Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

zumindest als die am wenigsten wahrscheinliche version, das video spricht m.E. klar dagegen.
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aber... lol, jetzt ist auch n raketentreffer im piel:
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zumindest als die am wenigsten wahrscheinliche version, das video spricht m.E. klar dagegen.
Also wenn die Explosion auf der Straße gewesen sein soll, dann muss sie rechts gewesen sein, der linke kommt ja noch durch.
Aber das ist doch der Punkt, der linke kommt durch!
Aber auf dem Bild links sehen wir sehr starke Wasserbewegungen? Das passt nicht.

Aber ja die Raketentheorie ist interessant, aber dann hat die Luftverteidigung enorm gepennt.
 
selbstverständlich war die explosion der lkw auf der rechten spur. die beiden lkw waren aber schon ein ganzes stück voneinander entfernt. den linken scheint es bei der explosion erstmal ordentlich ausgehoben zu haben und kurz drauf siehts so aus,als würde es ihn auch zerlegen.
die raktentheorie / das video soll aber fake sein. wissen kann das wie gehabt keiner.
 
den linken scheint es bei der explosion erstmal ordentlich ausgehoben zu haben
Nein nicht bei, danach. Guck mal der Feuerball der sich mit der Druckwelle bewegt ist doch schon weit darüber hinaus und dann hüpft der Wagen.

die raktentheorie / das video soll aber fake sein. wissen kann das wie gehabt keiner.
In dem Video sieht man eine zweite Rakete gegen Ende und in den anderen Videos erkennt man auch eine Sekundärexplosion. Ist eine interessante Theorie.
 
ja, so meinte ich das auch mit dem lkw.

er hier jedenfalls glaubt an die Raketentheorie. GROM 2, meint er.

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(und schon ist die variante mit dem raketentreffer gar nicht mal mehr so abwegig - Grom 2 war ja schonmal iin aller munde.)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
:ugly:

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... und damit schluß für heute.
 
Die Bootstheorie hältst du für abwegig?
Ich halte sie zumindest für unwahrscheinlich, denn unter der Brücke ist viel Raum, der die Wirkung einer Bootssprengung extrem verringert. Die Verpuffung würde sich dann flächiger unter der Brücke ausdehnen und allein der Druck müsste die Fahrspur aus ihrer Verankerung heben. Danach sieht der Schaden aber überhaupt nicht aus und man bräuchte dazu schon ein verdammt großes Boot mit sehr viel Sprengstoff und ggf. eine massive Vorrichtung, die den Druck der Explosion nach oben leitet. Also sehr viel Aufwand für weniger Wirkung und viele Dinge, die dabei misslingen können.

Grundsätzlich würde ich, wenn ich mit einem Boot eine so hoch gebaute Brücke beschädigen müsste/wollte, gezielt einen tragenden Pylon ansteuern, diesen durch eine Explosion und Brand schwächen und somit die Brücke unter ihrer eigenen Last zusammenbrechen lassen, statt etliche Meter zwischen Wasserfläche und Fahrbahn mit Explosionsdruck zu überbrücken.

Jeder klassische Brander wäre da wirksamer als eine Sprengung.
 
Also zumindest auf dem Papier ist die russische Luftwaffe haushoch überlegen.

Der ukrainischen Luftwaffe: Ja.
Deren westlicher Bodenluftabwehr: Nur bedingt.

Was mich ehrlich gesagt in diesem Maße auch überrascht, schließlich will man damit bei Bedarf NATO-Staaten angreifen können und in allen anderen Kriegen der letzten drei Jahrzehnte mit Hochtechnologie auf mindestens einer Seite spielten Luftschläge eine entscheidende Rolle, nur hier nicht. Möglicherweise ermöglicht es der räumlich stark begrenzte, statische Krieg der ukrainischen Armee, eine so wirkungsvolle Dichte von Luftabwehr sicherzustellen.

Aber die Russen könnten auch aus größerer Distanz intensiver bombardieren.
Warum dies nicht geschieht ist mir unklar. Aber eben auch besser für die Ukraine.

