Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Andererseits bietet ausgerechnet das stark bevölkerte Deutschland in einem konventionellen Krieg hohe Verteidigungs-Chancen.
Häuserkampf in jedem Kuhdorf ist extrem verlustreich für einen Angreifer.
Hihi!

Es gab ja mal den geflügelten Spruch von einigen Militärhistorikern, das wenn die UdSSR ein ähnliches Straßennetz wie Frankreich gehabt hätte, wäre die Wehrmacht wohl 1941 durchmarschiert.

Das "witzige" ist, in einem heutigen (deinem) Szenario "für Deutschland", das jeder Angreifer von den inneren Linien praktisch jedes Dorfes völlig überfordert wäre, weil er gar nicht weiß wo er wirklich Schwerpunkte setzen kann und sollte und praktisch zu jedem Zeitpunkt aus der Flanke von einem kleinen Trupp überfallen werden könnte, die sich dann über die unzähligen kleineren Wege und Straßen einfach wieder absetzen, um dann 2 Stunden später an einer völlig anderen Stelle zuzuschlagen.
Auf der einen Seite ist DE ein infrastruktutereller Traum (Straße), aber eben damit auch gleichzeitig ein völliger Alptraum, weil du fast unmöglich alle Wege und Stäßlein überwachen und dagegen deine Logistik und Truppen schützen kannst. Die Möglichkeiten für Hinterhalte und dann schnelles verschwinden sind je nach Umgebung fast grenzenlos.
 
[...]
Im Prinzip darf dann jede(r) wehrdienstfähige Erwachsene zw. 18 und 60 Jahren zum Dienst an der Waffe eingezogen werden. Kriegsdienstverweigerung aus gleich welchen Gründen auch immer sind dann auch ausgesetzt, lediglich physische oder psychische Untauglichkeit werden berücksichtigt.
[...]

Wobei (schon) anerkannte Kriegsdienstverweigerer nicht zum Dienst an der Waffe gezwungen werden können. Meinereiner würde dann bspw. beim Zivilschutz eingesetzt werden. (§1 (2) KDVG)

Auch Frauen von 18 bis 55 können dazu herangezogen werden, btw.
 
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Wobei (schon) anerkannte Kriegsdienstverweigerer nicht zum Dienst an der Waffe gezwungen werden können. Meinereiner würde dann bspw. beim Zivilschutz eingesetzt werden.

Auch Frauen von 18 bis 55 können dazu herangezogen werden, btw.
Das weiss ich explizit nicht, klingt aber logisch.
Danke für die Ergänzung.

Edit:
Das Wichtigste in solch einem Schreckensszenario ist ja für die Frontsoldaten die logistische, medizinische aber auch ideelle Unterstützung in der Etappe.
Ein engagierter Zivilschützer, der z. B. hilft, Zivilisten zu evakuieren, Infrakstruktur Instand zu halten oder Brände zu löschen ist mind. genau so wertvoll wie der Frontsoldat selbst.
 
Der steht in der Ecke.
Nope, in der Ecke steht er erst wenn sein Volk "keine Lust" mehr darauf hat zu hungern und geschlossen bei ihm, in Pjöngjang, an die Tür klopft.

Sein volk verhungert und er rüstet immer noch.
Er und die nordkoreanischen Eliten, Sicherheitsdienste, sowie das Militär und die Geheimdienste, hungern nicht und der Rest, der hungert schon seit 30 Jahren sehr regelmäßig und hungert halt weiter, "wayne juckts dort" (die Kims und Eliten sicher nicht).
 
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Tja... :)
Welche "Wahrheit" willst du denn wissen?

Historisch betrachtet, war "den Russen" die immer schon hohe Eigenständigkeit/Selbstständigkeit der Ukrainer ein Dorn im Auge.
Es gab schon mehrfach den Versuch in der Vergangenheit durch die Russen, die Identität der Ukrainer auszulöschen.
Insbesondere auch während/nach der kommunistischen Revolution grob 1917 ff..

De Grund ist vom Prinzip her sehr einfach.
Alle ostslawische Kultur im engeren Sinne entstand in der Ukraine und der Vorläufer der Ukraine war eine Gründung der "Waränger", sprich Skandinavier/"Wickinger" grob zw. 800 und 1200 n. Chr..
"Russland" war Jahrhunderte lang ein sehr bescheidenes Kleinfürstentum, meist sogar unter der Knute von Mongolischen/Kasachischen Reitervölkern.

Erst gaaaaaanz grob mit Katharina der Großen (+/-150 Jahre) entstand ein imperialistischer Großstaat.

Problem nur:
Orthodoxe Kirche, Esskultur, Literatur, Malerei usw. etc. pipapo - wer hats erfunden? - die Ukrainer.
Blöd halt, das alles, worauf sie der Putler kulturhistorisch beruft, von irgend einem nativen Ukrainer gemacht, erfunden oder sonstwas wurde.
Dazu gibt es auch einen sehr anschaulichen Youtube Beitrag, der den russischen "Werdegang" und die sog. Kiewer Rus zeitlich und geographisch sichtbar macht...vom Kanal Geo-Geschichte "Die Ursprünge Russlands - Zusammenfassung auf einer Karte":
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Die Nazis sind darüber gerollt und das wars dann und die Franzosen haben am Telefon kapituliert.
Apropos Franzosen am Telefon kapituliert: Hab neulich wieder mal in Frankreich angerufen ... war besetzt.

