Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Aber was bleibt außer warnen, darstellen, warnen, erklären, warnen, wenn man nichts anderes tun kann?
Warnen ist das eine, aber Signale senden, wie z.b. Botschaften zu verlegen (was von der Bild aufgegriffen wurde als "Jetzt verbrennen Sie schon geheime Dokumente" - das ist keine Warnung mehr, das ist eher die Ursache für Panik.

Und das waere dann deeskalierend gewesen? Wenn ueberhaupt es fuer das russische Vorgehen relevant gewesen waere, dann weil man damit das Signal gesendet haette: Die "Volksrepubliken" koennt ihr haben, aber mehr nicht.

Sehen wir hier Kriegstreiberei? Ganz bestimmt. Nur sitzt der Kriegstreiber weder im Oval Office noch im CNN Newsroom, sondern im Kreml. [...]
Weshalb die Frage auch nicht mehr so sehr ist, wie der Westen hier deeskalieren kann - Putin zuendelt und der Westen mag keine Feuerloescher liefern, noch mehr Deeskalation geht eigentlich kaum. Die Frage ist - was machen wir am Morgen danach?
Ich hab deinen Beitrag mal gekürzt, sollte aber kein Problem sein. Du hast Recht, die Aggression geht von Russland aus, der Buildup an der Grenze, die Verlegung der Maritimen Einheiten, die Propagdanda, alles richtig. Aber, was der Westen draus macht ist für die Ukraine aktuell direkt schlechter als alles was Russland - mit dem Ausklammern der Cyberangriffe - zu diesem aktuellen Konfliktbild getan hat.

Schließungen einer Botschaft, Empfehlungen das Land zu verlassen etc. das sind Signale - z.b. für Krisenmanagementteams in Unternehmen die dann entscheiden, ziehen wir den Stecker in der Ukraine, oder lassen wir es weiter laufen. Das ist mit wirtschaftlichen Folgen für die Ukraine belastet, ohne dass Russland auch nur einen Schuss abgefeuert hätte. Das ist KEINE Deeskalation, das ist eine Eskalation, denn es verschärft auch den Druck auf die Ukraine den Konflikt zu lösen.

Wenn Unternehmen ihre Aktionen in der Ukraine einstellen weil Sie glauben, eine Invasion stehe bevor, dann erhöht das den Druck der Ukraine Russland abzuschrecken, erhöht den Druck auf die EU / NATO z.b. Waffen zu liefern (wir erinnern uns, die Ukraine hat 12.000 Panzerabwehrraketen gefordert...) - das wiederrum spielt direkt in Putins Hände die Ukraine als potentiellen Agressor darzustellen, der für eine Offensive gen Donbass rüstet.

Und weswegen eigentlich? Warum muss man eine US Botschaft in Kiew vor ner Woche verlegen? Warum...
Das sind keine Signale einer Deeskalation und daran ist ausschließlich und ohne Zweifel "der Westen" Schuld.
Wir sind für die Signale verantwortlich die WIR senden.

Tschetschan hat behauptet, die russische Flotte im Schwarzen Meer wäre unerlässlich für die militärische Sicherheit des russsischen Staatsteritoriums. Dagegen habe ich argumentiert und dabei bleibe ich auch - die russischen Küsten (ohnehin über weite Strecken genauso schlecht für Anlandungen wie für Marinebasen geeignet) lassen sich gut von Land/aus der Luft verteidigen und die Rüstungspolitik Russlands zeigt auch, dass genau dieser Schwerpunkt gewählt wird. Für Gegenoffensiven, die den Feind von Angriffen abhalten könnten ist die Flotte ebenfalls nicht sonderlich wichtig, weil die paar Ziele rund um den Tümpel gut für andere Waffensysteme erreichbar sind und es im Tümpel erst gar keine gibt. Für diesen Zweck ist Tartus, sobald die Kapazitäten dort ausgebaut sind, viel wertvoller als Sewastopol.
Jain.
Die Schwarzmeerflotte IST unerlässlich - für die Wahrung russischer Sicherheitsinteressen in der Region. Beispiel Georgien. Wer das Schwarze Meer kontrolliert kann dort Macht projizieren, das will Russland. Der Schutz vor maritimen Landungen auf der Krim ist da nur ein added benefit.
Und die Bedeutung von Tartus wird aktuell sehr deutlich, Russland hat maritime Einheiten so positioniert, dass die Dardanellen auf beiden Seiten gesperrt werden könnten, sollte Russland dies wünschen.