Man kann nicht aus Distanz Bomben abwerfen (d.h.: Ich glaube ein paar Kilometer gehen, wenn man es beherrscht, aber präzise Wurfparabeln sinn dann doch eher was für geschickte Piloten). Man kann nur Marschflugkörper und Raketen aus sicherer Distanz starten und das machen sämtliche Zweige der russischen Armee. Aber sie haben die Dinger halt eher in ausreichender Stückzahl und Präzision, um große, leicht erkennbare Ziele wie Kriegsschiffe und ggf. noch Panzerbatallione auf Abstand zu halten. Gegen die verteilte ukrainische Infantrie und gut getarnte, Feuerpositionen schnell verlassende Artillerie kriegt man so nicht.


Sofern es noch das Ziel ist, dass man die Ukraine irgendwann als Ganzes zu Russland zählen möchte, wäre es doch toll, wenn man das zukünftige Eigentum nicht gänzlich in Schutt und Asche legt.

Diese Überlegung galt recht offensichtlich in den ersten Kriegstagen, wurde aber schon beim Rückzug aus Charkiw bröckelig und spätestens in Mariupol komplett aufgegeben. Es macht aus russischer Sicht nur noch bedingt Sinn: Wenn die Bevölkerung einen sowieso nicht mit Kaffee und Kuchen willkommen heißt, dann ist es für einen wanna-be-Besatzer doch viel besser, wenn sie stattdessen flieht. Wenn da aber er keiner mehr wohnt, braucht man auch keine Städte und in relativ großen Teilen der Ukraine gibt es auch keine sonderlich wertvollen Industrieanlagen (erst recht nicht, wenn man gar keine Facharbeiter dafür hat) und wie letzten Winter schon mal dargelegt: Agrafläche hat Russland eigentlich selbst genug. Das einzige, was es also noch zu gewinnen gibt, wäre ein Sieg als solcher.


Falls das zutrifft, wäre meine Frage eigentlich nur, es Zufall war, das zum Zeitpunkt der Explosion auch ein Zug die Brücke überquerte, oder ob das zu Schadensmaximierung eingeplant war. Falls ja, war auf jeden Fall vorgesehen, dass die Explosion den Zug in Brand setzt und/oder von den Schienen drückt, wodurch effektiv sowohl die Autobrücke zerstört als auch die Gleise zumindest blockiert, wahrscheinlicher jedoch schwer beschädigt werden.

Wenn der Fahrer im Auftrag der Ukraine handelte, wäre das anzunehmen. Der Planungsaufwand ist ja relativ gering, wenn man aus der Nähe stammt - warten bis ein Zug kommt, dann losfahren. Wenn eine Bombe untergeschoben wurde, dann könnte es ein glücklicher Zufall sein. Auch wenn möglicherweise der Tageszeitraum grob geplant war (einen besseren hätten sie zur Minimierung unschuldiger Opfer jedenfalls nicht finden können), wird die Position des Zuges nur mit wenigen Minuten Vorlauf hinreichend genau bekannt gewesen sein.

Ebenso gut könnte es eine Mischung aus exzellenter Aufklärung und einem perfekt beplanten Raketenangriff oder Haftmineneinsatz sein. Man muss wissen, wann ein Treibstoff- und/oder Munitionstransport die Brücke passiert und sorgt dafür, das selbigem etwas passiert.

Für letzteres erwarte ich keine besonders aufwendige Planung: Kriegsbedingt dürften 80-90% der Treibstoff- und 99% der Munitionstransporte im Umkreis dutzender Kilometer die Brücke passieren, Zielorte sind im Zweifelsfall auch relativ leicht überprüfbar, und wenn man nicht nach Zeit, sondern nach GPS-Position oder eventuell schlicht Neigung (wieviele vergleichbare Steigungen gibt es in der Gegend?) zündet, trifft man sehr leicht die Brücke auch wenn der Fahrer keinen minutiösen Zeitplan einhält. Allerdings wären zivile Treibstofftransporte auf Pritsche wohl sehr merkwürdig und Munition wohl ausgeschlossen. Auch deswegen habe ich gefragt, ob das trotz der eindeutig zivilen Bauweise ein Militärtransport gewesen sein könnte?
 
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Da wäre ich mir nicht mal zwigend so sicher.
US-Geheimdienste hatten vor ein paar Tagen geäußert das die Autobombe, mit der die Kriegsunterstützerin und Rechtsnationalistin Dugina im August in Moskau getötet wurde, wohl durchaus doch von der Ukraine verübt worden sein soll, was die Ukraine nach dem Anschlag ja noch vehement bestritten hatte.

