Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

unter Stalins Diktatur der Ukraine "gespendet" und Chruchtschow schenkte die Krim.
Mit welchem Recht?
Ich möchte da dann noch einmal auf folgenden Videobeitrag hinweisen...

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Könntest du deine Behauptung bitte mit einer Quelle belegen? Danke.
Mache ich für ihn





Bitte. Gerne geschehen.
 
Vor einem Jahr dachten alle dass die russ Armee kurzen Prozess macht. Nach einem Jahr sprechen alle über vollständige Rückeroberung der ukrainischen Gebiete.

Abwarten.

Bei Soldaten die freiwillig für ihr Land kämpfen hast du ein Problem und Sorge, bei den zwangsrekrutierten Russen die täglich zu tausend in den sicheren Tod gepeitscht werden fällt dir aber keine Kritik ein ? Nein du verweist sogar auf ein noch größeres Rekrutierungspotential...

Ich würde mal sagen dein Aliby ist ganz schön löchrig :D

Bei einer so hohen Überlegenheit der russischen Arti und den durch Arti verursachten Anteil an den Verlusten auf beiden Seiten, glaube ich nicht an tausende in den Tod gepeitschten Russen.
Die von mir verlinkten Artikel der Kiewer Post, lassen dieses Szenario, trotz gegenteiliger Behauptungen auch nicht zu.
Abgesehen davon, sollte hier doch das Leben der Ukrainer im Vordergrund stehen.

Wenn also Russland die Ukraine von der Landschaft tilgen, werden die Ukraine wieder attraktiv sein?
Das Land existiert dann nicht mehr.
Die Ukraine kämpft um ihre Freiheit und dabei sterben Menschen.
Russland könnte das Sterben aller Soldaten sofort beenden.

Deutschland war 40 Jahre getrennt und eigentlich bin ich nicht so auf Nationalstaaten fixiert.
Ich wünschte schon das die EU funktionierte.
Solidarisch, sozial, gerecht.

dass alle pro westlichen und anti russischen Ukrainer ausgelöscht werden müssen

Das würde ich gerne von dir mit ordentlichen Quellen belegt sehen.

Dass die Russen die Kämpfe einstellen und sich zurückziehen sollen,

Sicher wäre das auch eine Möglichkeit, nur glaube ich nicht das die Ukraine dafür genug Druck aufbauen kann.


Ich würde mir ja wünschen, dass Ihr denen auch alle keine Bühne mehr bietet, aber naja... :(

Mach dir keine Sorgen, das passiert immer sehr schnell.
Ich staune immer das ihr so etwas fordert, statt den " Gegner" argumentativ zu zerlegen.

Meine Meinung ist einfach immer noch, das mit der Länge des Krieges, die Optionen für die Ukraine immer kleiner werden .
Darf man diese Meinung haben?
 

Samstag, 01. April 2023, 14.00: Russlands Bemühungen um eine stärkere militärische Kontrolle über die ostukrainische Donbass-Region sind nach britischen Angaben gescheitert. Seit der russische Generalstabschef Waleri Gerassimow Mitte Januar das Kommando über die „militärische Spezialoperation„ gegen die Ukraine übernommen habe, sei dessen Amtszeit von dem Versuch einer allgemeinen Winteroffensive geprägt gewesen, schrieb das britische Verteidigungsministerium am Samstag in seinem regelmäßigen Geheimdienst-Update. Ziel dieser Offensive sei gewesen, die russische Kontrolle über die gesamte Donbass-Region auszudehnen. „Nach 80 Tagen ist zunehmend erkennbar, dass dieses Projekt gescheitert ist“, erklärten die Briten.

Die russischen Streitkräfte an der Front in der Region hätten bei hohen Verlusten nur minimale Gewinne verzeichnen können. Damit hätten sie den vorübergehenden personellen Vorteil durch die russische “Teilmobilisierung“ des vergangenen Herbsts weitgehend verspielt.

Tja, dann soll sich der Aggressor halt weiter selbst ins Messer stürzen.
Nicht der "Westen" vernichtet die krude russische Selbsteinschätzung, das machen die schon sehr erfolgreich selbst.
 
Bei einer so hohen Überlegenheit der russischen Arti und den durch Arti verursachten Anteil an den Verlusten auf beiden Seiten, glaube ich nicht an tausende in den Tod gepeitschten Russen.
Die von mir verlinkten Artikel der Kiewer Post, lassen dieses Szenario, trotz gegenteiliger Behauptungen auch nicht zu.
Abgesehen davon, sollte hier doch das Leben der Ukrainer im Vordergrund stehen.
Die Überlegenheit konnte Russland bisher aber kaum ausnutzen, und so lange das so ist gibt es real auch keine nennenswerte Überlegenheit der Russen zumindest nicht so als dass sie ukr Armee keine Antwort darauf hätte. Dass täglich uber tausend Russen von ihrem Anführer in ukr Feuer zum Sterben geschmissen werden ist zudem keine Frage des Glaubens sondern des Blickes auf die Fakten.
 
Bei einer so hohen Überlegenheit der russischen Arti und den durch Arti verursachten Anteil an den Verlusten auf beiden Seiten, glaube ich nicht an tausende in den Tod gepeitschten Russen.
Die von mir verlinkten Artikel der Kiewer Post, lassen dieses Szenario, trotz gegenteiliger Behauptungen auch nicht zu.
Abgesehen davon, sollte hier doch das Leben der Ukrainer im Vordergrund stehen.
Es spielt nur absolut überhaupt keine Rolle was du meinst, du hast hier innerhalb von 1,5 Jahren nur falsche Tatsachen und falsche Prognosen gestellt! Wie ich schon gesagt habe du bist der Erich Vad dieses Forum, der glaubt oder glaubte auch an die RU "Eskalationsdominanz".

Deutschland war 40 Jahre getrennt und eigentlich bin ich nicht so auf Nationalstaaten fixiert.
Ich wünschte schon das die EU funktionierte.
Solidarisch, sozial, gerecht.
Da du ja wie schon öfters von dir selber zugegeben innerlich deinen Nationalstaat verloren hast (DDR), bist du auf die RU fixiert.