2008 waren US Kriegsschifft etwa 14 Tage NACH Ende des Konflikts vor Ort. Jetzt kreuzt deutlich mehr im Mittelmeer, durch die Präsenz der russischen Schiffe wäre es spannend zu sehen, wie "einfach" man jetzt ins Schwarze Meer kommt.


Bezüglich der zivilen Kontrolle gebe ich dir aber absolut recht. Da muss man nicht mal soweit gehen und das ganze Meer kontrollieren oder Manöver an ungünstigen Stellen abhalten. Schon allein die Zufahrtskontrolle zum asowschen Meer hat der ukrainischen Industrie vermutlich ähnlich stark geschadet, wie die Eroberung der Krim, und dass auf "friedlichem" Wege. Ausgedehntere Einschränkungen der zivilen Schiffahrt würden Bulgarien, Rumänien und Ungarn schmerzhaft zu spüren bekommen; Westukraine sowieso.

Aber das ist eben keine alternativlose Verteidigung russischen Heimatlandes gegen pöse, pöse NATO-Angreifer.
Das eine inkludiert das andere und egal wie, es erfordert eine lokale Präsenz.


Das muss man aber gänzlich getrennt vom Verhalten der NATO betrachten. Es ist für Putin vollkommen egal, was die Medien bei uns berichten. Es zählen die klaren Handlungen der Regierungen. Die es leider nicht gibt...
Das ist so nicht richtig, die USA handeln klar und deutlich und deren Handlungen deuten auf einen Fall von Kiew hin. Das ist der Tenor Bidens, das ist der Tenor der Handlungen der USA.
Und das ist für alle Beteiligten ein Problem.
 
Momentan weiß man ja gar nicht mehr, wer in der Ukraine überhaupt noch den Kriegt will/provoziert. Die Amis reden jeden Tag davon, das es bald kracht...
Dafür, das die USA Putin ständig irgendwas ins Maul legen bleibt der irgendwie noch ganz schön ruhig...die Amis haben dagegen anscheinend richtig Bock, mal sehen, ob die nicht zuerst in Russland einmaschieren.^^
 
Du darfst die USA nicht mit der CIA gleich setzen. ;)
Die CIA braucht mal wieder einen Feind, damit sie ihr Budget erhöhen kann.
Das ist mehr oder weniger ein Verein, wer weiß, was da im Hintergrund für Etwaige Vorteile für die USA rausspringen.
Gemeinnützig waren die noch nie...entweder man musste sie hart gegen den Strich bürsten oder sie verfolgen ihre eigenen Ziele.
 
Das ist mehr oder weniger ein Verein, wer weiß, was da im Hintergrund für Etwaige Vorteile für die USA rausspringen.
Gemeinnützig waren die noch nie...entweder man musste sie hart gegen den Strich bürsten oder sie verfolgen ihre eigenen Ziele.
Sehe ich nicht so. Die CIA hat, wie die NSA auch, wissentlich den Kongress und auch die Administration belogen.
Diese Organisationen führen ein Eigenleben, das man dringend unter Kontrolle bringen muss.
 
Es ist eine Regierungsbehörde und "untersteht" der Regierung bzw. wird das handeln der CIA von dieser geduldet.

Wenn man die Leine immer länger werden lässt, ist nicht der Hund schuld, sondern die Person, die die Leine hält.
 
Jain.
Die Schwarzmeerflotte IST unerlässlich - für die Wahrung russischer Sicherheitsinteressen in der Region. Beispiel Georgien. Wer das Schwarze Meer kontrolliert kann dort Macht projizieren, das will Russland. Der Schutz vor maritimen Landungen auf der Krim ist da nur ein added benefit.

Okay, ich denke darauf können wir uns einigen: Gegenüber kleinen Staaten mit den militärischen Möglihckeiten von vor einigen Jahrzehnten ist die keine Schwarzmeerflotte so nützlich, wie sie es vor einigen Jahrzehnten allgemein war. Aber das ist dass dann eben nicht Verteidigung des russischen Heimatlandes, wie von Tschetan (und vor 7 Jahren von einigen anderen) behauptet, sondern Imperialismus.

