Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Diese Frage musst Du laut aktuellen Umfragen ungefähr 20% der Deutschen stellen, die auf den Weg des Faschismus setzen und gegen Demokratie sind. Das ich das noch einmal erleben muss, macht mich wahnsinnig.
Ich würde in erster Linie sagen, dass das die "Dagegen sein" Mentalität ist.
Man ist gegen den Westen, gegen den Umweltschutz, gegen Gleichheit, gegen alles.
Und weil Putin auch gegen den Westen ist, ist man für Putin.
Und weil Donald Trump gegen den Umweltschutz ist und sowieso gegen alles ist, ist man für Trump.
Ich glaube nicht, dass im Oster 30% Rechtsextreme hocken. Da sind viele Gefrustete darunter.
Was ich nur nicht verstehen kann ist, dass so viele Gering Verdiener und Bürgergeldempfänger unter den Wählern sind.
Thüringen hat ja gezeigt, dass die Afd Politik für wohlhabende macht.
 
Ich würde in erster Linie sagen, dass das die "Dagegen sein" Mentalität ist.
Und das schließt "gegen Demokratie" mit ein. Viele Menschen sind so schlicht, dass sie einfache Antworten suchen, um komplexe Probleme zu lösen. Wie auch in Fall des Ukrainekrieges. Es gibt natürlich nicht einfach nur eine Ursache und eine Lösung, obwohl natürlich das Verschwinden Putin im Vorfeld geholfen hätte können. Aber selbst wenn er jetzt, aus welchen Gründen auch immer, sterben würde, bin ich der festen Meinung, dass die russische Regierung den Krieg fortsetzen würde.
 
Ich würde in erster Linie sagen, dass das die "Dagegen sein" Mentalität ist.
Man ist gegen den Westen, gegen den Umweltschutz, gegen Gleichheit, gegen alles.
Und weil Putin auch gegen den Westen ist, ist man für Putin.
Und weil Donald Trump gegen den Umweltschutz ist und sowieso gegen alles ist, ist man für Trump.
Ich glaube nicht, dass im Oster 30% Rechtsextreme hocken. Da sind viele Gefrustete darunter.
Was ich nur nicht verstehen kann ist, dass so viele Gering Verdiener und Bürgergeldempfänger unter den Wählern sind.
Thüringen hat ja gezeigt, dass die Afd Politik für wohlhabende macht.
Weil dann genau das greift, was du eingangs feststellst: Prinzipielles "dagegen sein".

Der Feind meines Feindes ist mein Freund.
Da spielen dann mMn aber auch Bildungsdefizite und Verklärung/Ostalgie mit ein.

Anders kann man es sich schlicht nicht erklären, warum in Ostdeutschland überproportional viel Fremden- und Demoktratiefeindlichkeit und aber auch Realitätsverweigerung (Klima, Pandemie) vorherrschen.
Wir reden hier überwiegend von Ostdeutschen, wenn wir über dieses Klientel sprechen.

Ich selber spreche häufiger mit einer gebürtigen MV'lerin, die in Leipzig wohnt, in Hamburg arbeitet und immer wieder bei Heimreise verwundert feststellt, wie unbegründet schlecht die Stimmung in Leipzig ist und worüber viele Leipziger meckern. Zu 90% grundlose Unzufriedenheit.

Aber jetzt schweifen wir wirklich ab
Und das schließt "gegen Demokratie" mit ein. Viele Menschen sind so schlicht, dass sie einfache Antworten suchen, um komplexe Probleme zu lösen. Wie auch in Fall des Ukrainekrieges. Es gibt natürlich nicht einfach nur eine Ursache und eine Lösung, obwohl natürlich das Verschwinden Putin im Vorfeld geholfen hätte können. Aber selbst wenn er jetzt, aus welchen Gründen auch immer, sterben würde, bin ich der festen Meinung, dass die russische Regierung den Krieg fortsetzen würde.
Das Thema nur an Putin fest zu machen, wäre auch kindlich naiv.
Er ist letztlich ein Produkt der russischen Gesellschaft.

Nach ihm wird sich sehr wahrscheinlich der nächste Unsympath auf den Thron setzen. Möglicherweise ein Hardliner.
Ich sehe vorerst nichts Gutes in der russischen Gesellschaft.

Wie gesagt, die russische Seele hat tiefgehende Komplexe, die sich auch mit einem Regime-Wechsel nicht beheben lassen. Russland hat ja leider wirklich 140+ Mio Einwohner, also theoretisch noch ausreichend personelles Potenzial den Fleischwolf zu bedienen.

