Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Na es scheint sich ja doch etwas zu bewegen. Im Gegensatz zu Russland hat die Ukraine ja eher weniger zivile Ziele im Sinn.
Meldung bei MDR vom heutigen Tag 18:23

"Macron: Ukraine soll Stützpunkte in Russland "neutralisieren" können
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will der Ukraine das Angreifen von Stellungen in Russland ermöglichen. "Wir müssen ihnen erlauben, militärische Stützpunkte zu neutralisieren, von denen aus Raketen abgeschossen werden", sagte Macron am Dienstag in Meseberg. Sowohl Kanzler Olaf Scholz als auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatten zudem nicht ausgeschlossen, dass die Ukraine dabei auch vom Westen gelieferte Waffen verwenden dürfe. In keinem Fall solle der Ukraine aber erlaubt sein, mit den gelieferten Waffen andere Orte oder gar zivile Ziele in Russland anzugreifen."

Jedes militärische Ziel ist ein legitimes Ziel.

Trennung

Ich bin mir sehr sicher, dass die Weltgemeinschaft an einem Frieden in der Ukraine sehr interessiert ist. Es wäre allerdings Fatal dem Aggressor der sich außerhalb der UN Charta mit seinem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg steht klein beinzugeben. Damit wäre die Weltgemeinschaft bankrott und das Recht des stärkeren tritt an dessen Stelle.
 
Da es im Zusammenhang mit der militärischen Unterstützung steht.
Wer eskaliert da?

Nach der Sprengung eines Staudammes ein durchaus denkbar es Szenario.
 
Den Ruzzen geht es wirtschaftlich mit ihrem Krieg gegen die Ukraine so bombastisch gut, die weggefallenen Exporte in den Westen spielen keine Rolle, China und Indien konnten das alles so wett mache, dass man jetzt nur mal so zum Spaß die Steuern erhöht. Das macht man aber nur bei Reichen und Unternehmen. Erstere haben es ja eh über und Letztere verdienen ihr Geld eh fast nur noch vom Staat. Und dann sind da noch die paar internationalen Konzerne. Läuft äußerst formidable im russischen Reich!
 
Den Ruzzen geht es wirtschaftlich mit ihrem Krieg gegen die Ukraine so bombastisch gut, die weggefallenen Exporte in den Westen spielen keine Rolle, China und Indien konnten das alles so wett mache, dass man jetzt nur mal so zum Spaß die Steuern erhöht. Das macht man aber nur bei Reichen und Unternehmen. Erstere haben es ja eh über und Letztere verdienen ihr Geld eh fast nur noch vom Staat. Und dann sind da noch die paar internationalen Konzerne. Läuft äußerst formidable im russischen Reich!
Der Beitrag täte auch gut in den Russland Thread passen. Dort werden solche Aussagen auch gerne relativiert. Tatsache ist aber, dass es ohne diesen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen einen friedlichen Nachbarn nicht zu dieser sensationellen wirtschaftlichen Lage gekommen wäre.
 
Eine konkrete Frage:
Warum krakeelt der kleine Mann aus dem Kreml überhaupt so wild herum, wo doch kein westliches Waffensystem irgendetwas verändern würde?

Man kann auch wirklich übertreiben ... weil Putin hat gesagt es kann ernste Konsequenzen geben nicht es wird. Und abgesehen davon bringt es der Ukraine im aktuellen Kriegsverlauf eigentlich auch nichts eh schon knappe Ressourcen dafür zu verschwenden irgendwas in Russland in die Luft zu jagen. Weil das Einzige was man (abgesehen von vielleicht kurzzeitiger Moral) damit erreicht ist dass man die russische Bevölkerung für den Krieg aufstachelt.

Dementsprechend bleibt am Ende des Tages nach wie vor im Raum stehen dass der Ukraine lange vor den Russen die Soldaten ausgehen werden.
 
Ich denke die russische Bevölkerung würde eher durch Angriffe auf zivile Ziele aufgestachelt.

