Das liest sich für mich doch recht eindeutig.
Ist von 1997, als die Beziehungen noch außerordentlich gut waren.
Grundsätzlich kann ich es nicht nachvollziehen, warum Quellen von vor vor 26 Jahren verwendet werden um eine Einigkeit Russland zu suggerieren, die es im späteren Verlauf auch aufgrund gegenseitigem feindseligem Verhaltens nicht mehr gab.
Russland hatte 1997 zugestimmt. Bis heute ist viel passiert.
Genannt seien Verträge wie der ABM Vertrag, Atomabkommen mit dem Iran, die Auseinandersetzung in Syrien, INF Vertrag, Raketenabwehrschirm angeblich gegen den Iran gerichtet.
Eine Fortschreitende Erosion sämtlicher Vereinbarungen und Verträge.
Absolut kein Vertrauen. Bei Lybien wurde Medwedjew ausgeschmiert, Russland enthielt sich ohne Veto. Man vereinbarte keinen Sturz Gaddafis, nur ein Ende der Gewalt, Flugverbotszone. Doch Lybien versinkte im Chaos, Putin behielt als Ministerpräsident recht. Medwedjew war düpiert.
Und mir fällt es wirklich sehr schwer dem Narrativ, das hier so überzeugend und zweifelsfrei vorgetragen wird in Gänze meinen Segen zu geben und es zu Unterlassen das Verhalten der USA und europäischer Staaten zu kritisieren.
Deren Einmischung in die Belange der Ukraine, das stellen einer amerikanischen Finanzministerin mut ukrainischen Wurzeln, vorher Chefin eines Investmentfonds.
Es gab in Qualitätsmedien immer wieder genügend Kritik am Verhalten des Westens, der NATO, Europa im Allgemeinen.
Und dann fragen wir doch mal zur zweiten Erweiterung im Jahre 2004 mal Herrn Putin selbst:
Warum 2004? Warum nicht 2008?
Auch hier ist der Tenor relativ eindeutig.
Unsinn. Der Tenor ist schon seit vielen Jahren nicht mehr eindeutig, insofern kommt dein Bezugnehmen auf 2004 einer Verweigerung gleich die nähere Geschichte und Entwicklungen zu beleuchten.
Deine Argumentation fußt auf alten Aussagen der russischen Regierung, auch noch vor der Anerkennung des Kosovo und vor Bushs Forderung Ukraine und Georgien aufzunehmen.
Lawrow dazu
2008.
„Natürlich haben wir registriert, dass auf den Territorien der neuen NATO-Mitgliedsstaaten neue militärische Infrastrukturen entstehen, sich Patrouillenflüge der Luftstreitkräfte intensivieren, neue Flugplätze gebaut werden, ausländische Militärbasen entstehen. Zwar hören wir, dass die NATO-Erweiterung nicht gegen Russland gerichtet sei, und was die heutigen Politiker im Westen angeht, glauben wir das auch. Aber ich darf an das Bismarck-Zitat erinnern: „Bei der Militärpolitik zählt nicht die Absicht sondern das Potential!"“
Man geht durch die früheren Artikel der Medien und sieht das Vertrauen Stück für Stück schwinden.