Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

@ compisucher

Ist ja schon längst passiert, die Ukrainer haben das ja offiziell verkündet das sie die Seezone zu den russischen Häfen sperren und bewiesen, das sie Schiffe angreifen können, insoweit hat Lloyds schon längst reagiert. Neutrale werden da auf absehbare Zeit nicht hinfahren, viel zu teuer und den Rest können sie angreifen, gerade russische Schiffe, die im Mittelmeer umladen wollen oder Syrien als "Umladeland" nutzen wollen.
 
Update vom 8. August, 14.09 Uhr: Russland hat im Ukraine-Krieg möglicherweise bereits 40 Kampfhubschrauber vom Typ Kamow 52 Alligator verloren. Das berichtet die Kyiv Post unter Berufung auf eine Pressemitteilung des ukrainischen Generalstabs. Demnach haben die ukrainischen Streitkräfte am Montag (7. August) ein Exemplar in der Region Saporischschja abgeschossen.

Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig verifizieren. Falls sie allerdings stimmen, hätte Russland mit diesem jüngsten Verlust fast 40 Prozent aller Alligator-Kampfhubschrauber, die es für den Ukraine-Krieg parat hat, verloren. So schätzt es das Portal Oryx ein, schrieb die Kyiv Post weiter. Der „Alligator“ wird als einer der besten Kampfhubschrauber der Welt gehandelt. Russland setzt den „Alligator“ vor allem gegen die Leopard-Panzer der Ukraine ein.

Quelle: Frankfurter Rundschau Newsticker

Wenn das so stimmt sind das schon gewaltige Fortschritte. Dann sind bald "nur" noch die Minenfelder ein großes Hindernis.
 
Stellt sich noch die Frage, wann sie die verloren haben? In den ersten Kriegswochen ging es zwar eher um Mils für Landeoperationen, aber auch damals waren Kamov schon regulärer Bestandteil der Truppe, die mit Stingern niedergemetzelt wurde. Seitdem waren die Russen lange Zeit sehr vorsichtig mit Einsätzen und nur weil sie jetzt wieder etwas aggressiver werden müssen, heißt das noch nicht, dass 35 von 40 in den letzten Wochen vom Himmel gefallen sind. Könnte auch sein, dass es nur von 5 von 40 waren und Russlands das aktuelle Niveau noch lange halten kann. Weiß da jemand was über die Verlustverteilung?


Wie Russland die ganzen Kriegsschäden beseitigt...entweder bezahlt es Russland oder lässt seine Soldaten alles wieder aufbauen.
Zudem ist es auch egal, ob die Russen jetzt aufn Bauch durchs Minenfeld robben ums zu säubern, oder jemanden bezahlen, der dies tut.
Verhandlungsspielraum gibt es also genug...

Weitere Verhandlungspunkte
- Entschädigungszahlungen für Angehörige und Verwundete
- Wiederaufrüstung der Ukraine
- Gaslieferungen aus Russland
- Nutzung Sewastopols und anderer Stützpunkte, die noch bis 2050 Mietverträge hatten
- Demilitarisierte Zonen auf der russsichen Seite der Grenze
- Russische Abrüstung, um eine Wiederholung auszuschließen
- Räumung der Minen
- Wiederaufnahme Russlands in die Weltwirtschaftsgemeinschaft (nicht wirklich ein Verhandlungspunkt für die Ukraine selbst)
- Rechte der russischen Minderheit in der Ukraine
- Offenheit von Grenzen, wirtschaftliche Kooperation (Stichwort: Luft- und Raumfahrt)
- Brücke von Kertsch
- Militärischer Status Königsbergs/Sicherheitsbedürfnis von NATO-Staaten (ebenfalls kein Punkt für die Ukraine selbst)
....

tl;dr:
Das Russland nicht weiter Teile der Ukraine beansprucht, ist absolutes Minimum.
Darüber hinaus geht es darum, ob und in wie weit Russland die Ukraine wiederherstellt und in weit Russland daran gehindert wird, so etwas jemals wieder zu machen.
Und darüber hinaus geht es darum, ob Russland für das getane auch bestraft wird und ob die Ukrainer entschädigt werden. Nur die Ausgangssituation wiederherstellen und so tun, als wäre nie was gewesen, ist ja für gewöhnlich nicht die passende Reaktion für schwere Verbrechen. Das Selensky sich trotz allem bislang auf Minimalforderungen beschränkt, ist wohl seiner militärischen Lage geschuldet.


Abgesehen davon frage ich, was in einem solchen Szenario mit den Millionen Bewohnern passieren soll ?

