ich weiß nicht wer es schon mitbekommen hat, aber Frau Krone Schmalz geht jetzt juristisch gegen Kritiker ihrer Russland und Ukraine Thesen vor.
"Darf man über die umstrittene Autorin Gabriele Krone-Schmalz sagen, dass sie fernab der Wissenschaft als Verteidigerin Putins auftritt? Das klären jetzt die Juristen. Die ehemalige ARD-Journalistin hat ihre Anwälte gegen die Osteuropa-Historikerin Franziska Davies eingeschaltet."
Zitat aus deinem Beitrag.
Ist das Kritik und von der Meinungsfreiheit gedeckt, oder Unterstellung und Beleidigung?
Die Dame hätte den Beitrag wissenschaftlich zerlegen können, wie es zwischen Wissenschaftlern üblich ist.
Hast du den Beitrag gesehen und kannst dir eine Meinung dazu bilden und ist deine Forderung Leuten die Bühne zu entziehen, Teil deines Verständnisses zur Meinungsfreiheit?
Ich würde es in Bezug auf Infos zu diesem Konflikt empfehlen. Schlußfolgerungen kann ja jeder eigene ziehen.
Zu Cherson.
Ist für viele russische Medien ein Gau und die größte Klatsche seit 91, aber abseits der Psychologie und Propaganda azs meiner Sicht völlig richtig. Auch zeigt es das es der Führung wichtiger ist, ihre Leute zu erhalten und sie nicht für eine leere "Pampa" zu opfern.
Der Beschuß des Staudamms und die Zerstörung der Brücken waren eine ziemliche Belastungen für die Logistik. Schon alleine der Verbrauch an Luftabwehrraketen wird beträchtlich gewesen sein, dazu lange Verbindungswege, die abseits der Straßen unpassierbar sind.
Es wurden auch beträchtliche Kapazitäten der Artillerie, bei Technik und Munition eingesetzt, welche jetzt freigesetzt werden.
Ein Angriff nach Norden, über den Inguez, würden das Problem eher verschärfen und wäre mit den vorhandenen Kräften Sinnlos.
Wozu das Gebiet also halten, außer aus Psychologischer Sicht?
Dazu haben die Ukrainer in dem Bereich eine bessere Logistik, durch ihre Nähe zur westlichen Grenze.
Was bringt es?
Zuerst eine sichere Linie, die auch dIe Ukrainer nicht überwinden können. Dazu setzt es viele Elitetruppen von Marine und Luftlandetruppen frei, die eher in urbanen Kämpfen benötigt werden, was auf kommende Kämpfe hinweisen könnte.
Laut Ukraine sollen bis zu 55k russische Truppen in Cherson stationiert sein, von denen rund 10k zur Sicherung des Dnepr genügen sollten.
Wenn man russische Militärtaktiken sieht, läuft alles auf einen massiven Angriff im Osten heraus, der meiner Meinung aus mehreren Richtungen erfolgen und sich vielleicht entlang des Dnepr bewegen wird.
Cherson war daher Balast und Vergeudung.
Man sollte sich von der Vorstellung lösen, das Landbesitz und seine Eroberung , der Gradmesser für das gelingen der Ziele , in einem längeren Konflikt ist.
Es bringt aber einen weiteren Vertrauensschwund in Gebieten, nach Charkiw, die Russland erobert hat.
Wer vertraut dann noch irgendwelchen Zusagen und engagiert sich?
Gerade auch, weil in russischen Medien geschrieben wird das dies Teil eines " Deals " sein und Verhandlungen folgen könnten.
Am Ende ein Zitat, welches man vielleicht einbeziehen sollte.
„Hauptgegenstand der Operationen soll nicht das Territorium, sondern das Heer des Feindes sein“: Das militärische Vermächtnis von Helmuth von Moltke .
Solche Zitate liest man bei den Russen.