert es, wie Ruzzland gerne behauptet? :schief:
 
Zuletzt bearbeitet:
Was ist so witzig an militärischen Standardwerken, erleuchte uns...
Was haben sie damit zu tun, daß es Angriffe und Gegenangriffe gibt?


Nein zeigt es nicht, das habe ich im Post vorher gerade erst dargelegt, daher ist das nur was du da gerne persönlich reininterpretieren möchtest und auch nicht mehr als pure Behaubtung.
Es ist nur meine bescheidene Meinung. Ich diktiere sie niemandem. Laut Forenregeln völlig in Ordnung.


Dann muss ich die ganzen zerstörten Krankenhäuser und Massaker in den beiden Iraqkriegen und Afghanistan wohl verpasst haben.
?

Aber hey, du musst es ja wissen und Militärs, die da auch Unterschiede sehen, dass das eben Teil der ruzzischen "Strategie" ist, wie z.B. General Freuding, sind nur ahnungslose Stümper, die nicht wissen wovon sie reden.
Die blenden ja die ukrainischen Angriffe aus. Was ihren BS als Propaganda enttarnt.


Selten so einen Unsinn, abseits der Leugnung von Massakern im WW2, zu einem dokumentierten Massaker gelesen.
Zwischen dem Rückzug und dem Einzug der Ukrainer herrschte Unklarheit. Die pro-Ukrainischen liefen mit blauen Armbändern rum, die pro-Russischen mit weißen.


Belegt wo jetzt die Evidenz, abseits der Subjektivität?
Die "Evidenz" ist bereits der Beleg. Es handelt sich um menschliches Verhalten. Wo das Töten zum Alltag wird, verliert der Gegner bei Vielen jede Menschlichkeit. Es ist nicht zu verhindern. Wie wir damit Umgehen, das kann man schon kontrollieren. Der Kreiszeitung fehlt es an jeder Kritik an diesem Verhalten. Anders herum würde sie wohl schäumen. Aber um das Gleichgewicht zu wahren, habe ich für dich etwas russische Propaganda, auf die mich ein pro-ukrainischer Onlineaktivist hinwies. Es geht um den Angriff auf das Kinderkrankenhaus. Rücksicht und Erbarmen schwäche nur die eigene Seite. Es dürfe kein Erbarmen geben. Es müsse so weitergehen, bis der Gegner kapituliert:


Noch. Aber wenn du mit ein paar Kugeln im Gewehr einer Armee gegenüberstehst, die es es nur so knallen läßt, verliert die Sache schnell an Attraktivität. Keine Standardwerke nützen dir dann etwas, glaub mir.


Also meines Wissen nach war der Großteil der Verluste immer noch durch ruzzische Hubschrauber, weil Biden gesagt hatte die Ukraine braucht keine ATACAMs, um diese ausschalten zu können.

Die Minen spielten nur eine untergeordnete Rolle, abseits davon hat die Ukraine auch nicht viele westliche Panzer verloren, sonst könnte sie diese nicht immer noch einsetzen.
Panzer fallen allen möglichen Waffen zum Opfer. Die Ukrainer haben einfach aufgehört sie geballt einzusetzen, weil ihnen das dazu nötige Equipment fehlt: Luftabwehr, Luftwaffe.


Also will das ukrainische Volk eigentlich die Kapitulation und die "westliche Marionette" Zelensky verhindert es, wie Ruzzland gerne behauptet? :schief:
Sie hassen die Russen fast so sehr wie ihre Kreiswehrersatzämter. Was aber hat das mit Zelensky und den Tropfen auf den heißen Stein zu tun, mit denen man ihn abspeist?


Dazu hast du Belege oder ist das nur Kreml Propaganda?
Kreml Propaganda bitte genau kennzeichnen.
Es ist nur Logik. Die Amis rücken selbst die F-16 nicht raus, die auf Halde stehen und schnell einsatzbereit wären.

