Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Ach!
Russland ist gar keine Demokratie.
Nun aber!
Deine Art der Diskussion ist irgendwie unverständlich. Wo hatte ich gesagt, RU sei eine Demokratie? Du willst mich lediglich in irgendeine Ecke stellen, weil ich die derzeitige Strategie nicht überzeugend finde.

Versuch halt einfach damit zu leben, dass nicht jeder deiner/eurer Meinung sein kann.
Über den Status eines freien Landes bestimmt zuerst dieses Land. Ganz bestimmt nicht Herr Putin oder Russland.
Geopolitik hat schon x-fach über den Status freier Länder und deren frei gewählter Präsidenten entschieden.

Nur mal so als Einordnung. Die USA kann RU nur sehr schwer von etwas abhalten, was sie selbst dauerhaft verletzt haben. (Völkerrecht/UN Charta) Geopolitik braucht einen Interessenausgleich. Das heißt neutrale Ukraine, das wäre momentan besser als Krieg.
 
Aha. Du glaubst also, dass die öffentlich-rechtlichen staatsfern berichten? Das tun sie nicht. Das sind "System-Medien". Ganz ohne Zweifel.
Spar dir die Verschwörungsmythen.
Das russische Fernsehen ist Staatspropaganda.
Du findest die Absichtserklärungen der NATO und den von Selenski in die Verfassung gegossenen NATO Beitritt keine Provokation/Begründung für Putin, die Ukraine in seine Hände zu bekommen?
Jedes Land steht es frei, Bündnisse beizutreten, die es anstrebt.
Einzig Russland zwingt Staaten in ein Bündnis.
 
Deine Art der Diskussion ist irgendwie unverständlich.
Interessant, was ist Dir unverständlich?
Wo hatte ich gesagt, RU sei eine Demokratie?
Habe ich nicht behauptet. Eher das Gegenteil da Du ja angeführt hast, dass die Demokratie dort aufgebaut werden soll.
Es ist selten hier, dass davon gesprochen wird, dass es in Russland keine Demokratie gibt obwohl in der russischen Verfassung im Artikel 1 etwas anderes steht.

Du willst mich lediglich in irgendeine Ecke stellen, weil ich die derzeitige Strategie nicht überzeugend finde.
In welche Ecke will ich Dich den angeblich stellen? Was möchtest Du mit solchen Unterstellungen erreichen?
Die USA kann RU nur sehr schwer von etwas abhalten, was sie selbst dauerhaft verletzt haben. (Völkerrecht/UN Charta)
Eventuell schon mitbekommen es sind nicht die USA (alleine) die Russland von etwas abhalten wollen. Es ist der Großteil der Staatengemeinschaft wie in diversen Abstimmungen der UN Vollversammlung abzulesen ist.
Es verliert im übrigen auch keine Nation ihre Rechte wenn diese selbst gegen diese verstoßen hat. Im übrigen ist das eine Begründung wie im Kindergarten. Es geht nicht darum was die USA gemacht haben oder machen, dass kann, darf und muss angesprochen und angeprangert werden, damit sich dieses für die Zukunft ändert, jetzt und hier geht es um Russland.
Russischer völkerrechtswidriger Angriffskrieg, Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Verstoß gegen UN Resolutionen (welche man selber im UN Sicherheitsrat zugestimmt hat), Bruch internationaler Verträge, ..... .
Geopolitik braucht einen Interessenausgleich.
Geopolitik braucht freie Nationen welche frei entscheiden.
Interessenkonflikte rechtfertigen keinen Krieg, rechtfertigten keinen Krieg, rechtfertigten keinen Krieg. Niemals!
 
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Die USA kann RU nur sehr schwer von etwas abhalten, was sie selbst dauerhaft verletzt haben.
Willst du damit sagen, dass man als Ruzzki mordend und brandschatzend durch ein fremdes Land ziehen und sich Teile davon unter den Nagel reißen darf, weil andere Länder in deiner Gedankenwelt auch so agieren (was seit 1939 eigentlich so in dem Maße nicht mehr passiert ist)? Wäre das dann nicht gleichbedeutend mit: Wenn andere Kacke sind, dann darf ich das auch? Und wenn man so argumentiert, wäre das dann nicht eine geistig-moralische Bankrotterklärung?
 
