Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Einen direkten Angriff muss es doch überhaupt nicht geben.
Es reicht ja schon ein Missverständnis oder eine False Flag Operation von Terroristen, siehe MH17.
MH17 wurde von Russland abgeschossen, darüber gibt es ein Gerichtsurteil.
Und bei deiner ganzen (falschen) Argumentation, stellt sich die Frage, warum Russland dann nicht Finnland angreift?!

Aber bei dir es das sowieso Zeitverschwendung!

Edit:
Blinken hat es gut auf den Punkt gebracht.
+++ 13:36 Blinken: Putins Krieg ist Fallstudie für strategisches Versagen +++
US-Außenminister Antony Blinken hat dem russischen Präsidenten Wladimir Putin völliges strategisches Versagen beim Angriffskrieg gegen die Ukraine vorgeworfen. Es stehe außer Frage, dass Russland heute in militärischer, wirtschaftlicher und geopolitischer Hinsicht deutlich schlechter dastehe als vor dem Einmarsch in die Ukraine, sagte Blinken am Freitag in einer Rede im Rathaus der finnischen Hauptstadt Helsinki. Putin habe Russlands Macht und Einfluss damit auf Jahre hin erheblich geschwächt. Russland sei heute isolierter auf der Weltbühne als jemals zuvor. In seiner Rede betonte er, dass Putin zwei Jahrzehnte dafür verwendet habe, das russische Militär zu einer modernen Streitkraft zu machen. Der Kreml habe dabei oft behauptet, das zweitstärkste Militär der Welt zu haben, und viele hätten dies geglaubt. Heute betrachteten viele das russische Militär als das zweitstärkste - in der Ukraine. Von der Ausrüstung über die Führung und Strategie bis hin zur Moral sei Russlands Vorgehen "eine Fallstudie im Versagen", sagte Blinken.
 
Narrativ und Legendenbildung, unter völliger Verleugnung der Fakten.
Ja, genau. ;)
Putin führt einen illegalen Angriffskrieg aus einer Position der Schwäche, um NATO Infrastruktur an seinen Grenzen fernzuhalten und einem Beitritt der Ukraine zuvorzukommen. Das hat nicht funktioniert.
Na ja, wieso hat er nicht Finnland angegriffen?
Das liegt exakt genauso vor der Haustür und war damals nicht in der NATO.
Außerdem hat er ja NATO Infratruktur vor der Haustür, auch vorher schon.
Die Türkei ist in der Nato und "bedroht" die Schwarzmeerflotte stärker als es die Ukraine je könnte.
Dazu die baltischen Staaten. Ich denke, die Russen aus Kaliningrad sind sicher schon im Kreml vorstellig geworden und haben gesagt, dass sie von der NATO umzingelt sind und sekündlich mit einem Angriff rechnen.
Und ja der momentane Krieg ist alleine Putins Verantwortung, er hätte dem Natobeitritt auch einfach zuschauen können.
Nö, er hätte der NATO ja beitreten können.
Die Ukraine tritt der NATO jetzt aber nicht bei, daher ist er Satz Nonsens.

Einen direkten Angriff muss es doch überhaupt nicht geben.
Es reicht ja schon ein Missverständnis oder eine False Flag Operation von Terroristen, siehe MH17.
Also, die Russen haben das Flugzeug abgeschossen. Sind die Russen also Terroristen?
Hmm.. da ist die Vermutung ja nicht weit zu behaupten, dass die Russen den Maidan in Kiew eskalieren ließen, um einen Grund zu nennen, sich die Krim einzuverleiben.

Naja, ein Boot braucht man schon. Trotzdem sind es nur 85km.
Die Beringstraße ist recht häufig zugefroren, sodass man mit einem auto drüber fahren könnte.
Aber schon richtig, so blöd ist keiner.
 
Viel ist über die Partisanen-Gruppe "Freiheit Russlands" nicht bekannt - außer, dass sie es geschafft haben, auf russischem Grenzgebiet anzugreifen, und bis nach Moskau wollen. Dafür will die Miliz "Tausende" Kämpfer rekrutieren. In einem Interview spricht der Chef der Gruppe über seinen "Befreiungsplan".

Spätestens als Partisanen-Gruppen mit ihrem Überfall auf die russische Stadt Belgorod vor rund einer Woche ein Überraschungsangriff gelingt, ist der Name der Angreifer vielen bekannt. Scheinbar ohne Mühe nimmt die Legion "Freiheit Russlands" gemeinsam mit einer anderen pro-ukrainischen Miliz mehrere Dörfer ein, bis die russische Armee sie schließlich stoppt und zurückdrängt. Es war der erste bewaffnete Einmarsch in russisches Gebiet seit 1969, als chinesische Truppen gegen sowjetische Soldaten kämpften. Ein Angriff, der viele überrascht hat - vor allem Moskau, wie die langsame Reaktion der Verteidigung zeigte.