Oh die ist EU sehr erfolgreich!

Das würde ich gerne von dir mit ordentlichen Quellen belegt sehen.


Wurde schon hier dutzendfach eingestellt, wird von euch nur ignoriert und jedesmal, auch nach dem hundertsten mal neu gefordert.

Sicher wäre das auch eine Möglichkeit, nur glaube ich nicht das die Ukraine dafür genug Druck aufbauen kann.
Wie schon gesagt was du glaubst interessiert nicht wirklich, nach deinen letzten 1,5 Jahren hier im Forum und "Prophezeiungen".

Mach dir keine Sorgen, das passiert immer sehr schnell.
Ich staune immer das ihr so etwas fordert, statt den " Gegner" argumentativ zu zerlegen.
Du bist hier im Forum schon dutzende oder hunderte male widerlegt worden, nur ignorierst du das, und kommst alle paar Tage mit einem neuen Märchen um die Ecke und dann nach 2 Monaten wärmst du das widerlegte von 2-3 Monaten wieder auf, die Taktik kann hier jeder nachverfolgen!
Meine Meinung ist einfach immer noch, das mit der Länge des Krieges, die Optionen für die Ukraine immer kleiner werden .
Das Gegenteil wird gerade auf dem Schlachtfeld bewiesen, um so länger es dauert um so größer werden die Probhleme der RU Armee. Hat sie im Frühjahr und Sommer 2022 noch irgend etwas greifbares in der Hand gehabt, hat sie außer Rückschlägen und sowohl territoriale, menschliche und materielle Verluste, absolut nichts seit Herbst 2022 vorzuweisen.
Darf man diese Meinung haben?
Klar kannst du diese Meinung haben, du darfst dich nur nicht wundern, das dich damit keiner ernst nimmt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nicht nur die beiden, eine ganze Reihe von Staaten haben beachtliche Bestände an Uranmunition, mindestens eingelagert, die da wären USA, Russland, Großbritannien, China, Schweden, Niederlande, Griechenland, Frankreich, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Türkei, Ägypten, Vereinigte Arabische Emirate, Kuwait, Israel, Saudi-Arabien, Irak, Pakistan, Thailand, Südkorea und Japan.
Der Punkt ist halt Uran ist wesentlich günstiger und leichter zugänglich als Wolfram, wo der Wolframmangel im WW2 für Deutschland schon ein eklatantes Problem war.

Ich hab ja nur geschrieben, wer sie (u.a.) produziert hat, nicht wo die da hin geliefert wurde; ein erheblicher Teil der Länder in deiner Liste dürfte US- oder UdSSR-Munition eingelagert haben ;) . (Die ebenfalls-Atommächte Israel, England, Frankreich und China ausgenommen. Japan und Korea dürften ebenfalls auf eigene Produktion setzen.)


Indem man einen Kompromiss schließt. Sicherheitsgarantien für die Ukraine für 25 Jahre zum Beispiel, vorerst kein NATO Beitritt,

Was sollen das denn für "Sicherheitsgarantien" sein AUSSER einem NATO-Beitritt? Russland hatte der Ukraine schon mal alles versichert, was geht, bis hin zur Verteidigung der territorialen Integrität der Ukraine, falls die wer bedrohen sollte. Aber russische Zusicherungen sind eben das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt sind.

Sicherheitsgarantien müssten also von einem Aktuer kommen, der ein erneut vertragsbrüchiges Russland im Zweifelsfalls militärisch komplett zu vernichten. Das kann bestenfalls die NATO und selbst bei der wäre es mit so massiven Verlusten verbunden, dass man es besser lässt, solange der Deal nicht gleichzeitig die komplette nukleare Abrüstungs Russlands beinhaltet.

Die einzigen anderen Möglichkeiten für die Ukraine, wieder sicher zu sein, lautet:
- Regierungswechsel in Russland hin zu einer vertrauenswürdigen Entität
- Die Ukraine beweist genug militärische Stärke, um Russland aus eigener Kraft zurückzuwerfen.

Unabhängigkeit von Donbass und Donjezk und der Krim.

Donbass (Dojezk ist Teil davon) und Krim sind zu klein, um unabhängig zu überleben. Wirtschaftlich nicht und militärisch erst recht nicht mit einem imperialistischen Russland daneben, dass bekanntermaßen schon in viel größere Staaten einmarschiert. Sie müssen sich einem anderen Staat anschließen.

Abstimmungen unter UNO und OSCE,

Hat Putin bereits mehrfach abgelehnt.
Und das nächste Verhandlungsproblem wäre, wer abstimmen darf: Die vertriebenen legitimen Bürger dieser Gebiete oder Russlands Nutznießer, die bei enteignetenm ukrainischen Eigentum begierig zugegriffen und sich ins gemachte Netz gesetzt haben? In beiden Fällen ist wohl derart klar, wer wofür stimmen würde, dass du dir die Abstimmung direkt sparen kannst. Das Ergebnis steht fest, sobald man verhandelt hat, wer "seine" Leute ins Wahlbüro schicken darf.

Abzug der Russischen Truppen aus allen Gebieten Entsendung von UNO Truppen, oder wie auch immer.

Es gibt keine "UNO"-Truppen und es gibt mittlerweile kaum noch Staaten auf der Welt, die Truppen für eine UNO-Mission bereitstellen könnten und die nicht von der einen oder der anderen Kriegspartei als "Gegner" betrachtet werden. Traditionell sind es vor allem Nachbarstaaten, die Blauhelme stellen; auf längere Entfernung machen das fast nur NATO-Mitglieder und ein handvoll anderer USA-Verbündeter in größerem Umfang.

Waffenstillstand würde auch erstmal vieles besser machen.

