Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine


Du bist einfach ein so verlorener Mensch, dich kann man nicht ernst nehmen, du bedienst rechtsextreme Narrative und ignorierst Fakten.

Wow, aber wo ist da der Admiral ?
"rechtsextreme Narrative" ? Nur weil man keinen Krieg provozieren will ? Kollege, ich war im Gegensatz zu dir damals schon mal in der SU und habe die Leute ein wenig kennenlernen dürfen und vor allem habe ich den Friedhof der Blockadeopfer in Leningrad besucht. Genauso hat meine Familie 3 Großväter im Osten an der Front verloren.
Selber habe ich in einer Zeit gedient, als es durchaus möglich war, durch einen Atomkrieg, vernichtet zu werden.
Heute sind die Grünen, eine der eifrigsten Parteien, die für Bewaffnung und Eskalation trommeln. Liegt vielleicht an den ThinkTanks in denen sie verortet werden ?
Schaue doch mal wer im Moment am meisten dafür trommelt und welchen Gruppen sie angehören ?
 
Richtig und dann sollte man gleiche Kriterien einführen ?


Wenn aber diese Probleme von Anfang an deutlich waren und die Gebiete der allgemeinen Politik nicht folgen wollten? Wie geschrieben, die ehemaligen Sowjetrepubliken waren willkürlich in ihrer Form erschaffen worden und hatten zum großen Teil keinen historischen Hintergrund.
Die Aufspaltung wurde von wenigen Mächtigen durchgesetzt, ohne auf die Bevölkerung Rücksicht zu nehmen und diese hatten mehr mit dem überleben in dieser Zeit zu tun.
Und Putin ist kein Mächtiger? Was wird aus der Welt, wenn sich keiner mehr um Verträge schert oder meint, dass das damals ein mieser Deal war, den man heute mit Waffen korrigieren muss?

Welche Legitimität hat der Kosovo ?
Tja. Wären die Serben nicht so unmenschlich abgegangen, niemand hätte den Kosovo bei seiner Abspaltung protegiert. Aber man musste ja Völkermord begehen. Sowas für dann zu Ergebnissen, die sonst keinen Bestand hätten.

Russland hat im Gegensatz dazu eine Bitte der Krim nach einem Referendum befolgt.
NACHDEM DIE KRIM BEREITS MIT RUSSICHEN EINHEITEN BESETZT WAR!

Die Cook war schon auf dem Weg nach Sewastopol. Wo hätte das hinführen sollen ? Vielleicht noch Truppen der Ukraine, die wie gegen die eigene Bevölkerung im Donbass vorgegangen wäre ?
Die stolze russische Führung hat Angst vor EINEM US Lenkwaffenzerstörer, der genau was hätte tun können, das eine Annektion der Krim rechtfertig? Erkläre mir das mal bitte. Was passiert denn, sollte sich mal ein US Flugzeugträger in der Ostsee verirren? Der rote Sturm auf Europa? Oder Gott bewahre wenn wir in Europa so reagieren, sollte mal Pjotr Weliki wieder in die Ostsee einfahren. Müssen wir dann zum Schutz Moskau mit Atomwaffen bombardieren? Ungefähr so wäre die Relation. Das ist doch lächerliches Geschwätz! Merkst du das nicht selber?

Er ist zuerst einmal ein Bürger in Uniform und ich denke das so eine Haltung Kriege verhindern kann. Wollen wir in unserer Demokratie Kadavergehorsam, oder die freie Meinungsäußerung ? Darf ein Admiral nicht sagen wenn er etwas falsch hält?
Nein, der Mann ist Berufssoldat. Der Bürger in Uniform bezieht sich auf die Wehrpflicht. Bringe das bitte nicht durcheinander. Der private Mensch dahinter darf sagen, wonach Ihm der Sinn steht. Er wird aber, je nach Bedeutsamkeit seiner Stellung, abwägen müssen, was er zum besten gibt, denn gemessen an seiner Position wird das öffentliche Interesse und die öffentlich Aufmerksamtkeit entsprechen größer.

