Mahoy
Volt-Modder(in)
Besonders interessant, weil der Vorstoß anfänglich durch praktisch einen einzigen erfolgreichen Schlag der Ukraine aufgehalten wurde, der eine Handvoll Fahrzeuge ziemlich am Anfang der Kolonne zerstörte/beschädigte und damit den Weg blockierte.Die Kaffeefahrt wurde zu einer Horrorfahrt, wenn man sich mal die ganzen zerstörten russischen Fahrzeuge vor Augen führt.
Damit fiel für beide Seiten der Groschen: Die ukrainischen Streitkräfte wussten nun, dass man die russische Übermacht mit schnellen Schlägen wirklich hart treffen und aus dem Konzept bringen kann und die Russen büßten enorm an Selbstsicherheit ein.
Hinzu kam der vergeigte Einsatz der russischen Fallschirmspringer, die Selenskyj und weitere Führungspersonen ausschalten oder festsetzten sollten. Diese müssen ebenfalls ernstlich geglaubt haben, sie würden es mit einer weitestgehend kooperativen Bevölkerung und lediglich einer Handvoll Leibwächter zu tun bekommen.
Als der schon arg angeschlagene Konvoi dann Kiew mit Verspätung erreichte, hatte die Ukraine ihre Mobilisierung nachgeholt und das Ergebnis kennen wir ja. Dass die Ukraine bis zum Schluss gehofft hatte, Russland würde nicht so weit gehen, war möglicherweise sogar ein Glücksfall, denn hätten sie vorher mobil gemacht, wäre der russische Überfall womöglich besser geplant worden.

