Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Auf jeden Fall greift scheinbar keiner aus dem Osten an.
Beide Machtblöcke müssen ja ihre Rüstungsausgaben rechtfertigen. Da macht man halt großes Damentennis mit Panzern an der Grenze zum jeweils anderen zur Show, um zu zeigen, dass man ja im Felde unbesiegt sei. Das ganze unterlegt man noch mit "vom Feinde umringt"-Rhetorik und fordert Burgfrieden. Damit stellt man auch gleich noch die jeweils eigene Stahlhelm-Fraktion und Leser der Springer-Elaborate (oder was im eigenem Land das Equivalent dazu ist) zufrieden.
 
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VERKAUFEN die USA überhaupt Waffen an die Ukraine oder laden sie mal wieder umsonst alten Schrott ab? In Anbetracht des knappen Etats könnte sich die Ukraine die normalen US-Preise jedenfalls nicht annähernd leisten. Abgesehen von Partnern, die in gemeinsamen Projekten ganz anders budgetieren können, kaufen eigentlich nur Idioten und einige ganz wenige mit aktuem Bedarf an absolut modernster Technik in den USA ein. Zumindest letzteres ist für die Ukraine aber eher optional, die sind quantitativ nicht schlecht ausgestellt und hinreichend gute Ausrüstung bekommt man in Osteuropa oder Indien für einen Bruchteil der US-Listenpreise. (Zudem mit größerer Kompatibilität zum bestehenden Arsenal.)
In den Nachrichten wurde gesagt, dass die USA den Ukrainern für 2,4 Milliarden Dollar Waffen verkauft haben.
Was das für Waffen sind, wurde allerdings nicht genannt.
Selbst bei uns überlegt man nach F-15, als Tornado Ersatz, auch F35 zu kaufen.
Wir sind nicht die einzigen.
Das Problem ist halt, dass das europäische Flugzeug nicht fertig ist. Wenn man also jetzt neue Flugzeug anschaffen will, muss man das nehmen, was am Markt vorhanden ist.
 
In den Nachrichten wurde gesagt, dass die USA den Ukrainern für 2,4 Milliarden Dollar Waffen verkauft haben.
Was das für Waffen sind, wurde allerdings nicht genannt.
Evtl. 1 U-Boot? :ugly:
Im Ernst, ist eben nicht besonders schlau für die Logistik, wenn man die Hälfte der Truppe mit AKs und die andere Hälfte mit ARs ausrüstet. Im Zweifel hat dann jeder genau die falsche Munition bekommen... :D

Das Problem ist halt, dass das europäische Flugzeug nicht fertig ist. Wenn man also jetzt neue Flugzeug anschaffen will, muss man das nehmen, was am Markt vorhanden ist.
Das europäische Flugzeug existiert gerade mal als Mockup und im Computer.
Wird noch 20 Jahre bis zum Erstflug dauern.
Die F-35 widerspricht den immer noch geltenden Ausschreibungsgrundbedingungen der Luftwaffe, nachdem mit dem F-104 Fiasko beschlossen wurde, nie wieder einen Jäger/Jabo mit nur einem Triebwerk anzuschaffen.
 
Evtl. 1 U-Boot? :ugly:
Im Ernst, ist eben nicht besonders schlau für die Logistik, wenn man die Hälfte der Truppe mit AKs und die andere Hälfte mit ARs ausrüstet. Im Zweifel hat dann jeder genau die falsche Munition bekommen... :D
Oder halt Standard Nato Waffen mit Nato Munition.
Da darf man Waffe und Munition am selben Ort aufbewahren. :ugly:
 
Du bist ein dermaßen frecher Lügner und Manipulator, das es nur so kracht!

Rechtlich kann die Ukraine nach den Nato Statuten im Moment überhaupt nicht in die Nato aufgenommen werden im Gegensatz zu 2008. Darüber hinaus ist seit 2088 völlig klar, das nicht alle Mitglieder einer Aufnahme der Ukraine zustimmen würden und deshalb ist von 2008 bis heute auch nie wieder die Mitgliedschaft der Ukraine in der Nato dort auf irgendeiner Agenda gestanden, das war die Politik der Nato und für jeden offensichtlich!