Und die Bedeutung von Tartus wird aktuell sehr deutlich, Russland hat maritime Einheiten so positioniert, dass die Dardanellen auf beiden Seiten gesperrt werden könnten, sollte Russland dies wünschen.

2008 waren US Kriegsschifft etwa 14 Tage NACH Ende des Konflikts vor Ort. Jetzt kreuzt deutlich mehr im Mittelmeer, durch die Präsenz der russischen Schiffe wäre es spannend zu sehen, wie "einfach" man jetzt ins Schwarze Meer kommt.

Ich denke mal, da gibt es genau zwei Möglichkeiten:
a) Vor dem Ausbrechen offener Kampfhandlungen: Mit der gleichen Geschwindigkeit wie damals, aufgrund der kürzeren Vorwarnzeit also insgesamt schneller.
b) Nach dem Ausbrechen offener Kampfhandlungen: Vorerst gar nicht. Nicht weil Tartus schon ausreichend große Kapazitäten im Einsatz halten könnte, um die Dardanellen dicht zu machen; de facto würden die im Moment schon sehr große Probleme mit ihrer eigenen Verteidigung haben. Aber weil NATO-Truppen etwas sehr viel dringenderes im Mittelmeer zu erledigen haben, als im Schwarzen Meer überhaupt vorkommen kann, solange im Krieg befindliche Einheiten von Tartus aus operieren.

Das eine inkludiert das andere und egal wie, es erfordert eine lokale Präsenz.

Ja, das eine (hinreichende Präsenz im gesamten Schwarzen Meer, um bereits unter zivilen Bedingungen ein Ärgerniss zu sein) inkludiert natürlich sämtliche für die Verteidigung Russlands nötigen Schiffe, wenn für letztere praktisch keine benötigt werden. Aber umgekehrt wird eben kein Schuh draus, letztere kann nicht das Potential für erstere rechtfertigen und somit auch nicht dafür förderliche Eroberung der Krim.

Das ist so nicht richtig, die USA handeln klar und deutlich und deren Handlungen deuten auf einen Fall von Kiew hin. Das ist der Tenor Bidens, das ist der Tenor der Handlungen der USA.
Und das ist für alle Beteiligten ein Problem.

Okay, die eskalierende Botschaftsverlegung kann man natürlich als "Handeln" definieren; ebenso die eskalierende mittelfristige Präsenz in Osteuropa. Ich dachte eher an Maßnahmen, die Putins Aggressionsverhalten einen Preis verleihen und ihn so einem Rückzug zwingen könnten, anstatt ihm Anlässe für weitere Aufrüstung zu bieten. Im Falle der USA würde sich z.B. ein Stop von Ölimporten anbieten, eine sehr kurzfristige deutliche Verstärkung der Truppenpräsenz an den Grenzen zu Weißrussland als Reaktion auf eine dort außerhalb gemeldeter Manövergebiete aktive potentielle Invastionsstreitmacht, etc..

Kurz gesagt: Handlungen, die klarstellen "wir sehen die aktuelle Situation als nicht haltbar" und "wir bereiten uns auf eventuelle weitere Verschärfungen der bislang unkontrollierten Entwicklung vor". Aber nicht "wir rechnen unvermeidbar mit einer Verschärfung und nehmen jetzt schon Folgeschäden in Kauf" oder "wir verschärfen künftig selbst".
 
Okay, ich denke darauf können wir uns einigen: Gegenüber kleinen Staaten mit den militärischen Möglihckeiten von vor einigen Jahrzehnten ist die keine Schwarzmeerflotte so nützlich, wie sie es vor einigen Jahrzehnten allgemein war. Aber das ist dass dann eben nicht Verteidigung des russischen Heimatlandes, wie von Tschetan (und vor 7 Jahren von einigen anderen) behauptet, sondern Imperialismus.
Nenn es wie du willst, aber es ist derselbe hinreichende Grund aus dem die USA, China & Russland versuchen maritime Einheiten rund um den Globus zu stationieren. Und der Aspekt, dass aus dem Schwarzen Meer eine Bedrohung für Russland aus dem Süden entsteht ist nicht von der Hand zu weisen. Russland kann nicht auf eine militärische Präsenz in der Region verzichten, nicht mit NATO Staaten im selben Gewässer.