Dem Verteidiger ist klar warum er sich verteidigt. Die Frage ist nicht ob Russland die Soldaten ausgehen bzw später als der Ukraine, sondern wie hoch sind auch auf russischer Seite die Verluste akzeptabel? Neue Gräber bzw nicht zurück kehrende Söhne und Väter sind sicher eher ein Punkt was eine Gesellschaft aufstachelt, anders als irgendwelche militärischen Ziele.

Da wird im übrigen schon lange und öfters über "kann" gesprochen. Das nützt sich ab und somit werden solche Drohungen immer unglaubwürdiger.
 
damit erreicht ist dass man die russische Bevölkerung für den Krieg aufstachelt.
Stimmt, aktuell ist die ja mehrheitlich dagegen und natürlich bringt es was Ziele auf russischen Boden anzugreifen. Genau da stehen ja diverse Waffensysteme. Denkst du die Ukraine will da Wohnhäuser abschießen oder was? Das ist Ruzzland und Putler vorbehalten.
Dementsprechend bleibt am Ende des Tages nach wie vor im Raum stehen dass der Ukraine lange vor den Russen die Soldaten ausgehen werden.
Jo, die Ukraine ist quasi besiegt und sollte einfach aufgeben.

Alter...
 
Man kann auch wirklich übertreiben ... weil Putin hat gesagt es kann ernste Konsequenzen geben nicht es wird.
Also sind die Drohungen Putins deiner Meinung nach nicht ernst zu nehmen?

Ich persönliche halte es nicht für übertrieben, wenn der diktatorisch agierende Herrscher einer Atommacht, die ein Nachbarland überfällt, den Unterstützern des Angegriffenen direkt oder indirekt mit Atomwaffeneinsatz droht.

Mit Atomwaffen droht man nicht leichtfertig. Es gibt auch keinerlei Grund hierzu.
Niemand bedroht Russland - das sieht Russland ganz exklusiv alleine so um seinen Angriff (zumindest innenpolitisch) zu rechtfertigen.

Und abgesehen davon bringt es der Ukraine im aktuellen Kriegsverlauf eigentlich auch nichts eh schon knappe Ressourcen dafür zu verschwenden irgendwas in Russland in die Luft zu jagen. Weil das Einzige was man (abgesehen von vielleicht kurzzeitiger Moral) damit erreicht ist dass man die russische Bevölkerung für den Krieg aufstachelt.
Du hast aber schon bedacht, dass nicht "irgendwas in Russland in die Luft gejagt" werden soll, sondern klare militärische Ziele, die dem Angriffkrieg der Russen dienen?
Zum Beispiel Waffendepots, Militärflugplätze, Raketenstellungen oder Truppenansammlungen nahe der Grenze.

Die Ukrainer können schon gut selber beurteilen, wofür die "knappen Ressourcen" am sinnvollsten eingesetzt werden.
Angriffe auf Logistik und Militär in Russland können sehr wohl einen großen Effekt haben. Alles was gar nicht erst in der Ukraine eingesetzt werden kann, entlastet die Situation in der Ukraine und schont ukrainische Ressourcen (insb. Personal).

Alleine dass der kleine Mann im Kreml so vehement und fast schon hysterisch darauf reagiert, sollte dir ein Licht aufgehen lassen. Er fürchtet darum seine Trümpfe zu verlieren und die Eskalationsdominanz abgeben zu müssen.
Er weiß schon, dass er konventionell keine Chance gegen freigesetzte und ungezügelte westliche Ressourcen hat.
Auch muss er darum fürchten, dass sein Volk bei noch deutlicheren Verlusten irgendwann nicht mehr die Schnauze hält (Afghanistan lässt grüßen), weil er vielleicht doch mobilisieren muss und den Russen die Spezialoperation doch zu speziell wird.

Die bisherigen "Nadelstiche" der Ukraine zeigen durchaus ihre Wirkung. Die Ukraine macht bis hierhin recht viel aus relativ wenig.
Wieviel kann sie wohl bewirken, wenn sie mehr Mittel hat?

