Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

@Verruckt-Birdman :
Es ist aus meiner Perspektive dann schon noch ein Unterschied, ob man die übliche Manöverstärken, sprich 10.000 bis 50.000 Mann (aller Waffengattungen) oder alleine Bodentruppen mit irgendwas zw. 150.000 bis 200.000 Mann an der Grenze zu einem Land, mit denen man "im Clinch" liegt zusammenzieht.
Der finanzielle und logistische Aufwand dafür ist enorm und ohne tieferen Sinn und Zweck kaum über Wochen aufrecht erhaltbar.
 
Vielleicht hat er Angst bekommen das die Russen den Gashahn zudrehen.
Im Gegensatz zu dir weiß er, daß diese Wintermanöver jedes Jahr stattfinden.


@Verruckt-Birdman :
Es ist aus meiner Perspektive dann schon noch ein Unterschied, ob man die übliche Manöverstärken, sprich 10.000 bis 50.000 Mann (aller Waffengattungen) oder alleine Bodentruppen mit irgendwas zw. 150.000 bis 200.000 Mann an der Grenze zu einem Land, mit denen man "im Clinch" liegt zusammenzieht.
Der finanzielle und logistische Aufwand dafür ist enorm und ohne tieferen Sinn und Zweck kaum über Wochen aufrecht erhaltbar.
Wer uns eine nichtexistente Bedrohung aufschwatzen will, der lügt auch über die Truppenstärke. Das können die gar nicht wissen, wie viele Soldaten dort üben. Die größte Übung hat übrigens Venezuela letztes Jahr durchgeführt, mit über 500.000 Soldaten und Milizionären.
Wer mit Krieg droht, der sagt: "Wir drohen mit Krieg". Russland sagt aber das Gegenteil: Kein Krieg.

So sieht es seit Ewigkeiten an der russischen Grenze aus und es hat euch nichts ausgemacht:



thethreat.jpg
 
Na ja, du kannst ja Fahrzeuge zählen... :D
Die Satellitendaten sind real, habe Zugriff auf Earth pro, da steht das Zeugs in Echtzeit rum.
Machste Kfz x 4 Mann Besatzung, kommste alleine darüber auf ca. 100.000 Mann.

Venezuela:
Ich kenne das Manöver von 09/2019 mit 150.000 Mann inkl. Miliz.
Kannst Du da mal einen Info-Link schicken?
Kanns kaum glauben, dass ein III. Welt Land eine halbe Mio. Mann in Corona-Zeiten ins Manöver schickt...
 
Und in der Ostukraine die Kämpfe finden wahrscheinlich auch nicht statt: Krieg in der Ukraine seit 2014
Ist bestimmt alles nur böse Propaganda des Westens!:schief:

Ich bin hier jetzt auch aus der Diskussion raus. Das ist mir zu albern.
Das sind Separatisten und nicht Russland. Wir kriegen fast nur Lügen und Propaganda. Während der Gaspreis aufgrund von Knappheit anstieg, behaupteten die Lügenbolde Putin habe das Gas abgedreht. Tatsächlich aber hat Gazprom die Liefermengen erhöht. Es ist aber so, daß Polen den Vertrag mit Gazprom nicht verlängert hat und seitdem zusehen muß, woher es Gas bekommt (Spot Market). Deutsche Gasfirmen kaufen also das russische Gas für 300 $ und verkaufen es an Polen für 2000 $ weiter. Das ist natürlich viel lukrativer. Von dort findet es auch seinen Weg in die Ukraine. Hier ist der Beweis: Das Gas fließt von Deutschland nach Polen, während die Lügenpresse hetzt:


Venezuela hat die Miliz auf 500.000 Mann aufgestockt, um gegen "Faschisten" kämpfen zu können.
Aber ich bezweifle, dass die überhaupt ausgerüstet sind.
Das sind Millionen. Die nehmen aber auch zivile Aufgaben war, etwa die Verteilung von Lebensmitteln usw.
 
Es ist richtig, dass Venezuela auf dem Papier ca. 3,5 Mio. Milizen aufführt.
In wie weit diese dann die Kampfkraft von regulären Soldaten haben, sei mal dahingestellt.
Meiner Info nach ist "nur" ca. 10% = 350.000 mit Waffen ausgerüstet.
Man möge mich korrigieren, meine Info ist gut 2 Jahre alt.
Die spielen im Wesentlichen Hilfspolizei.
Der Rest ist eher wie das THW oder so ähnlich zu betrachten.
 
Es ist richtig, dass Venezuela auf dem Papier ca. 3,5 Mio. Milizen aufführt.
In wie weit diese dann die Kampfkraft von regulären Soldaten haben, sei mal dahingestellt.
Meiner Info nach ist "nur" ca. 10% = 350.000 mit Waffen ausgerüstet.
Man möge mich korrigieren, meine Info ist gut 2 Jahre alt.
Die spielen im Wesentlichen Hilfspolizei.
Der Rest ist eher wie das THW oder so ähnlich zu betrachten.
Die nehmen wichtige Aufgaben wahr. Zusammen mit der Geographie Venezuelas reichte die Kampfkraft der Armee (Die Miliz gehört auch dazu) aus, daß die LIMA-Länder den USA eine klare Absage in Sachen Krieg erteilten.