Die Miliz "Freiheit Russlands" bezeichnet sich selbst als eine Gruppe von "Partisanen", die "ein neues, freies Russland" aufbauen wolle. Das Ziel der Legion war schon vor den Angriffen auf Belgorod klar: Putin und sein Regime zu stürzen. Das gaben die Kämpfer bereits im vergangenen Jahr bekannt, als sie sich kurz nach Kriegsbeginn 2022 formierten. Wie sie das machen wollen, war lange ein Mysterium. Auf ihrer Website heißt es, die Gruppe organisiere Anschläge auf die russische Militär- und Eisenbahninfrastruktur. In einem Interview mit der britischen "Times" verriet der Kommandeur der Gruppe nun, welcher Plan hinter dem Vorhaben stecke.

"Caesar" zufolge - so sein Deckname - hat die Partisanen-Gruppe bereits "Tausende" Bewerber, die sich ihnen anschließen wollten. Die Angriffe auf russisches Territorium sollten mit den rekrutierten und ausgebildeten Kämpfern fortgesetzt werden, bis ihre Streitkräfte groß genug seien, um Moskau anzugreifen. "Wir verfügen über ernsthafte Fähigkeiten", sagte "Caesar" der Zeitung. Seine Truppe habe gepanzerte Fahrzeuge, Mörser-Geschütze, Panzerabwehrsysteme und eine hochwirksame Drohnen-Aufklärungseinheit.
Quelle: Wie die Legion "Freiheit Russlands" Putin stürzen will

Diese Partisanen könnten noch zu einen ernsthaften Problem für Putin werden.
Auch wenn ich nicht glaube das sie es wirklich bis nach Moskau schaffen.
Vielleicht mit vereinzelten Drohnen. Aber die Message dürfte klar sein.
 
Ui, es gibt berichtenswertes aus dem Reich der Mitte:

… der asiatische Wirtschaftsriese plant derzeit den Bau von zwei großen Gaspipelines. Die „Power of Siberia 2“ durch Russland und die „Line D“ durch Turkmenistan. Es scheint jedoch, dass China der „Line D“ Vorrang einräumt und nicht der Pipeline, die für Russland laut der „Financial Times“ die „einzige Möglichkeit darstellt, den Verlust des EU-Marktes zumindest teilweise auszugleichen“.
 
Quelle: Wie die Legion "Freiheit Russlands" Putin stürzen will

Diese Partisanen könnten noch zu einen ernsthaften Problem für Putin werden.
Auch wenn ich nicht glaube das sie es wirklich bis nach Moskau schaffen.
Vielleicht mit vereinzelten Drohnen. Aber die Message dürfte klar sein.
es muss ja nicht zwangsläufig ein richtiger militärische Großschlacht gegen Moskau sein, es gibt da durchaus verschiedene Varianten, Sabotage, Anschläge usw.
Drohnenangriffe auf Moskau haben eher psychische Effekte als militärische

Leider ist die Gruppe doch recht klein und die 2 Gruppierung hat leider einige Radikale mit sehr rechten Ansichten (zum Beispiel)

wenn man böse sein will, kann man sagen, die Ukrainer machen jetzt genau das, was die Russen auch auch gemacht haben, man nimmt Patrioten und Extreme und drückt denen Waffen und Ausrüstung in die Hand, nur das Russland halt noch eigene Soldaten ohne Markierung dazu gestellt hat, noch ein bisschen würziger sind dann noch die ganzen amerikanischen Fahrzeuge der Legion und der anderen Gruppe

ob das Wegbomben von Grenzposten und öffentlichen Gebäuden dann noch ein gute Tat ist, möchte ich auch stark bezweifeln

es mögen ein paar gute Seelen bei der Legion dabei sein, auch ehemalige Kriegsgefangene, aber mehr als eine gute Ablenkung für die laufende Offensive sind die aktuelle Aktionen nicht und gerade die zweite Gruppe sollte lieber vor den Richter als arme Zivilsten zu bedrohen
 
Klar, ist aber nicht das Thema per se.
@Threshold hat (zurecht) gefragt, ob die Ukrainer dann nicht auch quasi das Recht haben, ebenso Strominfrastruktur und Lagerhallen zu beschießen.
Beim Ersten sehe ich es eben als grenzwertig im Sinne westlicher Werte an, beim Zweiten, sofern es sich tatsächlich um militärische Ziele handelt, stimme ich zu.
Wenn denn da ein Zivilist arbeitet oder sich aufhält, hake ich das dann unter Berufsrisiko ab.