Ob die Leute in Russland das nun motivieren würde, massenweise und freiwillig in die Armee einzutreten halte ich für äußerst fraglich.
Heute bereits ist die russische Gesellschaft wahlweise sediert oder brainwashed.
Das ändern gezielte Angriffe auf das Militär in Russland nicht in relevantem Maße - vielleicht hat es ja sogar den gegenteiligen Effekt und wenn die Einschläge effektiv und gezielt näher kommen, wird stellenweise mal nachgedacht?!

Dementsprechend bleibt am Ende des Tages nach wie vor im Raum stehen dass der Ukraine lange vor den Russen die Soldaten ausgehen werden.
Nochmal: Russland hat weder unbegrenzt Soldaten, noch Kriegsgerät. Natürlich kann man auch Russland abnutzen.

Und: So schnell gehen der Ukraine faktisch nicht die Soldaten aus.
Die Ukraine hat bisher sehr viel Rücksicht auf die Zivilgesellschaft genommen, in dem das Einberufungsalter recht hoch angesetzt ist und viel Potenzial auch in den Fluchtstaaten noch vorhanden ist. Schau dir das Durchschnittsalter des ukrainischen Soldaten an.

Es wird keinen Zeitpunkt geben, an dem die Ukraine keine Soldaten haben wird.

Nur muss die Ukraine nun mehr Anstregnungen unternehmen, breitere Bevölkerungsschichten mit einzubeziehen.
Daher wurde jüngst auch das neue Mobilisierungsgesetz geschaffen.
Das das kontroverse Debatten auslöst, ist in eine Demokratie nunmal so und muss ausgehalten werden.
Im Übrigen auch einer der Unterschiede zwischen Russland und der Ukraine. In Russland gibt es eine solche Debatte nicht. Darf es nicht geben.

 
Zuletzt bearbeitet:
ATACMS wirkt. Wäre natürlich fatal wenn ein System was gerade solche gefahren entdecken soll nicht auch entsprechend geschützt wird. Gerade in Bezug auf den baldigen Einsatz der F-16 für die Ukraine ein wichtiger erfolg. Persönlich hätte ich eher damit gerechnet, dass die ersten Einsätze der F-16 in der Wild Weasel Rolle stattfinden. Eventuell versucht die Ukraine dieses Problem vorher zu lösen?

 
Interessante Fähigkeit welche die Schweden der Ukraine zur Verfügung stellen. Wertet ganz sicher die F-16 auf.
 
Also sind die Drohungen Putins deiner Meinung nach nicht ernst zu nehmen?
Ich persönliche halte es nicht für übertrieben, wenn der diktatorisch agierende Herrscher einer Atommacht, die ein Nachbarland überfällt, den Unterstützern des Angegriffenen direkt oder indirekt mit Atomwaffeneinsatz droht.
Ich habe mich schon gefragt wann die Sage von Putin dem diktatorischen Alleinherrscher Russlands mal wieder ausgepackt wird. Ich würde es mir zwar nicht anmassen bewerten zu wollen wo genau Russland zwischen Oligarchie und Autokratie steht aber es wäre nett wenn man das Wort "Diktatur" nicht verharmlosen würde.

Mit Atomwaffen droht man nicht leichtfertig. Es gibt auch keinerlei Grund hierzu.
Niemand bedroht Russland - das sieht Russland ganz exklusiv alleine so um seinen Angriff (zumindest innenpolitisch) zu rechtfertigen.
Dass jegliche direkte oder indirekte Andeutung des Einsatzes von (auch nur) taktischen Atomwaffen vollkommen drüber ist dass stellt wahrscheinlich niemand in Frage. Aber umgekehrt muss man halt auch genauso deutlich betonen dass inbesondere Macron und Cameron in Zukunft ihren Mund halten sollten,

Du hast aber schon bedacht, dass nicht "irgendwas in Russland in die Luft gejagt" werden soll, sondern klare militärische Ziele, die dem Angriffkrieg der Russen dienen?
Zum Beispiel Waffendepots, Militärflugplätze, Raketenstellungen oder Truppenansammlungen nahe der Grenze.