Spaß beiseite:
Bei allem teils berechtigten Spott über die französische Armee des 2. WK :
Es gab durchaus es einige harte Gefechte und auch Häuserkämpfe.
Mit einem derart rasch (erfolgreich) beendeten Westfeldzug hat im deutschen Generalstab seinerzeit kaum jemand gerechnet. Auf dem Papier war Frankreich kein Gegner, den man im Vorbeigehen schlägt.
Heute liest sich das alles so, als ob es nur Pappkameraden gewesen sein müssen. Das war ganz sicher nicht der Fall.
 
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bei dem die Russen vielleicht in Summe 200-300 K Mann und die Ukrainer mit Sicherheit <100 K direkt im Schützengraben haben.
Du behauptest das 100k ukrainischer Truppen, gegen 200-300k Russen kämpfen.
Woher hast du solche Zahlen?

Erstaunlich auch weil die Ukrainer schon 13? , auf jeden Fall sehr viele, Mobilisierungen durchgeführt haben.
Wo sind die ganzen Soldaten?
 
Erstaunlich auch weil die Ukrainer schon 13? , auf jeden Fall sehr viele, Mobilisierungen durchgeführt haben.
Wo sind die ganzen Soldaten?
In der regelmäßigen Rotation der Truppen, weil anders als auf russischer Seite, wo es das nur sehr homeopatisch gibt, was auf russischer Seite selbst häufiger kritisiert wird, das es nicht ausreichend genug stattfindet, machen die Ukrainer das sehr regelmäßig, das sie die Truppen an der Front, zur Erhohlung und Auffrischung, durchrotieren und dafür braucht man halt ausreichend Personal.
 
In der regelmäßigen Rotation der Truppen, weil anders als auf russischer Seite, wo es das nur sehr homeopatisch gibt, was auf russischer Seite selbst häufiger kritisiert wird, das es nicht ausreichend genug stattfindet, machen die Ukrainer das sehr regelmäßig, das sie die Truppen an der Front, zur Erhohlung und Auffrischung, durchrotieren und dafür braucht man halt ausreichend Personal.

Stimmt.
Aber 100k, auf über 1000km Front sind ziemlich dünn.
Weiß nur das ein BTG letztes Jahr rund 6 km besetzten sollte und das verfügte über 800 Mann.
Sind schon mindestens 130k. Wäre aber mehr für die Defensive .
Gleichzeitig war die Schwäche der BTG, ein Mangel an Infantrie, die so bei 200 Mann lag.
Angriffe erfordern mehr Truppen, da gerade Durchbrüche mit mehreren Staffeln unternommen werden, dazu wird eine Flankensicherungen benötigt, je weiter man vordringt

Es werden auch noch Gebiete an der Grenze zu Russland, Belorussland und Kiew mit Truppen geschützt
Dann natürlich noch Einheiten zur Rotation, so das man von sicher 400-500 K Truppen ausgehen könnte, eher mehr.
Schon die im Westen ausgebildeten Ttuppen, machten 60k aus.
 
"KIEW, Ukraine – Es wird nicht erwartet, dass eine erste Gruppe von sechs ukrainischen Piloten die Ausbildung auf der in den USA hergestellten F-16 vor dem nächsten Sommer abschließen wird, sagten hochrangige ukrainische Regierungs- und Militärbeamte, nachdem es bei der Umsetzung eines Schulungsprogramms durch westliche Partner zu einer Reihe von Verzögerungen gekommen war für den anspruchsvollen Kampfjet."


Zum Thema Munitionsproduktion der USA.

"Seit Februar 2022 hat das Pentagon Fertigungsverträge für die 155-mm-Patrone im Wert von 2,26 Milliarden US-Dollar abgeschlossen und damit dazu beigetragen, die US-Produktion von 14.000 Einheiten pro Monat vor der russischen Invasion auf heute etwa 20.000 pro Monat zu steigern. Die Produktion soll bald 28.000 pro Monat erreichen, mit dem Ziel, bis Herbst 2025 eine Million Granaten pro Jahr zu produzieren."


Würde erlauben rund 2700 Granaten abzufeuern.
TNT wird in den USA nicht mehr hergestellt.

Europa versucht auf 600k Gesamtproduktion zu kommen.

"Der Krieg war ein Weckruf für die Unterstützer der Ukraine im Westen, wo Beamte eine dringende Notwendigkeit sehen, ihre eigenen Munitionsvorräte aufzustocken. NATO-Beamte haben sich gefragt, wie lange das westliche Bündnis einen großen konventionellen Krieg durchhalten könnte. „Niemand hatte sich wirklich die Frage gestellt, was wäre, wenn aus ‚Tag eins, Nacht eins‘ ‚Woche zwei, Woche drei, Woche vier‘ würde?“, sagte der britische Verteidigungsminister Ben Wallace letzten Monat ."

Im Moment müssten die Lager wieder aufgefüllt werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Selbst der Mond scheint auf ne russische Invasion keinen Bock zu haben. :lol:

 
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