Wenn er in seiner militärischen Funktion unterwegs ist, dann hat er den Befehlen und Vorgaben seiner Dienstherren zu folgen. Er kann Beschwerde einreichen, ganz formal auf dem Dienstweg, aber solange er als deutscher Soldat unterwegs ist, ist er ein Repräsentant dieses Landes und hat sich entsprechend seiner Dienstordnung zu verhalten.


lies es dir durch. Einer der ersten Entscheidungen der neuen Regierung nach dem Maidan war

"Im Parlament wurde ein Gesetz eingebracht, dass jenes Gesetz von 2012 für die Einführung von regionalen zweiten Staatssprachen aufheben sollte. Dieses Gesetz wurde damals durch den amtierenden Präsidenten angesichts deutlicher internationaler Proteste nicht in Kraft gesetzt. Jetzt aber wurde faktisch seine Zurücknahme beschlossen³."

"Nachdem der Empfang russischer Sender verboten und der Gebrauch des Russischen auch in den ukrainischen Medien eingeschränkt wurde, versucht das neue Bildungsgesetz mittelfristig diese Sprache ganz aus dem Alltag zu streichen."

"Das Sprachengesetz ist Teil eines Bemühens der ukrainischen Nationalisten, die Spuren der historischen Zugehörigkeit des Landes zu Russland aufzuheben. Sie stoßen sich dabei insbesondere an der Tatsache, dass die heutige Ukraine nur zu verstehen ist, wenn man sie als Teil des sowjetischen Modernisierungsprozesses fasst. Ihre Grenzen – inklusive der eingeklagten Krim – sind einzig und allein nur in der Zeit ihrer Zugehörigkeit zur Sowjetunion so wie heute gezogen gewesen. Die Migrationsbewegungen im Zusammenhang mit der sowjetischen Industrialisierung haben das Land tief geprägt und auch die gegenwärtige ethnische Heterogenität erzeugt. Die Identität vieler älterer Ukrainer ist ebenfalls in dieser Zeit geprägt worden. Das mag man bedauern, durch Ignoranz kann man es allerdings nicht ändern."

Da fühlt man sich als Russe, gerade in der Ostukraine regelrecht heimisch ?
DAS IST NACH DEM "AUFSTAND IM OSTEN" UND NACH DER ANNEKTION ERST PASSIERT. DU VERDREHST DIE CHRONOLOGIE SO, DASS ES DIR PASST. DAS IST UNREDLICH!

Wow, aber wo ist da der Admiral ?
Du hast Kujat ins Spiel gebracht. Die Antwort darauf war, dass er bei einem von russischem Geld bezahlten TT arbeitet. Der Admiral kam da gar nicht vor.
Heute sind die Grünen, eine der eifrigsten Parteien, die für Bewaffnung und Eskalation trommeln.
So ein Quatsch. Gerade die und dann auch die SPD sind es, die die notwendigen Waffenlieferungen an die Ukraine verhindern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und Putin ist kein Mächtiger? Was wird aus der Welt, wenn sich keiner mehr um Verträge schert oder meint, dass das damals ein mieser Deal war, den man heute mit Waffen korrigieren muss?
Wo haben sie das gemacht? Übrigens wurde bisher keine russische Armeeeinheit in der Ukraine durch OSCE usw gefunden. Waffenlieferung und Freiwillige, schließe ich nicht aus. Gibt es aber auch auf der anderen Seite, plus Nato Truppen. Mindestens 4000 Mann offiziell.
Ist laut Minsk übrigens nicht zulässig.

Tja. Wären die Serben nicht so unmenschlich abgegangen, niemand hätte den Kosovo bei seiner Abspaltung protegiert. Aber man musste ja Völkermord begehen. Sowas für dann zu Ergebnissen, die sonst keinen Bestand hätten.
Der Konflikt wurde erst angeheizt und eskalierte nach der Anerkennung dieser Republiken durch das Ausland, zB Deutschland und umfangreicher Unterstützung. Die Grausamkeit gab es auf beiden Seiten.

"Bisher sind 192 Enthauptungsrituale an serbischen Soldaten und Zivilisten seitens der Mudschahedin bekannt."

"Die Militärintervention der NATO in Jugoslawien von April bis Juni 1999 war ohne völkerrechtliche Legitimation und unter US-amerikanischer Dominanz nach einem neuen Paradigma der westlichen Krisenintervention (Doktrin der „humanitären Intervention“) erfolgt. Dabei hatte die NATO in Ermangelung eines UN-Sicherheitsrats-Mandats als selbsternannte und eigenmächtige Interventionsmacht gehandelt und den Krieg mit Verweis auf eine moralische Verpflichtung begründet, die daraus entstanden sei, dass eine drohende „humanitäre Katastrophe“ abgewendet werden müsse.[19]"
https://de.wikipedia.org/wiki/Organhandel_im_Kosovo

besonders unappetitlich.