Russland bräuchte nicht nur eine krachende militärische Niederlage (die es so nicht geben wird), sondern mMn auch eine territoriale Zerschlagung um sich "reinigen" und demokratisieren zu können.
Da werden wir -sollte RU die NATO nicht zufällig angreifen- aber nicht bei helfen können.

Deswegen wird es viele viele Jahre so weitergehen. Eine Art Eiserner Vorhang 2.0
Die Frage wird nur sein, in welcher Form und wielange China und Indien Russland noch quasi-partnerschaftlich am Leben und damit konfliktfähig halten.

Vielleicht aber werden wir ja überrascht und es gibt eine Oktober-Revolution 2.0 - allerdings ist die letzte, mit der Machtübernahme der Bolschewiki, ja auch blöd für die Welt ausgegangen.
 
Zuletzt bearbeitet:
wenn die Ukraine diesen Krieg militärisch gewinnt und
Das sehe ich eben nicht und finde es nicht gut Leben zu opfern.
Wenn das jetzt schon reicht angefreindet und diskreditiert zu werden, scheint es Probleme mit dem Demokratiebegriff zu geben.
Und nein, ich bin auch kein " Deutschrusse".
Geboren 66 in Berlin- Buch.
warum in diesem Krieg Russland zur Seite springt.
Nee, aber Dogmatismus hatte ich in meiner Jugend genug erlebt.
Leere Floskeln, Behauptungen und ignorieren von Tatsachen.
Du kannst mich gerne mit realen Fakten konfrontieren.

auf den Weg des Faschismus setzen
Das ist eindeutig eine dumme und freche Unterstellung.
Wenn du wirklich meine Meinung lesen willst, schreibe mich an.
 
Das sehe ich eben nicht und finde es nicht gut Leben zu opfern.
Wenn das jetzt schon reicht angefreindet und diskreditiert zu werden, scheint es Probleme mit dem Demokratiebegriff zu geben.
Und nein, ich bin auch kein " Deutschrusse".
Geboren 66 in Berlin- Buch.

Nee, aber Dogmatismus hatte ich in meiner Jugend genug erlebt.
Leere Floskeln, Behauptungen und ignorieren von Tatsachen.
Du kannst mich gerne mit realen Fakten konfrontieren.


Das ist eindeutig eine dumme und freche Unterstellung.
Wenn du wirklich meine Meinung lesen willst, schreibe mich an.
Tschetan, ohne langes Geschwurbel und auf den Punkt:

Russland ist in dieser Geschichte schlicht und einfach der Böse. Dieser Fakt ist nicht diskutierbar.
Und Leute, die zu den Bösen halten, gehören halt auch irgendwann zu den Bösen.


Wunder dich also nicht, wenn Du immer wieder mit deinem Unsinn entlarvt und auch hart angegangen wirst.
Und bis jetzt haben wir jeden Unsinn von dir auseinandergenommen.
Jeden Unsinn.

Es wird sich -solltest Du nicht entweder gehen, oder Deine Einstellung um 180° ändern- immer im Kreis drehen.
 
... Das Thema nur an Putin fest zu machen, wäre auch kindlich naiv....
Also oberster Entscheider und Verantwortlicher hat er natürlich maßgeblichen Anteil. Natürlich spielen 140 Millionen Russen mit, abgesehen von einem verschwindet kleinem Teil an Opposition und Widerstand. Er kann natürlich maßgeblich entscheiden und der Krieg geht eindeutig auf seine Kappe. Nichtsdestotrotz ist immer die Frage, ob es mit anderen russischen Führern besser oder schlechte gelaufen wäre. Jelzin mit seiner Korruption und der Plünderung des Staates hat natürlich ebenfalls den Weg bereinigt.

Und natürlich ist das alles ein Problem der russischen Kultur und der russischen Bevökerung, die mitmacht oder gewähren lässt. Genauso wie es bei uns damals nicht allein in der Verantwortung eines Föhres lag, sondern 60 Millionen Deppen mitgemacht haben und mit Hurra gegen Westen und Osten zum Vernichtungskrieg zogen. Natürlich sind die alle mitverantwortlich, auch wenn es so schön einfach ist, bei Misserfolg alles auf einen zu schieben. "Die da oben waren es" ist immer so herrlich vereinfachend.
 
Also oberster Entscheider und Verantwortlicher hat er natürlich maßgeblichen Anteil. Natürlich spielen 140 Millionen Russen mit, abgesehen von einem verschwindet kleinem Teil an Opposition und Widerstand. Er kann natürlich maßgeblich entscheiden und der Krieg geht eindeutig auf seine Kappe. Nichtsdestotrotz ist immer die Frage, ob es mit anderen russischen Führern besser oder schlechte gelaufen wäre. Jelzin mit seiner Korruption und der Plünderung des Staates hat natürlich ebenfalls den Weg bereinigt.

