Z.B. kann ich mir sehr gut vorstellen, dass die "Abhöraffäre" zum Taurusgespräch fingiert wurde und absichtlich so gehandhabt wurde. Denn wirklich gesagt wurde nichts, aber man hat ersten die Reaktion Russlands gesehen und wollte politisch auch etwas erreichen.
Was soll denn da von wem "fingiert" worden sein?
Stand der Dinge scheint doch zu sein, dass über eine unsichere Leitung eines BW-Diskussionsteilnehmers, der sich aus Singapur eingewählt hatte, mitgehört wurde?!
Das Gespräch hat stattgefunden. Genauso, wie es mitgeschnitten wurde.
Im Endeffekt, wie bereits geschrieben, ein Sturm im Wasserglas.
Allerdings wird Russland alles nutzen, was geeignet ist, Zwietracht zu säen oder Verwirrung zu stiften.
Weiß es doch die westliche Medienlandschaft für seine Zwecke zu nutzen:
Wir diskutieren auch jede Belanglosigkeit von links nach rechts, vor und zurück, geben dabei sogar Strategie und Taktik preis, sind nachher selber verwirrt oder lassen uns wahlweise Angst einjagen (Atomdroh-Donnerstag anyone?).
Pluralismus hat in Krisenlagen auch ganz klare Defizite ggü. autokratisch dominierten Systemen.
Wichtig ist letztlich nur, dass man hier schnell die Konsequenzen zieht und strategisch wichtige bzw. sensible Gespräche nicht über potentiell zugängliche Webmeetings abhält.
Diese Nachricht macht mich wütend und traurig zugleich. Aber ja, genau das würde ich auch von Truimp erwarten. Europa muss seine Waffenproduktion hochfahren. die USA werden alös enger Verbünderter in absehnbarer Zeit ausfallen.
Lassen die USA die Ukraine fallen, falls Donald Trump die Wahl gewinnt? Ungarns Regierungschef Viktor Orbán hat ihn in Florida getroffen und behauptet, seine Pläne zu kennen.
www.spiegel.de
Langsam kommt auch Fahrt in die Sache.
Es werden Munitionsfabriken gebaut, europaweit diskutiert man über gemeinsame Verteidigungs- und Beschaffungsstrategien, die Wehrbudgets werden anhoben, tschechische Initiative zur Artilleriegranatenbeschaffung uvm
Die Betonung liegt aber, was langfristige und nachhaltige Maßnahmen angeht, leider immer noch auf langsam.
Im Gegensatz zu den Vereinigten Staaten von Amerika ist und bleibt Europa eine Ansammlung von Einzelstaaten mit unterschiedlichen Interessen, die sich immer einigermaßen träge abstimmen und Uneinigkeiten untereinander austarieren müssen.
Woran es mMn nach im Wesentlichen krankt, ist die Bräsigkeit Deutschlands.
Wir könnten soviel mehr, wenn wir nur wollten und mutige, selbstbewusste Entscheidungen treffen würden.
Gerne im Verbund / Einklang mit Frankreich.