Die Aussage ist zumindest nicht verkehrt. Wobei ein Waffenstillstand, den beide Seiten zum Nachrüsten nutzen, Blutvergießen oft nur aufschiebt, wenn kein Weg in eine dauerhafte Lösung besteht. So einen Fall sehe ich hier. Von daher sollte man einen Waffenstillstand dankend annehmen, wenn er sich ergibt, aber viel Aufwand in ihn zu investieren wäre vermutlich verschwendete Energie.
Davon abgesehen hat Russland bislang sogar die Einrichtung lokaler humaner Hilfskorridore für Evakuierungen und ähnlichem verhindert beziehungsweise mehrfach sogar getroffene Vereinbarungen missachtet und mit Kriegsgerät auf zivile Konvois gefeurt. Eine Waffenruhe wäre also vermutlich noch brüchiger als es die an der ukrainisch-russischen Front im Donbass war.


Das ist der Job der Diplomaten. Es gab umfangreiche Diskussionen, Angebote und Überlegungen vor etwa einem Jahr. Da sollte man anknüpfen.
Eine vollständige Entmilitarisierung der Ukraine darf aber nie zur Debatte stehen, höchstens eine entmilitarisierte Zone, ggf auch bis in Russlands Grenzen.

Was ist das Problem an der Wagenknecht-Schwarzer Ecke? Ich sehe keine unredliche Position im Manifest für Frieden.

Du findest es also redlich, wenn man einen Status Quo, der erhebliche materielle Gewinne für einen Kriegstreiber und Menschenrechtsverbrecher bedeutet, einfrieren will und Leute, die ihre ihre Grundrecht verteidigen, brandmarkt?


Was hat man die letzten 6 Monate erreicht?! Nichts!
Jetzt will man die nächsten 400000 Frischlinge mit noch schlechterer Ausrüstung und Ausbildung in den Kampf werfen und hier schreiben einige, der Westen würde nicht genug Verhandlungsangebote machen, es ist einfach lächerlich.

Naja: Wer verhindern will, dass Soldaten einer Völkerrecht brechenden Armee sterben, sollte halt gerade unter diesen Gesichtspunkten noch vehementer fordern, dass die Ukraine sich nicht mehr wehrt :ugly: .


Auf alle Fälle aber eine gute Nachricht, dass der Bedarf so hoch ist. Ich würde nicht darauf wetten, dass die 300000 schon komplett verheizt wurden, denn es gab mehrere Hinweise darauf, dass doch nur ein Teil direkt an die Front geschickt wurde, während andere länger angelernt wurden. Aber Fakt ist, dass Russland das Kräftegewicht dadurch nicht zu seinen Gunsten verändern konnte und dass sie jetzt sogar einen noch größeren Personalbedarf sehen, um nicht zurückzufallen. Umgekehrt hat schon die letzte Rekrutierungsrunde eine ansehnliche Fluchtwelle und eine für russische Verhältnisse erhebliche Menge ziviler Proteste ausgelöst. Das sollte sich bei einer Wiederholung in steigendem Umfang exponentiell steigern, denn damit wird auch für Regierungsmedien-only-Russen offensichtlich, dass Soldaten nicht gebraucht, sondern verbraucht werden. Und für Putin sterben mögen dann doch nur ganz wenige. Mit dieser Aufstockung schlägt der also gerade mehr als nur einen weiteren Nagel in seinen eigenen Sarg.


Russland ist im weiteren Verhandlungsverlauf von Maximalpositionen abgerückt.

Link?
Mag sein, dass mir was entgangen ist, aber die letzten Drohungen aus Russlands Außen- und Verteidigungsministerien und Staatsmedien symbolisierten weiterhin einen Herrschaftsanspruch bis an die Elbe.

Sollte RU weiter unter Druck geraten werden sie entweder noch weiter abrücken, oder den Krieg ausweiten.

Letzteres können sie nicht, ersteres ist eines der wichtigsten Ziele: Russland klar zu machen, dass ein Rückzug auf eigenes Territorium die einzige sinnvolle Entscheidung ist. Alle Waffenlieferanten haben klar gemacht, dass sie keine Angriffe auf Russland unterstützen werden, aber auch, dass sie ihre Unterstützung stetig ausbauen werden, solange nicht die gesamte Ukraine befreit ist.


Es ist total unverantwortlich das Narrativ "Russland will nicht verhandeln" zu verbreiten, denn es ist faktisch falsch. Genauso falsch ist es keine Waffen zu liefern.
Weder mit der einen, noch mit der anderen Extremposition wird man "gewinnen".

Die vollständige Formulierung lautet: "Russland will nicht über eine Wiederherstellung der ukrainischen Souveränität verhandeln". Dass Russland z.B. liebend gerne über die Kapitulation der Ukraine verhandeln würde, hat afaik niemand abgestritten.
Aber die steht nicht zur Verhandlung.
 
Mache ich für ihn

Keine deiner Quelle bestätigt die Behauptung, dass täglich tausend Soldaten in den Tod gepeitscht werden. Weder die UKR noch wer anders hat bis derartige Verlustmeldungen kommuniziert.

Hast du deine Quellen auch wirklich gelesen? Ich meine nicht nur die reißerischen Überschriften?


"Stand: 28.09.2022 16:32 Uhr" - 6 Monate alt!

"Russland zwingt Hunderttausende weitere Soldaten an die Waffen."

vs.

"Sie hätten dutzende Anfragen von Männern in den russisch besetzten ukrainischen Gebieten, sagt Oleksandra Matviichuk, Direktorin des "Zentrums für bürgerliche Freiheiten" - eine regierungsunabhängige Organisation in Kiew. "Wir kennen nicht alle Einzelfälle, aber wir bekommen viele Anfragen von Menschen in den besetzten Gebieten, die von der Straße entführt wurden und nun gezwungen werden, gegen ihr eigenes Land zu kämpfen.""

Aus Hunderttausenden werde Dutzende (ein Dutzend sind 12 Stück).

Wie kann jemand der "von der Straße entführt wurde" und zum Militärdienst an der Front gezwungen wird sich denn beschweren?