Ja, das eine (hinreichende Präsenz im gesamten Schwarzen Meer, um bereits unter zivilen Bedingungen ein Ärgerniss zu sein) inkludiert natürlich sämtliche für die Verteidigung Russlands nötigen Schiffe, wenn für letztere praktisch keine benötigt werden. Aber umgekehrt wird eben kein Schuh draus, letztere kann nicht das Potential für erstere rechtfertigen und somit auch nicht dafür förderliche Eroberung der Krim.
Deine Meinung != die Meinung des Kremls != meine Meinung.


Okay, die eskalierende Botschaftsverlegung kann man natürlich als "Handeln" definieren; ebenso die eskalierende mittelfristige Präsenz in Osteuropa. Ich dachte eher an Maßnahmen, die Putins Aggressionsverhalten einen Preis verleihen und ihn so einem Rückzug zwingen könnten, anstatt ihm Anlässe für weitere Aufrüstung zu bieten. Im Falle der USA würde sich z.B. ein Stop von Ölimporten anbieten, eine sehr kurzfristige deutliche Verstärkung der Truppenpräsenz an den Grenzen zu Weißrussland als Reaktion auf eine dort außerhalb gemeldeter Manövergebiete aktive potentielle Invastionsstreitmacht, etc..
Ja, so ein Handeln wäre schön gewesen, stattdessen kriegen wir 0800-Panik. Man darf aber eben auch nicht vergessen, konkretes Handeln könnte auch für uns direkt nachteilig sein, z.b. durch steigende Energiepreise. Und dann sind wir wieder am Punkt an dem Russland sagt: Was soll das, warum eskaliert der Westen solange wir nur "Manöver" durchführen...
Dann gibts bei uns Aufstand, denn dem durchschnittlichen Deutschen das zu vermitteln wird nicht möglich sein.

Ein großartiger Artikel zu der Thematik: https://warontherocks.com/2022/02/why-germany-behaves-the-way-it-does/ was auch aufzeigt warum "der Westen", sei es in Form der EU oder der NATO kein Preisschild an Putins Aktionen hängen kann - einfach, weil wir uns nicht auf eines einigen können.
 
Blinken hat scheinbar in einem Interview gegenüber dem Kreml ein Angebot unterbreitet:
Artikel ist ein Gastbeitrag, somit Kommentar, also mit Vorsicht zu genießen...
 
... "Generation Medien spricht", so mein Eindruck!

Es ist eigentlich ganz einfach!

Es wurde zur Beendigung des Kalten Krieges zwischen den beteiligten Fraktionen folgendes vereinbart: ... u.a. die Grenzen der Nato bleiben wie sie sind. Die ehemaligen Partner der UdSSR - Warschauer Pakt - verbleiben neutral. D.h., der Warschauer Pakt wurde aufgelöst und die ehemaligen Mitglieder verbleiben als neutrale Zone zwischen Nato und der Roten Armee. Das kann man problemlos in alten Zeitungen nachlesen oder evtl. bzw. es gibt sicherlich dazu entsprechendes Bildmaterial bspw von der ARD oder ZDF oder ehemalige DDR oder UdSSR Medien.

Die Nato, bzw. die Amerikaner haben das einfach verdrängt, weil es ihnen nicht passte. So wurde Polen in die Nato aufgenommen und ebenso die Slowakei. Der Wort- bzw Vertragsbruch hat keinen in der Nato/EU interessiert, denn es lief alles wie geschmiert. Polnische Migranten wählten im Anschluss fleißig den US Präsident, die in Polen Verbliebenen freuten sich über die einhergehenden Finanzspritzen. Der eine oder andere baute damit große Häuser, Fabriken und Infrastruktur.
Was sagte der Russe dazu? Tja, da war nicht erfreut, reklamierte und wurde trotzdem links liegen gelassen. Parallel hatte er auch mit von Westen unterstützten Terroristen zu tun und mit angrenzenden ehemaligen GUS Staaten in denen die Leute mit Milliarden aus dem Westen zur "Demokratie" aufgerufen wurden.