Wenn Militärstützpunkte angegriffen werden, ist selten von "Lagerhallen" die Rede, auch wenn es sich vom Gebäude her um solche handelt. Umgekehrt hat Russland wenig Gründe, im eigenen Land mit bestehender militärischer Infrastruktur und relativ weit weg von den Kampfhandlungen zusätzliche zivile Gebäude anzumieten. Wenn also die Rede von angegriffenen Lagerhallen ist, mögen die pro-Ukrainischen Guerillas bitte auch darlegen, was die im konkreten Fall zu militärischen Zielen gemacht hat. Ansonsten ist rein statistisch erstmal davon auszugehen, dass es keine legitimen Ziele waren. Und erst recht gilt das für Wohngebäude, die zuletzt getroffen werden sollen.

Bei Stromversorgung sehe ich außerhalb eines Kampfgebiets überhaupt keinen denkbaren Anlass, warum sie militärisch sein sollte. Die russischen Militärbasen haben ihre eigenen Back-Ups, die russische Rüstungsproduktion steht woanders. Wenn durch ukrainische Angriffe der Strom in Russland ausfällt, dann nur für die russische Zivilbevölkerung. Solange wir noch keine Batteriepanzer haben, sind Stromnetze zu 90 bis 99% eine zivile Angelegenheit.


Das Thema ist, dass in einem Krieg immer Kriegsverbrechen von allen beteiligten Seiten statt finden.
War immer so und wird immer so sein.
Es gibt keinen sauberen Krieg.

Es macht aber verdammt große Unterschiede, ob die Kriegsverbrechen von einzelnen Soldaten oder niedrigen Offizierrängen begangenen werden, die dafür soweit möglich bestraft werden, oder ob der Staat sie von allerhöchster Stelle anordnet.


wenn man böse sein will, kann man sagen, die Ukrainer machen jetzt genau das, was die Russen auch auch gemacht haben, man nimmt Patrioten und Extreme und drückt denen Waffen und Ausrüstung in die Hand, nur das Russland halt noch eigene Soldaten ohne Markierung dazu gestellt hat, noch ein bisschen würziger sind dann noch die ganzen amerikanischen Fahrzeuge der Legion und der anderen Gruppe

Russland hat Separatisten zu einer paramilitärischen Truppe geformt, die die öffentlichen Institutionen übernommen haben. Für die Urkaine kämpfen derzeit Guerillas, die Anschläge auf Infrastruktur und ggf., so die letzten Anschuldigungen, auch gegen die Zivilbevölkerung unternehmen. Abgesehen davon, dass beide Waffen benutzen sehe ich da verdammt wenig Gemeinsamkeiten.

ob das Wegbomben von Grenzposten und öffentlichen Gebäuden dann noch ein gute Tat ist, möchte ich auch stark bezweifeln

Taten, die sich nicht gegen militärisch genutze Infrastruktur oder das Militär direkt richten, sind aus moralischer Sicht eindeutig keine gute Tat, da verwerfliche Terroraktionen, sie sind aus strategischer Sicht eindeutig keine gute Tat, da von sehr geringem Wert und sie sind aus sozio-politischer Sicht eine absolute Katastrophe, denn sie liefern Putin eine Legitimation für seine "wir müssen und Verteidigen" und "es ist eine Sonderaktion gegen Russen ermordende Nazis"-Behauptungen, die er genüsslich Ausschlachten wird und die die Chancen auf zivilen Druck innerhalb Russlands noch weiter verringern werden. Umgekehrt werden Staaten, die sich bislang ""neutral"" verhalten haben in ihrer Anti-Ukraine-Position bestärkt.

Selensky täte gut daran, die Waffenabflüsse in diese Richtung aufzuklären (wenn er sie nicht ohnehin schon kennt) und drastisch zu reduzieren. Wenn eine kleine, handelsübliche Drohne ein paar kg Sprengstoff um den Kreml fliegt, mögen das unabhängige Separatistengruppen sein und keiner hat einen guten Grund, auf die Ukraine zu zeigen. Aber wenn schweres US-Gerät, dass für den Kampf in der Ukraine geliefert wurde, in Russland auftaucht und dort auch noch von Faschisten und Rassisten gegen nicht-militärische Ziele eingesetzt wird, dann geht das Sympathiebarometer in den freien Fall über.

Im Hinterkopf behalten sollte man zudem auch eine mögliche Nachrkiegsordnung: Es gibt gewisse Personenkreise, die sollten in einer funktionierenden Demokratie einfach keine Kampfausbildung, Kriegserfahrung und schwere Waffen haben. Sondern eine Eisenkugel am Bein.
 
