Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

@ compi
Und das bei 514 Mio. EW 2017 inkl. GB zu "nur" 332 Mio. EW in den USA zeigt eher überdeutlich, dass der einzelne Arbeitnehmer in den USA ungleich produktiver (fast das doppelte) als einer in Europa ist.
Du darfst aber auch nicht vergessen was bei der EU alles "mit drinne steckt und mit durchgefüttert werden muss", also das egalisiert sich auch wieder. Die Abhängigkeiten beider Seiten USA zu Europa und umgekehrt sind aber eben absolut vorhanden. Beide können nicht ohne einander, wenn sie etwas bewegen wollen, vor allen dingen "gegen" China und (Rusland).
 
@ compi

Du darfst aber auch nicht vergessen was bei der EU alles "mit drinne steckt und mit durchgefüttert werden muss", also das egalisiert sich auch wieder.
:D
Ja, Wohlstandsschmarotzer haben wir im alten Europa zuhauf...

Die Abhängigkeiten beider Seiten USA zu Europa und umgekehrt sind aber eben absolut vorhanden, Beide können nicht ohne einander, wenn sie etwas bewegen wollen, vor allen dingen "gegen" China.
Ja, na klar, unbestritten.
Gerade den (schweren) Maschinenbau haben die USA nahezu komplett aufgelassen.
Umgekehrt dürfte es in Europa zappenduster werden, wenn z. B. die Stecker von MS oder google aus dem Überseekabel gezogen werden.
Da hat sich über Jahrzehnte natürlich eine gegenseitige Abhängigkeit und natürlich auch aus der ähnlichen Weltanschauung/Regierungsform herausgebildet.
Was ja jetzt auch kaum verwerflich sein dürfte.


Ganz hart geschrieben und im Prinzip geht es ja jenen, die quasi "für" Russland sind, nicht darum, das die Russland alle so toll finden.
Kein Einziger würde von denen freiwillig nach Russland auswandern.

Nein, es geht schlichtweg darum, das den guten alten Zeiten hinterhergejammert wird
(jammern aber nix tun kann unsere Nation besonders gut)
und mit alten Zeiten ist ausschließlich spotbilliges Gas (und indirekt der Strompreis) gemeint.

Genau dafür, für den puren Egoismus im eigenen Geldbeutel nehmen sie billigend in Kauf, dass ein souveräner Staat wie die Ukraine eben über die Klippe springen soll.

Das ist halt die Denke von Heute auf Morgen und leider mit keinerlei Weitblick gedacht, wie die Welt für sie in 20 Jahren oder wie die Welt für ihre Kinder in 50 Jahren aussehen mag.
 
Nein, es geht schlichtweg darum, das den guten alten Zeiten hinterhergejammert wird
(jammern aber nix tun kann unsere Nation besonders gut)
Bah ehrlich, diese Polemisierungen kann ich nicht mehr hören.
Ich war nun schon in einigen Ländern und kann dir sagen das jammern in jeden einzelnen davon eine "olympische Diziplin" ist, genauso wie das hinterherweinen nach den "guten alten Zeiten".

Ob es Frankreich, England, Russland, Tschechien, oder Östereich war, da wird genauso viel und dem selben Niveau gemeckert und gejammert wie hier in Deutschland. Wir sind hier diesbezüglich also absolut keine "Weltmeister" und für die "guten alten Zeiten" etwas tun will dann aber auch absolut keiner.

Da soll, wie in Max und Moritz, das Brathuhn am besten arbeitsfrei in den Mund fliegen.
 