...Im Grunde genommen, sagt Remmel, gebe es zwei wesentliche Elemente der Gefechtsführung: Feuer und Bewegung. Nach dieser Manöverdoktrin agieren westliche Staaten vornehmlich. "Man setzt auf Führungsüberlegenheit und hohe Mobilität, um räumlich und zeitlich begrenzte Feuerüberlegenheit zu schaffen. Die russischen Streitkräfte dagegen setzen auf hohe Feuerraten an möglichst vielen Stellen."So überdehnten sie die ukrainischen Streitkräfte und nutzten sie in letzter Konsequenz so weit ab, dass sie sich der Gefechtshandlung entziehen müssten. "Raumgewinne sind dann nur eine logische Konsequenz eines im Kern kräfteorientierten Ansatzes", erklärt Remmel...

Nur hat Herr Remmel da in meinen Augen einen Denkfehler.
Aktuell macht alles den Eindruck als würde die ruzzische Armee sich selbst dabei wesentlich nachhaltiger abnutzen, als die ukrainische.
Ein valide Taktik und Strategie kann das aber nur sein wenn man sich selbst damit nicht langfristig in ein Patt der eigenen Handlungsfähigkeit manövriert.

Die einzige ruzzische Strategie die ich persönlich daher aktuell in der Ukraine sehe ist die zu hoffen das der Westen irgendwann das Interesse verliert, die Ukraine materiell zu unterstützen, oder aber es in gegenügend westlichen Staaten zu politischen Umbrüchen kommt, die rechtsaußen Regierungen an die Macht bringen, die im Sinne Mozkaus agieren und die Ukraine zum nachgeben "zwingen".

Beides möglichst bevor in Ruzzland die Depotbestände aufgebraucht sind und man seine aktuelle Intensität dann nicht mehr in der Form aufrechterhalten kann.

Es würde mich daher auch nicht wundern wenn Wladimir Putler 2025/2026 plötzlich etwas andere Töne anschlägt, wenn es um die eigene Verhandlungsposition und Ukrainische Zugständnisse geht, sollten sich seine Hoffnungen bis dahin nicht erfüllen.

 
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Geopolitik braucht freie Nationen welche frei entscheiden.
Schon wär's.
Willst du damit sagen, dass man als Ruzzki mordend und brandschatzend durch ein fremdes Land ziehen und sich Teile davon unter den Nagel reißen darf, weil andere Länder in deiner Gedankenwelt auch so agieren (was seit 1939 eigentlich so in dem Maße nicht mehr passiert ist)?
Nein, sage ich nicht, ignoriere halt völlig den Kontext.
Wäre das dann nicht gleichbedeutend mit: Wenn andere Kacke sind, dann darf ich das auch?
Nein, das soll nur heißen, dass Geopolitik einen Interessenausgleich braucht, um den Krieg zu beenden bzw. um wieder Vertrauen herzustellen.
 
Geopolitik betreiben sämtliche Akteure, natürlich auch die USA.
Und natürlich betreibt die USA Geopolitik auch so, dass es Beeinflussungen von anderen Staaten zu Gunsten der USA gibt, da ist -denke ich- niemand allzu blauäugig.
Der wesentliche Untschied ist allerdings, dass die USA (im Gegensatz zu Russland, China usw) auf Demokratie, sowie freien/liberalen Handel setzen und insbesondere letzteren sichern/wiederherstellen wollen und sich darüber hinaus auch klar zur Humanität bekennen.
Weiterhin hat nahezu jede (!) aktuelle Demokratie ihr Dasein letztlich der militärischen Durchsetzungsfähigkeit der USA zu verdanken.

Ich kann daran unterm Strich soweit erstmal nichts schlechtes finden - ich lebe verdammt gut "unter dem Joch der USA bzw. seiner geknechteten Vasallenstaaten" und bezweifle, dass Russland mir auch nur ein Achtel dessen bieten könnte.

Nein, das soll nur heißen, dass Geopolitik einen Interessenausgleich braucht, um den Krieg zu beenden bzw. um wieder Vertrauen herzustellen.
Jetzt erklär mir doch bitte einmal, wie Russland wieder nachhaltig Vertrauen herstellen will, nachdem es sein Nachbarland und selbsterklärtes Brudervolk heimtückisch überfallen hat, dem gesamten Westen mit dem Einsatz von Massenvernichtungswaffen droht, den massenhaften Tod von Zivilisten mindestens billigend in Kauf nimmt und nichts zur Deeskalaktion beiträgt, sowie in der Vergangenheit bereits mehrfach vertragsbrüchig wurde.