Einzig und alleine für die Russen war das ein Scheinthema, denn auch die wussten durch den Nato Russland Rat und zig Konsultationen mit Deutschland und Frankreich, dass eine Nato Mitgleidschaft zu keinem Zeitpunkt wieder auf der Agenda stand.
Davon abgesehen wird die Nato aber niemals vertraglich erklären, das sie die Ukraine zu keinem Zeitpunkt in die Nato aufnehmen wird. Wenn der Unterschied dir nicht klar ist, kann ich dir auch nicht helfen.

Du verbreitest hier einfach nur dumme dumpfe russische Propaganda!

Kannst du mal aufhören jede andere Auffassung als "Lüge" zu diffamieren?

Es geht nicht um eine Aufnahme irgendwann, sondern um klare Regeln und Vereinbarungen.
Im Moment sind jetzt schon Natotruppen in der Ukraine und die Zahl wird nach und nach erhöht.
Genauso ist die Frage der Stationierung von Waffen und Systemen auf dem Gebiet der Ukraine wichtig.
Nicht das wieder jemand meint, nichts unterschrieben zu haben.

Ich denke die Ukraine sollte Minsk2 umsetzten, um überhaupt die Menschen der Ostukraine zur " Heimkehr" zu bewegen und daneben sollte eine Friedensordnung vertraglich festlegt werden.
Eskalation und Sanktionen bringt nichts und auch die Solidarität der deutschen Bevölkerung endet wahrscheinlich bei exorbitanten Steigerungen der Energiepreise .
 
Es ist schon bemerkenswert, wie du immer wieder betonst, dass es Deutschland schlecht ergehen wird, wenn man Russland nicht gewähren lässt. Das hat über viele Seiten echt Methode. Genauso wie du immer wieder betonst wie toll Russland geworden ist, und dass es eigentlich voll lieb ist, während der böse Westen es bedroht/provoziert.

Ich bin geneigt zu glauben, dass du das mit vollem Bewusstsein machst. So nach dem Motto: Wenn man eine Lüge nur lange genug wiederholt, wird die Lüge irgendwann zur Wahrheit.
 
? Ich will nicht sagen, dass alle Teile von "der Westen" ihrer Position immer zur Ehre gereichen, aber die Position "wir befinden uns in einem Bündniss für offensive Kampfhandlungen mit der Ukraine zwecks Rückeroberung der Krim" war nun wirklich nie auch nur ansatzweise Position der NATO. Ganz im Gegenteil. Offizielle Position sind
"wir sind ein Verteidigungsbündniss"
und
"die Ukraine ist bei uns kein Mitglied"




VERKAUFEN die USA überhaupt Waffen an die Ukraine oder laden sie mal wieder umsonst alten Schrott ab? In Anbetracht des knappen Etats könnte sich die Ukraine die normalen US-Preise jedenfalls nicht annähernd leisten. Abgesehen von Partnern, die in gemeinsamen Projekten ganz anders budgetieren können, kaufen eigentlich nur Idioten und einige ganz wenige mit aktuem Bedarf an absolut modernster Technik in den USA ein. Zumindest letzteres ist für die Ukraine aber eher optional, die sind quantitativ nicht schlecht ausgestellt und hinreichend gute Ausrüstung bekommt man in Osteuropa oder Indien für einen Bruchteil der US-Listenpreise. (Zudem mit größerer Kompatibilität zum bestehenden Arsenal.)




Eine nach Deutschland führende Pipeline kann nur solange für Erpressung missbraucht werden, wie Deutschland mitmacht. Macht Deutschland statt dessen zu, ist North Stream 2 eine nutzlose Sackgasse. Und bislang hat niemand behauptet, Deutschland wolle sich an einer Erpressung der Ukraine beteiligen. Das einzige reale Problem bei Northstream 2 ist, dass sie eine wichtige Devisenquelle der Ukraine reduzieren würde - und das ist rein wirtschaftliches Interesse.

(Die Flüssiggasargumente kann man mittlerweile auch stecken lassen. Nachdem es sich Putin derart nachhaltig versaut hat, wird Europa Flüssiggasterminals aus rein strategischen Gründen aufbauen müssen; wenn man schlau ist bereitet die gleich mit den längerfristig geplanten Wasserstoffliefermöglichkeiten aus Afrika. Wie intensiv man die dann nutzt hängt eher von den Preisen ab und die sinken durch North Stream 2 nicht, bislang waren die Jahreskapazitäten der Pipelines nicht annähernd ausgelastet.)