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Natürlich stellt sich das. Man muss weiterhin diplomatische Beziehungen unterhalten und eine dauerhafte Übereinkunft über vielerlei Sachverhalte finden, ansonsten ist der ukrainische Frieden, sofern er mal gefunden wird, nicht von Dauer.
Für wen stellt sich denn diese Frage ??? Wer hat Interesse an einer europ-russ Annäherung ? Scholz wie Macron sind eingenickt vor Biden, der Wegfall Russlands als Partner muss künftig kompensiert werden, weil es keine Beziehungen wie zuvor mehr geben wird. Es ist ein US Krieg, es wird auch ein US Frieden sein, und es hat den Anschein als ob alle sich damit bereits abgefunden hätten.
Europa, die NATO und auch die USA haben eine lange Geschichte mit Russland und Putin.
Das ist falsch, jeder hat eine eigene Geschichte mit Russland, und ein einheitliches westl Interesse exystierte nie sondern viele unterschiedliche.
Sicher geht es darum Russland zu schwächen, wenn sich die Gelegenheit ergibt.
Russland ist fast eine reine Diktatur die gerade einen Angriffskrieg ausführt.
Etwas anderes als eine Schwächung wäre in diesem Zusammenhang die falsche Strategie.
Den USA geht es immer darum Russland zu schwächen und umgekehrt genau so, völlig unabhängig davon ob Krieg ist oder nicht. Kriege sind ledeglich ein Spielfeld. Aber die Russen streben das Ende der US Vormachtsstellung in Europa an, die USA wiederum eine Isolierung Russlands. Absolut nichts Neues..

Und wer die Zusammenhänge kennt weiß, dass abgesehen von den eigene Fehlern, Russland bzw. Putin letztendlich der Hauptverantwortliche für das Desaster ist.
Hier geht es nicht um Verantwortliche, und böse und gut sind was für die Medien aber nicht für Staatsoberhäupter. Es geht darum ob man gewinnt oder verliert und um nichts anderes. Putin hat auf ganzer Linie verloren, was dazu führt dass die US Seite sein Geschenk dankend annimmt und jetzt in Europa Nägel mit Köpfen macht.

Europa ist abhängig vom amerikanischen Schutz und war abhängig vom russ Gas. Jetzt wo das Gas wegfällt, kannst du dir ja wohl selber ausmalen was als nächstes kommt.. Die USA werden die Lücke bestmöglich füllen und vorallem ihre Vormachtsstellung in Europa ausbauen, und keiner wird sie daran hindern.
 
Bah ehrlich, diese Polemisierungen kann ich nicht mehr hören.
Ich war nun schon in einigen Ländern und kann dir sagen das jammern in jeden einzelnen davon eine "olympische Diziplin" ist, genauso wie das hinterherweinen nach den "guten alten Zeiten".

Ob es Frankreich, England, Russland, Tschechien, oder Östereich war, da wird genauso viel und dem selben Niveau gemeckert und gejammert wie hier in Deutschland. Wir sind hier diesbezüglich also absolut keine "Weltmeister" und für die "guten alten Zeiten" etwas tun will dann aber auch absolut keiner.

Da soll, wie in Max und Moritz, das Brathuhn am besten arbeitsfrei in den Mund fliegen.
Ich habe NICHT geschrieben, dass wir Weltmeister sind, nur dass wir das besonders gut können.

Zweifellos mag es diesen Charaktertyp auch woanders geben, nur fällt es zumindest mir in D. besonders auf.

Wohne in Ösiland, mein Büro ist in D., die anteilige Fertigbadfirma in Kroatien und Polen, komme also allein in einer normalen Arbeitswoche ebenso quer durch ein 1/6 oder so von Europa.
Und glaub mir, nirgendwo wird sonst so alles miesepetrig betrachtet.
Allgemein, nicht nur die Arbeit betreffend.
Du nennst es Polarisierung, für mich ist das eher (bittere) Realität.

Es gibt ein paar Gründe, warum ich demnächst Europa den Rücken kehre, das ist mit Sicherheit auch einer davon.
 
OT: Wo geht es hin?
Ebenso OT: Gelber Kreis
dagehtshin.JPG
 
Für wen stellt sich denn diese Frage ??? Wer hat Interesse an einer europ-russ Annäherung ? Scholz wie Macron sind eingenickt vor Biden, der Wegfall Russlands als Partner muss künftig kompensiert werden, weil es keine Beziehungen wie zuvor mehr geben wird. Es ist ein US Krieg, es wird auch ein US Frieden sein, und es hat den Anschein als ob alle sich damit bereits abgefunden hätten.