Für mich ist klar: das Tun der Nato, insbesondere das der USA ist ein Vertragsbruch! Wer das abstreitet lügt! Ich sehe hier auch ganz klar die USA und einen gewissen ehemaligen Präsidenten als Schuldigen. Aber jedes Land in der NATO trägt mit Schuld. Es hätte die Natoerweiterung verhindern können.

Wenn der Russe die Ukraine einnehmen wollte, dann wäre es schon längst passiert! Das KnowHow und die militärische Übermacht ermöglichen selbst heute noch - nachdem erneut Milliarden für Rüstung in die Ukraine geflossen - eine vollständige Einnahme der strategischen Punkte binnen3 Wochen. Allein Deutschland hat in den letzten 8 Jahren 5 Milliarden in die Ukraine überwiesen. Ohne Zweckbindung.

Hier bricht der Amy mal wieder einen Konflikt weit von zu Hause vom Zaun, um die Region und Konkurrenten zu schwächen, damit er als Freund, Helfer und Natopartner einspringen kann! Heisst, Absatz finden und Kohle machen, Einfluss gewinnen. Nicht mehr und nicht weniger.

Und wer das nicht erkennt, soll sich einmal die Geschichtsbücher schnappen und nur mal checken wo der Amy in den letzten 70 Jahren seine Finger mit im Spiel hatte. Schon klar, alles wegen Demokratie und Frauenrechten, Massemvernichtungswaffen und AuSeritdischen. Hand aufs Herz: damit Schutt und Asche wieder erblühn, muss viel Geld und Arbeit kommen von drübn. Was die amerikanischen Firmen und ihre Partner an den Kriegen, den Aufbau und den Folgeabsatz an Konsum verdient haben, scheint die tausenden Toten zu relativieren.

Die Amys sehen nur sich und nutzen ihre militärische Übermacht, auch gegenüber ihrer Bündnispartner, aus. Das ist Fakt. Und jetzt wird der Russe madig gemacht, und der US Geheimdienst oder welcher auch immer, schafft es schon irgendwann was vom Zaun zubrechen!

Übrigens, schaut euch mal die Co2 Bilanz eines Schusses von einer Pistole, Gewehr, Maschinengewehr, Handgranate, Mobile Anti Waffen, Mörser, Raketen und Bomben an. Da können wir die Schwerindustrie in Europa abschalten und verschutzen unsere Welt genauso weiter!
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier bricht der Amy mal wieder einen Konflikt weit von zu Hause vom Zaun, um die Region und Konkurrenten zu schwächen, damit er als Freund, Helfer und Natopartner einspringen kann! Heisst, Absatz finden und Kohle machen, Einfluss gewinnen. Nicht mehr und nicht weniger.
Die Amis haben zwar lange eine imperialistische Politik verfolgt, aber in der Ukraine ist eindeutig Russland der Aggressor.
 
Schon klar, alles wegen Demokratie und Frauenrechten, Massemvernichtungswaffen und AuSeritdischen.
Demokratie und Frauenrechte sind jetzt nicht die schlechtesten Gründe, um gewissen Herrschern mal auf die Finger zu schauen.
Die Auswahl, zugegebener Maßen, erscheint willkürlich, stünde für mich Saudi-Arabien doch ganz vorne auf der Agenda, eine Demokratie zu etablieren...
Das mit den Außerirdischen musst Du mir jetzt aber näher erklären...
Übrigens, schaut euch mal die Co2 Bilanz eines Schusses von einer Pistole, Gewehr, Maschinengewehr, Handgranate, Mobile Anti Waffen, Mörser, Raketen und Bomben an. Da können wir die Schwerindustrie in Europa abschalten und verschutzen unsere Welt genauso weiter!
Darum sind aktuell die großangelegten Manöver in Belarus mit mehreren 10.000 Mann und die -keine Ahnung- 100.000 bis 200.000 russischen Soldaten an der ukrainischen Grenze ja auch so umweltverträglich, oder?

Edit, Faktencheck:
 
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Boah ey, wieder die alte Leier vom gebrochenen Versprechen. Von Gorbatschow widerlegt und selbst ein gewisser Putin hatte 2003 der Ukraine noch die Entscheidung ueber eine Buendniszugehoerigkeit freigestellt (wie ehrlich gemeint das war, darf im Lichte der aktuellen Entwicklung gleichwohl bezweifelt werden).