Russland war nie schwach. Russland ist in den 90ern mal deutlich unter den Status einer Weltmacht zurückgefallen, blieb aber immer eine potente Regionalmacht, die weitaus stärker als alle Nachbarn war. Selbst stärker als alle Nachbarn zusammengenommen. Deswegen wollten die in den 90ern und 0ern in die NATO, denn die war tatsächlich deutlich stärker als Russland und wie mittlerweile bewiesen wurde:
Wer nicht erobert werden will, sollte tunlichst Mitglied eines Verteidigungsbündnisses sein, dass stärker als Russland ist. Sonst kommt Putin und nimmt sich nach Lust und Laune mit Gewalt, worauf er gerade Lust hat.




Ein Freundschaftsvertrag ist kein Verteidigungsbündniss. Deutschland hat(te) mal einen Partnerschaftsvertrag mit Russland (91 mit der Sowjetunion geschlossen, dann vom Rechtsnachfolger übernommen), aber 2014 hat Putin ja beschlossen, dass militärische Macht wichtiger als Freundschaften ist.



Das Schwarze Meer ist eine Badewanne, die ihre strategische Bedeutung weitestgehend verloren hat. Eben weil die Reichweite zahlreicher moderner Waffensysteme so groß ist, dass man einfach darüber hinweg angreifen kann. Eine gewisse strategische Kontrolle muss man noch aufrechterhalten, damit der Gegner es im Falle des Falles nicht als bequemen Nachschubweg nehmen kann, weil Schiffe nun mal nette Transportmittel sind, aber das war es auch schon. Und das sieht auch Russland nicht anders. Die Hälfte der Uboote der "Schwarzmeerflotte" sind mittlerweile im Mittelmeer im Einsatz und sehen Sewastopol nur, wenn größere Wartungen nötig sind UND wenn die Beziehungen zu Erdogan gerade gut sind. (Sonst fahren sie nach Sankt Petersburg - strategisch wird das offenbar immer noch als besser angesehen, als sie im Schwarzen Meer kreisen zu lassen.) Wenn man von den Überwassereinheiten den Klein- und den veralteten Kram abzieht, bleibt auch nicht gerade viel übrig und das ist teilweise ebenfalls im Mittelmeer unterwegs. Die Aufrüstung der Schwarzmeer"flotte" konzentrierte sich die letzten 20 Jahre vor allem auf die zugehörigen, landgestützten Lufteinheiten und landgestütze Raketensysteme.

Wenn der geplante Ausbau von Tartus vollzogen ist würde ich davon ausgehen, dass bis zu 50% der bestehenden Schiffe dahin verlegt werden. Im Moment hat man halt einfach nicht die nötigen Kapazitäten, um sie dort dauerhaft zu stationieren und kann nur so oft, wie es die Türken zulassen, rotieren.


Die Bedeutung des Schwarzen Meeres, liegt im Schutz des Südens Russlands und die Krim ist eine Art vorgelagerten Bastionm vollgestopft mit Luftabwehr und Schiffsabwehr.
Dazu sind glaube ich Richtung Rostow noch MIG-31 Stationiert. Würden da Nato Truppen sitzen, wäre der Süden Russlands schutzlos und auch die Marine wäre leicht zu blockieren.
Deshalb war dies ganze Aktion in der Ukraine unglücklich.

Das auch die Russen noch misstrauisch sind zeigt vielleicht fie Überführung von MIG-31K nach Syrien, dazu auch Tu-22.
Die decken damit das ganze Mittelmeer ab und sind eine Bedrohung für den amerikanischen Flugzeugträger und seine Begleitung .
Gleichzeitig wurde die Flotte im Mittelmeer verstärkt. Das Manöver ist genauso doof, wie das russische in der Nähe.

https://www.welt.de/politik/ausland...immt-an-Nato-Manoever-im-Mittelmeer-teil.html
Es ist schon bemerkenswert, wie du immer wieder betonst, dass es Deutschland schlecht ergehen wird, wenn man Russland nicht gewähren lässt. Das hat über viele Seiten echt Methode. Genauso wie du immer wieder betonst wie toll Russland geworden ist, und dass es eigentlich voll lieb ist, während der böse Westen es bedroht/provoziert.