Die werden endlich von einem 9 Jahre währenden Albtraum befreit.
 
Stellt sich noch die Frage, wann sie die verloren haben? In den ersten Kriegswochen ging es zwar eher um Mils für Landeoperationen, aber auch damals waren Kamov schon regulärer Bestandteil der Truppe, die mit Stingern niedergemetzelt wurde. Seitdem waren die Russen lange Zeit sehr vorsichtig mit Einsätzen und nur weil sie jetzt wieder etwas aggressiver werden müssen, heißt das noch nicht, dass 35 von 40 in den letzten Wochen vom Himmel gefallen sind. Könnte auch sein, dass es nur von 5 von 40 waren und Russlands das aktuelle Niveau noch lange halten kann. Weiß da jemand was über die Verlustverteilung?
Es geht um den Zeitraum der ukrainischen Gegenoffensive schätze ich.
Die Leos wurden ja erst ungefähr aber da eingesetzt.
 
Eine grafische Modellrechnung der NZZ über russische Soldatenverluste im Krieg gegen die Ukraine.
Der Analyst ist Henry Schlottman, gemäß Bericht wäre er eher konservativ an das ihm vorliegende Zahlenmaterial herangegangen. Er kommt hierbei auf 153.000 getötete oder verwundete russische Soldaten seit Kriegsbeginn bis Februar 2023.

 
Eine grafische Modellrechnung der NZZ über russische Soldatenverluste im Krieg gegen die Ukraine.
Der Analyst ist Henry Schlottman, gemäß Bericht wäre er eher konservativ an das ihm vorliegende Zahlenmaterial herangegangen. Er kommt hierbei auf 153.000 getötete oder verwundete russische Soldaten seit Kriegsbeginn bis Februar 2023.
Iwo!
Davon sind sicherlich mind. 100000 aus Donezk und Luhansk, du weisst doch nach unserem hochprofessionellen Militäranalysten haben die Russen bis Oktober/November 2022 nur Support gegeben und ausschließlich die Milizen aus den abtrünnigen Oblasten gekämpft. :D :what:
 
Sowohl ISW wie auch russische Militärblogger berichten, dass es den Ukrainern offensichtlich gelungen ist, auf das östliche Dnipro-Ufer bei Kosatschi Laheri (östlich von Cherson) vorzudringen und einen kleinen Brückenkopf auszubilden.
NASA Bilder auf Twitter zeigen massive Artillerie Angriffe der Ukrainer auf russische befestigte Stellungen.

Bericht hierzu bei nTV.

 
Stellt sich noch die Frage, wann sie die verloren haben? In den ersten Kriegswochen ging es zwar eher um Mils für Landeoperationen, aber auch damals waren Kamov schon regulärer Bestandteil der Truppe, die mit Stingern niedergemetzelt wurde. Seitdem waren die Russen lange Zeit sehr vorsichtig mit Einsätzen und nur weil sie jetzt wieder etwas aggressiver werden müssen, heißt das noch nicht, dass 35 von 40 in den letzten Wochen vom Himmel gefallen sind. Könnte auch sein, dass es nur von 5 von 40 waren und Russlands das aktuelle Niveau noch lange halten kann. Weiß da jemand was über die Verlustverteilung?
Die 40 Stück sind über die ganze Zeit des Krieges, einige sind damals bei Angriffen auf Hostomel zerstört wurden. Dann als die Ukrainer die Russen aus der Kiev Region geschoben haben, wurden sogar welche von Stugna Systemen in der Luft getroffen. Es war dann ein Weile ruhig, erst als die Russen drohten am Oskil zurückgedrängt zu werden, haben sie es mit Helis versucht und einige verloren.

Seitdem die Offensive begonnen wurde, melden die Ukrainer regelmäßige Abschüsse von K52, teilweise 3 Stück die Woche, jedoch können das auch nur Treffer gewesen sein und sind von außerhalb nicht prüfbar. Es gab mal ein Video wo ein K52 sein ganzen Heck zerstört hatte, weil der Zusatztank da eigeschlagen ist und der ist dank seiner Konstruktion noch ordentlich geflogen. In den 40 sind wirklich nur die belegten Zahlen und da gab es in den letzten Wochen nur ein paar, welche auch vom Fighterbomber Telegram bestätigt wurden.
 