NACHDEM DIE KRIM BEREITS MIT RUSSICHEN EINHEITEN BESETZT WAR!

Nein. Die Russen durften 20000 Soldaten auf der Krim haben. Gab es Kämpfe? Ich glaube nicht. Man hat sich vor Kasernen gestellt und verhindert das die Ukrainische Armee gegen die Demonstranten vorgeht.
Ist doch das gleiche was die Nato in Jugoslawien gemacht hat ? Nur das es da wesentlich mehr Opfer gab.

Die stolze russische Führung hat Angst vor EINEM US Lenkwaffenzerstörer, der genau was hätte tun können, das eine Annektion der Krim rechtfertig? Erkläre mir das mal bitte

Darum geht es nicht, aber ein Schiff mit der Möglichkeit rund 100 Marschflugkörper abzufeuern, ist sicher nicht in der eigenen Nähe willkommen ? Doe können übrigens auch atomar bewaffnet sein.

DAS IST NACH DEM "AUFSTAND IM OSTEN" UND NACH DER ANNEKTION ERST PASSIERT. DU VERDREHST DIE CHRONOLOGIE SO, DASS ES DIR PASST. DAS IST UNREDLICH!
Nein, sondern sofort nachdem man sich als Regierung konstituierte, ohne Wahl, versuchte man dies, was natürlich zu Unruhen führte. Du hast vorhin die Serben angesprochen, die gegen die Bevölkerung vorgegangen sind, gilt das für die Ukraine nicht? Darf man da Städte beschießen und Zivilisten töten, übrigens ohne Proteste aus dem Westen und der Nato. Ist der Ostukrainer weniger wert als der Kosovare ?

So ein Quatsch. Gerade die und dann auch die SPD sind es, die die notwendigen Waffenlieferungen an die Ukraine verhindern.

Quatsch ?
Meinst du Habeck war der einzige? Beck und andere trommeln doch schon für Waffenlieferungen und die sind gut vernetzt und der Druck wächst.
 
Da fühlt man sich als Russe, gerade in der Ostukraine regelrecht heimisch ?
Niemand hält die Russen davon ab, wieder zurück nach Russland zu gehen.
Die vorfahren meines Vaters haben lange in Bessarabien gelebt und als es wirtschaftlich den Bach herunter ging und man als deutschstämmige Bevölkerung dort nicht mehr beliebt war, sind die zurück nach Deutschland gekommen.
 
Vielleicht mal mit der Geschichte und den Begrifflichkeiten bekannt machen ?
Es ist das selbe ohne rassistische Komponente.
Der Bürger in Uniform bezieht sich auf die Wehrpflicht.
Nein, das ist falsch.
Das zeigt sich u.A. dadurch, dass Straftaten von Soldaten vor zivilen Gerichten behandelt werden etc
Wenn er in seiner militärischen Funktion unterwegs ist, dann hat er den Befehlen und Vorgaben seiner Dienstherren zu folgen. Er kann Beschwerde einreichen, ganz formal auf dem Dienstweg, aber solange er als deutscher Soldat unterwegs ist, ist er ein Repräsentant dieses Landes und hat sich entsprechend seiner Dienstordnung zu verhalten.
Das ist im Prinzip richtig, aber auch nicht vollkommen korrekt.
Es muss de facto von jemanden in entsprechenden Dienstgrad und in entsprechender Funktion geäußert werden
damit es disziplinar Ärger gibt.
 
Niemand hält die Russen davon ab, wieder zurück nach Russland zu gehen.
Die vorfahren meines Vaters haben lange in Bessarabien gelebt und als es wirtschaftlich den Bach herunter ging und man als deutschstämmige Bevölkerung dort nicht mehr beliebt war, sind die zurück nach Deutschland gekommen.
Ist doch ein Witz ? Die Ukrainer können sich ja auch auf ihr historisches Gebiet beschränken ? Ironie.
Nur wo liegt das ?

Der ukrainische Nationalismus, wurde als Mittel entwickelt, das russische Reich zu schwächen.
So gründete man

"Die nach dem ukrainischen Nationaldichter Taras Schewtschenko benannte Gesellschaft wurde am 11. Dezember 1873 in Lemberg, der damaligen galizischen Hauptstadt in der österreichisch-ungarischen Monarchie, als Literaturgesellschaft mit dem Ziel gegründet, die Entwicklung der ukrainischen Literatur und Sprache zu fördern."

in Österreich Ungarn.