Das ist falsch, jeder hat eine eigene Geschichte mit Russland, und ein einheitliches westl Interesse exystierte nie sondern viele unterschiedliche.

Den USA geht es immer darum Russland zu schwächen und umgekehrt genau so, völlig unabhängig davon ob Krieg ist oder nicht. Kriege sind ledeglich ein Spielfeld. Aber die Russen streben das Ende der US Vormachtsstellung in Europa an, die USA wiederum eine Isolierung Russlands. Absolut nichts Neues..


Hier geht es nicht um Verantwortliche, und böse und gut sind was für die Medien aber nicht für Staatsoberhäupter. Es geht darum ob man gewinnt oder verliert und um nichts anderes. Putin hat auf ganzer Linie verloren, was dazu führt dass die US Seite sein Geschenk dankend annimmt und jetzt in Europa Nägel mit Köpfen macht.

Europa ist abhängig vom amerikanischen Schutz und war abhängig vom russ Gas. Jetzt wo das Gas wegfällt, kannst du dir ja wohl selber ausmalen was als nächstes kommt.. Die USA werden die Lücke bestmöglich füllen und vorallem ihre Vormachtsstellung in Europa ausbauen, und keiner wird sie daran hindern.
Inwiefern muss "Russland als Partner" (sic!) denn kompensiert werden?
In welcher Parallelwelt war Russland denn bitte für wen ein wirklicher Partner?
Ich denke, dafür müsste man das Wort Partnerschaft etwas anders definieren.
Merkwürdigerweise wollen sämtliche "ehemaligen" Partner Russlands dringend in die NATO oder sind bereits Mitglied. Entweder stimmt etwas mit Russland, oder aber mit allen anderen Ländern nicht so ganz ...

Das Europa sich im Sinne eines selbstbewussten Ausbaus der gemeinsamen Verteidigungsfähigkeiten und der Übernahme strategischer Verantwortung dringend und schnell weiterentwickeln muss, würde niemand in Absprache stellen. Aber mir ist deutlich wohler, wenn (mindestens bis es soweit ist) die USA, als Partner, weiterhin eng an unserer Seite steht.

Wir sollten, bei aller berechtigten Kritik, niemals vergessen, dass die USA uns jahrzehntelang vor den imperialistischen Bemühungen Sowjetrusslands beschützt und darüber hinaus auch entscheidend zu unserem heutigen Wohlstand beigetragen hat.
Dafür müssen wir den Amis noch verdammt lange dankbar sein! Das steht mE nicht im Widerspruch dazu, auch Kritik anzubringen und einen emanzipierten europäischen Weg zu gehen, der uns auf Augenhöhe bringen muss. Das Potenzial ist da. Ich befürchte allerdings, dass wir in unserer euorpäischen Gesamtheit noch nicht bereit sind, die notwendigen und unweigerlichen Opfer dafür zu bringen.
 
Zuletzt bearbeitet:
dass wir in unserer euorpäischen Gesamtheit noch nicht bereit sind, die notwendigen und unweigerlichen Opfer dafür zu bringen.
Der eigentliche Kern des Problems. Viel zu viele Einzelinteressen. Europa ist das, was Aliens sehen, wenn sie die Menschen aus dem All betrachten. Kleingeistig, im Zweifel nur für sich und dem anderen nicht den Dreck unter den Nägeln gönnen können.

Vielleicht liegt es daran dass wir hier räumlich alle zu sehr auf einem Haufen hocken und uns dadurch die Weite und auch der Mut für eine größere Perspektive fehlt. Das macht uns in der Summe schwach, wenn es um globale Interessen geht. USA, China, die sehen uns doch nur mitleidig an. Es geht sogar soweit, dass ein verk...tes Mafia-Russland meint, es könne uns dominieren.