"30.03.2023, 10:51"

"Eine geplante Rekrutierungskampagne in Russland von Freiwilligen für den Krieg gegen die Ukraine ist nach britischer Einschätzung nur ein Deckmantel für neue Zwangseinziehungen. "Es besteht die realistische Möglichkeit, dass diese Unterscheidung in der Praxis verwischt und dass regionale Behörden versuchen werden, die ihnen zugewiesenen Einstellungsziele zu erreichen, indem sie Männer zum Beitritt zwingen", teilte das Verteidigungsministerium in London unter Berufung auf Geheimdiensterkenntnisse mit."

Es wird lediglich von "einer realistischen Möglichkeit" gesprochen und das ist keine Tatsache.

"Demnach haben die russischen Streitkräfte bisher über 172.000 Tote zu beklagen."

Der Krieg läuft bereits über 400 Tage und im Schnitt sollen folglich nach deiner Quelle ca. russische 430 Soldaten getötet worden sein. Bei weitem keine 1000 oder mehr.



"23/09/2022"

"Nicht verifizierte Videos im Internet zeigen, dass die russischen Behörden in den sibirischen Teilrepubliken Burjatien und Sacha (Jakutien) schon am Donnerstag viele junge Männer zum Militär eingezogen haben."

Die Quellen sind nicht verifiziert aber es wird als Fakt verkauft.

"Angesichts der vom Kreml verkündeten Zwangsmobilisierung versuchen viele junge Männer, sich aus Russland abzusetzen. Flüge waren ausgebucht oder kaum bezahlbar. An den Grenzen zu Finnland, wohin es nur mit Visum geht, oder in die Südkaukasusrepublik Georgien hat der Grenzverkehr zugenommen." ... eine Behauptung ohne Angaben von Quellen ... und "Allerdings dementierte der finnische Grenzschutz Berichte aus sozialen Medien, in denen von 35 Kilometern Stau vor der russisch-finnischen Grenze die Rede war."

Wie so oft nur reißerische Überschriften und im Beitrag selbst Vermutungen, nicht verifizierte Videos und oder Widersprüche.
 

+++ 09:35 Widerstandszentrum warnt vor Plänen, Ukrainer zu deportieren +++​

Das nationale Widerstandszentrum der Ukraine warnt laut "Ukrainska Pravda" vor russischen Plänen, nach Prozessen vor Fake-Gerichten Ukrainer in abgelegene russische Gebiete zu deportieren. "Anfang dieser Woche kündigte die Besatzungsverwaltung der vorübergehend besetzten Gebiete die Schaffung von Scheingerichten an, die in Wirklichkeit dazu dienen, die Justiz zu imitieren", so das Zentrum. Die bereits bestehende Praxis auf der Krim zeige, dass "das Gericht die Verurteilten zur Verbüßung ihrer Strafe in abgelegene Gebiete der Russischen Föderation schickt, was bedeutet, dass die Ukrainer tatsächlich ins Exil geschickt werden".

Hoffentlich schläft die Unterstützung des Westens nicht ein. Die Ukrainer brauchen ausreichendes und modernes Material um genügend russische Soldaten und russisches Material auszuschalten und damit dauerhaft von ihrem Hoheitsgebiet zu vertreiben.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Irgendwann wird es zu einer Einigung kommen müssen. Wie diese dann aussieht, wird man sehen müssen. An eine militärische Eroberung der Krim glaube ich nicht.

Wenn es der Ukraine gelingt, Gebiete bis an die Küste des asowschen Meeres zu sichern (und das muss sie eh), ist die Krim nur eine Frage der Zeit. Mit der Straße von Kertsch und Reichweite landgestützer Einheiten müsste die gesamte Krim im großen Bogen über den Hafen von Sewastopol versorgt werden, während sie sich nach 2,5 Richtungen gleichzeitig verteidigt.


Man stelle sich die Frage, warum trotz dieses Wissens der Westen so vorgegangen ist, wie wir es erlebt haben.

Weil der Westen esoterische Vorlieben Putins nicht über Völker- und Menschenrechte von Millionen anderen Menschen stellt. So, wie das jeder vernünftige Mensch machen sollte.

Ich würde noch weitere Punkte hinzufügen wollen:

- es beeinflusst Organismen auf unbestimmte Zeit negativ durch Toxizität
- es steht im Verdacht Erkrankungen hervorzurufen, welche zur Lebensverlängerung medizinisch behandelt werden müssen

Was genau davon fällt nicht unter
"Es schädigt die Umgebung auf Jahrzehnte"
:stupid:

Die Uranmunition gehörte m.M.n. zum Spiel des Kalten Krieges aufgrund ihrer militärischen Bedeutung dazu. Man kann dort auch von einem Aufrüsten sprechen, damit keine der Nationen einen möglichen Vorteil auf Grund der militärischen Wertigkeit der UM erlangt.

Sprech ich chinesisch oder willst du mich provozieren?
Für die etwas langsameren unter uns noch einmal zum mitschreiben:
Uranmunition hat praktisch keinen militärischen Vorteil gegenüber Wolframmunition.
Sie ist für Atommächte einfach nur eine billige Alternative, die man wortwörtlich aus Abfall herstellen kann.

Putin ist es scheinbar aber nicht egal, sonst würde er nicht auf die Umwelt und die Menschen beim Einsatz von UM hinweisen.

Wenn Putin Menschen und Umwelt etwas bedeuten würden, dann würder im allgemeinen seinen Krieg einstellen und im speziellen Uranmunition in seinen eigenen Beständen gegen solche aus Wolfram ersetzen. Macht er aber nicht, weil ihm Menschen und Umwelt vollkommen egal sind, wie er immer und immer und immer wieder beweist.

Von wann sind diese von dir beschriebenen Forderungen?

Erstmalig vollständig ausformuliert wurden sie Ende 2021 und seitdem mehrfach wiederholt.


Ich bin davon überzeugt, dass in diesem Konflikt furchtbare Dinge geschehen und zwar durch beide Seiten.