Lies mal, was hier steht:
 
Was haben sie damit zu tun, daß es Angriffe und Gegenangriffe gibt?
Das ein Krieg eben nicht nur aus "Stößen" und "Gegenstößen" besteht, wie du vor zwei Posts geschrieben hast, weil Raumgewinn nicht das einzige Ziel eines Krieges ist, aber das wüsstest du halt auch, wenn du zumindest mal etwas militärische Standardliteratur gelesen hättest.

Na du behauptest doch das wäre in jeden Krieg so, oder waren die z.B. die Iraqkriege für dich keine Kriege?
Die blenden ja die ukrainischen Angriffe aus. Was ihren BS als Propaganda enttarnt.
Aha, welche "ukrainischen Angriffe werden den so von ihnen ausgeblendet, mit Quelle.

Zwischen dem Rückzug und dem Einzug der Ukrainer herrschte Unklarheit. Die pro-Ukrainischen liefen mit blauen Armbändern rum, die pro-Russischen mit weißen.
Klar doch, sehr unklar, diese gefesselten Leichen...
Davon ab, am Anfang liefen beide Seiten noch (militärisch) mit allen möglichen, nicht immer einheitlichen Markierungen rum.

Die "Evidenz" ist bereits der Beleg. Es handelt sich um menschliches Verhalten. Wo das Töten zum Alltag wird, verliert der Gegner bei Vielen jede Menschlichkeit. Es ist nicht zu verhindern.
Was niemand in Abrede gestellt hat, aber trotzdem gibt es drastische Unterschiede in der Dimension, zwischen Verrohung und Sanktionierung eines solchen Verhaltens und Verrohung und las sie mal machen, oder gar noch fördern (z.B. durch gezielte entmenschlichende Propaganda).

Bei Ukrainern beobachtet ersters, in der ruzzischen Armee vor allen letzteres und entsprechend deutlich gehäufter, dass zeigt alleine schon der Zustand in welchen Ruzzland ukrainische Kriegsgefange aushändigt (abgemagert und medizinisch schlecht verstorgt) und in welchen Zustand Ruzzland ruzzische Kriegsgefangene erhält (relativ anständiger Verfassung).

Das zu relativeren, das es ja jeder machen würde ist einfach nur lächerlich und zwar in etwa so als wolle man die Kriegsverbrechen Alliierter Soldaten, zwischen 1944 und 1945 (die es gab) mit den Verbrechen gleichsetzen die Wehrmacht und SS im gleichen Zeitraum begangen haben und letztere dann mit kriegsbedingter Verrohung rechtfertigen.


Noch. Aber wenn du mit ein paar Kugeln im Gewehr einer Armee gegenüberstehst, die es es nur so knallen läßt, verliert die Sache schnell an Attraktivität. Keine Standardwerke nützen dir dann etwas, glaub mir.
Nirgendwo habe ich behauptet dass Krieg attraktiv ist, aber an manchen unangenehmen Sachen kommt man im Leben nicht vorbei (besonders wenn so wie in der Ukraine sie einem von außen, durch Ruzzland, aufgezwungen werden), außer man ist halt als Mensch ein ganz besonders feiges Charakterschwein, was immer gerne nimmt solange dafür nichts verlangt wird, aber dann im Ernstfall die anderen dafür bezahlen lässt und sich selbst verkriecht.

Ich bin mir recht sicher, das du sicherlich auch bei einem Ernstfall der Erste wärst der die Koffer gepackt hat, oder die Fahne des Okupators schon unterm Bett, um mit eingezogenen Schwanz den Kotau zu vollführen und seine Haut zu retten, frei dem Motto, "nach mir die Sinnflut".

Wie heißt es, leicht abgewandelt, schon in dem Sprichwort?
"Stell dir vor ein Despot führt Krieg und niemand ist mehr da um die Demokratie zu verteidigen."