"Hruschewskyj kam 1894 von Kiew nach Lemberg und verschaffte der schon bestehenden Wissenschaftlichen Schewtschenko-Gesellschaft durch sein Wirken den Rang einer international anerkannten Akademie. 1905 verlegte er sein Wirken wieder nach Kiew."

"Hruschewskyj setzte der Auffassung eines einheitlichen ostslawischen (russischen) Stromes der Geschichte die Idee einer getrennten Entwicklung der Volkstümer der Russen und Ukrainer entgegen."

"In Nordamerika entstanden bedeutende Forschungszentren wie das Ukrainian Research Institute an der Harvard-Universität und das Canadian Institute of Ukrainian Studies in Edmonton. In Harvard wurde ein Hruschewskyj-Lehrstuhl gegründet, aus dem bedeutende Historiker hervorgingen. In der ukrainischen Historiographie außerhalb der Ukraine ist die nordamerikanische Forschung quantitativ und qualitativ führend."

später, als die Bolschewiki herrschten. Warum wohl ?

"Während des Ersten Weltkriegs unterstützte das Deutsche Reich die Separationsbemühungen der Ukrainer als Kriegsmittel zur Schwächung Russlands. Unter anderem wurden bis zu 50.000 Kriegsgefangene ukrainischer Herkunft durch Unterricht in ukrainischer Geschichte und Vermittlung sozialistischer Ideen in deutschen Kriegsgefangenenlagern ausgebildet, um mit sozialen Unruhen und Nationalismus den Kriegsgegner zu schwächen. "

"Im Osten der Ukraine existierten kurzzeitig mehrere Sowjetrepubliken, so die Sowjetrepublik Donezk-Kriwoi Rog, die Sowjetrepublik Odessa, die Sowjetrepublik Taurida (Krim) und die Ukrainische Sowjetrepublik."

Kann man alles bei Wiki nachlesen.

Wo will man also anfangen? Fakt ist das der ukrainische Nationalismus zur Schwächung Russlands genutzt wurde.
Warum sollen die Russen dann also dieses Land verlassen ?

Ging dann im 2. Weltkrieg weiter, wo die Nationalisten willige Helfer der Nazis waren und fleißig Juden umbrachten.
Auch interessant

"SS-Obergruppenführer Heydrich schrieb später in einem Bericht an Hitlers Außenminister von Ribbentrop: „Als Vergeltungsmaßnahme für die Brandstiftungen in Kiew wurden sämtliche Juden verhaftet und am 29. Und 30.9. insgesamt 33.771 Juden exekutiert. Geld, Wertsachen und Bekleidung wurden sichergestellt.“ An dem Massaker waren neben der Wehrmacht und Einheiten der SS auch einheimische ukrainische Hilfswillige und Nationalisten beteiligt. Bereits Ende Juni 1941 hatte Jaroslaw Stezko, einer der Führer der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN), im westukrainischen Lwiw die Unabhängigkeit des Landes deklariert. Man werde eng mit den Nationalsozialisten zusammenarbeiten, die unter der Führung von Adolf Hitler ein neues Europa aufbauten und der ukrainischen Nation helfen würden, sich von der Moskauer Besatzung zu befreien, verkündete er."


Wurden dann nach dem 2. Weltkrieg weiter unterstützt, so das Einheiten bis Ende der 50er in Russland und Polen, unterstützt durch CIA und der Organisation Gehlen, Krieg führten.

Heute wirken viele in dieser Tradition weiter. Fazit könnte sein, das die besten Ukrainer aus dem Westen stammten.

Warum also sollten die Russen aus ihrer Heimat wegziehen ?
 
Zuletzt bearbeitet:
Das zeigt sich u.A. dadurch, dass Straftaten von Soldaten vor zivilen Gerichten behandelt werden etc
Schlechtes Beispiel. Es wurde bisweilen nur darauf verzichtet separate Militärgerichte einzurichten.

Für A15 trag ich auch ein Monokel :D
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Der ukrainische Nationalismus, wurde als Mittel entwickelt, das russische Reich zu schwächen.
Der russische Nationalismus wurde übrigens genutzt um die UdSSR zu schwächen.