Die Ukrainer können schon gut selber beurteilen, wofür die "knappen Ressourcen" am sinnvollsten eingesetzt werden.
Angriffe auf Logistik und Militär in Russland können sehr wohl einen großen Effekt haben. Alles was gar nicht erst in der Ukraine eingesetzt werden kann, entlastet die Situation in der Ukraine und schont ukrainische Ressourcen (insb. Personal).
Wenn die Ukraine dass so gut beurteilen kann dann frage ich mich warum die Sommeroffensive derart krachend gescheitert ist. Dann frage ich mich warum man bis zum heutigen Tag Ressourcen dafür verschwendet Dinge insbesondere auf der Krim in die Luft zu jagen, und/oder man nach wie vor über die Brücke redet während an der Front die Russen zwar im Schneckentempo aber trotzdem stetig vorrücken. Aber vor allem frage ich mich warum der Ukraine 2024 ernsthaft nichts besseres einfällt als nukleare Frühwarnsysteme anzugreifen was nicht den geringsten Impact auf den Krieg im eigenen Land hat.

Alleine dass der kleine Mann im Kreml so vehement und fast schon hysterisch darauf reagiert, sollte dir ein Licht aufgehen lassen. Er fürchtet darum seine Trümpfe zu verlieren und die Eskalationsdominanz abgeben zu müssen.
Er weiß schon, dass er konventionell keine Chance gegen freigesetzte und ungezügelte westliche Ressourcen hat.
Wie oft habe ich in den letzten 2 Jahren jetzt schon Sprüche über westliche Ressourcen und sogenannte "Gamechanger" gehört oder Geheimdienstberichte darüber dass den Russen bald die Munition ausgeht. Die Russen sind trotz so einiger inkompetenter Aktionen immer noch da, rücken immer noch vor und dementsprechend will ich erstmal sehen wie die Ukraine die Front stabilisiert und zum Stillstand bekommt bevor ich mir irgendwelche weiteren Hypothesen oder grossen Sprüche darüber anhöre dass mit den F16 schon wieder alles in Orrrrrrdnung kommen wird.

Auch muss er darum fürchten, dass sein Volk bei noch deutlicheren Verlusten irgendwann nicht mehr die Schnauze hält (Afghanistan lässt grüßen), weil er vielleicht doch mobilisieren muss und den Russen die Spezialoperation doch zu speziell wird.
Es ist sicher nicht ausgeschlossen, aber genauso muss ich dir hoffentlich nicht erklären dass Russland nicht eine über Jahrzehnte verrottete Sowjetunion ist (die sich den Krieg schon davor eigentlich nicht leisten konnte) und noch wichtiger, dass die Ukraine in Sachen Kräfteverhältnis besser hoffen sollte dass die Russen nicht generalmobilisieren.

Ob die Leute in Russland das nun motivieren würde, massenweise und freiwillig in die Armee einzutreten halte ich für äußerst fraglich.
Wie insbesondere praktisch jeder Krieg der letzten Jahrhunderte gezeigt hat braucht es dazu nicht viel mehr als dass Schreckgespenst eines gemeinsamen Feindes auf den man die eigene Bevölkerung einschwört. Und ironischerweise verschlimmern unsere Sanktionen dieses Problem sogar.

Heute bereits ist die russische Gesellschaft wahlweise sediert oder brainwashed.
Das Prinzip von Brot&Spiele ist wahrscheinlich so alt wie die Politik selbst und wahrscheinlich in jedem Land dieses Planeten ein Problem da braucht man sich absolut nichts vorzumachen.

Nochmal: Russland hat weder unbegrenzt Soldaten, noch Kriegsgerät. Natürlich kann man auch Russland abnutzen.
Das würde vielleicht funktionieren wenn Russland weltweit isoliert wäre aber Tatsache ist dass sich ausserhalb der westlichen Welt kaum jemand um westliche Sanktionen schert. Dementsprechend ist Material vollkommen egal wie sehr man es sich vielleicht wünschen mag kein kritischer Faktor für die Russen (die sich wahrscheinlich für absolut alles ihre eigene Industrie schaffen können) - aber sehr wohl für die Ukraine die bereits jetzt massiv auf Unterstützung von ausserhalb angewiesen ist.