Dann gibt es halt keine Demokratie und persönliche Freiheit mehr, aber manche stört das sicherlich nicht. :rollen:

Panzer fallen allen möglichen Waffen zum Opfer. Die Ukrainer haben einfach aufgehört sie geballt einzusetzen, weil ihnen das dazu nötige Equipment fehlt: Luftabwehr, Luftwaffe.
Ah ja...
Und wo setzt Ruzzland Panzer geballt ein?
Oh richtig, auch nicht, weil beide Seiten in Summe zu übergegangen sind Angriffe vor allen mit kleinen Trupps zu führen, Grund nicht mangelnde Luftwaffe, oder Minen, sondern vor allen Drohnen (nicht nur Selbstmorddrohnen, sondern auch die Aufklärung, die Truppenansammlungen direkt in Echtzeit sieht) und auch die Artillerie (die dann als Antwort folgt, neben Kamikazedrohnen).

Sie hassen die Russen fast so sehr wie ihre Kreiswehrersatzämter. Was aber hat das mit Zelensky und den Tropfen auf den heißen Stein zu tun, mit denen man ihn abspeist?
Na du behauptest doch gerade das dieser Krieg nur noch weiterläuft weil Zelensky ihn weiterführt, nicht weil das ukrainische Volk ihn auch (mehrheitlich) noch führen will.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ein Krieg eben nicht nur aus "Stößen" und "Gegenstößen" besteht, wie du vor zwei Posts geschrieben hast, weil Raumgewinn nicht das einzige Ziel eines Krieges ist, aber das wüsstest du halt auch, wenn du zumindest mal etwas militärische Standardliteratur gelesen hättest.
Manchmal wird sogar vorgestoßen, um sich in eine bessere Position für die Verteidigung zu bringen.
Es ging aber darum, daß die Ukraine keineswegs nur in der Defensive ist. Letztes Jahr hatten sie endlose Offensive. Die daraus resultierende Schwächung der Armee hat zur gegenwärtigen Situation geführt.


Na du behauptest doch das wäre in jeden Krieg so, oder waren die z.B. die Iraqkriege für dich keine Kriege?
Nun, Angriffe auf Krankenhäuser würden ja nur bestätigen, was ich sage.


Aha, welche "ukrainischen Angriffe werden den so von ihnen ausgeblendet, mit Quelle.
Beispiele:


Klar doch, sehr unklar, diese gefesselten Leichen...
Davon ab, am Anfang liefen beide Seiten noch (militärisch) mit allen möglichen, nicht immer einheitlichen Markierungen rum.
Mach dir selbst ein Bild:


Was niemand in Abrede gestellt hat, aber trotzdem gibt es drastische Unterschiede in der Dimension, zwischen Verrohung und Sanktionierung eines solchen Verhaltens und Verrohung und las sie mal machen, oder gar noch fördern (z.B. durch gezielte entmenschlichende Propaganda).

Bei Ukrainern beobachtet ersters, in der ruzzischen Armee vor allen letzteres und entsprechend deutlich gehäufter, dass zeigt alleine schon der Zustand in welchen Ruzzland ukrainische Kriegsgefange aushändigt (abgemagert und medizinisch schlecht verstorgt) und in welchen Zustand Ruzzland ruzzische Kriegsgefangene erhält (relativ anständiger Verfassung).

Das zu relativeren, das es ja jeder machen würde ist einfach nur lächerlich und zwar in etwa so als wolle man die Kriegsverbrechen Alliierter Soldaten, zwischen 1944 und 1945 (die es gab) mit den Verbrechen gleichsetzen die Wehrmacht und SS im gleichen Zeitraum begangen haben und letztere dann mit kriegsbedingter Verrohung rechtfertigen.
Unsinn. Kriegsverbrechen sind Kriegsverbrechen.


Nirgendwo habe ich behauptet dass Krieg attraktiv ist, aber an manchen unangenehmen Sachen kommt man im Leben nicht vorbei (besonders wenn so wie in der Ukraine sie einem von außen, durch Ruzzland, aufgezwungen werden), außer man ist halt als Mensch ein ganz besonders feiges Charakterschwein, was immer gerne nimmt solange dafür nichts verlangt wird, aber dann im Ernstfall die anderen dafür bezahlen lässt und sich selbst verkriecht.