Aber du sprichst der Ukraine ab ein echtes Volk zu sein, krass.
Schlechtes Beispiel. Es wurde bisweilen nur darauf verzichtet separate Militärgerichte einzurichten.
Das GG lässt sie auf Deutschem Boden NUR im Verteidigungsfall zu.
Art 96 (2) GG
(2) Der Bund kann Wehrstrafgerichte für die Streitkräfte als Bundesgerichte errichten. Sie können die Strafgerichtsbarkeit nur im Verteidigungsfalle sowie über Angehörige der Streitkräfte ausüben, die in das Ausland entsandt oder an Bord von Kriegsschiffen eingeschifft sind. Das Nähere regelt ein Bundesgesetz. Diese Gerichte gehören zum Geschäftsbereich des Bundesjustizministers. Ihre hauptamtlichen Richter müssen die Befähigung zum Richteramt haben.
 
Der russische Nationalismus wurde übrigens genutzt um die UdSSR zu schwächen.

Aber du sprichst der Ukraine ab ein echtes Volk zu sein, krass.

Das GG lässt sie auf Deutschem Boden NUR im Verteidigungsfall zu.
Art 96 (2) GG
Welcher russische Nationalismus?

Wer Ukrainer sein will, kann Ukrainer sein, aber sind die Unterschiede so groß das es diese Historie rechtfertigt?
Was ist aber ein "echtes" Volk und was resultiert daraus ?
Ich habe nur geschrieben das die Rechte der Russen, den gleichen Wert haben und das beide Seiten am Ende nur ausgenutzt werden.
 
Ach du meinst es gibt keinen russischen Nationalismus? :D

Stimmt, marschieren wir doch deswegen direkt in Österreich ein.
Klar gibt es auch bekloppte russische Nationallisten und ich muss dir sogar recht geben.
Navalny.....

Österreich?
War im Gegensatz zur Ukraine doch schon seeehr lange existent ?
Übrigens haben die Russen immer noch nicht angegriffen.
Warten auf Godot...
 
Warum verklagst du nicht die Pressehäuser, die deiner Meinung nach bewiesen unwahre Tatsachenbehauptungen schreiben oder senden, das ist in Deutschland nicht von der Meinungsfreiheit gedeckt.
Also wenn du meinst alles ist Lüge, gehe vor Gericht und klage und trage "deine Beweise" vor!
Macht von euch nur keiner, schon seit Jahrzehnten nicht, es wird immer Lüge gerufen und mit jedem propagandistischen Hilfsmittel das jemals erfunden wurde, alles im Sinne Russlands dargestellt, aber wenn es darum geht, das auch zu Beweisen, denn Gerichte geben sich nicht mit "schlauen" Sprüchen zufrieden, sondern wollen Beweise sehen, von dir und von den dann verklagten Redaktionen, wird gekniffen, weil man selber weiss, das man die Lügen erzählt.

Es ist so offentsichtlich was für ein Spiel ihr spielt und ihr glaubt wirklich, die Mehrzahl fällt auf solche Tricks rein.
Quatsch, die dürfen schreiben, was immer sie wollen. Unwahrheiten und Lügen sind schon allein deswegen abgedeckt, weil es sich ja auch um Fehler handeln kann. Klagen kann nur die von Artikeln benachteiligte Person/Firma/Organisation/Nation.
Lügen verbreiten sie gerne, unsere Medien. Sobald Uncle Sam mit dem Finger auf ein Land zeigt, geht die Hetze los. Man muß nur die Artikel vor dem Fingerzeig mit denen danach vergleichen und wird schnell feststellen, wie Recht ich habe.
 
Die USA werden nach Angaben von Präsident Joe Biden angesichts der drohenden russischen Invasion in der Ukraine bald zusätzliche US-Truppen in die osteuropäischen Nato-Staaten senden.

»Ich werde kurzfristig Soldaten nach Osteuropa und in die Nato-Staaten verlegen«, sagte Biden am Freitag vor Journalisten. Es gehe aber nur um eine geringe Zahl von Soldaten. Genauere Angaben machte er nicht.