Und natürlich wachsen offensichtlich auch in Russland die Soldaten nicht auf Bäumen, aber am Ende des Tages steht einfach eine Bevölkerung von knapp +-40 Millionen (Zahlen vor dem Krieg/vor Flucht) einer Bevölkerung von +-145 Millionen gegenüber und dementsprechend kann ich nur erneut betonen dass die Ukraine besser hoffen sollte dass die Russen nicht generalmobilisieren.

Und: So schnell gehen der Ukraine faktisch nicht die Soldaten aus.
Die Ukraine hat bisher sehr viel Rücksicht auf die Zivilgesellschaft genommen, in dem das Einberufungsalter recht hoch angesetzt ist und viel Potenzial auch in den Fluchtstaaten noch vorhanden ist.
Glaubst du ernsthaft dass der Grossteil der Menschen die vor einem Krieg fliehen Lust darauf haben zurückzukehren um in eben diesem Krieg zu kämpfen?

Nur muss die Ukraine nun mehr Anstregnungen unternehmen, breitere Bevölkerungsschichten mit einzubeziehen.
Daher wurde jüngst auch das neue Mobilisierungsgesetz geschaffen.
Breitere Bevölkerungsschichten? Im Ernst? Du meinst wohl eher jeder Volljährige und jeder als kampftauglich eingestufte Invalide der eine Waffe halten kann was ich ziemlich seltsam finde, wenn auf der anderen Seite stets betont wird wie gut es für die Ukraine angeblich läuft. Aber sollen sie machen, ich frage mich nur wer unsere ganzen tollen Waffen bedienen soll wenn man die Jugend auch verheizt hat.
 
Nun frage ich mich warum Russland unter so hohen Verlusten überhaupt noch vorrückt. Was ist das Ziel welches immer hin schon über zwei Jahre verfolgt wird welches diese Verluste tatsächlich rechtfertigt.
Die Franot ist durchaus ziemlich stabil, allgemein kann man davon sprechen, dass die derzeitige russische Offensive gestoppt wurde.
Ich frage mich wer soll in Russland eigentlich die chinesischen Automobilsätze zusammenschrauben? Da wird ja auch ordentlich verheizt. Aber das reduziert natürlich auch den Absatzmarkt.
Das die russische Industrie es schaffen könnte in vielen Bereichen eigene kapazitäten aufbauen könnte, ja könnte. Aber das passiert ja auch nicht mit einem Fingerschnips.

Trennung

Zitat:
Update vom 30. Mai, 16.30 Uhr: Seit Beginn des Ukraine-Kriegs sind nach Einschätzung der britischen Regierung mehr als 465.000 russische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das geht aus der Rede eines britischen Vertreters bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit (OSZE) in Wien hervor, aus der das Außenministerium in London am Donnerstag zitierte. Demnach war die Rate der getöteten oder verwundeten russischen Soldaten pro Tag noch nie so hoch wie im vergangenen Monat mit geschätzt mehr als 1000 Verlusten täglich.

Der Angriffskrieg kommt Moskau laut den Briten auch finanziell teuer zu stehen. Demnach belaufen sich die Ausgaben für Verteidigung inzwischen auf 40 Prozent der russischen Staatsausgaben. Das entspreche sechs Prozent des Bruttoinlandsprodukts des Landes. „Objektiv gesehen weisen die Zahlen auf furchtbare Verluste für ein Land wie Russland hin – an russischen Menschenleben, Material und an Glaubwürdigkeit“, wurde der Vertreter zitiert."

geschätzt 40% Staatsausgaben alleine für das Millitär. Klar das stört die russische Volkswirtschaft nicht.

1000 Verluste täglich entspricht jeden Tag ein Bataillon welches kampfunfähig ist. Alle 5 Tage eine Brigade.
Die Frage ist wie lange kann und will Russland das so noch weiter durchziehen.
Eine weitere Mobilmachung hat wirft für den Machtapparat auch weitere Probleme auf. War ja nicht so, dass die russen schlange standen um in den westen zum kämpfen geschickt zu werden.