Da bin ich aber mal gespannt wie ein Flitzebogen, mit welchen Maßnahmen Russland glaubhaft überzeugen könnte
 
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Russland will ein fremdes Land erobern und die Ukraine will einfach nur in Frieden leben. Wo genau soll da der Interessenausgleich liegen?
Und warum sollte man sich da "in der Mitte" treffen?
Und welche Bedrohung geht denn für Russland (oder irgendwen) von der NATO-Mitgliedschaft der Ukraine aus?
Und wo genau sind denn die ganzen Ukronazis?
Und warum sollte die Ukraine nur ein Rumpf-Heer á la Versailler Vertrag haben dürfen?
Und welche Sicherheitsgarantien hat die Ukraine denn für den Rest ihres Landes, wenn es Gebiete abtritt?
Und wer bezahlt die ganzen Zerstörungen in der Ukraine, die Russland angerichtet hat?
 
Nein, sage ich nicht, ignoriere halt völlig den Kontext.

Der Kontext ist
Die USA kann RU nur sehr schwer von etwas abhalten, was sie selbst dauerhaft verletzt haben.
Was kann man daran falsch verstehen?

Nein, das soll nur heißen, dass Geopolitik einen Interessenausgleich braucht, um den Krieg zu beenden bzw. um wieder Vertrauen herzustellen.
Nenne mir die Interessen Russlands und wie man einen Ausgleich schafft. It's your turn, Björn!
 
Was kann man daran falsch verstehen?
Du verstehst das schon absichtlich falsch.
Nenne mir die Interessen Russlands und wie man einen Ausgleich schafft. It's your turn, Björn!
Wurden bereits genannt und alles weitere auch.
Was ist denn das Interesse Russlands?
Siehe oben.
Jetzt erklär mir doch bitte einmal, wie Russland wieder nachhaltig Vertrauen herstellen will....
Ich schrieb nicht davon wie Russland gegenüber der Ukraine wieder Vertrauen herstellt, sondern wie sich der Westen mit Russland bezüglich der NATO und deren Erweiterung einigt. Der Konflikt schwelt seit 20 Jahren.
Russland will ein fremdes Land erobern und die Ukraine will einfach nur in Frieden leben. Wo genau soll da der Interessenausgleich liegen?
Stand doch weiter oben schon, ist das wirklich so schwierig mit dem Verständnis?
Wo der Interessenausgleich liegt, weißt du ganz genau.
 
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Ich schrieb nicht davon wie Russland gegenüber der Ukraine wieder Vertrauen herstellt, sondern wie sich der Westen mit Russland bezüglich der NATO und deren Erweiterung einigt.
Was für Erweiterung? Die NATO ist kein Schurke der sich andere Länder gewaltsam einverleibt. Die machen das völlig freiwillig weil der Nachbar im Osten der Meinung ist andere Länder anzugreifen und sie nun mal Schutz brauchen.
 
Welche Verträge hat den der Westen gegenüber Russland gebrochen?
Rechtfertigt das einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg? Was bitte schön rechtfertigt das was Russland da jeden Tag an Verbrechen begeht. Was bitte?

Und ja Russland ist derjenige welcher Vertrauen herzustellen hat.
Schon eine komische Vorstellung das diesem dem Opfer obliegen soll.

Btw es wurde explizit noch einmal nach den Gründen gefragt. Eventuell sind es aus Deiner Sicht ja andere als auf den 1200 Seiten zu lesen.
Insbesondere täte mich die Gründe interessieren welche einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg begründen bzw rechtfertigen.
 
Wie lange kann und will Russland das aushalten?
462.000 bis 728.000 tote oder schwerverwundete russische Soldaten

Im Prinzip scheint es mir schon logisch und wohl auch recht wahrscheinlich, dass Russland spätestens nach dem "Bedarf" an militärischen Rüstungsgütern in ein wirtschaftliches Loch fallen kann.

Klar ist, dass aktuell die staatlichen Ausgaben für Rüstung Treiber der wirtschaftlichen Entwicklung sind.
Weiterhin sind zudem auch die Sold-Zahlungen an die für den Fronteinsatz angeworbenen "Armuts-Bürger" (aus Kaukasus & Co) aus deren Perspektive sehr verlockend.
Es ist hinsichtlich einer tatsächlich ausgezahlten Entschädigung für eine entspr. Familie wirtschaftlich gesehen tatsächlich "besser", wenn der Mann im Krieg stirbt, als wenn er bis zur Rente mit dem mickrigen Standardlohn arbeiten geht. Das ist ein wirksamer Anreiz.
Nebenbei stärkt das indirekt auch die inländische Kaufkraft und ist im Prinzip eine Art "Umverteilung von oben nach unten".
Diese die Wirtschaft unterstützenden Faktoren können (und sollten) sich langfristig aber ins Gegenteil verkehren. Denn Russland lebt erheblich von seiner (abnehmenden) Substanz und dem Durchhaltewillen des indoktrinierten und verblendeten Großteil seines Volkes.