Ich bin mir recht sicher, das du sicherlich auch bei einem Ernstfall der Erste wärst der die Koffer gepackt hat, oder die Fahne des Okupators schon unterm Bett, um mit eingezogenen Schwanz den Kotau zu vollführen und seine Haut zu retten, frei dem Motto, "nach mir die Sinnflut".
Wer meint, mich in einem sinnlosen Krieg ins Feuer schicken zu müssen, soll gefälligst selbst gehen.


Ah ja...
Und wo setzt Ruzzland Panzer geballt ein?
Oh richtig, auch nicht, weil beide Seiten in Summe zu übergegangen sind Angriffe vor allen mit kleinen Trupps zu führen, Grund nicht mangelnde Luftwaffe, oder Minen, sondern vor allen Drohnen (nicht nur Selbstmorddrohnen, sondern auch die Aufklärung, die Truppenansammlungen direkt in Echtzeit sieht) und auch die Artillerie (die dann als Antwort folgt, neben Kamikazedrohnen).
Es ist nur das, was die Ukrainer sagen. Sie können keine Nato-Kriegsführung machen, wenn die Mittel dazu fehlen.


Na du behauptest doch gerade das dieser Krieg nur noch weiterläuft weil Zelensky ihn weiterführt, nicht weil das ukrainische Volk ihn auch (mehrheitlich) noch führen will.
Zelensky entscheidet. Ob die Mehrheit der Ukrainer diesen Krieg noch unterstützt, weiß ich nicht. Ich bezweifle es aber. Er wird einfach hingenommen.
 
Manchmal wird sogar vorgestoßen, um sich in eine bessere Position für die Verteidigung zu bringen.
Wie schon geschrieben, du hast halt absolut keine Ahnung wovon du da redest, juckt dich aber halt auch nicht...

Nun, Angriffe auf Krankenhäuser würden ja nur bestätigen, was ich sage.
Also ist es doch nicht in jeden Krieg der Fall? :rollen:

Beispiele:
Oh ja, der Gouverneur der ruzzischen Region behauptet etwas, ohne unabhängige Prüfbarkeit, sehr glaubwürdige Quelle dafür dass das was er behauptet auch genau so stimmt:
Regional governor Vyacheslav Gladkov blamed Ukrainian forces for the strike near the village of Beryozovka, which he said was carried out with drones and hit minibuses transporting workers to a meat production facility, as well as a private car.
Schließlich schieben die Ruzzen ja nicht auch ihrerseits regelmäßig Dinge den Ukrainern zu, die nicht stimmen, wie das die Ukraine das Kinderkrankenhaus selbst beschossen haben soll, oder wenn mal wieder Belgorod von einer Bombe getroffen wird, die ein eigenes Flugzeug da irrtümlich abgeworfen hat, oder ein militärisches Ziel mal eben kurzerhand zu einem zivilen umerklärt wird, usw. usf.

Unsinn. Kriegsverbrechen sind Kriegsverbrechen.
Und trotzdem gibt es Unterschiede in Dimension und Organisation des Vorsatzes, sie zu begehen.

Wer meint, mich in einem sinnlosen Krieg ins Feuer schicken zu müssen, soll gefälligst selbst gehen.
Und ab wann es sinnlos ist bist du in der Lage zu beurteilen, ich glaube nicht...

Es ist nur das, was die Ukrainer sagen. Sie können keine Nato-Kriegsführung machen, wenn die Mittel dazu fehlen.
Stimmt so nicht, sie hätten schon gekonnt, aber das wäre wie Roulette mit ganzen Einsatz auf eine Zahl spielen, wenn du verlierst bist du am Ende Pleite, bzw. im Fall der Ukraine wäre soviel Material hinüber das sie es mit dem was sie aktuell erhalten nicht ersetzen könnten und den Krieg faktisch entschieden gewesen wäre.