09:14 Uhr

Selenskyj: Bereit für die Gegenoffensive​


Die Ukraine ist nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj bereit, ihre lang erwartete Gegenoffensive zur Rückeroberung der von Russland besetzten Gebiete zu starten. In einem Interview mit dem "Wall Street Journal" sagte Selenskyj: "Wir glauben fest daran, dass wir Erfolg haben werden". Er wisse nicht, wie lange die Offensive dauern und wie sie sich entwickeln werde. "Aber wir werden es schaffen, und wir sind bereit." Die Regierung in Kiew hofft, dass eine Gegenoffensive zur Rückeroberung von Territorium die Dynamik des seit 15 Monaten dauernden Krieges verändern wird. Selenskyj hatte letzten Monat gesagt, die Ukraine müsse auf die Ankunft weiterer westlicher Panzerfahrzeuge warten, bevor sie die Gegenoffensive starten könne.
Es hiess ja schon vor Wochen die Gegenoffensive hätte begonnen.
Viel hat man davon bisher nicht gesehen.
Aber jetzt gibt wohl Selenskyj selber grünes Licht.
 
Es hiess ja schon vor Wochen die Gegenoffensive hätte begonnen.
Viel hat man davon bisher nicht gesehen.
Aber jetzt gibt wohl Selenskyj selber grünes Licht.
Im Grunde läuft diese besagte Offensive ja längst. Man darf halt nicht den Fehler machen zu denken, dass "Offensive" gleich "mit Panzern, Infanterie, Flugabwehr, Versorgung, eigener Luftwaffe usw. vorrücken" bedeutet. Da gehört sehr viel mehr dazu und vieles davon sehen wir schon seit Wochen.
 
Der Chef der russischen Privatarmee Wagner, Jewgeni Prigoschin, hat dem Verteidigungsministerium in Moskau angesichts des Dauerfeuers von ukrainischer Seite in der Grenzregion Belgorod Versagen vorgeworfen. Prigoschin sagte auch mit Blick auf die verfahrene Situation in Russlands Krieg in der Ukraine:

"Das Ministerium ist nicht in der Lage, etwas zu tun. In dem Ministerium herrscht Chaos."
Jewgeni Prigoschin, Chef der russischen Privatarmee Wagner

Der 62-Jährige ist Vertrauter von Kremlchef Wladimir Putin. Er kündigte an, selbst mit seinen Wagner-Truppen in der seit Tagen beschossenen Region einzumarschieren, wenn das russische Militär dort nicht "schnellstens" Ordnung schaffe.
Quelle: Prigoschin: "Chaos" in Russlands Armeeführung

Prigoschin will wohl mit seinen Söldnern höchstpersönlich in Belgorod "aufräumen".
Dann bekämpfen sich die ganzen Kriminellen gegenseitig.
 
Krass - mittlerweile gibt es wohl sogar schon ein Polnisches Freiwilligenkorps, das in Belgorod (also auf russischem Terrain) aktiv kämpft! (Quelle) :what:
 
Es reicht ja schon ein Missverständnis oder eine False Flag Operation von Terroristen, siehe MH17.
Von der Perspektive ist es sicher hilfreich einen Puffer zwischen NATO und RU zu haben.
Angenommen die Ukraine würde die nächsten Jahre der NATO beitreten könnte das zu unkalkulierbaren Gefahren führen.

MH17 wurde aber von "russischen Terroristen" abgeschossen, wenn auch nicht absichtlich. Nur um da keine Missverständnisse zu haben.
 
Es gab mal neutrale Staaten zwischen Russland und NATO. Aber nachdem die Russland zu seiner "Einflusssphäre" erklären wollte, worauf diese Staaten nach Jahrzehnten UdSSR definitiv keinen Bock hatten, sind sie halt alle so schnell wie möglich in die NATO. Genau das gleiche wird in Zukunft erst recht passieren, nachdem Russland in die Ukraine sogar einmarschiert ist, nur weil die wirtschaftlich mit der EU zusammenarbeiten wollte. Kein Land hat Bock, ein verarmter, abhängiger, unselbständiger, auf Gedeih und Verderb anderen ausgelieferter Puffer zu sein.
Und das hat auch kein Staat verdient.
 
Zum Sonntag Abend mal noch was zum lesen:

"Kaum jemand hatte mit einer totalen Invasion gerechnet.
Doch die Kriegsentscheidung des russischen Präsidenten kam nicht plötzlich. Gespräche mit Putin-Vertrauten, Experten sowie ehemaligen und aktuellen Regierungsbeamten in Russland und der Ukraine zeigen: Der Kremlherrscher fasste den Beschluss lange im Voraus. Eine Rekonstruktion."

... und was zum lachen:
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