Da muss man nicht "überzeug sein", das ist ein Allgemeinplatz. Wir haben ausführliche Schilderungen über die russischen Untaten von unabhängigen Journalisten und Ermittlern in der Ukraine und wir haben die ukrainische Justiz und Militärführung, die offen gegen Untäter in den eigenen Reihen ermittelt. Was komplett fehlt: Hinweise, dass Russland irgendetwas zur Reduktion von Verbrechen gegen die Menschlichkeit unternimmt. Im Gegenteil, die tun alles, damit die Täter unbehelligt weiter morden, vergewaltigen und foltern können. Unabhängigen beobachtern wird der Zugang verwehrt, die Zusammenarbeit mit internationalen Institutionen ausgeschlossen bzw. wo man selbt mit Vetorecht vertretenist die Arbeit selbiger gleich ganz unterbunden, Journalisten werden verhaftet sobald sie abseits der Kreml-Propaganda selbst rechercherieren.


Nicht unbedingt. Siehe Bosnien, wo serbische Milizen einen Genozid an tausende muslimische Bosniaken ausgeführt haben und seitdem trotzdem mehr oder weniger friedlich nebeneinander leben müssen.

"Friedlich"? Ich weiß nicht, ob du Nachrichten liest, aber die standen letztes Jahr mal wieder kurz vorm Bürgerkrieg und müssen seit bald drei Jahrzehnten von UN-Truppen beaufsichtigt werden. Dito für Kosovo.


Ich hab nur geschrieben wie es nunmal auf der Welt funktioniert.

Und die Welt funktioniert auch so, dass Diktatoren, die sich in dieser Form über das Völkerrrecht hinwegsetzen, von internationalen Allianzen eins auf den Deckel bekommen. Was genau willst du jetzt also mit deinem Post aussagen?


Hat dann ja gut geklappt dieser famose Plan der Russen sich über die Ukraine von der Umklammerung der NATO zu befreien. :lol:

Damit ist Putin mindestens auf 6% statt bislang 5% seiner Grenze "eingekreist"!


Fakt ist Russland hat in der Ukraine nichts zu suchen, aber Fakt ist genauso dass die ukrainische Führung sehr viel zur finalen Eskalation dieses Konflikts beigetragen hat.

Nein. Fakt ist, undzwar in einer Offensichtlichkeit die jedem, der sich auch nur 0,5 Sekunden mit dem Thema befasst, bekannt ist, dass die amtierende ukrainische Führung noch nicht einmal im Amt war, als die bis heute amtierende russische Regierung den militärischen Einmarsch gestartet hat. Das letzteres eine Reaktion auf ersteres sein könnte, ist somit im Umkehrschluss nichts weiter als eine Lüge.


Er fordert einen kompletten Abzug russischer Verbände aus Ukrainischem Territorium und will dann verhandeln.
Was genau gibt es denn dann noch zu verhandeln?

so offensichtlich, dass es mir spontan einfällt:
- Rüstungsbeschränkungen Russlands, um eine Wiederholung solcher Angriffe auszuschließen - oder eben nicht
- Atomare Abrüstung Russlands, um noch schlimmeres auszuschließen - oder eben nicht
- anhaltende Sanktionierung Russlands - oder eben nicht
- vollständige oder teilweise Reparationsleistungen für die Ukraine - oder eben nicht
- Verbleib und ggf. Sonderrechte (z.B. Teilautonomie) für in der Ukraine verbleibende, sich aber als russisch identifizierende Bürger - oder eben nicht
- Andauernde Nutzung von Sewastopol und Saky durch die russische Schwarzemeerflotte - oder eben nicht
- Stationierung von internationalen Schutztruppen, insbesondere aus NATO-Staaten, in der Ukraine - oder eben nicht
- Verfolgung, Verhaftung und Verurteilung russischer Kriegsverbrecher (inkl. des Präsidentn) - oder eben nicht
- Preise für die Durchleitung russischen Gases durch die Ukraine
- Preise für die Lieferung russichen Gases an die Ukraine
- ggf. noch Versorgungskorridore (Luft/Land/See) für die Versorgung russischer Besatzungstruppen in Moldau - oder eben nicht

Also da gibt es noch jede Menge zu verhandeln, nachdem die territoriale Integrität der Ukraine wiederhergestellt ist. Und je früher Russland sich zu Verhandlungen darüber bereiterklärt, je mehr Ukraine sie also freiwillig zurückgeben können, anstatt zu erzwingen, dass mit weiteren Opfern befreit wird, desto bessere Bedingungen könnte sich Russland für obige Aspekte aushandeln.

Wenn die ukrainische Armee dagegen erstmal an der russischen Grenze steht und mutmaßlich alle russisch-orientierten Bürger vor der Front geflohen sind, wenn die Ukraine von der NATO auf kann-Russland-schlagen Niveau hochgerüstet und mit NATO-Ausbildern versorgt ist, wenn internationale Ermittler alle Spuren in der Ukraine aufgenommen und die Haftbefehle aufgestellt haben, wenn die europäische Energieinfrastruktur endgültig auf "Russland? Scheiß drauf" umgestellt wurde (z.B. auch durch Erschließung ukrainischer Felder, wenn die im Westen verbliebenen russischen Vermögen in große Wiederaufbauprogramme gesteckt wurden, wenn vielleicht sogar endlich mal konsequente Sanktionen gegen Russland verhängt wurden, dann kann im Austausch für deren Aufhebung eigentlich nur noch die Auslieferung der Kriegsverbrecher und die Abgabe seiner Waffen angeboten werden. Was ohne Frage die beiden härtesten Forderungen sind - aber die Alternative wäre für Russland dann ein internationaler Status auf Augenhöhe mit Nordkorea und Iran.
(Okay - die deportierten Kinder und ggf. bis dahin auch Erwachsene hätte Putin auch noch als Geiseln. Aber ich denke nicht, dass er mit dieser Verhandlungsmasse auf internationalem Parket punkten kann.)


Naja, ich denke dass das sogar jedem Laien klar gewesen ist, aber um die Moral hochzuhalten muss Selenskyj eben auch Hoffnung bieten!