Auf Bidens Anordnung hin waren am Montag 8500 Soldaten in den USA in erhöhte Bereitschaft versetzt worden, um bei Bedarf eine schnelle Verlegung zu ermöglichen. Biden hatte mitgeteilt, es handle sich um eine Vorsichtsmaßnahme, um Sorgen der osteuropäischen Nato-Mitgliedern zu begegnen. Es würden keine US-Soldaten in die Ukraine geschickt. In Europa sind regulär auch außerhalb von Krisenzeiten Zehntausende US-Soldaten stationiert, darunter etwa 35.000 in Deutschland.
Am Donnerstagmittag (Ortszeit) hatte US-Verteidigungsminister Lloyd Austin erklärt, es gebe bislang keinen Befehl zur Verlegung der Soldaten. Sie stünden bereit, seien von der Nato aber zunächst noch nicht als Verstärkung angefordert worden, sagte Austin im Pentagon.
Vor dem Hintergrund der Spannungen mit Russland hatte die Nato Anfang der Woche eine Verstärkung ihrer Militärpräsenz in Osteuropa angekündigt. Mehrere Mitgliedstaaten des westlichen Militärbündnisses wollen demnach etwa zusätzliche Kampfflugzeuge und Schiffe in die Ostsee und osteuropäische Länder wie Litauen, Rumänien und Bulgarien entsenden.
Quelle: US-Präsident Biden will bald Truppen nach Osteuropa verlegen

Mehr als Säbel rasseln ist das aber nicht. Selbst im Falle eines militärischen Angriffs Russlands, auf die Ukraine, würde man wohl auf Sanktionen setzen. Man geht aber nicht davon aus das Russland wirklich angreift.

Putin ist derweilen unzufrieden nach dem Gespräch mit Macron: Putin reicht Antwort des Westens nicht

Russland fordert vom Westen Sicherheitsgarantien - mit den Reaktionen zeigte sich Präsident Putin im Gespräch mit Frankreichs Staatschef Macron nun unzufrieden. Der ukrainische Präsident Selenskyj warnte indes vor Panikmache.

Der russische Präsident Wladimir Putin hat im Gespräch mit seinem französischen Kollegen Emmanuel Macron Forderungen Russlands nach verbindlichen Garantien für die Sicherheit in Europa bekräftigt. Das teilte der Kreml nach einem Telefonat der beiden Staatschefs mit. Putin sagte demnach auch, dass Russland nun die schriftlichen Antworten der USA und der NATO auf seine Vorschläge analysiere und dann weitere Schritte festlege.

Putin wies nach Angaben des Kremls aber auch darauf hin, dass die Hauptsorgen Russlands nicht berücksichtigt worden seien in den Antworten. Darunter seien das geforderte Ende der Ausdehnung der NATO, der Verzicht auf Angriffswaffen in der Nähe der russischen Grenzen sowie der Abzug ausländischer Soldaten aus allen Ländern, die bis 1997 nicht Teil des Verteidigungsbündnisses waren.

Der ukrainische Präsident sieht das Ganze nach wie vor gelassener:

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warnte indes vor überzogenen Befürchtungen im Konflikt mit Russland. "Ich halte die Lage jetzt nicht für angespannter als zuvor", sagte das Staatsoberhaupt. "Im Ausland herrscht der Eindruck, dass hier Krieg herrscht. Das ist nicht der Fall." Er könne zwar eine Zuspitzung der Lage nicht ausschließen. Aber Panik sei fehl am Platz.
Naja, in der Ostukraine herrscht die ganze Zeit Krieg.
 
Zuletzt bearbeitet:
Möglicherweise werden die Separatisten bald massiv mit Waffen versorgt werden. Ist das Kräftegleichgewicht im internen Ukrainekonflikt wieder hergestellt, kann Russland einen Teil seiner Truppen abziehen.

 
Ich verstehe es eher so, das Nato Länder ihre Truppen nur in Ländern stationieren dürfen, die bis zu diesem Datum Mitglieder der Nato waren. In anderen nicht. Das bedeutet auch nicht den Rauswurf.

Doch. Das gesamte Konzept eines Verteidigungsbündnisse basiert doch darauf, dass man sich gegenseitig militärisch unterstützt. In der NATO sind sogar einzelne Aufgaben verteilt. Die osteuropäischen Mitglieder haben z.B. afaik alle keine eigenen AWACs und, mit Ausnahme von Polen auch insgesamt eine eher schwache Luftwaffe. Diese Funktionen stellen andere NATO-Länder ihnen zur Verfügung, dafür unterhalten sie in Relation zu ihrer Größe vergleichsweise starke Bodentruppen. Russland fordert jetzt die Abschaffung genau dieser koordinierten Verteidigung und verhindert militärische Unterstützung für Staaten jenseits der Oder. Was sollen diese Staaten dann noch in der NATO, wenn die NATO ihnen sowieso nicht hilft?

Sollte es doch einmal nötig sein, weil es zu Problemen und Bedrohungen kommt, darf dies mit Zustimmung, aller Vertragsparteien erfolgen, um Bedrohungen abzuwenden.