Der ursprüngliche Plan des Kremls, die Ukraine in wenigen Tagen einzunehmen, wurde nach 17 Monaten "Spezialoperation" ad acta gelegt. Zum Einmarsch in Kiew, wie von Präsident Wladimir Putin noch im Februar 2022 beabsichtigt, ist es nie gekommen. "Mission gescheitert", könnte man sagen, würde Russland nicht weiterhin die Ukraine mit Bomben und Drohnenangriffe überziehen, Kinder und Zivilisten töten und weite Teile der Ostukraine besetzen.

Die neuste Aussage von Kremlsprecher Dmitri Peskow kommt deswegen überraschend: Während praktisch alle Groß- und Regionalmächte außer Russland zum Ukraine-Treffen in Saudi-Arabien zusammensaßen, erklärte Peskow, dass Moskau künftig keine weiteren Gebiete der Ukraine erobern will. Damit verabschiedet sich Russland erstmals öffentlich vom ursprünglichen Plan, die Ukraine vollständig unter russische Kontrolle zu bringen. Das bedeutet aber nicht, dass sich Russland mit den von ihm kontrollierten Gebieten begnügt: "Russland will die Gebiete kontrollieren, die in der Verfassung festgeschrieben sind."

Das sind die 2014 annektierte ukrainische Halbinsel Krim sowie seit 2022 die Oblasten Luhansk, Donezk, Saporischschja und Cherson. Die Festlandgebiete sind militärisch aber nur teilweise in russischer Hand. "Moskau will die Gebiete aber zu 100 Prozent unter russische Kontrolle bringen", sagt der österreichische Oberst Markus Reisner. "Das bedeutet, dass die Kämpfe natürlich weitergehen."
Quelle: NTV

Die Russen denken gar nicht daran sich aus den besetzten Gebieten zurückzuziehen.
Im Gegenteil: sie wollen sie vollständig kontrollieren.
Und die Ukraine will diese Gebiete verständlicherweise nicht aufgeben.
Also stehen Verhandlungen noch in weiter Ferne.
 
Die 40 Stück sind über die ganze Zeit des Krieges, einige sind damals bei Angriffen auf Hostomel zerstört wurden. Dann als die Ukrainer die Russen aus der Kiev Region geschoben haben, wurden sogar welche von Stugna Systemen in der Luft getroffen. Es war dann ein Weile ruhig, erst als die Russen drohten am Oskil zurückgedrängt zu werden, haben sie es mit Helis versucht und einige verloren.

Seitdem die Offensive begonnen wurde, melden die Ukrainer regelmäßige Abschüsse von K52, teilweise 3 Stück die Woche, jedoch können das auch nur Treffer gewesen sein und sind von außerhalb nicht prüfbar. Es gab mal ein Video wo ein K52 sein ganzen Heck zerstört hatte, weil der Zusatztank da eigeschlagen ist und der ist dank seiner Konstruktion noch ordentlich geflogen. In den 40 sind wirklich nur die belegten Zahlen und da gab es in den letzten Wochen nur ein paar, welche auch vom Fighterbomber Telegram bestätigt wurden.
Siehe hierzu auch meinen aktuellen Hinweis im Militärthread auf Verweis auf oryx:
 
Die 40 Stück sind über die ganze Zeit des Krieges, einige sind damals bei Angriffen auf Hostomel zerstört wurden. Dann als die Ukrainer die Russen aus der Kiev Region geschoben haben, wurden sogar welche von Stugna Systemen in der Luft getroffen. Es war dann ein Weile ruhig, erst als die Russen drohten am Oskil zurückgedrängt zu werden, haben sie es mit Helis versucht und einige verloren.

Seitdem die Offensive begonnen wurde, melden die Ukrainer regelmäßige Abschüsse von K52, teilweise 3 Stück die Woche, jedoch können das auch nur Treffer gewesen sein und sind von außerhalb nicht prüfbar. Es gab mal ein Video wo ein K52 sein ganzen Heck zerstört hatte, weil der Zusatztank da eigeschlagen ist und der ist dank seiner Konstruktion noch ordentlich geflogen. In den 40 sind wirklich nur die belegten Zahlen und da gab es in den letzten Wochen nur ein paar, welche auch vom Fighterbomber Telegram bestätigt wurden.
Achso. Ich dachte seit Beginn der ukrainischen Offensive. Aber wären dann wohl schon sehr viele gewesen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Achso. Ich dachte seit Beginn der ukrainischen Offensive. Aber wären dann wohl schon sehr viele gewesen.
Sämtliche Medien melden ausdrücklich "seit Beginn des Angriffskrieges".
Und dazu, dass damit mutmasslich auch 40% der für den Ukrainekrieg eingesetzten Ka-52 ausgefallen wären.