Hat Selenski jemals einen vollständigen Sieg für dieses Jahr versprochen? Falls ja wäre das wirklich albern gewesen. Den kriegsentscheidenden Durchbruch ans asowsche Meer - durchaus denkbar. Aber schon eine vollständige Rückkehr an die Frontlinien vom Februar 2022 würde ich für ambitioniert erklären, eine vollständige Rückeroberung des Donbass für praktisch unmöglich. Die Russen verstehen zwar von manch modernem Militärkonzept nichts, aber "eingraben" können sie hinreichen gut und es wird im weiteren Kriegsverlauf keine Möglichkeit geben, sie von unersetzbaren Nachschubknoten im Hinterland abzuschneiden und einen Rückzug zu erzwingen, wie in Cherson. Da muss man sich also Stück für Stück vorankämpfen.

Und die Krim ausräuchern ist danach eine Aufgabe für mindestens zwei Jahre, wenn nicht länger. Da hat man, trotz verdammt guter guter strategischer Positionen nach Rückeroberung der Rest-Ukraine, quasi keine Chance mit einem direkten Angriff, sondern muss seine Vorteile nutzen, um einen Abnutzungskrieg zu gewinnen. Einen Abnutzungskrieg gegen Russland, Hitler und Napoleon lassen grüßen. (Haben ihn aber eben auch auf russischem Territorium und breiter Front zu führen versucht, was aus "dauert" ein "unmöglich" gemacht hat)
 
- Regierungswechsel in Russland hin zu einer vertrauenswürdigen Entität
Russland braucht viel mehr als das, aber vlt wird der Krieg damit erstmal gestoppt, nur muss man dann mit Russland spielen und die nicht ausgrenzen unter Sanktionen, dann muss man schauen, ob man Russland in eine anderen Richtung bringen kann, wo es nicht darum geht, die halbe Welt mit Atomraketen zu bedrohen und sie als Feinde zu sehen
Hat Putin bereits mehrfach abgelehnt.
Und das nächste Verhandlungsproblem wäre, wer abstimmen darf: Die vertriebenen legitimen Bürger dieser Gebiete oder Russlands Nutznießer, die bei enteignetenm ukrainischen Eigentum begierig zugegriffen und sich ins gemachte Netz gesetzt haben? In beiden Fällen ist wohl derart klar, wer wofür stimmen würde, dass du dir die Abstimmung direkt sparen kannst. Das Ergebnis steht fest, sobald man verhandelt hat, wer "seine" Leute ins Wahlbüro schicken darf.
ich glaube der Zug ist komplett abgefahren, die Krim ist dann nochmal ein spezielles Thema, aufgrund der Vergangenheit, wo einheimische Bevölkerungsgruppen deportiert wurden und durch Russen aus dem Inland ersetzt wurden und dann der sinnlosen Schenkung der Krim an die Ukraine. Nach der neuen Aneignung der Russen sind pro ukrainischen Gruppen geflohen und Städte wie Sewastopol sind beliebte Städte zum ansiedeln für Russen

Auf alle Fälle aber eine gute Nachricht, dass der Bedarf so hoch ist. Ich würde nicht darauf wetten, dass die 300000 schon komplett verheizt wurden,
ich würde stark vermuten, dass es niemals die 300.000 Soldaten waren, welche man da zusammen bekommen hat. Hat man jemals einen größten Einsatz der 3 gesehen, welche von unseren Russlandverstehern schon Odessa gesehen wurden?

ähnliche Geschichten gab es damals schon mit den Asovleuten, welche dann aufgrund der Misserfolge der Russen und Verhandlungen von der Türkei und UAE teilweise frei gekommen sind, angeblich wurden ja in Mariupol schon Käfige für Gerichtsverhandlungen vorbereitet

Wenn Putin Menschen und Umwelt etwas bedeuten würden, dann würder im allgemeinen seinen Krieg einstellen und im speziellen Uranmunition in seinen eigenen Beständen gegen solche aus Wolfram ersetzen. Macht er aber nicht, weil ihm Menschen und Umwelt vollkommen egal sind, wie er immer und immer und immer wieder beweist.
danke Forensoftware für das solide Zitat....ist halt wieder eine sinnfreie Diskussion mit unsere Selbstdenkern, man dreht sich im Kreis für ein Strohmannargument

Hat Selenski jemals einen vollständigen Sieg für dieses Jahr versprochen? Falls ja wäre das wirklich albern gewesen.
Ich weiß nicht, ob er es gesagt hat, aber aus Regierungs- und Beraternkreisen gab es schon öfters die Aussage, unter der Prämisse, sie würden die Sachen als Lieferung erhalten, welche sie wünschen, also Panzer, Artillerie, Munition und Raketen, aber da dies nicht passieren wird, gehen sie auch selber davon nicht aus.

erst vor 2 Tagen gab es die nächste Absage für ATACMS, somit fehlt weiterhin eine wesentliche Grundlage für schnelle Erfolg
Einen Abnutzungskrieg gegen Russland, Hitler und Napoleon lassen grüßen. (Haben ihn aber eben auch auf russischem Territorium und breiter Front zu führen versucht, was aus "dauert" ein "unmöglich" gemacht hat
wenn sie in die Offensive gehen, kann sich die Ukraine wohl keinen Abnutzungskrieg danach leisten, deren Wirtschaft Leistung und Militärproduktion ist am Boden, es fehlen Millionen von Menschen usw..
Russland dagegen muss nur Panzer stetig zur Front bringen und Munition nachfertigen, jede Verzögerung ist gut für die Russen.
 