Es gab übrigens ein Wirtschaftswachstum von 4 % in 2021. Zum ersten mal seit 2013 ein Plus.
 
Ja, die Topgraphie ist gerade im Grenzgebiet zu Kolumbien ist so, dass es den Kolumbianern bis dato nicht gelungen ist, die FARC Rebellen dort zu vertreiben, Überhaupt, da ich vor Jahren in Caracas war, fängt hinter der letzten Stadttanksstelle tatsächlich echt böser Urwald an.
Die Ursachen, dass sich die LIMA-Gruppe nicht zu einer militärischen Intervention hinreissen lassen, sehe ich aber eher im politischen Umfeld und der -äh- südamerikanischen Verquickungen: Eigeninteressen, Symphatie mit links- oder rechtsgerichteten Gruppierungen, Öl, Bodenschätze, Drogenanbau und viiiiiieeel Schmiergeldern, die das auf und ab zirkulieren.
Das ist geringfügig komplexer als der Papierwert von zu 90% unbewaffneten "Milizen".
Zumal der "Übergang " zw. Milizen, Polizei, Armee und Drogenbaronen man durchaus als fließend bezeichnen darf...
 
Was für Lebensmittel? Venezuela ist gerade dabei eine Diktatur zu werden. Da gibts nichts zu verteilen.
In Venezuela kann man sich äußern wie man will und machen was man will, wählen wen man will (über 100 Parteien). Es gibt Internet, die Leute sind auf Facebook und das Clap Programm versorgt 6 Millionen Haushalte zweimal monatlich mit Lebensmittelpaketen. Das ist notwendig, weil die Löhne unter ein kritisches Niveau gesunken sind. Du kannst auf Youtube caja clap suchen und sehen wie Leute die Boxen öffnen.
Hier ist auch netter Kanal, der das alles beweist:
 
@Verruckt-Birdman :
Es ist aus meiner Perspektive dann schon noch ein Unterschied, ob man die übliche Manöverstärken, sprich 10.000 bis 50.000 Mann (aller Waffengattungen) oder alleine Bodentruppen mit irgendwas zw. 150.000 bis 200.000 Mann an der Grenze zu einem Land, mit denen man "im Clinch" liegt zusammenzieht.
Der finanzielle und logistische Aufwand dafür ist enorm und ohne tieferen Sinn und Zweck kaum über Wochen aufrecht erhaltbar.

Die Soldaten wurden ja nicht extra dafür eingestellt und für eine Armee, die aus rein geographischen Gründen nicht für Einsätze in Übersee, sondern vor der eigenen Haustür ausgelegt ist, macht es auch militärisch Sinn, mal einen größeren Teil der Truppe gleichzeitig in eine Übung zu schicken. Denn genau diese Fähigkeit will man im Ernstfall drauf haben.

Was dagegen absolut überflüssig ist für ein Land von der Größe Russlands: So ein Manöver unmittelbar an einer bestimmten Grenze abzuziehen. Aufgrund der leichteren Beobachtbarkeit und der größeren Belastung für die in Randgebieten eher schwächer ausgeprägten und nur in eine Richtung verfügbaren zivilen Infrastruktur sollte man das eigentlich sogar meiden, denn daraus lernt man wenig zusätzliches für den militärischen Ernstfall. Während die Übung also mit ziemlicher Sicherheit genau das ist, eine Übung, ist der Auswahl des Ortes Provokation pur. Möglicherweise schätzt man zusätzlich den maskierenden Effekt so großer offizieller Materialbewegungen für Waffenschmuggel an Aufständische in der Ostukraine.
 
Übersee, sondern vor der eigenen Haustür ausgelegt ist, macht es auch militärisch Sinn, mal einen größeren Teil der Truppe gleichzeitig in eine Übung zu schicken. Denn genau diese Fähigkeit will man im Ernstfall drauf haben.
Möchtest du mal wieder den anwesenden Offizieren erklären was militärisch Sinn macht?
Und im Gegensatz zu mir haben die anderen hier auch mehrere Jahre Erfahrung im Truppendienst, aber trotzdem sagst du uns was militärisch Sinn macht.

Kurz: Nein compi hat Recht. Daneben gibt es noch Stabsübungen wo in der Theorie größere Verbände geführt werden, Lagen geübt werden.
 
Was dagegen absolut überflüssig ist für ein Land von der Größe Russlands: So ein Manöver unmittelbar an einer bestimmten Grenze abzuziehen.
So?
Du darfst mich gerne mal aufklären wie man irgendwo anders in Russland einen Angriff eines theoretischen Gegners, wie auf die Exklave Kaliningrad, die durch ihre geografische, wie topographisch und logistisch spezielle Beschaffenheit der Region und Situation (Exklave), genauso gut üben kann, wie innerhalb der Exklave selbst und der Grenze zu selbiger, die nunmal "blöderweise" seit schon 77 Jahren an gewisse drei baltische Staaten und Polen grenzt.