Was nichts anderes bedeutet als dass sich Putin zum Oberbefehlshaber der NATO macht: Keine Aktivitäten innerhalb von NATO-Staaten ohne seine Zustimmung. Man darf nicht einmal Übungsmanöver unter Bedingungen durchführen, wie in Mitteleuropa nun einmal nicht herrschen, aber für die Verteidigung einiger NATO-Mitglieder nötig wären.

Was ist daran so schlimm?

Wenn dir das nach obigen Schilderungen noch nicht klar ist, dann dreh den Spieß doch einfach mal um: Was wäre, wenn wir von Russland verlangen würde, ohne explizite Zustimmung der NATO keine Truppen mehr näher als 1000 km an der russischeb Westgrenze zu platzzieren?

Keine Mittel und Kurzstreckenraketen im Bereich um andere Vertragspartner zu bedrohen.

Finde ich vernünftig?

Artikel 5 ist in der Tat ein vernünftiger Grundsatz. (Die Ausarbeitung wird allerdings anspruchsvoll: Bislang ist Russland das einzige Land in der Region, was massiv und systematisch gegen diese gute Idee verstößt und das als Reaktion auf eine empfundene Bedrohung. Empfindungen können aber keine Grundlage für internationale Verträge sein und konkrete Nachweise zu den militärischen Fähigkeiten anderer Staaten sind schwer zu führen.)

"Artikel 7

Die Vertragsparteien, die Mitgliedstaaten der Nordatlantikpakt-Organisation sind, dürfen keine militärischen Aktivitäten auf dem Hoheitsgebiet der Ukraine sowie anderer Staaten in Osteuropa, im Südkaukasus und in Zentralasien durchführen.

Um Zwischenfälle auszuschließen, dürfen die Russische Föderation und die Vertragsparteien, die Mitgliedstaaten der Nordatlantikpakt-Organisation sind, keine Militärübungen oder andere militärische Aktivitäten oberhalb der Brigadenebene in einer Zone vereinbarter Breite und Konfiguration auf beiden Seiten der Grenzlinie durchführen die Russische Föderation und die Staaten in einem Militärbündnis mit ihr sowie Vertragsparteien, die Mitgliedsstaaten der Nordatlantikpakt-Organisation sind."

Warum geht da die Nato unter ?
Sie schaffen eine Zone, in der ab Brigadestärke keine militärischen Aktivitäten durchgeführt werden dürfen.

Noch einmal lesen, bitte.

Der zweite Absatz verbietet ÜBUNGEN oberhalb der Bridgadestärke. Daran gibt es nichts auszusetzen.
(Auch wenn ich die Formulierung merkwürdig finde: Ich wüsste nicht, dass es eine international verbindliche Definition von "Brigadestärke" gibt. Also wenn dann sollte man eine konkrete Größe festlegen, sonst nennt halt morgen jemand einen 100000-Mann-Verbund "Brigade")

Der erste Absatz dagegen verbietet ALLE militärischen Aktivitäten in Osteuropa. Das heißt es wird auch die Verteidigung von osteuropäischen NATO-Mitglieder verboten - und das wohlgemerkt sogar als Selbstverteidigung: Nicht nur darf Deutschland künftig keine militärische Unterstützung für Polen mehr bieten, womit die NATO ihren Sinn komplett verliert, auch Polen selbst darf als "member state" der NATO auf heimischen Boden keinen militärischen Aktivitäten mehr nachgehen.
Aber Russland. Für die gilt das Verbot nicht, russischen Truppen in Warschau sind für Artikel 7 vollkommen okay - polnisch nicht.

Was Putin an dieser Stelle fordert, geht sogar über die Situation im Warschauer Pakt hinaus, nämlich die komplette Demilitarisierung Osteuropas mit Ausnahme der russichen Armee, die frei walten darf.

Den Kaukasus kann man aussparen, weil auf der anderen Seite keine Nato ist und es um Einheiten ab Brigadestärke geht. Es bedeutet ja keinen völligen Verzicht auf Militär.