Hmmm. "CNN berichtet, Teile der US-Regierung glauben..." - nichts genaues weiß man nicht. Aber ich korrgiere mich mal vorsichtig von "Zivilisten" in "Unschuldige" und als solcher zählt Mr. Dugin aus Sicht der Ukraine sicherlich nicht, aber einen x-beliebigen LKW-Fahrer gezielt in den Tod zu schicken wäre Mord.

Das der jenige, der die Bombe da auf die Brücke transportiert hat, aber jemand war, der nicht wusste was er da hinten drauf hatte, glaube ich ebenso wenig wie du.

Wie gesagt: Ich finde es merkwürdig, dass er sich nicht zu retten versucht, obwohl er das ohne Risiko für die Mission hätte schaffen können. Klar mag es total durchgeknallte ukrainische Nationalisten geben, die sich nach dem Heldentod sehnen. Aber nach 8 Jahren Besatzung würde ich erwarten, dass die Russen die wenigen einheimischen Exemplare, die sie noch nicht nach Sibirien exportiert haben, sehr gut im Auge behalten. So einen willst du bei einer Geheimoperation nicht dabei haben.


Ich halte sie zumindest für unwahrscheinlich, denn unter der Brücke ist viel Raum, der die Wirkung einer Bootssprengung extrem verringert.
...
Jeder klassische Brander wäre da wirksamer als eine Sprengung.

Wie schon gestern betont: Es gibt keine Spuren einer Explosionseinwirkung auf der Unterseite der Brücke. An dem Pylon im eingestürtzen Bereich auch nicht.

Man kann sich zwar ein Boot mit einer Art improvisierten Mörser vorstellen, der eine Sprengladung auf Höhe des Brückendecks geschleudert hat, aber das klingt nach vergleichsweise viel Konstruktionsaufwand für eine Mission, bei der doch die Annäherung das viel größere Problem ist. Da würde ich wirklich eher einen Halbtaucher erwarten, den man neben einem Pylon parkt.
 
Man kann nicht aus Distanz Bomben abwerfen (d.h.: Ich glaube ein paar Kilometer gehen, wenn man es beherrscht, aber präzise Wurfparabeln sinn dann doch eher was für geschickte Piloten). Man kann nur Marschflugkörper und Raketen aus sicherer Distanz starten und das machen sämtliche Zweige der russischen Armee.
Tupolew Tu-95

Bei dem russischen Überfall auf die Ukraine 2022 starteten Tu-95 eine unbekannte Anzahl Marschflugkörper vom Typ Ch-555 und Ch-101 gegen Ziele in der Ukraine.

Die kamen wohl auch schon in der Ukraine zum Einsatz.

Meines Wissens fliegen die so hoch das sie schwer von der Flugabwehr zu erfassen sind.
 
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... ich möchte ehrlich gesagt nichts dazu sagen müssen.

Möglicherweise mischen die Weißrussen ab demnächst nun doch auch mit. Angebliche Panzerlieferung an die Russen waren auch zu sehen. Wie sind die Weißrussen derzeit eigentlich drauf, so als ganzes - waren die nicht auch eher pissed auf ihren Führer? :hmm:

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... ich möchte ehrlich gesagt nichts dazu sagen müssen.
Lass sowas bitte erstmal weg, solche Twitterpost bringen uns nicht wirklich weiter, die Personen welche das Posten können auch nichts zur Aufklärung beitragen. Die vermeintlichen Täter sind nicht zu erkennen, es macht nach den zahlreichen Beweisen für russische Gräueltaten auch keinen Unterschied mehr, es hier zu posten.

Eventuell fährst du dich etwas runter mit dem Sreenshoten von Twitter Nachrichten, so Leute wie Chuck Pfeiffer sind auch mehr Gerüchte als alles andere und auch ein NAFO Profilbild ist keine automatisches Abzeichen für Wissen.
Möglicherweise mischen die Weißrussen ab demnächst nun doch auch mit. Angebliche Panzerlieferung an die Russen waren auch zu sehen. Wie sind die Weißrussen derzeit eigentlich drauf, so als ganzes - waren die nicht auch eher pissed auf ihren Führer? :hmm:
Das finde ich in soweit interessant, da Starsky laut seinen Videos für die ukrainische Arme arbeitet und da für öffentliche Kommunikation zuständig ist, also wenn er sowas auf seinem Twitter verkündet, gibt mir das schon zu denken.
 
ay ay, machter. ;)

Das finde ich in soweit interessant, da Starsky laut seinen Videos für die ukrainische Arme arbeitet
"My name is Starsky, I'm a Ukrainian National Guardian, blogger, and warhipster..."
Den mit dem Abzeichen und dem Wissen nehm ich dir krumm. denke nicht, dass ich hier irgendwelche behauptungen von mir gebe. ^^ ?
 
