Bei der NZZ analysiert man sehr detailliert wie es rund um die Leistungen der russischen Angreifer aktuell steht.
Statt weiter vorzustossen, sind die russischen Verbände nach mehr als einem Monat Krieg mit der Verteidigung gewonnener Schlüsselpositionen gebunden. Die taktischen Kampfgruppen sind zu wenig auf den konventionellen Panzerkrieg ausgerichtet.
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Sehr guter Artikel, fasst das zusammen was hier auch seit Wochen besprochen wird, nur der letzte Absatz stört irgendwie, weil die mögliche Einkesselung im Donbass kann jeder Minderbegabte, seit 3-4 Wochen sehen, das weiß auch der ukrainische Generalstab.
Unser Freund Tschetan behauptet ja schon seit 3 Wochen, dass das so sicher wie das Amen in der Kirche ist, dabei haben die Russen noch rein gar nichts an Schlüsselpositionen erreicht.
Charkiw, Isjum und Kramatorsk in ukrainischer Hand, der Eisenbahnschlüsselpunkt Poltawa und die gesammten Dnepr Übergänge mit dem Eisenbahn und Straßenknoten für den Donbass sind fest in ukrainischer Hand und die Russen müssen erstmal die Gegenangriffe bei Cherson abwehren oder überhaupt in den Griff bekommen, sonst ist ihre linke Flanke mehr als gefährdet. Auch im Nord Osten von Kiew sieht es nicht wirklich rosig aus für die Russen im freien Gelände, wenn die Ukrainer die Eisenbahn von Konotop aus dem Bereich Sumy wieder in die Hand bekommen, haben die Russen wieder auf Sand gebaut.
Man wird sehen wie es sich entwickelt, die aufgezeigten Schwächen der Russen, gerade bei der Führung Kommunikation und Logistik, kann man eben nicht auf die Schnelle in Wochen oder Monaten abstellen, da müssen sie sich anderes einfallen lassen. Tiefe Operationen mit selbständigen Brigaden sind so eher unmöglich oder Futter für die Ukrainer.