Es ist schwer zu sagen, was mit dieser Meldung gemeint ist. Wurden vorhandene Schiffe wieder bestückt und sind unterwegs oder sind wirklich neue dazu gekommen. Eigentlich haben sie ausreichende Schiffe für Raketen.
Es können sehr wohl Schiffe dort hin gebracht werden, jedoch nur bis zu einer bestimmten Größe.
Das Thema hatten wir hier schon mal, es gibt altes Kanalnetz, mit dem man Schiffe durch Russland dahin bekommt.
Zum Thema Sperre, es werden Güterschiffe mit militärischen Fahrzeuge durchgelassen, dass aber nur mal als Info.
When Turkey closed the Bosporus to Russian warships it made headlines. It seriously restricts Russia’s ability to move its warships around, limiting which warships can directly participate in its invasion of Ukraine.But there is a trick up Russia’s sleeve…Read More >….
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Buyan-M Uglich und Grachonok-class Yunarmeets Tatarstana sollte zum Beispiel darüber verschiebbar sein
Das "amphibische Angriffsschiff" ist vermutlich eine Falschmeldung, vielleicht war ein (amphibisches) Landungsschiff gemeint? Erstere hat Russland jedenfalls noch gar nicht und sowohl die geplanten als auch die anderer Nationen sind viel zu groß für eine Inlandsverlegung.
Bezüglich U-Boote habe ich nochmal nachgeguckt: Es müsste alles, was aus Russland ins Schwarze Meer will, durch den Wolga-Don-Kanal, der für 3,6 m Tiefgang ausgelegt ist. Normalerweise ist bei solchen Angaben noch etwas Luft, damit sich die Schiffe nicht am Boden festsaugen, aber mehr als 4-5 m gesicherte Wassertiefe werden es nicht sein und an Schläusentoren noch weniger. Die Kanäle von der Wolga in den Norden sind auch nicht tiefer als 4 m. Die kleineren russichen U-Boote werden aber alle mit 6 bis 7 m Tiefgang angegeben. Und man kann sie nicht einmal einfach auf einen Ponton stellen, weil sie dann schon die lichte Höhe einiger Brücken verletzen müssten. Daumen*Pi schätze ich, dass eine Verschiffung in einem sehr großen Lastkahn mit ausreichend langem, durchgehenden Frachtraum und sehr stabiler Bauweise möglich sein müsste. Aber sowas macht für normale Transportaufgaben keinen Sinn, wäre eine Spezialanfertigung und vermutlich auch ein ziemlich lange ziemlich langsam fahrendes Verkehrshindernis.
Über die Aussage kann man differenziert streiten und letztendlich hat es ihnen ausser 60 Jahren Rückstand und eher Armut auch mehr als wenig gebracht.
Man kann jetzt nicht gerade sagen, dass die Kubaner unter Batista reich und fortschrittlich gelebt hätten. Und in US-offeneren Staaten der Gegend wie Haiti, Nicaragua, Guatemala, Kolumbien,... leben auch heute viele Menschen deutlich schlechter als auf Kuba. Es bleibt zwar eine Diktatur in der man besser die Klappe hält, aber das gilt z.B. für das wunderbar kapitalistische, viel größere und bis vor kurzem nicht vom Rest der Welt abgeschottete Russland genauso. Wenn ich mich zwischen Putinstan und Castrolien entscheiden müsste, würde ich trotzdem keine 10 Sekunden nachdenken müssen. (Zugegeben: Havanna hat auch noch ein paar rein geographische Vorteile gegenüber Perm)
Ich persönlich bekomme gerade das Gefühl, dass man angesichts der aktuellen Lage mit Bezug auf Energie und Co. beginnt der Bevölkerung einen NATO Eingriff schmackhaft zu machen. Ich hoffe, dass ich mich irre!
