naja, ich sehe das halt deutlich anders. wer etwas von deutschland erwartet, sollte sich meiner meinung nach nicht so verhalten.Steinmeier hat zwar (ein paar) Fehler eingestanden, aber bislang nichts unternommen, um die auszubügeln. Ganz im Gegensatz zu den anderen drei Staatschefs, die sich aktiv um die Ukraine bemühen und die bei gemeinsamen Auftritten mit dem großen Deutschland oft in die zweite Reihe gestellt werden. Von daher kann ich das voll nachvollziehen, dass Selensky jemandem, der zwar immerhin nicht mehr Teil des Problems, aber noch lange nicht Teil der Lösung ist, anders behandelt als Staatschefs, die selbst und von sich aus genau diese Forderungen stellen.
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Tut mir leid, ich sehe das etwas anders und vielleicht ist Steinmeier nur der Sündenbock, der es abbekommt.Ich formuliere es mal so, man sollte in der aktuellen Lage, in der sich die Ukraine befindet, nicht zwangsweise jene Länder vor den Kopf stossen, die welchen Beitrag auch immer leisten, dass sich das Land verteidigen kann.
Diplomatie geht anders...
Kritiker meinen ja das die ukrainischen Kräfte ohne Ausbildung daran, wenig damit anfangen können.Wen wir uns wirklich der möglichen Konsequenzen bewußt sind - dann schwere Waffen bitte liefern...
scholz blockiert das oder trägt es nicht mit.@ compisucher
Ähm....
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Selenskyj hat gute Gründe, Steinmeier nicht zu empfangen
Dass der ukrainische Präsident seinen Amtskollegen aus Berlin nicht in Kiew begrüßen will, ist zumindest nachvollziehbar. Selenskyj dürfte es um ein Signal an die Bundesregierung gehen. Der Zeitpunkt ist gut gewählt.www.n-tv.de
Zitat:
Außerdem dürfte Selenskyj nicht entgangen sein, dass Scholz den NATO-Beschluss, der Ukraine schwere Waffen zu liefern, ganz offensichtlich nicht mitträgt, obwohl eine Mehrheit der deutschen Bevölkerung dafür ist. Dass Steinmeier in Kiew nicht willkommen ist, ist ein Signal an Scholz und die SPD, sich stärker zu bewegen.
Ich kann nicht beurteilen, wie sehr sich ein LEO1 von einem T-72 in Steuerung, Waffenbedienung aber Wartung und Instandsetzung unterscheiden. Mit Sicherheit wird keiner der Ukrainer sofort reinsitzen und losfahren können.Kritiker meinen ja das die ukrainischen Kräfte ohne Ausbildung daran, wenig damit mit anfangen können.
Also z.B. wenn man deutsche Panzer liefern würde.
Gute Flugabwehrwaffen sind einfacher zu bedienen als ein komplexes Flugzeug.Aber sie brauchen auf jeden Fall auch noch mehr Flugabwehrwaffen.
Und vielleicht doch Mig Kampfflugzeuge? Nur wäre die rote Linie dann überschritten?
Sehr schwer das einzuschätzen.
Die können auf jeden Fall auch Flugzeuge wie Bomber vom Himmel holen?Daher bin ich für massive Lieferung von FLAK/SAM.
Das wäre beschämend. Deutschland als eines der wirtschaftlich führenden Länder und auch einer der größten Waffenexporteure der Welt.Man sollte sich halt immer auch die Konsequenzen vor Augen führen was passiert, falls die Ukraine "verliert".
Noch blöder, wenn man dann unterschwellig mit dem Finger auf Deutschland zeigt, wegen mangelndem Willen einer SPD geführten Regierung.
Eben!Das wäre beschämend. Deutschland als eines der wirtschaftlich führenden Länder und auch einer der größten Waffenexporteure der Welt.
Rheinmetall bietet das Gerät inklusive dem Ausbildungspaket an und sagt, dass damit das Gerät binnen einen Monats in die Auslieferung gehen könnte.Kritiker meinen ja das die ukrainischen Kräfte ohne Ausbildung daran, wenig damit anfangen können.
Also man kann Ausbildung auch in Polen oder Deutschland stattfinden lassen, zumindestens die Basics.Rheinmetall bietet das Gerät inklusive dem Ausbildungspaket an und sagt, dass damit das Gerät binnen einen Monats in die Auslieferung gehen könnte.
Hans-Lothar Domröse ist als ehemaliger General des Heeres zweifellos ein Experte, mit Einsatzerfahrung im Bosnien-Herzegowina, im Kosovo und in Afghanistan. Er hat im Planungsstab des Verteidigungsministeriums gedient, auch im Kanzleramt. Er hat Erfahrung als Kommandeur einer Panzergrenadierbrigade. Domröse weiß, wovon er spricht.
Unterm Strich unterscheidet sich Domröses Botschaft von der Botschaft von Verteidigungsressort und Kanzleramt fundamental, sie lautet: Man kann Panzer liefern – wenn man denn will.
Nützlich wären die Marder allemal. Sie werden zwar in der Bundeswehr sukzessive durch ihr Nachfolgemodell, den Puma, ersetzt. Doch im Vergleich zu den BMP-Schützenpanzern aus sowjetischer Produktion, die die Ukraine bisher gegen die russische Übermacht einsetzt, besitzen sie viele Vorteile: Sie sind schneller, dank drei Rückwärtsgängen beweglicher, beschleunigen rascher, haben bessere Schutzvorrichtungen, sind mit einer Maschinenkanone und einer Nebelmittelwurfanlage ausgerüstet – und gehen nicht so leicht kaputt. In der Ukraine würden sie nun dringend gebraucht, da Putin nach Einschätzung zahlreicher Analysten am 9. Mai, dem Jahrestag des Triumphes im Großen Vaterländischen Krieg gegen Nazi-Deutschland, einen großen Sieg verkünden möchte.
Damit die Marder in der Ukraine tatsächlich zum Einsatz kommen können, fehlt eigentlich nur eins: der geschlossene politische Wille der Regierung.
Du kannst alleine schon die komplett verschiedenen Ansätze und auch Einschätzungen der aktuellen Lage oder besser gesagt den Streit und das Verhältnis/Einschätzung zu Russland sehen, wenn du dir auf der einen Seite Domröse und Egon Rams (ebenfalls ehemaliger General der Bundeswehr) und dem General Erich Vad, als ehemaliger Berater Merkels anschaust. Zwischen Domröse und Rams auf der einen Seite und Vad auf der anderen Seite liegen Welten und ich habe alle drei mehrmals in den letzten 5-6 Wochen im Fernsehen als Experten gesehen und auch Einschätzungen von allen in Zeitungen gelesen.Den Herr Domröse habe ich schon paarmal in (politischen) Talksendungen gesehen. Macht einen kompetenten Eindruck.