Das war auch der Grund warum Saluschnyj halt nach ersten Versuchen das Vorgehen geändert hatte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Welche Verhandlungsposition bitte?
Von der ich nun schon 3 oder 4 mal schrieb. Verliert die Ukraine noch mehr, wird sich die Möglichkeit einer Verhandlungslösung eher schließen.
Ruzzlands Position waren immer die Maximalforderungen (alle zu unrecht anektierten Oblasten, quasi Entwaffnung der Ukraine, keine Waffeneinkäufe aus dem Ausland erlaubt, ect).
Nein, waren sie nachweislich nicht 2022 und was die aktuellen Berichte betrifft, auch nicht. Nenne für diese These doch mal eine Quelle.
Der einzige der also meinte das würde so etwas wie ein "Tauziehen" stattfinden war Ruzzland und seine degenerierte Führungsetage.

Klingt laut Russland Koordinator der BuReg nicht wirklich so.Ich glaube lieber dem Herren als dir. =)
Du meinst so spekulativ (...)
Nein, meine ich nicht.
Klär uns doch mal auf, (...)
Inwiefern? Ich sehe den Punkt doch genauso kritisch. Entweder ist es eine Paranoia Putins, er will wieder angreifen, oder er hat Befürchtungen die Ukraine könnte bei einem Zusammenbruchs RU angreifen, wenn sie als NATO Mitglied Rückende kung haben.
Nun kommst du und darfst gerne mal deine Sicht dazu unterbreiten.
Hatte ich bereits mehrfach, keine Wiederholung nötig.
Konflikte können (immer) nur dann ohne Gewalt gelöst werden wenn beide Seiten auch eine Basis haben auf der eine realistische Verhandlung erfolgreiche Ansätze verspricht.
Die Basis ist ja da. Jetzt hängt alles davon ab wie viel Ruzzzzland diese Basis wert ist.
Allerdings hat weder Ruzzland ein Interesse daran von seinen Maximalforderungen abzurücken (wie u.a. Madwedew und Lawrow zu verstehen gegeben haben),
Das ist falsch, Belege das mal mit einer klaren Quelle, die nicht so dünn ist wie die von Don71.
noch kann die Ukraine bei der von Ruzzland 2014 und 2022 an den Tag gelegten Agression irgendetwas akzeptieren was ihre Selbstverteidigungsfähigkeit faktisch zerstört
Ja wie bereits mehrfach geäußert muss dieser Punkt entschärft werden, aber auch das kann man nur erzielen, wenn überhaupt mal verhandelt wird.

Dass ihr das nicht kapiert ist mir ein Rätsel.
 
Wie schon geschrieben, du hast halt absolut keine Ahnung wovon du da redest, juckt dich aber halt auch nicht...
Lol, du ausgewiesener Militärexperte.


Also ist es doch nicht in jeden Krieg der Fall? :rollen:
Wie soll man das denn verstehen?


Oh ja, der Gouverneur der ruzzischen Region behauptet etwas, ohne unabhängige Prüfbarkeit, sehr glaubwürdige Quelle dafür dass das was er behauptet auch genau so stimmt:
Und die UN ist auch nicht gut genug als Quelle?


Schließlich schieben die Ruzzen ja nicht auch ihrerseits regelmäßig Dinge den Ukrainern zu, die nicht stimmen, wie das die Ukraine das Kinderkrankenhaus selbst beschossen haben soll, oder wenn mal wieder Belgorod von einer Bombe getroffen wird, die ein eigenes Flugzeug da irrtümlich abgeworfen hat, oder ein militärisches Ziel mal eben kurzerhand zu einem zivilen umerklärt wird, usw. usf.
Also die Russen waren es selbst?


Und trotzdem gibt es Unterschiede in Dimension und Organisation des Vorsatzes, sie zu begehen.
Es ist immer die Entscheidung der Täter. Massaker und Plünderungen waren der Wehrmacht schlicht verboten.