Damn it! Wir sind 500 Mio Leute mit einer dermaßen krassen Wirtschaftskraft, dass wir nicht nur mehr können sondern in der Welt auch mehr tun sollten. Aber da kommen wir wieder zum Anfang. Im Zweifel ist das Hemd näher als die Hose. Selbst wenn uns ohne Hose die Klöten abfrieren...
 
Für wen stellt sich denn diese Frage ???
Du hast doch meinen Satz aus dem Zusammenhang gerissen als ich sagte es braucht eine stabile Friedenslösung. Du schreibst dazu das sei falsch.
Ja wie willst du denn eine Lösung erzielen, ohne alle Parteien miteinzubeziehen?
Wer hat Interesse an einer europ-russ Annäherung ?
Annäherung in der Frage eines Ende des Krieges? Jeder in Europa.
Es ist ein US Krieg, es wird auch ein US Frieden sein, und es hat den Anschein als ob alle sich damit bereits abgefunden hätten.
Ich verstehe nicht was du mit US Krieg und US Frieden sagen möchtest.
Den meisten Einfluss darauf hat in erster Linie die Ukraine.
Das ist falsch, jeder hat eine eigene Geschichte mit Russland, und ein einheitliches westl Interesse exystierte nie sondern viele unterschiedliche.
Soll ich jetzt jedes Land aufzählen, nur damit du nicht sagst, es sei falsch?
Den USA geht es immer darum Russland zu schwächen und umgekehrt genau so, völlig unabhängig davon ob Krieg ist oder nicht.
Ich habe meinen Zweifel daran, dass die USA Russland gezielt schwächen würde, wenn es ein demokratisches Land wäre
Hier geht es nicht um Verantwortliche...
Ja, dir vielleicht nicht. :-)
 
Der eigentliche Kern des Problems. Viel zu viele Einzelinteressen. Europa ist das, was Aliens sehen, wenn sie die Menschen aus dem All betrachten. Kleingeistig, im Zweifel nur für sich und dem anderen nicht den Dreck unter den Nägeln gönnen können.
Ja und nein.
Wir sind in Europa für einen Kontinent und zig verschiedenen Nationalstaaten eigentlich relativ oder sehr weit, auch wenn es noch wesentlich besser geht und hier und da auch mal gewaltig hakt.

Ich betrachte das als Vergleich zu den arabischen Ländern, Afrika, Süd-Amerika oder den Asiaten, die sind eher Lichtjahre was das interagieren angeht hinter uns, das sollte man nicht vergessen. China und die USA sind ein Nationalstaat.
 
Ich betrachte das als Vergleich zu den arabischen Ländern, Afrika, Süd-Amerika oder den Asiaten, die sind eher Lichtjahre was das interagieren angeht hinter uns, das sollte man nicht vergessen. China und die USA sind ein Nationalstaat.
Europa ist auch ein Kontinent, der alle anderen Kontinente erobert, bzw. dominiert hat. Dazu gehörte anfangs auch die USA, die inmitten der europäischen Dominanz gegründet wurde.
Afrika hatte nie eine Chance, Weltführer zu werden. China hatte die Chance, aber sie haben Europa nie erobert.
 
Europa ist auch ein Kontinent, der alle anderen Kontinente erobert, bzw. dominiert hat. Dazu gehörte anfangs auch die USA, die inmitten der europäischen Dominanz gegründet wurde.
Afrika hatte nie eine Chance, Weltführer zu werden. China hatte die Chance, aber sie haben Europa nie erobert.
Darum ging es doch überhaupt nicht!
Ich weiss nicht was du da interprestierst?!
Es geht um den "Zusammenschluss" von Staaten um ihre Stärken/Macht zu bündeln, es muss ja nicht gleich so etwas wie die EU sein, aber ähnliches und das können alle die angesprochenen Staaten machen, wenn sie Kompromisse finden würden. So etwas wie die Opec ist schon mal ein Anfang aber wesentlich weitergehend. Und natürlich könnten Teile oder ganz Afrika-Süd Amerika, oder die Asiaten was ähnliches auf die Beine stellen, wenn sie wollten und sich etwas gegenseitig gönnen würden.
 