Ich bin geneigt zu glauben, dass du das mit vollem Bewusstsein machst. So nach dem Motto: Wenn man eine Lüge nur lange genug wiederholt, wird die Lüge irgendwann zur Wahrheit.

Nicht "schlecht" ergehen, aber es wird für uns schon schmerzhafte Auswirkungen haben. Schaue auf deine Tankrechnung und was Strom und Gas kosten wird.
Denkst du das wird uns alles nicht treffen?
Wir profitieren von günstigen Gaspreisen und NS2, hätte vielleicht noch etwas billigeres gebracht, weil die Transitkosten weggefallen wären.
Ich bin nur realistisch.
Russland verbindet gerade nördliche Gasfelder mit Transitleitungen nach China und baut gewaltig seine Flüssiggaskapazitäten aus und beliefert eben andere.
China übernimmt dann weitere Märkte in Russland.
Meinst du ich freue mich darüber, aber das ist doch die Realität.

 
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Du musst Russland aber zugestehen dass sie im Gegensatz zu Europa deutlich aufgerüstet haben in den letzten Jahren. Die sind nicht zu unterschätzen. Die haben nicht nur Spielzeug da zusammengezogen und in Stellung gebracht.

Russland hat ja auch 15 Jahre lang abgerüstet :ugly: . (Also nicht freiwillig oder geplant. Wenn man Gerät und Soldaten lang genug rumstehen lässt...)


Ich glaube wenn sie wollten könnten sie innerhalb weniger Tage ( mit Hilfe von Luftunterstützung) Kiew einnehmen.

Sie könnten innerhalb von ein paar Tagen die russische Armee zerschlagen und in Kiew einmarschieren. Aber "einnehmen" wäre das in ähnlichem Maße, wie die USA in Afghanistan. Die ukrainische Armee ist zahlenmäßig stark aufgestellt und es gibt eine ganze Menge Nationalisten und Patrioten in dem Land, sodass mit anhaltendem Partisanenkampf zu rechnen wäre. Die Ukraine zu erobern wäre für Russland ein ziemlich langwieriges und auch unabhängig der (drastischen ... hoffenltich) internationalen Reaktion teures unterfangen - insbesondere wenn sie nach innen den Schein eines Rechtsstaats waren wollen und nicht einfach alles vertreiben oder inhaftieren, was auch nur im Verdacht steht, kein Russe zu sein, wie das die Regime in "Neurussland" machen konnten, weil deren Ruf ohnehin ruiniert ist.

Aber Putin hat ja schon nicht wirklich Interesse daran, auch nur den Donbass zu besetzen. Es gibt, s.o., einfach wenig in der Ukraine zu holen, wovon Russland nicht schon genug hätte. Wichtig ist nur, dass sich daran auch nichts ändert, sondern die Ukraine weiter versumpft, sodass sie bei Bedarf in Zukunft jederzeit manipuliert werden kann. Volle Kontrolle, null Verantwortung für Russland. Und dafür reichen Druck und Propaganda bis auf weiteres aus.

Stellenweise könnte man fast meinen, Putin hätte aus dem kalten Krieg gelernt.


In den Nachrichten wurde gesagt, dass die USA den Ukrainern für 2,4 Milliarden Dollar Waffen verkauft haben.
Was das für Waffen sind, wurde allerdings nicht genannt.

Wahrscheinlich gab es parallel Entwicklungshilfe in Höhe von 2,4 Milliarden Dollar :ugly: .

Das Problem ist halt, dass das europäische Flugzeug nicht fertig ist. Wenn man also jetzt neue Flugzeug anschaffen will, muss man das nehmen, was am Markt vorhanden ist.