Aber hey, der Ami (nicht Amy, das ist die aus BBT) ist schuld. Immer. An allem. Basta! Die 1X0.000 bis an den Anus mit Offensivwaffen ausgeruesteten Soldaten an der Grenze zur Ukraine stehen dort nur, falls die Ukraine Russland angreift. Oder so aehnlich. Kannste echt glauben!

Manche Menschen haben ein Weltbild, so einen grossen Eimer gibt es gar nicht wie ich da gerne vollkotzen moechte. "Neutrale Zone"? Hast Du etwa am BTM-Schraenkchen genascht?! Das sind Menschen, keine Puffer! Seit 2014 fuehrt Dein Pin-Up mittlerweile unerklaert Krieg gegen die Ukraine und hat den Tod einer fuenfstelligen Zahl von Menschen zu verantworten. Aber hey. Der Ami ist schuld. Immer. An allem. Basta!
 
Der Ami ist primär auch daran schuld, dass wir seit über 70 Jahren zumindest in Mitteleuropa Frieden haben und wir hier auch in diesem Forum nahezu alles (*) schreiben können, was uns in den Sinn kommt.

(*) Ausgenommen sind m.W. und zu Recht Volksverhetzung und ähnlich gelagerte Themen.
 
Der Ami ist primär auch daran schuld, dass wir seit über 70 Jahren zumindest in Mitteleuropa Frieden haben und wir hier auch in diesem Forum nahezu alles (*) schreiben können, was uns in den Sinn kommt.
Es geht ja immer um Interessen. Mit Ländern, die die gleiche Grundordnung wie man selbst hat, kann man eben gute Geschäfte machen.
Und die Russen hatten ja nie was. Die durften mal Fiat Autos als Lada nachbauen aber das wars dann.
 
Yepp, es geht IMMER um Interessen.

Es ist aus meiner Sicht müßig, wo in aller Welt die eine und die andere Seite groben Mist gebaut hat.
Dabei ging es immer auch um actio vs. reactio.
Bekundete direkt oder indirekt eine Seite Interesse an irgend einem Land, dauerte es nicht lange, bis CIA und KGB, des Öfteren dann auch reguläre Truppen Stellvertreterkriege anzettelten.

Es geht mir auch um MEIN Interesse, sorry.
Die westl. "Werteordnung" ermöglicht mir und meiner Familie und sehr Vielen aus meinem Umfeld ein Leben in gewissem Wohlstand, gewisser Bildung und gewisser Freiheit - nichts ist perfekt.
Aber stünde ich vor der Wahl, in einem Land zu leben mit einer Art russischen oder einer Art amerikanischen Regierung - mir würde die Wahl zu Gunsten letzterem sicherlich leicht fallen.

Aus diesem Blickwinkel heraus verstehe ich nicht wirklich, warum in aller Welt jemand, dem es mehr oder weniger gut geht, in der aktuelle Situation in irgend einer Form das russische Vorgehen billigt oder gar verteidigt.
 
Die westl. "Werteordnung" ermöglicht mir und meiner Familie und sehr Vielen aus meinem Umfeld ein Leben in gewissem Wohlstand, gewisser Bildung und gewisser Freiheit - nichts ist perfekt.
Absolut richtig, aber der westliche Wohlstand basiert letztendlich darauf, dass andere Menschen, Tiere, Umwelt ausgebeutet werden.
Und wie das immer so ist, will jeder einen Stück vom Kuchen abhaben und darauf basiert das alles.
 
Absolut richtig, aber der westliche Wohlstand basiert letztendlich darauf, dass andere Menschen, Tiere, Umwelt ausgebeutet werden.
Und wie das immer so ist, will jeder einen Stück vom Kuchen abhaben und darauf basiert das alles.
Das meinte ich mit - nichts ist perfekt.
Ich sehe durchaus die Problematik der Ausbeutung von "Rohstoff"Ländern, die Gewinnmaximierung zu Lasten Vieler, letztlich das komplexe Thema der Globalisierung.
Diese Themen sind nicht ausschließlich "systembasiert", zweifellos sind aber rein kapitalistische Märkte wie eben die USA aber auch mittlerweile China die Treiber.
 
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