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Tupolew Tu-95



Die kamen wohl auch schon in der Ukraine zum Einsatz.

Meines Wissens fliegen die so hoch das sie schwer von der Flugabwehr zu erfassen sind.

Die Tu-95 gilt als eines der Flugzeuge mit dem stärksten und markantesten Radarecho überhaupt. Und selbst als einer der schnellsten Turbopropflugzeuge überhaupt ist sie viel zu lahm, um Jägern zu entkommen. Auch wenn sie bei EXTREM UNPRÄZISEN Massenbombardements aus maximaler Flughöhe (damit könnte man de facto nur noch großflächig Städte angreifen) für große Teile der ukrainischen Luftabwehr unerreichbar sein dürfte, hätte sie also keine Chance vom Rest unbemerkt oder ungetroffen zu bleiben. Das wären reine Suizidmissionen.

Abschuss von Marschflugkörpern aus großer Entfernung, also in der Regel aus russichem Luftraum - das ist alles was Russland kann.


Möglicherweise mischen die Weißrussen ab demnächst nun doch auch mit. Angebliche Panzerlieferung an die Russen waren auch zu sehen. Wie sind die Weißrussen derzeit eigentlich drauf, so als ganzes - waren die nicht auch eher pissed auf ihren Führer? :hmm:

In der Breite very pissed. Aber da Lukaschenko, im Gegensatz zu Putin, sein Volk schon seit Jahren nicht mehr mit Lügen gelenkt bekommt, sondern mit Gewalt unterdrückt, kann es trotzdem sein, dass große Teile der Armee für ihn kämpfen werden. Wenn er Oppositionisten Waffen in die Hand drücken würde, hätte er schon längst einen Bürgerkrieg - scheinbar ist sein Machtapparat also recht clean. Dieser Machtapparat ist aber eben auch schon mit der Unterdrückung gut beschäftigt. Und was z.B. die Verhinderung von Anschlägen auf strategische Infrastruktur angeht, gelingt ihm das schon jetzt mehr schlecht als recht; Demonstrationen können auch nicht immer unterbunden werden und die Opposition agiert wesentlich offener als in Russland.

Ich bleib daher bei dem, was ich irgendwann Anfang des Jahres schon mal gepostet habe: Es ist damit zu rechnen, dass Putin kurz vor Schluss seinem Schoßhund den Angriffsbefehl geben wird. Aber der wird dann, vermutlich binnen weniger Wochen, das Ende der Unterdrückung der Weißrussen bedeuten, weil einfach nicht mehr genug Unterdrücker da sind, und somit den Zusammbruch der weißrussischen Diktatur und von Putins West-Verteidigungskonzepten mit sich bringen.

Das sie in dieser Zeit den Ukrainekrieg wenden können, wage ich zu bezweifeln. Die weißrussische Luftwaffe dürfte technisch in etwa so stark wie der Rest der ukrainischen sein; die Bodentruppen haben praktisch ausschließlich Equipment aus Sowjetbeständen aus Sowjetzeiten. Wenn die Kampfmoral längere Zeit erhalten bleibt, werden möglicherweise genug ukrainische Truppen gebunden, um den Vormarsch im Süden zu stoppen. Wenn die Moral schlecht ist, reichen die gut ausgerüstete ukrainische Infantrie, um veraltete Panzer und Stinger-empfindliche Kampflugzeuge zu stoppen.

Eine geringe Chance besteht sogar, dass Teile der Armee einfach überlaufen. Weißrussland hat keine sonderlich guten Informationssperren und eine sehr gut vernetzte Opposition. Selbst diejenigen, die sich mit dem Regime bislang arrangiert haben, wissen also aus westlichen Medien, wenn sie in einen hoffnungslosen Kampf geschickt werden und die Soldaten bekommen es auch sofort mit, wenn die politische Ordnung in der Heimat zusammenbricht.
 
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