Wie gesagt: Die Stärkenangabe bezieht sich nur auf Übungsmanöver und auch nicht konkret auf Osteuropa (sondern auf eine Zone noch zu definierender Breite). Das hätte man eigentlich auch als komplett eigenen Artikel führen können. Der erste Absatz betrifft aber militärische Aktivitäten allgemein und betrifft damit auch den Kaukasus. Da ist die NATO zwar nicht aktiv, aber Artikel 7 untersagt nicht nur "NATO Aktivitäten", sondern er untersagt "Aktivitäten von NATO Mitgliedern". Deutschland dürfte zum Beispiel auch nicht bilateral, ohne NATO-Bezug, Militärausbilder nach Georgien schicken. Das wäre z.B. auch ein Problem, wenn kaukasische Länder Waffen bei einem NATO-Mitglied kaufen wollten, die eine Ausbildung erfordern. Je nach Auslegung müsste man dafür die eigenen Eiheiten kostspielig in das Verkäuferland verlegen, während russische Verkäufer vor Ort im Heimatland ausbilden dürften.

Richtig brisant wird dieser Artikel aber, wenn die UN ins Spiel kommt: Selbst wenn die internationale Gemeinschaft z.B. eine Friedenmission in der Region freigibt, dürften NATO-Staaten nicht daran teilnehmen.


tl;dr: Dieser Vertragsentwurf ist eine extrem einseitige Einschränkung der NATO und zielt darauf ab, die Verteidigung von über einem Drittel der NATO-Mitglieder unwirksam zu machen, darauf der NATO jede Möglichkeit zu nehmen, selbst in berechtigten Fällen gegen etwaige Untaten Russlands vorzugehen und darauf, diversen Drittstarten Rüstungsimporte aus NATO-Ländern zu erschweren. Umgekehrt enthält der Vertragsentwurf praktisch gar keine Einschränkungen für die russische Armee. Es ist ein reiner Katalog von Maximalforderungen nahezu komplett ohne Gegenleistung.


Betrifft das auch Kaliningrad bzw. eher Baltijsk?

Ja, das ist der einzige Lichtblick des Vertrages. Im Prinzip zieht wird damit ein Teil des INF-Vertrages wieder in Kraft gesetzt (und sogar auf nicht-nuklear bestückbare Raketen erweitert), denn Russland de facto seit ~2010 nicht mehr befolgt hat und der dann 2019 beidseitig unter gegenseitigen Vorwürfen offiziell gekündigt wurde.

Die Krim, die Ostukraine und Südossetien gibt es dann wieder zurück an die jeweiligen Staaten?

Nein, das ist ja das perfide an dem ganzen Vertrag: Mit Ausnahme der Mittelstreckenraketen und großer Militärmanöver betrifft er Russland überhaupt nicht. Russische Stationierungen, auch solche die heute noch nicht einmal bestehen, sind in beliebigem Umfange erlaubt. Putin muss nur die Manöver-Feldlager, die derzeit an der Grenze zur Ukraine stehen, zu dauerhaften Stützpunkten erklären (damit sie keine Übung mehr darstellen) und schon darf auch diese potentielle Invasionsstreitkraft dauerhaft an Ort und Stelle verbleiben.

Aber wenn ein Bundeswehrangehöriger in Polen was mit einem polnischen Leopard 2 macht, dann könnte das schon als zum Vertragsbruch hochstilisiert werden.


Die Ukraine ist ein künstliches Gebilde, vergleichbar mit Jugoslawien und warum sollten die Völker nicht selber entscheiden dürfen, wohin und mit wem sie wollen?

Die ukrainische Nationalbewegung gab es schon, als sich Russland noch als nachfolger des Cesaren-Reichs definierte und die ukrainische Rada wurde das erste mal gewählt, als in Russland noch Bürgerkrieg herrschte.
Soviel dazu.

Heute hat Nationalismus dagegen einen deutlich anderen Stand und dass irgendwelche Leute, am besten noch ausländische Militärtruppen, entscheiden, was "ein Volk" will, dass also die Interessen (hundert-)tausender Individuen mit Füßen getreten werden (und die Individuen gleich mit), zählt zu Recht zu den Methoden, die man dem vergangenen Jahrtausend überlassen möchte.

Der Admiral hatte übrigens nichts falsches gesagt und gegen nichts verstoßen,

Wenn wir von Schönbach, dann hat er religiöse Aspekte zum Leitfaden seines Handels erklärt und über Menschen- und Völkerrechte (respektive Verstöße dagegen) gestellt. So eine Einstellung ist für einen Flottenoberbefehlshaber absolut inakzeptabl und während man über die Bedeutung seiner Äußerungen geteilter Meinung war, hat er damit unzweifelhaft seine Untauglichkeit für seine bisherige Person bewiesen.
 
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