Die Hauptfragen bzgl. Russlands Durchhaltefähigkeit sind mMn :
  • Wann gerät Russland in konkrete Finanzierungsprobleme für Rüstungsgüter und personelle Wehrausgaben (inkl. Verpflichtungen aus Witwenrenten & Co), sprich wann sind die Reserven aufgezehrt und/oder die Verschuldungsmöglichkeiten erschöpft?
  • Wann hat Russland genug Armutsbürger (zzgl. ausländische Söldner) verheizt, so dass die "besser gestellten" Westrussen an die Front müssen, die sich sicherlich schwerer damit tun werden, sprich wann kommt der Krieg in der Moskauer Bevölkerung so richtig an?
  • Wann kann die Wirtschaft den militärischen Bedarf (z.B. Beschaffungsprobleme bei Ressourcen/Rohmaterial) nachhaltig nicht mehr decken, sprich wann kommen Depotleerung (angeblich ab 2026) und Neuproduktion nicht mehr nach?
  • Wann empfindet die russische Gesellschaft mehrheitlich das Kosten / Nutzen Verhältnis als zu ungünstig und verlangt vehement Frieden bzw. Zugeständnisse?

Ich schrieb nicht davon wie Russland gegenüber der Ukraine wieder Vertrauen herstellt, sondern wie sich der Westen mit Russland bezüglich der NATO und deren Erweiterung einigt. Der Konflikt schwelt seit 20 Jahren.
Das ist aber die Frage, der du dich gerne einmal widmen solltest.

Falle doch bitte nicht immer wieder auf die plumpe, widerlegte Kreml-Propaganda rein:
Der "Konflikt", der angeblich schon seit 20 Jahren schwelt, ist ein von Russland konstruierter Konflikt.

Schließlich ist es ja nicht so, dass die NATO bei der Osterweiterung nicht sogar den expliziten "Segen" Russlands hatte (siehe NATO-Russland Grundakte v. 1997).
Auch hat die NATO weder auf dem Gebiet der ehemaligen DDR, noch östlich davon Atomwaffen stationiert.
Schau mal nach, wo -vor der Stationierung in Litauen- zuvor NATO Stützpunkte in Osteuropa waren.

Wo ist hier auch nur im Ansatz eine Bedrohung Russlands?
Warum ist die NATO mit Schweden und FInnland denn NACH dem Angriff Russlands wohl größer geworden (wer bedroht wen)?
Dämmert es langsam, warum Osteuropa nahezu geschlossen in die NATO wollte? Die kennen ihren Nachbarn wohl ganz gut!



Hast Du auch nur ein einziges handfestes Gegenargument auf Lager?

Nein? Dann sollte dieses Kapitel bitte auch endlich einmal final abgeschlossen sein.
Was Russland sich darüber hinaus zusammen reimt, ist recht unerheblich und als postsowjetische Phantomschmerzen zu verstehen.
 
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Stand doch weiter oben schon, ist das wirklich so schwierig mit dem Verständnis?

Werde doch mal konkret.

Wo der Interessenausgleich liegt, weißt du ganz genau.

Nein, weiß ich nicht. Sag es mir bitte.

Anbei diese zwei Wikipedia-Artikel als Einordnung:


Wie soll man mit einem solchen Nachbarn in Frieden leben? Wo soll da der Interessensausgleich liegen?
 
Westen mit Russland bezüglich der NATO und deren Erweiterung einigt.

Und dann noch so etwas. Da kriegst die Tür nich zu!

Die Frage einer Osterweiterung der Nato habe sich damals gar nicht gestellt, da der Warschauer Pakt noch existiert habe. Dass in den Zwei-plus-Vier-Gesprächen Zusagen gemacht wurden, die Nato nicht nach Osten zu erweitern, stimmt laut Gorbatschow nicht. Auf die Frage, ob es ein Mythos sei, dass er damals vom Westen bezüglich der Osterweiterung betrogen worden war, sagte er: „Ja, das ist tatsächlich ein Mythos. Da hat die Presse ihre Hand im Spiel gehabt.“

Historische Forschung der Wissenschaftlerin Mary Elise Sarotte zeigt, dass Gorbatschow im Mai 1990 in seinen Unterlagen notierte:

„Ich habe Baker gesagt, dass mir bewusst sei, dass er dem Rückzug osteuropäischer Staaten aus dem Warschauer Pakt und dem Eintritt in die Nato positiv gegenüberstehe.“



Aber kann ja nicht sein, was nicht sein darf, nicht wahr?
 
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