Und natürlich ist das alles ein Problem der russischen Kultur und der russischen Bevökerung, die mitmacht oder gewähren lässt. Genauso wie es bei uns damals nicht allein in der Verantwortung eines Föhres lag, sondern 60 Millionen Deppen mitgemacht haben und mit Hurra gegen Westen und Osten zum Vernichtungskrieg zogen. Natürlich sind die alle mitverantwortlich, auch wenn es so schön einfach ist, bei Misserfolg alles auf einen zu schieben. "Die da oben waren es" ist immer so herrlich vereinfachend.
Dennoch hat er den entscheidenen Befehl dafür gegeben und er könnte es auch sofort wieder beenden wer wollte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Putins Stimmmrohr: " ....Gut einigen wir uns darauf und das reicht um die ukrainischen Soldaten zu opfern?..."

Diese Fragestellung ist natürlich immer da. Mit welchem Recht dürfen Menschen in einem Krieg gegen ihren Willen eingezogen werden? Denn wessen Besitz verteidigen sie, wenn es arme Schlucker sind, was die überwiegende Mehrheit einer jeden Bevölkerung ist? Warum nicht flüchten, anstatt zu kämpfen. Diese Fragestellung gibt es. Und da kommen wir in den Themenblock Nationalstaaten, Wehrpflicht, Söldner etc. Ich persönlich bin auch dafür, dass Soldaten immer freiwillig am Kampf teilnehmen müssen. Was natürlich schwer bis gar nicht umsetzbar ist. Aber es ist ihr Leben und mein Leben gehört ganz gewiss nicht meinem Staat. Ich bin kein Leibeigener.

Jetzt hat aber jedes Land als Grundlage einen Haufen Gesetze. Die sollte man immer ordentlich studieren und sollte im Zweifel, wenn es Passagen gibt, mit denen man nicht übereinkommern kann, rechtzeitig das Zeite suchen. Das haben ja auch viele russsiche Männer gemacht und ukrainische genauso. Aber alle, die geblieben sind, werden im Rahmen demokratisch ausgehandelter Gesetze eingezogen. Die werden nicht geopfert, sie werden zum Nutzen aller eingesetzt.
 
Was ich nur nicht verstehen kann ist, dass so viele Gering Verdiener und Bürgergeldempfänger unter den Wählern sind.
Thüringen hat ja gezeigt, dass die Afd Politik für wohlhabende macht.
Das ist ganz einfach...Ausländer bekommen alle 5000€ Begrüßungsgeld, Wohnung mit modernster Ausstattung und 2500€ im Monat. :D
Das glauben manche wirklich und wenn die für viel Arbeitszeit wenig Geld bekommen und dann auch noch alles teurer wird, hat man politisch eben den Salat.:ugly:
 
Putins Stimmmrohr: " ....Gut einigen wir uns darauf und das reicht um die ukrainischen Soldaten zu opfern?..."

Klar und wieder diffamieren...

Ich denke das ein Staat sehr wohl das Recht hat zu kämpfen und dafür seine Bevölkerung zu mobilisieren, wenn aber abzusehen ist, das Angriffe, oder eine Weiterführung des Krieges sinnlos sind, sollte man eher früher, als später, versuchen eine Verhandlungslösung zu suchen.

Ja und der Staat kann das selber entscheiden, aber wird dies am Ende rechtfertigen und verantworten müssen.
Das kann jeder Soldat der in den Kampf ziehen musste, am Ende von seiner militärisch, politischen Führung verlangen.
Die Konsequenzen könnten für viele unerwartet sein.
 
Ich denke das ein Staat sehr wohl das Recht hat zu kämpfen und dafür seine Bevölkerung zu mobilisieren, wenn aber abzusehen ist, das Angriffe, oder eine Weiterführung des Krieges sinnlos sind, sollte man eher früher, als später, versuchen eine Verhandlungslösung zu suchen.
Ich hab das Gefühl, dass du das einfach nicht begreifen willst. :ka:
Für die Ukraine ist Kämpfen alternativlos, denn wenn sie aufhören, wird das Land aufhören zu existieren.
Selbst wenn der Westen keine Waffen mehr liefern würde, hätten die Ukrainer dann eben Forken oder würden sich Pfeil und Bogen bauen.
 
Das kann jeder Soldat der in den Kampf ziehen musste, am Ende von seiner militärisch, politischen Führung verlangen.
Die Konsequenzen könnten für viele unerwartet sein.
Und wenn es so kommt und die Ukrainer*innen sich dafür demokratisch entscheiden, dann ist das auch zu akzeptieren. Immerhin haben die Menschen dort noch die Wahl, was man von der anderen Seite der Front wohl nicht behaupten kann...
 
