, ob die paar Geländegewinne in Form von ein paar eingenommen Dörfern den wahrscheinlich recht hohen Verlust an Fahrzeugen und Soldaten die Sache wert waren.
Mutmaßlich nicht.
Der Minenräumpanzer aus Finnland, der Leo 2R überlebt bei direkter Überfahrt 1 oder 2 Panzerminen (was ihn immer noch viel besser macht, als ähnliche Panzer auf der Welt), aber in einem Minenfeld muss auch er zwangsweise scheitern.
Evtl. hatte der ukrainische Kommandant den Bypackzettel nicht genau studiert.
Das Problem ist einfach je länger dieser Krieg dauert (und noch dauern wird) umso mehr wird die Quantität der Russen die Qualität der Ukrainer überwiegen weil gesagt, Leos, HIMARS, und anderes Hightechspielzeug wächst nicht auf Bäumen. (Geschweige denn die Leute die das Zeug bedienen)
Nun, da die Russen sich ja jetzt schon genötigt fühlen, Uraltpanzer zu reaktivieren und die nachweislichen Verluste schon extrem hoch sind, wage ich die Aussage, dass auf russischer Seite modernes Großkampfgerät früher ausgehen wird, als das was vom Westen an die Ukraine nachgeliefert werden kann.
Die Situation für die Ukrainer ist halt im Moment im Allgemeinen schwierig weil da einerseits ein Selensky ist der scheinbar um jeden Preis bis zu den Grenzen von 1991 weiterkämpfen will und andererseits wir als Westen von der Ukraine militärische Erfolge sehen wollen - und beides wird ohne ausreichende Luftunterstützung einfach sehr schwierig wenn nicht unmöglich.
Das wird blutig und schwierig, wie der ganze sinnlose Angriffskrieg, den Russland begonnen hat.
Aber, der Krieg ist erst dann vorbei, wenn sich kein einziger russischer Soldat mehr auf ukrainischem Territorium (und damit meine ich das zum Zeitpunkt der Herauslösung aus der UdSSR) befinden wird.
Ganz einfach.
Und ich denke man muss sich durchaus die Frage stellen ob es nicht klüger wäre erstmal zu mauern um eigene Materialverluste möglichst gering zu halten bis man der russischen Luftüberlegenheit und deren Artillerie wirklich effektiv etwas entgegensetzen kann.
Es ist ein legitimer Versuch, die russische Front zu durchbrechen.
Die Chance war da und ist immer noch da.
Gelingt es, bedeutende Verbände im Südwesten bzw. auf der Krim zu kesseln, ist der Krieg vorbei.
Da stehen aktuell irgendwas um die 40% der gesamten russischen Offensivkraft.
Wenn die aufgeben müssten, wäre die Ukraine nicht nur taktisch, sondern auch strategisch in einem uneinholbaren Vorteil.
Diverse US und ukrainische Generäle die noch anfang Jahr meinten man würde bis Sommer auf der Krim stehen. Hodges ist mir da vorallem in Erinnerung.
Yo, mei, die gehen eben von den eigenen Fähigkeiten der US-Streitkräfte aus und Propaganda darf man auch machen.
Macht Russland schon seit Kriegsbeginn.
Was gab es da nicht alles für wunderliche Superwaffen, die allesamt auf den Boden der Realität zurückfielen.
Real kämpft der gemeine russische Soldat immer noch mit AK-47 und T-54.