brooker
F@H Team #70335 Event Manager
... der Ukraine droht auf Grund von gescheiterten Verhandlungen mit internationalen Investoren, wie dem amerikanische Großinvestor Blackrock, der französische Fonds Amundi und dem britische internationalen Anleger Amia Capital, eine weitere monetäre Anspannung, denn die Tilgungsfrist eines Anleihepakets im Wert von 20 Milliarden US-Dollar endet am 1. August.
Kiew hat um eine Verlängerung der Rückzahlungsfrist und einen teilweisen Schuldenerlass gebeten und argumentiert, das "... sie andernfalls ihre Ausgaben für das Militär und den Wiederaufbau des Landes empfindlich einschränken müsse. Die Investoren wiesen den Vorschlag zurück. Für sie war maximal ein „Haircut“ (Schuldenschnitt) von rund 20 Prozent vertretbar. Weiterhin berge der von Kiew vorgesehene Weg die Gefahr, dass das Vertrauen künftiger Investoren in der Ukraine „erheblichen Schaden“ nehme. Eine Einigung muss her, denn die Ukraine ist auf weitere Kredite des Internationalen Währungsfonds (IWF) angewiesen ist. Der IWF hat mit der ukrainischen Regierung vereinbart, dass das Verhältnis der Staatsverschuldung zum Bruttoinlandsprodukt bis 2033 auf 60 Prozent sinken soll. Im vergangenen Jahr lag die Schuldenquote bei 82,87 Prozent, Ende 2024 dürfte sie Schätzungen zufolge mehr als 94 Prozent betragen.
Um die Forderungen der internationalen Gläubiger erfüllen und weitere Kredite erhalten zu können, muss Kiew Privatisierungen von Staatsunternehmen an ausländische Investoren vorantreiben. Somit wird der "Ausverkauf des Landes", der mit der Landreform von 2021 begann, gezwungener Maßen fortgeführt. „Das Problem ist, dass die westliche Hilfe an ein drastisches Strukturanpassungsprogramm geknüpft wurde, das Sparmaßnahmen, Kürzungen der sozialen Sicherheitsnetze und die Privatisierung von Schlüsselsektoren der Wirtschaft umfasst“, sagt der Ökonom Frederic Mousseau vom amerikanischen Oakland Institute.
Kiew hat um eine Verlängerung der Rückzahlungsfrist und einen teilweisen Schuldenerlass gebeten und argumentiert, das "... sie andernfalls ihre Ausgaben für das Militär und den Wiederaufbau des Landes empfindlich einschränken müsse. Die Investoren wiesen den Vorschlag zurück. Für sie war maximal ein „Haircut“ (Schuldenschnitt) von rund 20 Prozent vertretbar. Weiterhin berge der von Kiew vorgesehene Weg die Gefahr, dass das Vertrauen künftiger Investoren in der Ukraine „erheblichen Schaden“ nehme. Eine Einigung muss her, denn die Ukraine ist auf weitere Kredite des Internationalen Währungsfonds (IWF) angewiesen ist. Der IWF hat mit der ukrainischen Regierung vereinbart, dass das Verhältnis der Staatsverschuldung zum Bruttoinlandsprodukt bis 2033 auf 60 Prozent sinken soll. Im vergangenen Jahr lag die Schuldenquote bei 82,87 Prozent, Ende 2024 dürfte sie Schätzungen zufolge mehr als 94 Prozent betragen.
Um die Forderungen der internationalen Gläubiger erfüllen und weitere Kredite erhalten zu können, muss Kiew Privatisierungen von Staatsunternehmen an ausländische Investoren vorantreiben. Somit wird der "Ausverkauf des Landes", der mit der Landreform von 2021 begann, gezwungener Maßen fortgeführt. „Das Problem ist, dass die westliche Hilfe an ein drastisches Strukturanpassungsprogramm geknüpft wurde, das Sparmaßnahmen, Kürzungen der sozialen Sicherheitsnetze und die Privatisierung von Schlüsselsektoren der Wirtschaft umfasst“, sagt der Ökonom Frederic Mousseau vom amerikanischen Oakland Institute.
MSN
www.msn.com