Russland braucht viel mehr als das, aber vlt wird der Krieg damit erstmal gestoppt, nur muss man dann mit Russland spielen und die nicht ausgrenzen unter Sanktionen, dann muss man schauen, ob man Russland in eine anderen Richtung bringen kann, wo es nicht darum geht, die halbe Welt mit Atomraketen zu bedrohen und sie als Feinde zu sehen

Die letzten Reste der russischen Opposition wurde international durchaus positiv angesprochen, selbst wenn es sich um ausländerfeindliche Nationalisten handelt. Ich denke schon, dass eine Regierung die sich explizit von Putins Regime distanziert, viel entgegenkommen erwarten würde. Nicht so, dass sie etwas behalten darf oder fleißige Aufrüstung genommen würde, klar - die Rückgabe der Ukraine und das Ende des militärischen Expansionismus gehören zu einer glaubwürdigen Abkehr von der Ära Putin dazu. Aber in allen anderen Punkten könnte Russland imho genauso schnell in die internationale Gemeinschaft zurückzukehren, wie das nach Ende des kalten Krieges schon einmal gelang.

ich glaube der Zug ist komplett abgefahren, die Krim ist dann nochmal ein spezielles Thema, aufgrund der Vergangenheit, wo einheimische Bevölkerungsgruppen deportiert wurden und durch Russen aus dem Inland ersetzt wurden und dann der sinnlosen Schenkung der Krim an die Ukraine. Nach der neuen Aneignung der Russen sind pro ukrainischen Gruppen geflohen und Städte wie Sewastopol sind beliebte Städte zum ansiedeln für Russen

Der geschichtlich jüngere Teil gilt so auch für den Donbass und man darf nicht vergessen, dass da schon vor Ausbruch des Konflikts eine große Menge antiukrainisch orientierter Personen gelebt hat. Putin hat die Separatisten angelernt, angeheizt und bewaffnet, aber er hat sich sie nicht eingeschleust. Die und ihre Interessen waren schon da und wer denen entgegenstand, hat die Gegend verlassen. Es bliebt abzuwarten, wie viele Prorussen das bei einer Rückeroberung ebenso machen werden und wer überhaupt in die Ruinen zurück will, aber es kann durchaus sein, dass der Zug ganz schnell wieder im Bahnhof steht: Was macht man mit Landstrichen, in denen nur eine winzige Minderheit Ukrainer sein will? Es wäre durchaus vorteilhaft, das nicht wie in Bosnien, dem Kosovo oder zahlreichen afrikanischen Kolonien enden zu lassen und den nächsten Krieg vorzuprogrammieren.

Ich weiß nicht, ob er es gesagt hat, aber aus Regierungs- und Beraternkreisen gab es schon öfters die Aussage, unter der Prämisse, sie würden die Sachen als Lieferung erhalten, welche sie wünschen, also Panzer, Artillerie, Munition und Raketen, aber da dies nicht passieren wird, gehen sie auch selber davon nicht aus.

Najagut, unter der Bedingung...
Selenski fordert ja regelmäßig das halbe NATO-Arsenal (muss er offensichtlich auch, um 1/20tel zu bekommen), damit wäre das vielleicht im Best Case machbar. Wesentlich sicherer ist aber, dass er seine Wünsche nicht erfüllt bekommt und somit die angehängten danns utopisch sind.

wenn sie in die Offensive gehen, kann sich die Ukraine wohl keinen Abnutzungskrieg danach leisten, deren Wirtschaft Leistung und Militärproduktion ist am Boden, es fehlen Millionen von Menschen usw..
Russland dagegen muss nur Panzer stetig zur Front bringen und Munition nachfertigen, jede Verzögerung ist gut für die Russen.

Die Ukraine hat die Wirtschaft des Westens im Rücken und wenn die Krim vom Landweg abgeschottet ist, wäre Russland in einer Kesselsituation. Weil der Kessel eine Art Burggraben beinhaltet, kann die Ukraine zwar nicht so einfach vormarschieren, aber sie können reinballern, was geht - und Russland müsste in diesem Zielgebiet die komplette Verteidigung gegen eine etaige Landung aufrechterhalten, wobei Panzermassen aus den gleichen geographischen Gründen unbrauchbar für Gegenangriffe wären und in Anbetracht des afaik teilweise sumpfigen Bodens auch in der Defensive keine Garantien darstellen würden.

Diese Auseinandersetzung wäre meiner Meinung nach für die Ukraine, wenn sie weiter unterstützt wird, gewinnbar. Die ukrainischen Seezielflugkörper und Oberflächendrohnen sind viel billiger als die russischen Schiffe, die sie versenken würden, von den menschlichen Verlusten ganz zu schweigen. Allerdings hat Putin bewiesen, dass er auch große Verluste für nicht-Niederlagen in Kauf nimmt. Wenn er es darauf anlegt, könnte es also durchaus sein, dass man 1-2-3 Jahre drauhalten muss, ehe die "Freiwilligen" so knapp werden, dass eine Rückeroberung Erfolg haben kann.
 
Der geschichtlich jüngere Teil gilt so auch für den Donbass und man darf nicht vergessen, dass da schon vor Ausbruch des Konflikts eine große Menge antiukrainisch orientierter Personen gelebt hat. Putin hat die Separatisten angelernt, angeheizt und bewaffnet, aber er hat sich sie nicht eingeschleust.
Wobei zwischen "fühlt sich zu Russland hingezogen" und "probt den bewaffneten Aufstand" dann doch ein paar Lücken existieren, die mit reichlich Propaganda, grünen Männchen und Waffenlieferungen aus Russland geschlossen wurden.

Um die klassische Situation zu vermeiden, wäre es womöglich sinnvoll, russichstämmigen Ukrainern mit großen Unruhepotential die Umsiedlung nach Russland zu erleichtern (und ggf. sogar in Maßen zu vergolden) und gleichzeitig Russland den Schwarzen Peter zuzuschieben, falls es diese nicht aufnimmt, obwohl doch der Schutz der russischstämmigen Minderheiten eines der zahlreichen Scheinargumente für den Einmarsch ist.

Sicherlich werden dann immer noch Viele an die Scholle gebunden fühlen und intensiv darauf hoffen, dass diese irgendwann tatsächlich russisch wird, jedoch pflegt eine einmal initiierte Wanderungsbewegung zum Selbstläufer zu werden: Wenn genug Nachbarn das Loblied auf Russland lieber direkt in Russland singen, bleiben nur zwei Sorten vor Ort: Denjenigen, denen die die geografische Heimat über nationale Befindlichkeiten geht und sich daher damit arrangieren, Ukrainer zu sein - und diejenigen, die in den Untergrund gehen möchten. Ganz friedlich wird es dementsprechend auch nicht abgehen, aber immer noch um Längen besser als das jetzige Unruhepotential.
 