Man kann da Russland jetzt sicherlich einfach mal profilaktisch nach der Krimgeschichte unterstellen, das solche Übungen dort nur bewusste Aggression sind (hat aber vor der Krim, wo es die Übungen auch schon regelmäßig gab im Gegensatz zu danach eben keiner gemacht).

Aber rein vom militärischen Standpunkt aus ist das eben auch ein relativ schwieriges Szenario, auf das du übungstechnisch möglichst gut vorbereitet sein willst, außer du schreibst politisch in einem Kriegsfall die Exklave und ihren eisfreien Hafen, sowie die Option als mögliches Aufmarschgebiet im Rücken eines Angreifers (Stachel im Rücken) einfach gleich direkt komplett ab.

Das hat man aber nicht mal während der Weimarer Republik gemacht und da war die Reichswehr im Ernstfall, im Gegensatz zu Russland heute, nicht mal mehr ansatzweise in der Lage, selbst gegen einen ehr noch vergleichsweise mäßig gut gerüsteten Gegner wie es z.B. damals Polen gewesen wäre, seine Ostpreußische Exklave auch nur effektiv kurzfristig zu halten.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Nightslaver:
Aber doch nicht mit deutlich über 100.000 Mann...

Denke, gegen Manöver im "üblichen Sinne" hätte die Welt kaum ein Problem.
Gerade geht ja durch die Presse, dass Russland Seemanöver inkl. Landungstruppen an verschiedenen Stellen der Welt macht:

So weit so gut - 10.000 Mann sollen teilnehmen...
Jetzt nehmen wir mal an, dass da 5 von den 10 Zerstörer der Sowremenny-Klasse:, somit ca. 1.700 Mann,
vielleicht noch einer der Kreuzer zum Angeben: 650 Mann 5 Landungsschiffe mit Marinesoldaten: 2500 Man und 2-3 U-Boote an Großgerät eingesetzt werden: 300 Mann
Also knapp über 5.000 Man
Verbleiben noch 5.000 Mann für Luftwaffe, Logistik, inkl. Wartungstruppen und Tank- bzw. Versorgungsschiffe und Truppenteile der Stäbe.
Alles in Allem passt das von der Größenordnung.

Eine Manövererklärung für 100.000 oder gar 200.000 Mann entlang eines Grenzabschnittes von, sagen wir mal 200-400 km - das passt nicht wirklich.
Manöver brauchen große Räume, bei der Truppengröße reden wir hier über mehrere hundert km², die müssten dann also ins Landesinnere Manöver machen, was sie ja nicht tun.
 
@Nightslaver:
Aber doch nicht mit deutlich über 100.000 Mann...

Denke, gegen Manöver im "üblichen Sinne" hätte die Welt kaum ein Problem.
Gerade geht ja durch die Presse, dass Russland Seemanöver inkl. Landungstruppen an verschiedenen Stellen der Welt macht:

Es ging mir dabei doch auch nicht im speziellen um die aktuell geplaneten oder durchgeführten kontroversen Manöver, sondern um die allgemein bezogene Feststellung zu ruyvens Äußerung.

Eine Manövererklärung für 100.000 oder gar 200.000 Mann entlang eines Grenzabschnittes von, sagen wir mal 200-400 km - das passt nicht wirklich.
Manöver brauchen große Räume, bei der Truppengröße reden wir hier über mehrere hundert km², die müssten dann also ins Landesinnere Manöver machen, was sie ja nicht tun.
Alleine bei 200km Breite x 50km Tiefe sind es schon 10.000 Quadratkilometer Fläche, das doppelte bei 400km Breite.
Und dann ist halt die entscheidende Frage was genau man üben möchte.
Völlig unrealistisch ist es jedenfalls in der Theorie nicht, was kein Partei ergreifen für Russland sein soll, sondern nur die allgemeine Feststellung, bedenkt man das die großen Übungsmanöver der Wehrmacht mit bis zu 100.000 Mann, in der damaligen Exklave Ostpreußen, in den 1930er Jahren, auch "nur" auf einer Fläche von rund 10.000 bis 20.000 Quadratkilometern erfolgten (die Exklave selbst hatte insgesamt rund 40.000 Quadratkilometer Fläche).
 
Zuletzt bearbeitet:
bedenkt man das die großen Übungsmanöver der Wehrmacht mit bis zu 100.000 Mann, in der damaligen Exklave Ostpreußen, in den 1930er Jahren, auch "nur" auf einer Fläche von rund 10.000 bis 20.000 Quadratkilometern erfolgten (die Exklave selbst hatte insgesamt rund 40.000 Quadratkilometer Fläche).
Das ist nun wirklich kein Argument für friedliche Absichten?
 
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