Klar und wieder diffamieren...

Ich denke das ein Staat sehr wohl das Recht hat zu kämpfen und dafür seine Bevölkerung zu mobilisieren, wenn aber abzusehen ist, das Angriffe, oder eine Weiterführung des Krieges sinnlos sind, sollte man eher früher, als später, versuchen eine Verhandlungslösung zu suchen.

Ja und der Staat kann das selber entscheiden, aber wird dies am Ende rechtfertigen und verantworten müssen.
Das kann jeder Soldat der in den Kampf ziehen musste, am Ende von seiner militärisch, politischen Führung verlangen.
Die Konsequenzen könnten für viele unerwartet sein.
Gut. Wir haben folgendes festgestellt:

a) Das hat die Ukraine zu entscheiden.
b) Ein Verhandlungsfrieden ist unrealistisch, solange Russland nicht wieder in seinem Käfig ist.
c) Alle Forderungen keine weiteren "ukrainischen Soldaten zu opfern" sind billige Russenpropaganda

Da wir das ja nun geklärt haben, kann ja Ruhe in deiner Causa einkehren.

Finde ich toll.
 
Vielleicht wird es aber deshalb seine Existenz aufs Spiel setzten?

Auch die welche mit Gewalt in das Auto gezerrt und zur Front geschickt werden?
Viele haben das nicht abgewartet und Millionen sind in das Ausland geflohen.

Der nächste Krieg beginnt gerade.
Tschetan, schwurbel nicht immer wieder aufs neue...es ist alles durchgekaut.

Denk dran: Russland ist der Verursacher. Nicht die Ukraine.
Hör einfach auf, herumzulabern, permanent zu lügen und der Ukraine eine Verantwortung zuzuschieben. Lass es!
 
Ich hab lange zugeguckt und mir auch so einiges Verkniffen, aber:


Hast du dazu auch eine Quelle?
Er hat irgendwelche verschwommenen Bilder von sagen wir mal halbseidenen Medien.

Da ich ja schon ein "bischen" Älter bin hier im Forum, kann ich berichten dass ich live und in Farbe in der Bundesrepublik Deutschland gesehen habe, wie zumindestens 2-3 Wehrpflichtige im Polizeigriff und nicht gerade sanft in ein Feldjägerauto bugsiert wurden und zwangsweise zum Wehrdienst in eine deutsche Kaserne gebracht wurden.

Ich finde es höchst interessant mit welchen Methoden hier von einer gewissen Gruppe gearbeitet wird und wie sich dann doch offensichtlich die Gesellschaft verändert hat und diese Gruppe das ausnutzen möchte.

Wer in DE seine Einberufung zur Zeiten der Wehrpflicht bekommen hat und nicht erschienen ist, musste zu 100% damit rechnen das einige Tage später bewaffnete Feldjäger an seiner Haustür oder jeweiligen Versteck einmal freundlich geklingelt haben, wenn das nichts geholfen hat, wurde (körperliche) Gewalt angewendet, um den Wehrpflichtigen zur "Wehrpflicht" zu transportieren, das war in in 1960er, 1970er, 1980er, 1990er und auch Anfang der 2000er eine völlig normale Vorgehensweise. Und anders als bei der Polizei lag die Erfolgsquote bei den Feldjägern bei 98%.

Hier ist es nun so, das es einmal die rechtliche/gesetzliche Wehrpflicht gibt und das Land in einem existentiellen Verteidigungskrieg befindet, hier aber aktiv Propaganda gemacht wird, wenn dieses Land einfach Recht und Gesetz in Form der Wehrpflicht durchsetzt.

Mal ganz zu schweigen davon was in Russland passiert, ich habe ja schon aus einer seriösen Quelle gepostet, das ein Fahnenflüchtiger in Russland zu 13 Jahren besonders schwerer Gulaghaft verurteilt wurde.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Tschetan hat es offensichtlich auch ü30 Jahre später immer noch nicht verwunden, dass sein geliebter Bruderstaat nichts mehr zu melden hat. Klar, dass der sich an denen orientiert. Früher war doch so schön unterm Ivan. Ein Brötchen 5 Pfennige, ne "Fettsemmel" 7, das 3-Pfundbrot 97. Und alles so schön ordentlich, sauber und Lebenswert. Arbeit für alle! Dann kann man schon den Blick auf die Realität verlieren, so nach fast 60 Jahren SBZ.

Okay, & wieder ein wenig zum Topic:

Wie es scheint, wurde mal wieder ein Headquarter demilitarisiert:

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