Die letzten Reste der russischen Opposition wurde international durchaus positiv angesprochen, selbst wenn es sich um ausländerfeindliche Nationalisten handelt. Ich denke schon, dass eine Regierung die sich explizit von Putins Regime distanziert, viel entgegenkommen erwarten würde. Nicht so, dass sie etwas behalten darf oder fleißige Aufrüstung genommen würde, klar - die Rückgabe der Ukraine und das Ende des militärischen Expansionismus gehören zu einer glaubwürdigen Abkehr von der Ära Putin dazu. Aber in allen anderen Punkten könnte Russland imho genauso schnell in die internationale Gemeinschaft zurückzukehren, wie das nach Ende des kalten Krieges schon einmal gelang.
Gut, wenn du wirklich den Großteil anderes als Putin machst, dann wärst du ganz schnell bei der westlichen Richtung, dann wäre es natürlich verständlich, wenn der Westen dir entgegen kommt. Da wäre dann die nächste Frage, wie kann Russland für dieses Krieg die Ukraine entschädigen. Ich muss ehrlich sagen, ich kann mir einen solchen Wechsel nur schwer vorstellen, vor allem weil die russischen Bevölkerung auch sehr stark anti westlich gepolt ist.

Die und ihre Interessen waren schon da und wer denen entgegenstand, hat die Gegend verlassen.
Das ist halt die Thematik, welche ich übertrieben mit Sachsen angesprochen habe. Es wird solche Gruppen in vielen Ländern der Welt geben. Mit Waffen in öffentlichen Gebäuden zu sitzen ist aber halt kein Garant für eine ordentlichen Abstimmung.

Es bliebt abzuwarten, wie viele Prorussen das bei einer Rückeroberung ebenso machen werden und wer überhaupt in die Ruinen zurück will, aber es kann durchaus sein, dass der Zug ganz schnell wieder im Bahnhof steht: Was macht man mit Landstrichen, in denen nur eine winzige Minderheit Ukrainer sein will? Es wäre durchaus vorteilhaft, das nicht wie in Bosnien, dem Kosovo oder zahlreichen afrikanischen Kolonien enden zu lassen und den nächsten Krieg vorzuprogrammieren.
Trifft es den gerade solche Regionen, ,aktuell sind es doch mehr die Randregionen. Städte wie Donezk sehen bei weitem nicht aus wie Bachmut und Co, auch nicht mal ansatzweise wie Marupol. Ein Punkt, welche wohl noch mehr eine Rolle spielt, ist das verheizen von Separatisten bzw. Ortsansässigen in diesen Krieg, wenn dann plötzlichen die Männern und Söhne fehlen und die auch noch einfach von der Straße eingezogen wurden, dann ist das schöne Russland vlt nicht mehr so interessant.

Die Ukraine hat die Wirtschaft des Westens im Rücken und wenn die Krim vom Landweg abgeschottet ist, wäre Russland in einer Kesselsituation.
Trotzdem müssen wir erstmal festhalten, das die Russen deutlich mehr Männer haben, die sie verheizen können und sich deren Wirtschaft und Alltag keiner Kriegsgefahr ausgesetzt ist. Sanktionen wirken natürlich, aber sind nicht vergleichbar in Wirkung und Geschwindigkeit. Neben den tausenden von Menschen die bei den Ukrainer mit militärischen Sachen beschäftigt sind, muss man noch Millionen rechnen, welche jetzt im Ausland sind. Die Ukraine wird aktuell vom Westen und dem Willen der Soldaten zusammengehalten, ihr Land zu verteidigen und mehr nicht.

das ukrainische Militär ist aktuell auch vor riesen Herausforderungen gestellt und hat durch die verzögerten Lieferungen des Westen leider den Mannvorteil verloren, den sie hätten gebraucht. Die Russen graben sich gerade ein, teilweise sogar mit der Hilfe von Arbeitern aus Asien und legen tonnenweise Minen. Ihre Logistikhubs haben sie aus der Himarsrange genommen, so dass die Ukrainer nur unpräzisen Drohne Attacken angreifen können, etwas nicht mit den ersten HIMARS Wochen vergleichbar ist.

hier noch ein Artikel, der sich damit beschäftigt, wie sich die Ukrainer eventuell neu aufstellen müssen. Solche Sachen wie Bachmut sollten eigentlich nicht vorkommen.

 
Salve,
Zahlen von der Universität Moskau.
+++ 07:04 Universität Moskau: Russische Autoproduktion "auf Niveau von 1980" +++
Im vergangenen Jahr hat sich die Industrieproduktion in Russland stark verändert. "Die Autoproduktion wurde von Munitionsherstellung ersetzt", wird der Chef des Zentrums für Wirtschaftsforschung an der Moskauer Universität vom russischen Exilmedium Novaya Gazeta zitiert. Die Munitionsproduktion stieg um bis zu 7 Prozent. Zugleich brach die Herstellung von russischen Autos um 67 Prozent ein, Busse und Lkw mit eingerechnet um 44,6 Prozent. Dies sei desaströs, sagte der Wirtschaftswissenschaftler. "Wir sind auf das Niveau von 1980 gefallen." Autoverkäufe gingen um 58,8 Prozent zurück. Auch die Produktion von Waschmaschinen (minus 49,2 Prozent), Kühlschranken (minus 42,2 Prozent) und anderen Haushaltsgeräten brach ein.
Quelle NTV Ukraine Ticker

Es kann sich ja jeder selber ausrechnen wo das über eher kurz als lang hinführen wird.
Dabei gibt es ja hier Leute, die ständig das Mantra wiederholen bei der RU läuft alles nach Plan und um so länger der Krieg dauert um so besser für die RU. Der Rückgang dürfte kaum weniger dramarisch sein, als in der Ukraine als angegriffenes und teilweise besetztes Land.
Durch die Bank ein Produktionsrückgang von hochwertigen Konsumgütern um 50% und wahrscheinlich wird sich dieser Trend durch die Sanktionen fortsetzen oder eher schlimmer werden.
 
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