Das lässt dann leider keine weiteren Rückschlüsse auf die seit Beginn der Offensive zerstörten Kampfhubschrauber zu.
Seit Herbst letzten Jahres haben die Russen aber (langsam) dazu gelernt und setzen die Luftstreitkräfte nur sehr sparsam über ukrainisch kontrolliertem Territorium ein, so dass die Abschusszahlen stark zurückgegangen sein müssten. Der Großteil sollte demnach in der ersten (offensiven) Kriegsphase abgeschossen worden sein. Mittlerweile also eine Meldung wert, wenn es einen Kampfhubschrauber erwischt.
 
Quelle: NTV

Die Russen denken gar nicht daran sich aus den besetzten Gebieten zurückzuziehen.
Im Gegenteil: sie wollen sie vollständig kontrollieren.
Und die Ukraine will diese Gebiete verständlicherweise nicht aufgeben.
Also stehen Verhandlungen noch in weiter Ferne.
Ich habe diese Aussage auch zur Kenntnis genommen und den Artikel gelesen.
Das Reisner immer n och von einer russischen Offensive bei Svatove redet ist schon fast bedenklich, da die nie wirklich stattgefunden hat und die Russen schon längst wieder hinter ihre Ausgangsstellungen zurückgejagd wurden. Bei Kupjansk haben die Ukrainer die Tage nach mehreren Meldungen massiv verstärkt, mit Truppen und Ari, die wissen wie wichtig diese Stadt ist.

Ich halte diese Aussage vom Kreml für eine glatte Propagandalüge, denn sie macht strategisch (zivil und militärisch) so überhaupt keinen Sinn. Die Russen sind essentiell darauf angewiesen Kupjansk und Lyman zurückzuerobern, um zumindestens die Eisenbahnlinie östlich des Oskil (Kupjansk-Lyman) wieder in Betrieb nehmen zu können, noch besser Belgorod - Kupjansk, das alles liegt aber in der Oblast Charkiw.
Ich für meinen Teil glaube, das der Kreml auf grund des Treffens in Saudi Arabien und das man sich wieder treffen will, ohne Russland, für höchst verunsichert. Auch das bei China offensichtlich "Risse" zu sehen sind und eine gewisse Unzufriedenheit mit den Russen und ihrer "Kriegsperformance". Darüber hinaus wüsstre ich gerne wo die Russen das Material für Offensiven hernehmen sollen, bei Reisner hört sich das so an, das bei den Russen ein Tor aufgeht und schwups haben sie wieder 2000 Panzer und Ari Systeme, dem ist aber eben nicht so.

Auch das ganze Gerede von der US Wahl, die praktisch für Biden schon verloren ist, obwohl es noch 1 Jahr dauert bis zur heißen Phase des Wahlkampfes und die Republikaner gerade offensichtlich vor einem Dilemma stehen. Dabei geht es gar nicht so sehr um die Anklagen gegen Trump, sondern das seine Rivalen (ALLE) immer weiter von der These der gestohlenen Wahl abrücken, eben auch De Santis, der sie immer mitvertreten hat, weil er gar nicht mehr anders kann. Der Vorwhlkampf der Republikaner, auch wenn Trump da gerade führt, wird eine extrem schmutzige Angelegenheit, weil den Gegenkandidaten gar nicht anderes übrig bleibt sich ebenfalls gegen Trumps Lügen und Fake News sehr massiv zu stellen. Mal sehen wie es in einem Jahr um Trump steht, jedenfalls hat Jo Biden diese Wahl noch überhaupt nicht verloren, eher im Gegenteil, die Dinge sehen besser aus, als vor 4 Jahren.

Und das Biden verliert ist einen zwingende Voraussetzung dafür, das man sich als Kreml irgendwie noch die geringsten Chancen ausrechnen kann, was ich allerdings auch für übertrieben optimistisch halte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich für meinen Teil glaube, das der Kreml auf grund des Treffens in Saudi Arabien und das man sich wieder treffen will, ohne Russland, für höchst verunsichert. Auch das bei China offensichtlich "Risse" zu sehen sind und eine gewisse Unzufriedenheit mit den Russen und ihrer "Kriegsperformance". Darüber hinaus wüsstre ich gerne wo die Russen das Material für Offensiven hernehmen sollen, bei Reisner hört sich das so an, das bei den Russen ein Tor aufgeht und schwups haben sie wieder 2000 Panzer und Ari Systeme, dem ist aber eben nicht so.
Der Kreml ist definitv nicht begeistert, sondern reagiert -in Form des Kläffers Medwedew- wieder, wie mittlerweile üblich, beleidigt und schlägt wie ein verzogenes Kind an der Supermarktkasse wild um sich.