Siehe Militärtechnikthread - Jein. Für eine Rolle haben wir ein brauchbares Flugzeug, für zwei Rollen haben wir das letzte Mal in relativ kurzer Zeit eins modifiziert (und anders arbeiten die Amis auch nicht), die vierte Rolle ist insgesamt sehr umstritten und nur auch deswegen von US-Flugzeugen abhängig, weil es eine Dienstleistung für die USA darstellt und die verdienen gerne an Partnern. Das wäre einer der Punkte, an dem Europa mal anfangen könnte, eigenständige Verteidigungspolitik zu zeigen: ECR und Aufklärungspods für den Eurofighter, zusätzliche Stückzahlen für den Jagdbomberersatz, nukleare Teilhabe können sich die USA dahinstecken, wo es passt. Ergibt zwar nicht für jedes europäische Szenario den besten Vogel, aber gerade beim Blick auf die Bundeswehr ist es unterm Strich besser, zwei zu 80% passende Maschinen zu haben, als eine die erst nächsten Monat wieder flugtauglich ist und ein zweites, ohnehin teures Muster zu unterhalten, kostet einfach viel und zwingt dadurch zu deutlich kleineren Stückzahlen. Erst recht wenn man den fehlenden Einnahmenrücklauf im Vergleich zu Aufträgen für heimische Hersteller einpreist. NATO-technisch wäre es umgekehrt sogar von Vorteil, wenn nicht fast alle Staaten für eine Rolle ein und dasselbe Muster nutzen. Wenn dann hätte Deutschland also die Raphale abklopfen sollen.


Evtl. 1 U-Boot? :ugly:
Im Ernst, ist eben nicht besonders schlau für die Logistik, wenn man die Hälfte der Truppe mit AKs und die andere Hälfte mit ARs ausrüstet. Im Zweifel hat dann jeder genau die falsche Munition bekommen... :D

Abgesehen davon, dass "AR-15", so wie sie heute verkauft werden, halbautomatische Waffen für den Zivilmarkt sind: Man bekommt sowohl AR-15 für 5,45 x 39 mm als auch AK-100 (-74-Nachfolger) für 5,56 x 45 mm. Also ziemlich egal, welchen Standardkaliber eine Nation bevorzugt - die Munitionsversorgung kann man vereinheitlichen und praktischerweise kommt das tödliche Zeug bei beiden aus dem gleichen Ende raus, wenn man unten an so einem Hebel zieht.

Eine etwas andere Nummer ist da schon die Reparatur eines APC-Motors, die Bedienung einer Luftabwehrrakete oder die elektronische Zusammenarbeit von Luftfahrzeugen und Bodenradar. Da lohnt es sich schon eher, keine mix & notmatch zu betreiben und im Gegensatz zur Handfeuerwaffen, die die Ukraine afaik selbst herstellt, bestünde hier eher Anlass für Importe.


Die Bedeutung des Schwarzen Meeres, liegt im Schutz des Südens Russlands und die Krim ist eine Art vorgelagerten Bastionm vollgestopft mit Luftabwehr und Schiffsabwehr.
Dazu sind glaube ich Richtung Rostow noch MIG-31 Stationiert.

Und MIG-31 (für die Seeverteidigung eine doch eher unübliche Rolle ist und die laut Wiki nur auf Kamtchatka und am Nordkap von russischen Marinefliegern betrieben werden) kann man nicht verlegen? Die restliche Luft- und Schiffsabwehr besteht aus gemauerten Küstenbatterien? Ich glaube eher nicht, nach meinem Kalender ist der Krimkrieg schon etwas länger vorbei und Waffen wurden weiterentwickelt. Auch ist es grundsätzlich eine ziemlich dämliche Idee, eine "Bastion" für die Landesverteidigung in die Mitte einer Großstadt zu stellen.
Sewastopol ist ein Wartungs-/Werftzentrum, dem aufgrund der historischen Entwicklung noch einige weitere Funktionen angeschlossen sind, aber nichts davon müsste auch nur an einer Küste geschweige denn an dieser liegen. Und das einzige mir bekannte Rostow liegt übrigens näher an Oslo als an der Krim.


Würden da Nato Truppen sitzen,...

Würden wir uns in einem Kreml-Propagandaszenario unterhalten. Mach ich aber nicht, ich bleib bei der Realität.

Das auch die Russen noch misstrauisch sind zeigt vielleicht fie Überführung von MIG-31K nach Syrien, dazu auch Tu-22.
Die decken damit das ganze Mittelmeer ab

Sag ich ja: Rein geographisch ist Tartus ein wesentlich wichtigerer Stützpunkt für Russland als die Krim, die man nur aus Machtgedünken, Prinzip und für den Urlaub haben wollte, weil man von Tartus aus jenseits der lokalen Badewanne operieren kann. Das einzige, was da noch fehlt, sind ausreichend große Kapazitäten um eine komplette Flotte zu versorgen - aber daran arbeitet man ja.

und NS2, hätte vielleicht noch etwas billigeres gebracht, weil die Transitkosten weggefallen wären.
Ich bin nur realistisch.