Der eigentliche Kern des Problems. Viel zu viele Einzelinteressen. Europa ist das, was Aliens sehen, wenn sie die Menschen aus dem All betrachten. Kleingeistig, im Zweifel nur für sich und dem anderen nicht den Dreck unter den Nägeln gönnen können.

Vielleicht liegt es daran dass wir hier räumlich alle zu sehr auf einem Haufen hocken und uns dadurch die Weite und auch der Mut für eine größere Perspektive fehlt. Das macht uns in der Summe schwach, wenn es um globale Interessen geht. USA, China, die sehen uns doch nur mitleidig an. Es geht sogar soweit, dass ein verk...tes Mafia-Russland meint, es könne uns dominieren.

Damn it! Wir sind 500 Mio Leute mit einer dermaßen krassen Wirtschaftskraft, dass wir nicht nur mehr können sondern in der Welt auch mehr tun sollten. Aber da kommen wir wieder zum Anfang. Im Zweifel ist das Hemd näher als die Hose. Selbst wenn uns ohne Hose die Klöten abfrieren...
Ich würde es allgemein "Das Förderalismus-Problem" nennen, das auch Deutschland in vielen Bereichen ebenfalls hat. Von den Alliierten nach WK2 übrigens auch als Quasi-Fessel gefordert, damit sich Deutschland als Ganzes in seiner potentiellen Stärke (obwohl territorial erheblich zurecht gestutzt) so schnell nicht wieder sammelt und erneut Unfrieden stiften kann.
Förderalismus eingebettet in demokratische Strukturen hemmt auf der einen Seite schnelle Entscheidungen (ist also eher negativ, wenn genau das gebraucht wird), befördert aber andererseits auch Interessensausgleiche und Debatten, bevor diese im Volk zu ernsthaften Unruhen führen, wenn zentral entschieden wird.
Vielleicht auch ein Grund, warum in D weniger und weniger heftig getreikt wird, als z.B. in F (auch wenn man das aktuell eher weniger so wahrnimmt). Hierzulande gehen viele wichtige Themen erst duch die Länder, dann erst kann der Bund gewisse Gesetze und Veränderungen, zusammen mit den Ländern, auf den Weg bringen.
So ähnlich ist es dann auf multinationaler Ebene im europäischen Rahmen letztlich auch.
In Friedenszeiten, wenn es -spöttisch gesprochen- um die "Normung von Gurken" geht, kann man das gefahrlos so machen.
In Ausnahmesituationen (Naturkatastrophen, Pandemien, Kriege) allerdings, ist man effektiver, wenn man das Mandat bzw. die Machtfülle hat, schnelle Entscheidungen zu treffen und auch umzusetzen. U.a. deshalb sind autoritäre Staatsgefüge, mit i.d.R. wenigen Entscheidern, in solchen Situationen oft im Handlungsvorteil. Sie müssen sich nicht groß abstimmen oder gar Kompromisse eingehen. Ob diese autoritäten Handlungen dann im Einzelnen klug und strategisch richtig sind, steht natürlich auf einem anderen Blatt.
Auf diese Karte hat m.E. der russische Präsident Putin im vergangenen Februar auch gesetzt: Die Zerstrittenheit und das gefühlt end- und ergebnislose Debattieren in der EU sollte ihm die nötige Zeit geben, um in der Ukraine Fakten zu schaffen, wie 2014 auf der Krim. Diesmal lag er aber -in Kombination mit der unerwartet hohen Wehrhaftigkeit der Ukraine und der nahezu erschreckenden militärischen Inkompetenz seiner Armee- Gott sei Dank ziemlich daneben.
 