Und ab wann es sinnlos ist bist du in der Lage zu beurteilen, ich glaube nicht...
Z.B wenn es nur darum geht wer den Längeren hat. Dann eben abschneiden und direkt vergleichen...


Stimmt so nicht, sie hätten schon gekonnt, aber das wäre wie Roulette mit ganzen Einsatz auf eine Zahl spielen, wenn du verlierst bist du am Ende Pleite, bzw. im Fall der Ukraine wäre soviel Material hinüber das sie es mit dem was sie aktuell erhalten nicht ersetzen könnten und den Krieg faktisch entschieden gewesen wäre.

Das war auch der Grund warum Saluschnyj halt nach ersten Versuchen das Vorgehen geändert hatte.
Klar kann man etwas zum Scheitern verurteiltes beginnen....
 
Es sagt viel über dich aus, wenn du von der Ukraine verlangst, dass sie diese Kapitulationsforderung annimmt.
Dass ihr immer auf die persönliche Ebene gehen müsst. Das sagt gar nichts über mich aus. Das sagt wenn überhaupt aus, dass ich Veehandlungungen mit Zugeständnissen im Moment als den besseren Plan erachte als weiterzukämpfen.
Dein erster wahrer Satz seit langem.
(Aber den haben wir ja auch jahrelang vorgebetet.)
Ach, das ist doch wieder komplett unwahr.
 
Wer meint, mich in einem sinnlosen Krieg ins Feuer schicken zu müssen, soll gefälligst selbst gehen.
Wenn Du die Verteidigung Deiner eigenen Freiheit als sinnlos siehst dann werde ich Dir das nicht nehmen.
Ich persönlich sehe das anders. Damit bin ich glücklicherweise auch nicht allein.
Nein, waren sie nachweislich nicht 2022 und was die aktuellen Berichte betrifft, auch nicht. Nenne für diese These doch mal eine Quelle.
Na ist doch öffentlich auf Wiki zu lesen.

"Historisch gehe es auf eine Fehlentscheidung Lenins zurück, dass es die Ukraine überhaupt als eigenen Staat gebe. Eigentlich sei das Gebiet die Wiege Russlands und damit von Russland zu beschützen.
Die NATO habe mit der Osterweiterung ein mündliches Versprechen gebrochen, das 1990 Vorbedingung für die Wiedervereinigung Deutschlands am Ende des Kalten Krieges[20] gewesen sei.
Entmilitarisierung der Ukraine.
Entnazifizierung der Ukraine, da das „Nazi-Regime“ die Ukrainer, besonders die russischstämmigen, unterdrücke.[21]
Anerkennung der von Russland annektierten Regionen Krim, Donezk und Luhansk als unabhängig oder als Teil von Russland.[22]"


Und:
"Auf Reuters gab es möglicherweise vor oder kurz nach Ausbruch des Krieges Ende Februar 2022 einen Vertragsentwurf, der zur Abwendung bzw. Beendigung des Krieges einen Verzicht der Ukraine auf eine Mitgliedschaft in der NATO vorsah, allerdings ohne nachprüfbare Quellen zu nennen[23]. Diese möglicherweise unter Beteiligung von Dmitri Kosak ausgehandelte mögliche Vereinbarung mit der ukrainischen Regierung sei laut Reuters von Putin abgelehnt worden.[24] Mychajlo Podoljak, ukrainischer Teilnehmer an den Verhandlungen mit Russland sagte, die Russische Föderation habe mit den Verhandlungen die Vorbereitung der Invasion vertuscht. Podolyak antwortete nicht auf Fragen von Reuters zum Inhalt der Gespräche und bestätigte nicht, dass ein Vertragsentwurf erzielt worden war. „Heute [Oktober 2022] verstehen wir klar, dass die russische Seite nie an einer friedlichen Lösung interessiert war“, so Podoljak.[25]"
 
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