Trennung

Endlich! Wäre wichtig wenn auch andere Nationen nachziehen und die fesseln der Waffen lösen.
Zitat:
Update vom 30. Mai, 15.00 Uhr: Die Ukraine soll über eine neue tschechische Initiative gelieferte Artilleriegeschosse ohne Einschränkungen auch gegen militärische Ziele in Russland nutzen können. „Tschechien hat kein Problem damit, dass die Ukraine sich gegen einen Aggressor verteidigt, der versucht, die Staatlichkeit zu zerstören – auch durch Angriffe, die zwangsläufig auf russischem Territorium stattfinden müssen“, sagte der tschechische Außenminister Jan Lipavsky am Donnerstag am Rande eines Nato-Außenministertreffens in Prag. Er betonte, dass der Großteil der geplanten Munitionslieferungen über sein Land laufen werde.
gleiche Quelle wie oben.
Ich würde es mir zwar nicht anmassen bewerten zu wollen wo genau Russland zwischen Oligarchie und Autokratie steht aber es wäre nett wenn man das Wort "Diktatur" nicht verharmlosen würde.
Nun täte mich der Unterschied zwischen dem Autokrat und dem Diktator tatsächlich brennend interessieren. Russland kann ja sehr gut als Wahlautokratie bezeichnet werden.
Ich persönlich sehe da keinen Unterschied da jeder Begriff nach meinem Verständnis das Synonym des anderen ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe mich schon gefragt wann die Sage von Putin dem diktatorischen Alleinherrscher Russlands mal wieder ausgepackt wird. Ich würde es mir zwar nicht anmassen bewerten zu wollen wo genau Russland zwischen Oligarchie und Autokratie steht aber es wäre nett wenn man das Wort "Diktatur" nicht verharmlosen würde.
Wie definierst du denn eine Diktatur?
Für mich ist das die Herrschaft eines einzelnen, bzw. eine Familie wie Kuba oder Nord Korea oder eine Militärstruktur, wie Mali oder Myanmar oder eine politische oder religiöse Struktur, wie Iran oder China.
In all diesen Ländern gibt es keine Opposition mehr, was auch für eine Diktatur spricht. Ebenso gibt es keine freien Wahlen und es gibt keine freie Meinungsäußerung oder eine freie Presse.
 
Wie definierst du denn eine Diktatur?
Für mich ist das die Herrschaft eines einzelnen, bzw. eine Familie wie Kuba oder Nord Korea oder eine Militärstruktur, wie Mali oder Myanmar oder eine politische oder religiöse Struktur, wie Iran oder China.
In all diesen Ländern gibt es keine Opposition mehr, was auch für eine Diktatur spricht. Ebenso gibt es keine freien Wahlen und es gibt keine freie Meinungsäußerung oder eine freie Presse.
Das trifft im übrigen auch für Russland zu. Daher ist der Begriff Diktatur oder um dieses Wort mit einem anderen auszutauschen, Autokratie, passend.
Es ist ja auch alles auf den Diktatur, Autokraten, Tyrannen zugeschnitten.


Trennung


Wie ich schon oft hier gelesen habe hat es selbstverständlich keinen Einfluss auf den Krieg. Es sind ja auch alte Schiffe welchen Russland keine Träne hinterher weint. Und doch ist es ein weiterer Schlag gegen den Aggressor bei seinem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg.

Zitat:
"Mit den berüchtigten Magura-V5-Drohnen gelingt Kiew im Ukraine-Krieg erneut ein schwerer Schlag gegen Putins Schwarzmeerflotte. Die Schiffe werden dezimiert."

Auch die USA scheinen jetzt begrenzt ihre Waffen für angriffe auf russisches Territorium zu gestatten.
Jetzt noch schnell den Keller auf sowie eingeräumt. Licht und Wärme soll es angeblich ja für kurze Zeit im Überfluss geben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch die USA scheinen jetzt begrenzt ihre Waffen für angriffe auf russisches Territorium zu gestatten.
Gestern Abend im Fernsehen hatten sie auch darüber diskutiert.

Ich finde das richtig so. Die Ukrainer können ja nicht die ganze Zeit nur zusehen wie alles kaputt geschossen wird.
Die wissen ja von wo die Angriffe kommen.
 
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