Die Chinesen scheinen mE wohl eher weniger wegen der Kriegsperformance besorgt, eher wegen der anhaltenden globalen Auswirkungen des Krieges auf die heimische Wirtschaft. Dazu gehören steigende Rohstoffpreise für bspw. Weizen (Grüße an Russland für die sehr männliche und taktisch wichtige Zerstörung von Silos und Hafenanlagen in der Ukraine), aber auch die allgemein gedämpfte weltweite Nachfrage nach chinesischen Produkten.

Die spannende Frage für mich ist hier, was den Chinesen die Freundschaft zum ideologisch näheren Partner Russland im wahrsten Sinne des Wortes wert ist. Das ist wohl kaum zuverlässig zu beantworten, da chinesischer Pragmatismus und ideologischer Dogmatismus in einem vermeintlichen Zielkonflikt zueinander stehen - Kompromisse bzw. Aussitzen und Abwarten wirken schnell halbherzig und bessern die Lage kaum. Aber auch das traue ich den Chinesen durchaus zu, denn dort wird (mMn erfolgreich) in deutlich längeren Zeithorizonten gerechnet als bei uns ungeduldigen Europäern.
 
Salve,

+++ 10:39 Kiew bekommt tragbare Satelliten-Internetterminals aus Schweden +++
Die Ukraine erhält laut einem Bericht von "Dagens Nyheter" Satellitenkommunikationshilfe vom schwedischen Unternehmen Satcube. Es werde rund 100 seiner tragbaren Satelliten-Internetterminals in die Ukraine schicken, sagte der CEO des Unternehmens, Jakob Kallmer, gegenüber dem Blatt. Deutschland hat den Kauf demnach für 6 Millionen US-Dollar finanziert und wird die Ausrüstung liefern. Es wird zusätzlich zu den bereits genutzten Starlink-Terminals die Internetverbindung der Ukraine, auch im Militärbereich, stärken. Die Satcube-Terminals können Breitbandkonnektivität über Satelliten des US-amerikanischen Unternehmens Intelsat bereitstellen.

Damit kann Elon bei der nächsten Offensive die im nicht passt, den Ukrainern nicht mehr die Kommunikation abdrehen und man sieht wie viel Vertrauen man im "Westen" in Elon hat, er ist definitiv auf dem absteigenden Ast.
Sehr gut von DE das zu fianzieren, das gibt den Ukrainern Sicherheit.
 
Upsi, die Russen rauchen wieder mal im ex-bereich, tztztz.

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Mit einer der abgeschossenen Drohnen über Moskau kann das aber nicht zusammenhängen, oder?
 
Deutschland hat die Flugabwehr der Ukraine mit zwei weiteren Abschussrampen des Flugabwehrsystems "Patriot" gestärkt. Das geht aus der offiziellen Liste militärischer Hilfen für das von Russland angegriffene Land hervor. Die Bundesregierung aktualisiert die Liste wöchentlich.

Für die Ukraine sind die in den USA gebauten "Patriot"-Systeme besonders wertvoll, weil sie nach Kiewer Angaben schon mehrmals russische Hyperschallraketen abgefangen haben. Zu den neuen deutschen Lieferungen zählen auch zehn weitere Mehrzweckkettenfahrzeuge "Bandvagn 206", sechs Schwerlastsattelzüge sowie etwa 6.000 Schuss Nebelmunition für Artilleriegeschütze mit Kaliber 155 Millimeter. Weiter stellte Deutschland Maschinengewehre, Schießbrillen, Ferngläser und Material zum Minenräumen zur Verfügung.
Quelle: ARD Liveblog

Die Patriot Systeme haben schon einen sehr guten Dienst erwiesen. Allerdings wurde wohl eins auch beschädigt. Aber nicht ganz zerstört.
 

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Die Ukrainer wollten die ganze Zeit schon Raketen mit höherer Reichweite und die Taurus Raketen sind schon ewig im Gespräch. Ebenfalls wurden die Forderungen der Ukrainer nie erfüllt, wenn es um westliches Material ging. Mit den Raketen könnte man genug relevante Ziele weit hinter der Front treffen, welche mehr als genug Auswirkung an der Frontlinie haben.

Was schreibt da dieser Mann von Ratlosigkeit.. kein Wunder das die Stimmung langsam kippt, wenn solche sinnfreien Kommentare veröffentlich werden können
 
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