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Du hast doch meinen Satz aus dem Zusammenhang gerissen als ich sagte es braucht eine stabile Friedenslösung. Du schreibst dazu das sei falsch.
Ja wie willst du denn eine Lösung erzielen, ohne alle Parteien miteinzubeziehen?
Gleich vorweg ich schreibe hier nicht meine Meinung sondern deffiniere die unterschiedlichen Interessen. Falsch ist mMn aber die Annahme dass man denkt der Westen würde darauf abzielen in fernen Zukunft mit einem freundl Russland wieder zum Alltag überzugehen, das wird nicht mehr passieren weil das nicht das Ziel der USA ist, ihnen aber die Aufgabe zukommen wird die neue europ Sicherheitsstruktur aufzubauen, und die Ukraine droht wie ne heiße Kartoffel weitergegeben zu werden zu jemand der ihr Sicherheit garantiert, weil keiner Bock drauf hat. Bedeutet im Klartext dass Europa sich den US Interessen in Sachen Russland, mehr unterordnen wird als bisher.
Annäherung in der Frage eines Ende des Krieges? Jeder in Europa.
Blöd nur dass Europa nicht gefragt wird..
Ich verstehe nicht was du mit US Krieg und US Frieden sagen möchtest.
Den meisten Einfluss darauf hat in erster Linie die Ukraine.
Dann deffiniere mal bitte den meisten Einfluss der Ukraine, weil ich würde sagen sie sind zu 100% abhängig vom Willen der USA, welche diesen Krieg praktisch von oben führt nur dass mit ukrainischer Menpower.
Ich habe meinen Zweifel daran, dass die USA Russland gezielt schwächen würde, wenn es ein demokratisches Land wäre
Ich meine es echt freundlich aber wache mal lieber auf...
 
Ich würde es allgemein "Das Förderalismus-Problem" nennen, das auch Deutschland in vielen Bereichen ebenfalls hat. Von den Alliierten nach WK2 übrigens auch als Quasi-Fessel gefordert, damit sich Deutschland als Ganzes in seiner potentiellen Stärke (obwohl territorial erheblich zurecht gestutzt) so schnell nicht wieder sammelt und erneut Unfrieden stiften kann.
Das ist eher ein Mythos! "Deutschland" war immer föderal strukturiert, vom Kaiserreich, über die Weimarer Republik, bis zur BRD. Die DDR war die einzige Ausnahme. Vor vor dem Kaiserreich (Norddeutscher Bund, Heiliges Römische Reich) gar nicht zu sprechen. Und wenn du dir die drei Verfassungen "Deutschlands" anschaust, wirst du die föderalen Gemeinsamkeiten erkennen. Das GG und die Weimarer Verfassung unterscheiden grob nur im Verfassungsrang und Möglichkeiten des Reichspräsidenten und des Bundespräsidenten.
 
Das ist eher ein Mythos! "Deutschland" war immer föderal strukturiert, vom Kaiserreich, über die Weimarer Republik, bis zur BRD. Die DDR war die einzige Ausnahme. Vor vor dem Kaiserreich (Norddeutscher Bund, Heiliges Römische Reich) gar nicht zu sprechen. Und wenn du dir die drei Verfassungen "Deutschlands" anschaust, wirst du die föderalen Gemeinsamkeiten erkennen. Das GG und die Weimarer Verfassung unterscheiden grob nur im Verfassungsrang und Möglichkeiten des Reichspräsidenten und des Bundespräsidenten.
Ist mir bekannt, ich habe auch meines Wissens nirgendwo das Gegenteil behauptet.
Ich nehme in Anspruch (auch wenn das nun überheblich rüber kommen muss), mich mit der deutschen Geschichte überdurchschnittlich gut auszukennen.

Die Weimarer Verfassung hatte jedoch durchaus einige Unterschiede zu unserem heutigen GG (zum Beispiel das Verhältniswahlrecht) - insbesondere der Artikel 48 konnte Förderalismus und parlamentarische Mitbestimmung wunderbar unterminieren.

Aber die Aufteilung der Staatsgewalt, so wie wir sie heute erleben dürfen, ist tatsächlich durch die Alliierten so ins Pflichtenheft für die Ausarbeitung unserer Verfassung geschrieben worden - darum und um die groben Vor- und Nachteile des Förderalismus, mit Bezugnahme auf die EU, ging es mir.