Wenn das für deine Verhältnisse "realistisch" ist, dann simulierst du die Eroberung der Krim vermutlich mit Stratego...

Zur Info: North Stream II steiger die Gesamtkapazität von Russland nach Europa gerade mal um 20%. Und nach dem 2019er Vertrag hätte die Ukraine letztes Jahr rund 2 Milliarden Dollar für den gesamten Gastransit nach Europa erhalten, wobei Deutschland weniger als ein Viertel des Gesamtverbrauchs ausmacht und den natürlich nicht mehrheitlich über die Ukraine deckt. Das Gesamteinsparpotential für uns liegt also bei deutlich unter als 0,5 Milliarden, nach Gegenrechnung der bei anderen Transportwegen ja auch anfallenden Kosten sicherlich deutlich unter 0,35 Milliarden Dollar. Wir haben aber im gleichen Zeitraum für 35 Milliarden Dollar Gas verbraucht.

Preissenkungen durch North Stream 2? Weniger als 1%. Und die würden erfahrungsgemäß auch nicht an Endkunden weitergegeben.


 
"2018 waren es 86,8 Mrd. m3 und 2019 bis zum 29. Dezember 89,1 Mrd.), weil dies bisher Einnahmen von jährlich rund 3 Milliarden US-Dollar bedeutet hat."

Naja, 3 Mrd sind schon etwas Geld für die Ukraine.
Sag ich ja: Rein geographisch ist Tartus ein wesentlich wichtigerer Stützpunkt für Russland als die Krim, die man nur aus Machtgedünken, Prinzip und für den Urlaub haben wollte, weil man von Tartus aus jenseits der lokalen Badewanne operieren kann.
Das ist falsch.
Wie willst du überhaupt noch im Schwarzen Meer operieren, ohne die Krim?
Da fehlt jede Strategische Tiefe und welchen Hafen soll Russland nutzen im Schwarzen Meer?
Die strategische Notwendigkeit der Krim hat diesen Konflikt verursacht und das es keine Rückzugsmöglichkeit mehr gibt.

Es ist eine völlig verfahrene Kiste.
 
Wie willst du überhaupt noch im Schwarzen Meer operieren, ohne die Krim?
Ähhhh...geostrategisch ist das Schwarze Meer so was ähnliches, wie meine Badewanne zu Hause.
Ohne Abfluss bleibt die Brühe stehen, ohne Durchfahrt durch den Bosporus wäre selbst die größte Flotte der Welt in dem Minimeer sinnfrei.

Da bin ich bei @ruyven_macaran , ein Stützpunkt in Syrien ist für die Marine der Russen ungleich wertvoller.
 
Wie sollen sie dahin kommen?
OK, die Nordflotte ist primär da stationiert:
Da würde ich sagen einmal um Skandinavien und den britischen Inseln herum bis zur Südküste Spaniens, wahlweise dann an Gibraltar vorbei oder wenn die Briten was dagegen haben, einmal um Afrika herum, den Ägyptern ein bisschen Bakschisch geben und dann durch den Suezkanal bis nach Syrien.

So geschehen mit dem einzigen Flugzeugträger, der damals nach Syrien wollte, aber -äh- Probleme hatte.

Die Pazifikflotte ist primär in Wladiwostok stationiert.
Schnellster Weg ist durch den Indik und dann das Spiel mit den Ägyptern again.

Die oberen zwei Flotten sind die Größten und haben die meisten Großkampfschiffe und Atomuboote.

Die baltische Flotte hat ein ähnliches Badewannenthema wie die Schwarzmeerflotte, kommt im Ernstfall nur schlecht aus der Ostsee heraus.

Die Schwarzmeerflotte ist eher eine kleinere Flotte mit einem Kreuzer und ein paar Lenkwaffenzerstörern.
Das meiste ist Anti-U-Boot Gedöhns, Schnellboote, paar U-Boote und viele Landungsschiffe.

Eigentlich irrelevant, alleine die griechische oder die türkische Marine ist denen mind. ebenbürtig.
 
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Naja, 3 Mrd sind schon etwas Geld für die Ukraine.