Ich weiß nicht, was für Trash du wieder konsumierst, aber niemand mit einen Hauch von Hirn würde annehmen, dass die NATO Russland erobern könnte geschweige denn wollte. Abgesehen davon, dass das immer noch eine Nuklearmacht ist, ist es auch arschgroß (wie schon die mit Landkarten überforderten A. H. und N. B. überrascht feststellten). Mit unseren Truppenstärken also unmöglich besetzbar. Klarzustellen, dass die konventionelle russische Armee, von der 20-30% nicht einmal mit der Ukraine fertig werden, tatsächlich mit vertretbaren Verlusten der NATO unterliegen würde, ist vor allem ein beruhigendes Signal an die Bevölkerung von Litauen und dem Rest des Baltikums. Denen hat Putin wiederholt offen gedroht - aber mit leeren Karten.
Bei der Generalmobilmachung bin ich mir nicht sicher. Es soll noch der Großteil der Bevölkerung hinter Putin stehen. Und eine Opposition gibt es quasi nicht.
Genau deswegen hat Putin aber (noch) keine Generalmobilmachung nötig. Die ehemals für den Export oder auf Basis von Westprodukten arbeitende Industrie sucht händeringend nach Aufträgen, das Geld aus Öl und Gas fließt reichlich, Wirtschaftsförderung tut eh not, die Leute schwenken immer noch Russlandfähnchen: Es ist eine Win-Win-Situation für Putin, wenn er die Soldaten einfach anheuert und die Waffen kauft. Da muss nichts mit Zwang in den Kriegszustand versetzt werden. Allenfalls bei der Logistik könnte ich mir vorstellen, dass dem Militär Vorfahrt garantiert wird.
Mit dem einzigen Haken, dass man doof dasteht, wenn man zwar Geld kacken kann aber dafür nix Gescheites gekauft bekommt.
Solange man Putins Regime vom Weltmarkt weites gehend abkoppelt, solange können die sich mit dem Rubel eher den den Hintern nach einem Klogang auf vergoldeten Brillen abputzen. Das weiß auch Putin und seine Truppe, weswegen man die eigenen Leute schon mehrfach darauf einschwor nun doch wieder mehr im Inland zu produzieren.
Was Putin in der Ukraine massenhaft einsetzt ist Technik, die schon mit der zu Sowjetzeiten gültigen westlichen Lieferbereitschaft (also keiner) in Serie produziert werden konnte. Masse statt Klasse kann er sehr lange durchhalten und so die Ukraine ermüden, wenn die nicht ihrerseits vom Westen stetig weiter aufgerüstet wird. Im Moment ist der Krieg ja relativ statisch, aber die Russen scheinen ihre Verluste spürbar besser wegzustecken.
Ähm,
bitte mal lesen, m.A. nach interessant und logisch, aber mit vorzeitigen Jubelbekundungen halte ich mich noch zurück, erstmal abwarten, ob es wirklich diesen durchschlagenden Erfolg gibt.
https://www.n-tv.de/politik/Russlands-Invasionstruppen-haengen-an-der-Schiene-article23450843.html
Eure Meinungen?
Meine Meinung: Eine Eisenbahntruppe von 28000 Mann könnte die Ukraine seit Monaten gebrauchen, hat sie aber offensichtlich nicht.
Ich glaube kaum, dass sysemtatische Angriffe auf russische Depots eine große Wende bringen, eben gerade weil die Logistik technisch rückständig und auf Handarbeit aufgebaut ist. Das macht sie auch flexibel und resilient, bei dem relativ konstanten Verbrauch kann man auf die bisher sicher mögliche Zwischenlagerung vermutlich mit überschaubarem Effizienzverlust verzichten. Solange die Ukraine nicht deutlich mehr Waffen mit großer Reichweite erhält, kann sie auf diesem Wege bestenfalls die zu erwartenden Kampfnachteile nach Abzug von den letzten jahrelang vorbereiteten Verteidigungslinien im Donbass kompensieren.
Das klingt nicht gut. Die von den Russen besetzen Gebiete sollen 80% der wirtschaftlichen Wertschöpfung der Ukraine ausmachen. Und wenn Odessa fällt sogar 90-95%. Ohne westliche Hilfe würde sie nicht den nächsten Winter überstehen.
Aber nicht in Luhansk. Der große Verlust ist der Süden und vor allem Mariupol, nicht umsonst wird jetzt schon der Wiederaufbau besrochen. Der Donbass dagegen war wirtschaftlich schon seit 2014 von ehemals großer Stärke auf recht wenig reduziert.