Daher bin ich mir nicht wirklich sicher, was Du mir nun mitteilen wolltest ?!
Gleich vorweg ich schreibe hier nicht meine Meinung sondern deffiniere die unterschiedlichen Interessen.
Wie bitte, Du definierst Interessen? Weißt Du eigentlich um die Bedeutung der von Dir aneinander gereihten Wörter?
 
Zuletzt bearbeitet:
Darum ging es doch überhaupt nicht!
Ich weiss nicht was du da interprestierst?!
Es geht um den "Zusammenschluss" von Staaten um ihre Stärken/Macht zu bündeln, es muss ja nicht gleich so etwas wie die EU sein, aber ähnliches und das können alle die angesprochenen Staaten machen, wenn sie Kompromisse finden würden. So etwas wie die Opec ist schon mal ein Anfang aber wesentlich weitergehend. Und natürlich könnten Teile oder ganz Afrika-Süd Amerika, oder die Asiaten was ähnliches auf die Beine stellen, wenn sie wollten und sich etwas gegenseitig gönnen würden.
Gibt es doch. :ka:
Natürlich sind diese Gemeinschaften wirtschaftlich nicht so stark wie die EU.
 
Ich nehme in Anspruch (auch wenn das nun überheblich rüber kommen muss), mich mit der deutschen Geschichte überdurchschnittlich gut auszukennen.
Das tue ich ebenfalls.
Aber die Aufteilung der Staatsgewalt, so wie wir sie heute erleben dürfen, ist tatsächlich durch die Alliierten so ins Pflichtenheft für die Ausarbeitung unserer Verfassung geschrieben worden - darum und um die groben Vor- und Nachteile des Förderalismus, mit Bezugnahme auf die EU, ging es mir.
Das halte ich halt für einen Mythos, eher falsche Geschichtsdarstellung, denn niemals hätte es in Deutschland einen Zentralstaat um Bonn oder Frankfurt gegeben. Die US Amerikaner favorisierten diese Lösung, von den Briten oder Franzosen habe ich so etwas aus keiner Quelle gelesen. Nur musste da niemand etwas in ein Pflichtenheft schreiben, weil die Deutschen immer föderal geprägt waren, auch gab es vor dem GG, schon etliche Landesverfassungen die heute noch gültig sind. Insoweit atmen die Deutschen schon immer Föderalismus und hätten mit oder ohne Alliierten 1949 keine wirklich andere Verfassung geschrieben!
 
Das ist so nicht korrekt.
Die Ukraine hat von sich aus - wegen dem Donbaskonflikt - schon seit Jahren ihr Militär im Rahmen ihrer Möglichkeiten modernisiert.
Da ging es sogar weniger um Material, als primär um eine Umstrukturierung/Umschulung der Truppe nach westlichem Vorbild. Die Squad bzw. Dualsquad Gruppierung musste RU erst schmerzlich im Krieg erlernen.
Die russische anachronistische Vorgehensweise, hundert Mann mit lautem hurra irgendwo hinrennen zu lassen, ist bewiesener Maßen bestenfalls die 2. beste Möglichkeit, Geländegewinne zu erzielen.
Was bitte ist nicht korekt ? Du beschreibst die Lage Europas vor dem Ukrainekrieg die den Amerikanern 30 Jahre lang kein großes Angagement abverlangte, wo wir doch nach einem Jahr alle klar sehen wie wichtig Osteuropa für die Amis ist. Sie fürchtetten den Zweifrontenkrieg in Europa und Pazifik mit der Annahme das russ Militär hätte was drauf. Osteuropa war strategisch immer wichtig, nur war es dort ruhig. Aber wenns darum geht ob Russland oder der Westen den Puffer kontrolliert, sieht man ja jetzt wohl eindeutig wie ernst die USA es meinen. Biden hat vor 1,5 Jahren das getan was jeder US President tuen würde, nämlich auf eine Bedrohung der US Vormachtstellung in Europa reagiert.

Eine starke ukrainische Armee ist dem Amis genau so wichtig wie den Ukrainern selbst. Das gilt für die gesamte Ostflanke, die das Hegemon verteidigen soll.
 
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