Lenk nicht ab. Es ging darum, was der deutsche Anteil an den Transitkosten für Deutschland bedeutet. Und die 3 Mrd. waren übrigens inklusive Nachzahlungen für den Zeitraum, in dem Russland wegen Streitigkeiten die Überweisungen eingestellt hat. Die jährlichen Summen habe ich dir eben gerade vorgerechnet...

Das ist falsch.
Wie willst du überhaupt noch im Schwarzen Meer operieren, ohne die Krim?
Da fehlt jede Strategische Tiefe und welchen Hafen soll Russland nutzen im Schwarzen Meer?

Die nächste Basis der russischen Marineflieger liegt in Yeysk (400 km), der nächste Flottenstützpunkt in Novorossiysk (340 km, also in etwa soviel wie einem Ende der Krim zum anderen). Aber du hast scheinbar mal wieder kein Wort von dem verstanden, was man dir schreibt: Es geht doch eben darum, dass man überhaupt nicht im Schwarzen Meer operrieren will/muss. Wenn da wirklich mal was ist, fliegt man halt kurz drüber und gut ist. Oder man schießt drüber; Russland kann bis an türkische Strände schießen ohne die Starter auf ukrainischen Boden stellen zu müssen. Was Russland nicht kann und wofür es eine Flotte bzw. Flottenstützpunkte braucht: Ärger in der Ägais, Adria, Levante oder vor Gibraltar zu machen. Aber dabei hilft ihnen Sewastopol keinen Millimeter, dafür brauchen sie eine Basis jenseits der Dardanellen - Tartus.


OK, die Nordflotte ist primär da stationiert:
Da würde ich sagen einmal um Skandinavien und den britischen Inseln herum bis zur Südküste Spaniens, wahlweise dann an Gibraltar vorbei oder wenn die Briten was dagegen haben, einmal um Afrika herum, den Ägyptern ein bisschen Bakschisch geben und dann durch den Suezkanal bis nach Syrien.

Die Straße von Gibraltar ist internationales Gewässer. Wer keinen Krieg anfangen will, kann da niemanden an der Durchfahrt hindern. Von Murmansk & Co fahren die Russen aber wohl normalerweise nicht, sondern von Kaliningrad aus, wenn sie nicht durch den Bosporus dürfen. Ist zwar nur ein Bisschen kürzer, aber vermutlich angenehmer als durchs Nordmeer - und man kann die NATO ärgern.

Die baltische Flotte hat ein ähnliches Badewannenthema wie die Schwarzmeerflotte, kommt im Ernstfall nur schlecht aus der Ostsee heraus.

Die baltische Flotte ist nicht nur Ernst- sondern bereits im Spannungfall wichtig um einen alternativen Nachschubweg für Kaliningrad zu sichern. Außerdem ist die Ostsee mit ihren vielen engen Ausläufern internationaler Gewässer ein guter Weg, um in Friedenszeiten nah an fremdes Territorium heranzukommen.



Sehr lesenswert !

Klassische Clickbait-Überschrift + von einer Propagandaschleider empfohlen + von einer Redaktion, die sich politische Voreingenommenheit auf die Fahnen geschrieben hat + keinerlei konkrete Hinweise, wass es lesenswertes darin geben könnte
=> da würde ich ja eher noch Links anklicken, die auf .cx enden.
 
Es geht doch eben darum, dass man überhaupt nicht im Schwarzen Meer operrieren will/muss.

Da muß ich ja schmunzeln. Es gibt keinen Hafen der geeignet ist die russische Flotte aufzunehmen.
Strategisch ist es egal ob die Nato auf der Krim sitzt, oder man selber?
Es ist egal ob Flugzeugträger, gedeckt durch die Krim , im Schwarzen Meer herumschippern?
Lass das im Militärthread diskutieren.
Klassische Clickbait-Überschrift + von einer Propagandaschleider empfohlen + von einer Redaktion, die sich politische Voreingenommenheit auf die Fahnen geschrieben hat + keinerlei konkrete Hinweise, wass es lesenswertes darin geben könnte


Du hast es doch überhaupt nicht gelesen.

"Wolodymyr Ischtschenko ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Osteuropa-Institut der Freien Universität Berlin. Er arbeitet zu Protestbewegungen in der Ukraine und hat unter anderem im »Guardian« sowie der »New Left Review« publiziert."

Aber wenn man seine feste Sicht hat.
 
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